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Freitag, 29. Juni 2007

Literatur: lesen und hören

Heute abend viel Zeit verbracht im Literaturcafé, beim Vorleser und im Gutenberg-Projekt. Eine für mich neue Gedichte-Seite gefunden, und mich kurz im Deus Studio Cuxhaven umgesehen, wo junge Leute eine nicht-kommerzielle Fortsetzung der "Drei Fragezeichen"-Serie betreiben. Habe mich gerade noch in die Garten-Leselaube verlaufen, und hier werde ich in Kürze nochmal vorbeilesen. (Da fiel mir doch gleich wieder ein, dass ich vor Jahren im Krankenhaus "Murder in the Orient Express" gelesen hatte...)

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Donnerstag, 28. Juni 2007

viel besser

... war dieser Tag!

Erstmal war der Kuchen ein voller Erfolg, war nicht anders zu erwarten in dieser ... (besseres Wort für "verfressenen"?) Firma. Und die Kekse waren auch ratzfatz verputzt. Gute Laune allüberall. Und ein kleines "Extra" eingeheimst.

Die Sache mit den Rechnungen wurde aufgeklärt. Rechnungsempfänger besteht auf gültigen mündlichen Absprachen, deren Inhalt - leider-leider nicht allen Dienstleistern mitgeteilt wurde. (Es bleibt unklar, mit wem die Absprachen denn getroffen wurden...) Überarbeitung und Personalmangel, wohin man sieht. Und, ebenfalls-leider-leider, bekomme ich in Kürze einen Großteil der Rechnungen zwecks Stornierung zurück, damit sie dann am Ende des Jahres, mit anderen Dienstleistungen zusammengefasst, neu erstellt werden können. (Genau das gestern erwähnte und von mir befürchtete "Sortierkriterium".) Viel Arbeit für die Katz', wie geahnt. Aber alle Gespräche sind vorwurfsfrei in freundlichem Ton und mit mir direkt geführt worden. Bin also wieder runtergekrabbelt von meiner Zimmerpalme.

Das Wetter ist ebenfalls auf dem Wege der Besserung. Sonne, offene Schuhe, kein Schirm. Heftiger Guss am Vormittag, aus dem Fenster gesehen, beim Kollegen beklagt, dass N-Joy (ja, ich höre morgens N-Joy...) 7 Stunden Sonne angekündigt hätte, Kollege schlägt vor, ich solle doch dort anrufen und Heimfahrt-Service anfordern *g* ...

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Mittwoch, 27. Juni 2007

Ein gebrauchter Tag

... war es wohl heute - oder haben wir schon wieder Vollmond?

Eigentlich ging es schon gestern abend los, so etwa um diese Zeit. Ein überraschender Anruf von jemandem, der meinen Namen und meine Telefonnummer unautorisiert erhalten hatte. Meines Wissens ist die Weitergabe von Personendaten ohne vorherige Zustimmung nicht erlaubt. (Selbst in der Schule bei sämtlichen Elternabenden mussten wir seinerzeit ausdrücklich unser schriftliches Einverständnis für die Erstellung einer einfachen Telefonliste geben!) Im Nachhinein kann ich mich so gut wie gar nicht zur Wehr setzen bzw. meinen Ärger äußern, da ich vom "Nummerngeber" direkt abhängig bin...

Ich hatte das Telefonat überhaupt nur angenommen, weil eine Nummernübermittlung dabei war - also konnte es schon mal keiner dieser Lottowerbe- und Pseudoumfrage-Anrufe (durch Mensch oder Automat) sein, die mein Telefon seit Monaten heimsuchen. (Hat doch kürzlich ein Automat direkt mit meinem Anrufbeantworter kommuniziert...). Hätte ich es lieber gelassen...

Unter dem Deckmantel des Angebotes einer sozial absichernden Maßnahme hat mir da jemand sehr freundlich mit vielen Worten nichts erzählt. Und ich glaube einfach nicht, dass ich für so gut wie Null Euro irgend etwas bekommen könnte. Sorry, aber das kann's nicht sein!

Und - my home is my castle - ich lade nur ein, wen ich gern hier haben möchte!

Während ich dieses heute früh jemandem erzählte, ging mein Adrenalinspiegel gleich wieder in die Höhe...

Dann ergab sich eine grobe Unhöflichkeit eines ansonsten sehr geschätzten Herrn, die bei späterem Bereinigungsversuch mit einem scherzhaften Wort abgetan wurde. Ich kann einfach nicht damit umgehen, dass an manchen Tagen aus jeder Ecke nur respektlos mit anderen Menschen umgegangen wird oder vor sich hin "gemufft" wird. Ich mache meinen Job schon lieber in einer entspannten Atmosphäre (wobei ich ebenfalls nicht die Umkehrung = ständiges Gekicher und Gealbere mag, das kann auch ganz gut auf die Nerven gehen) - ist das denn so schwer?

Am Ende eines arbeitsreichen Tages gab mir dann noch folgendes den Rest: Ein riesiger Berg meiner Rechnungen soll beim Empfänger storniert werden, da sich jemand "an der Spitze" wünscht, dass nach einem anderen Arbeits-/Sortierkriterium abgerechnet wird, das uns jedoch erstens völlig unbekannt und nicht aus unseren Unterlagen ersichtlich ist, zweitens auch nicht konform mit den verbindlichen schriftlichen Vertragspapieren ist. Da ich nun nicht auf der richtigen Hierarchiestufe beheimatet bin, habe ich die Diskussion darüber zwar abgegeben - aber es lässt mir dennoch keine Ruhe, sprich: ich bin kurz vorm Platzen. Unendlich viel Arbeit wäre umsonst getan. Und das, wo mein Schreibtisch leer werden sollte, da ich in Kürze Urlaub habe...

Zu allem Überfluss ist das Wetter weiterhin kalt, stürmisch und sehr nass - als möchte es sich schon mal so richtig genüsslich auf meine zwei Wochen Urlaub vorbereiten. (Einziger Lichtblick waren 10 Minuten Sonne, so dass ich trockenen Fußes meine Einkäufe nach Hause bringen konnte.) Also keine Urlaubstage an Alster und Elbe? Stattdessen den Keller aufräumen?

Und nun in die Küche und den Firmen-Urlaubskuchen backen...

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Dienstag, 26. Juni 2007

kein Herbst

... aber es fühlt sich fast so an. Einziger Unterschied: Die Natur ist grün, nicht etwa gelb-gold-braun. Kalt, stürmisch und mit Dauerregen scheint sich das Wetter auf meine zwei Urlaubswochen einzustimmen.

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Montag, 25. Juni 2007

Liebe ist...

Ganz viele Bilder gibt's hier! Da hat sich jemand sehr viel Mühe gegeben und gescannt, was das Zeug hält.

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Samstag, 23. Juni 2007

Francesco

http://www.nextechnics.com/

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Mittwoch, 13. Juni 2007

Rome Reborn II.

Link-Nachschlag von Nina: Zeitreise zu den alten Römern im SpiegelOnline.
Und hier der Bericht in der Hamburger Morgenpost von heute:

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Dienstag, 12. Juni 2007

it.FlexiDict.de

Zur Übersetzung einzelner Wörter ins Italienische gibt es das hier:




(Für das Suchergebnis öffnet sich ein neues Browser-Fenster.)

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Rome Reborn

3D-Computersimulationen des alten Rom, Link von Holger, danke.

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Sonntag, 3. Juni 2007

schöne und interessante Links

Sehr ausführliche Informationen bei Wikipedia.
Eine sehr schöne Seite ist Roma Antiqua.
Recht gut gelungen ist auch das hier: Forum Rom für Italien- und Romfreunde
Schöne Fotos und Beschreibungen von Rundgängen für eine Städtereise nach Rom.
Rom-Sehenswürdigkeiten online auch hier.
Gestern gefunden: alte Fotos von Rom.
Ansonsten: google bemühen...

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... und zum Schluss

... noch ein paar "Nachgedanken":

Rom ist toll! Monumental - gewaltig - riesengroß - wunderschön, das sind wohl die meist benutzten Vokabeln in meinen Berichten, und das trifft es auch! Rom lebt und atmet (Kunst-)Geschichte, trotzdem hat Rom bei mir den Eindruck einer lebendigen, lauten und jungen Stadt hinterlassen. Ich werde wiederkommen, nicht nur weil Rom so schön ist, sondern auch, weil wohl langfristig Töchterchen sich dort ein Leben aufbauen möchte. Sie ist "Rom-infiziert" seit ihrer Schulfahrt vor drei Jahren, und ich bin es jetzt auch.

Ein wenig Pech hatten wir im März mit dem Wetter: Nachdem es vorher in Rom sonnig und warm war, gab es am 19.03. dort einen Wintereinbruch bzw. das, was die Römer dafür halten. Es regnete also öfter mal, an einem Tag hatte es von Mittag bis Abend starke Hagelschauer gegeben (vereiste Fenstersimse und Eiskrusten auf Regenschirmen!), abends bis morgens war es knapp über dem Gefrierpunkt.

Besser getroffen hatte es meine Große, die über Ostern eine Woche bei ihrer Schwester zu Besuch war, ihre Fotos zeigen ein sonniges Rom und sommerlich gekleidete Menschen.

Um Rom aus der Ferne ein wenig zu genießen und die Sehnsucht nach meiner abwesenden Tochter zu mindern habe ich mir vor ein paar Tagen zwei wunderschöne Bildbände über Rom zugelegt.

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Straßenverkehr, Sprache und "fliegende Händler"

Der Straßenverkehr in Rom ist chaotisch: Auf den Straßen der Altstadt gehen Fußgänger, fahren Autos und kurven die kleinen Zweiräder herum. Nur für die modernen Hauptverkehrsstraßen gibt es Fußwege.

Generell gilt: Keine Angst! Wer über die Straße möchte, geht einfach los. Die Autos halten ganz bestimmt, und die Zweiräder kurven um einen herum. Das war für mich sehr gewöhnungsbedürftig, bin doch eine ganz "korrekte Deutsche", die nicht einmal bei "rot" über die Straße geht! Okay, meine Tochter hat es mir vorgemacht, und nach zwei Tagen hatte ich beim Überqueren von Straßen und im Altstadtgedränge keine Panik mehr. (Nach einem Besuch bei Marens Gastfamilie brachten uns die Eltern "nach Hause": Man fuhr zum Wenden über die durchgezogene Mittellinie mit dem Kommentar "So wird das hier gemacht!")

Wer kein Italienisch kann, ist mit Englisch bestens bedient: Im Hotel, in den Restaurants und sogar in den Bussen (Bitte um einen freien Platz für meine Lady) kam ich prima zurecht.

Die "fliegenden Händler" sind die reine Pest: Praktisch überall, wo Touristen in Massen sind, möchten die (zumeist illegalen) Händler aus Südostasien ihre Geschäfte machen - wogegen nichts einzuwenden wäre, wenn sie sich nicht so penetrant aufdringlich verhalten würden. Besonders gerne wird mit Modeschmuck oder kleinen Spielzeugen den "Touris" vor der Nase herum gewedelt, kein "nein Danke", "no, thank you" oder "no grazie" hilft! Bestes Abwehrmittel: nicht zur Kenntnis nehmen, durch den Händler hindurchschauen als sei er Luft. Und dabei Durchhaltevermögen beweisen! Auf der Engelsbrücke eine besondere Sorte von Händlern: Auf Laken sind Fake-Designer-Handtaschen, ebensolche Sonnenbrillen, Modeschmuck etc. ausgebreitet. Bei einer der häufigen Razzien durch die Carabinieri werden die Laken zusammengerafft, alles geschultert, dann die Flucht ergriffen. Kaum sind die Ordnungshüter verschwunden, kommen die Händler zurück und breiten alles wieder aus!

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San Pietro in Vaticano - der Petersdom

Quasi durch einen "Seiteneingang", zwischen die riesigen Säulen hindurch, gelangten wir auf den Petersplatz...

Nun ist anderswo ausreichend über den Vatikan und den Petersdom nachzulesen, so dass ich mich auf meinen persönlichen Eindruck beschränke und hier keinen geschichtlichen Exkurs hineinflechten mag.

Petersplatz und Petersdom im TV oder auf Abbildungen zu sehen ist ja ganz nett, bringt aber auch hier die überwältigenden Dimensionen nicht rüber. Die Säulen sind so groß und die Heiligenfiguren darauf in so schwindelerregender Höhe, dass man sich schon gehörig den Hals verrenken muss, wenn man hinauf sehen möchte. Der Petersplatz so gewaltig, dass die Menschenschlange für den Einlass in den Dom (Security-Kontrolle mit Taschendurchleuchtung) zunächst in weiter Ferne ist.

Einige Wege auf dem Platz waren abgesperrt, die Bestuhlung aufgebaut, und an den Absperrungen junge Männer der Schweizergarde (von den Medici-Uniformen war wenig zu sehen, da sie wegen des Wetters dunkelblaue Umhänge trugen).

Im Petersdom hatte ich "irgendwie" nicht den Eindruck, in einer (für Katholiken immerhin der wichtigsten!) Kirche zu sein: zu groß und zu viele Menschen. Da alle fleissig fotografierten, habe ich mir hier auch keinen Zwang auferlegt.

Es gibt in St. Peter so viel zu betrachten und zu bestaunen, dass ich das Gefühl hatte, in einem Museum zu sein - entsprechend "erledigt" war ich auch hinterher: So viele Eindrücke, so viel zu verarbeiten.

Streiflichter:

Die Pietà von Michelangelo wird seit dem Anschlag eines Verrückten, der mit einem Hammer das Bildnis zu zerstören trachtete, hinter Panzerglas verwahrt. Und vor der Scheibe drängen sich die Touristen.

Die Statue des Apostel Petrus hat schon einen ganz abgenutzten Fuß, da alle Pilger ihn anfassen.

Der gigantische Papstbaldachin wirkte auf mich nur dunkel und vollkommen überladen, nicht mein Fall.

Der Eingang zu Petrus' Grab mit den ewigen Lichtern war sehr interessant, leider abgesperrt und der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Mumien in gläsernen Särgen sind nicht so ganz mein Fall - schon eher die Gemälde und Engel!

Wunderschön: der Blick in die Kuppel.

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Fontana di Trevi - der Trevibrunnen

Mitten in der Altstadt, dem Centro Storico, liegt diese wunderschöne riesengroße barocke Brunnenanlage, die 1762 eingeweiht wurde. Geschaffen von Nicola Salvi im Auftrag von Papst Clemens II. dauerte der Bau 30 Jahre, denn nicht nur, dass bei diesem Objekt immer mal wieder die Gelder ausgingen, der fleissige Baumeister hatte häufiger mit der Nachbildung der Kreidefelsen experimentiert: Ein möglichst originalgetreues Meeresrauschen sollte durch die künstlichen Wasserfälle erzeugt werden, dazu verwendete (und verwarf) er verschiedene Materialien, und es dauerte lange, bis er zufrieden war.

In der Mitte der palastartigen Front ist die Statue des Gottes Oceanus, der ein wildes und ein zahmes Pferd führt, zu sehen.

Der Brunnen ist im Übrigen stets von Touristen umlagert, was der Atmosphäre keinen Abbruch tut - und auch von allerlei lästigen "fliegenden Händlern".

Ein besonderes Erlebnis war es, als Töchterchen mich zu spätabendlicher Stunde zum Trevibrunnen entführte: Der Brunnen wird von unten - aus dem Wasser heraus - beleuchtet, superschön!

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Via Giulia

Die Via Giulia ist eine sehr malerische Straße, die im 16. Jahrhundert von Bramante für Papst Julius II. angelegt wurde.

Altes Straßenpflaster, antike Häuserfronten mit Kirchen (ich habe lange gebraucht, um die Kirchen zu erkennen, meist sind sie in Rom nahtlos in die Häuserfassaden integriert, haben keinen Kirchturm - für mich Erkennungszeichen einer Kirche -, sondern eine überwiegend barocke Fassade, große Portale, aufwändige Verzierungen und eine Treppe vor der Tür), Torbögen und überall Terracottakübel mit Zitronenbäumen.

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Largo Argentina - "Katzenforum"

Das ist eine kleine umzäunte Ausgrabungsstätte mitten im Straßenverkehr, umgeben von Geschäften, an der es offenbar z.Zt. nicht weiter geht. Bekannt ist sie vor allem durch die dort lebenden Katzen (Stichwort Roman von Jörg Kastner). Diese Ausgrabungen haben wir praktisch "im Vorbeigehen" angeschaut.

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Forum Romanum

Wir spazierten also auf der Via Sacra auf dem antiken Straßenpflaster in das Forum Romanum. Genau genommen handelt es sich um mehrere Foren (praktisch hatte jeder Kaiser sein eigenes nach ihm benanntes Forum), deren Überreste gute zweitausend Jahre überdauert haben.

Jahrhundertelang war das Gebiet wortwörtlich unter Kuhweiden verborgen, und auch heute noch bleibt ein großer Teil unzugänglich - dank Mussolini, der 1931-33 die Via dei Fori Imperiali anlegen ließ, damit ein freier Blick von der Plaza di Venezia (Monumento Vittorio Emanuele II) zum Colosseum gewährleistet ist. Unter eben dieser Straße liegen weitere ehemalige Foren nun also begraben...

Ich möchte hier keine Aufzählung der einzelnen Artefarkte beginnen - das kann jeder Reiseführer besser! Was bleibt, ist ein Eindruck von der Größe der Säulen- und Tempelreste, den Triumphbögen, den Verwaltungs- und Lebensbereichen der alten Römer, alles bestmöglich restauriert und präsentiert. Einzelne Fragmente ohne erkennbare Zusammenhänge wie Teile von Säulen oder Steintafeln sind inmitten dieser Anlage (ich hatte das Gefühl, durch eine ganz besondere Parkanlage zu spazieren) immerhin so positioniert worden, dass auch sie beachtet werden - ein guter Kunstgriff. Ich habe die Besichtigung des Forum Romanum sehr genossen und begeistert viele Fotos gemacht.

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Samstag, 2. Juni 2007

bewegte Bilder

Ein privates (?) Reisevideo aus Rom gibt's hier.

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