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Donnerstag, 26. April 2007

Castel Sant'Angelo - die Engelsburg

Spaziert man den Corso Vittorio Emanuele stadtauswärts entlang, sieht man schon von weitem die Engelsburg. Über die Engelsbrücke (links und rechts stehen große Engelsskulpturen von Bernini) überquert man den Tiber und steht direkt vor dem Eingang der Engelsburg, die ab dem Jahr 139 ursprünglich als Mausoleum für Kaiser Hadrian gebaut wurde und in späteren Jahrhunderten den Päpsten als Zuflucht und Verteidungsstätte diente. (Im Mittelalter wurde sie ausgebaut als Festung).

Von außen wirkt die Burg zunächst wenig attraktiv, sie vermittelt den Eindruck einer riesigen steinernen Torte, der sich jedoch verliert, wenn man die Burg betritt: Bei einer Besichtigung der Burg geht man zunächst eine breite Rampe hinauf, dann folgen zahlreiche Gänge, Treppen und Stiegen. Wir konnten in (beleuchtete) Grabkammern hineinschauen, einen Blick in die Schatzkammer mit alten Truhen und Schränken werfen, in einem sonnigen Innenhof verweilen. In einigen Räumen ist das "Museo Nazionale di Castel Sant'Angelo" untergebracht, eine Galerie mit wechselnden Ausstellungen.

Steigt man auf das Dach, hat man einen beeindruckenden Blick über die Stadt! Auf dem höchsten Punkt der Burg steht eine Statue des Erzengels Michael, der im Jahre 590 mit seinem Erscheinen das Ende der damals in der Stadt wütenden Pest angekündigt haben soll.

Ein ganz anderes Bild bietet sich bei Nacht: Schon von weitem bezaubert das Panorama durch seinen Lichterglanz: Die Engel auf der Brücke, die Burg, die Tiberbrücken und in einiger Entfernung der Petersdom werden angestrahlt - das sollte sich kein Besucher entgehen lassen, es ist einfach wunderschön!

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