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Samstag, 20. Oktober 2007

anstrengend und genervt

Dank Bahn-Streckenstilllegung liegen jetzt drei Wochen Schienenersatzverkehr mit dem Bus hinter mir. Das bedeutete zunächst einmal, 20 Minuten mehr Wegezeit einzuplanen, ergo früher aufstehen, früher aus dem Haus gehen, längerer Weg zur Bushaltestelle. Dann endloses Gerüttel und Geschaukel in superlangen Gelenkbussen über die B73. Gut, wenn ich einen Stehplatz fand, an dem ich mich einigermaßen "verkeilen" konnte, ohne gar zu sehr zu schwanken. Schlecht, wenn ich nur noch eine Position im "Ziehharmonikagelenk" ergattern konnte, da mochte der Magen fast schon ärgerlich werden. Letzte Woche waren Schulferien, da waren die Busse nicht ganz so überfüllt...

Dazu kamen dann die Streiktage der Deutschen Bahn, wovon auch unsere S-Bahn betroffen war. Zunächst meine Sorge, wie ich über die Elbe kommen sollte. Wäre nur noch die Möglichkeit mit zwei Bussen gewesen, was meine Fahrzeit denn noch einmal um eine Stunde verlängert hätte. Glücklicherweise fuhr "meine" S-Bahn dann doch - allerdings im 20-Minuten-Takt. Also noch ein Zuschlag zur Frühaufsteher-Marge...

Das ist schon unglaublich anstrengend für jemanden wie mich, ich komme morgens ohnehin sehr schwer in Gang, und frühes Aufstehen ist eine echte Qual. Bin immer froh, wenn ich dann beim Betreten des Büros tatsächlich körperlich und geistig wach bin.

Nun war ich vergangene Woche allein im Büro. Natürlich nicht wirklich ganz allein, aber meine Kollegin hatte Urlaub. Normalerweise habe ich gerne "das Ganze", und es macht mir Spaß. In dieser Woche allerdings häuften sich vermehrt Alarm-Anrufe über nicht funktionierende Heizanlagen (das ist normal, so bald die Temperaturen unter 10 °C absinken) und spontane Wasserrohrbrüche, so dass ich wiederum meine handwerkernden Kollegen durch die Gegend scheuchen musste. Die Krönung solcher Angelegenheiten sind dann jeweils Anrufe von schlecht gelaunten Mietern, die mich als Blitzableiter missbrauchen. Es ist nicht einfach, dabei die Ruhe zu bewahren, sachlich und kunden-/ serviceorientiert zu reagieren. Ganz "nebenbei" war ja immer auch noch meine normale sehr umfangreiche administrative Arbeit zu leisten, und mein Chef wollte natürlich auch Ausgangsrechnungen im System vorfinden...

Ergebnis: Ich bin *fertig*.
Ja, heute ist Wochenende. Das bedeutet für mich, alle liegen gelassenen (nach Feierabend ging nichts mehr) Hausarbeiten, Einkäufe etc. zu erledigen... Jetzt würde ich ganz gerne einiges davon mal so einfach delegieren... Heinzelmännchen, wo seid ihr?

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