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Dienstag, 31. Juli 2007

Petition - auf besonderen Wunsch

Sehr geehrter Petrus, nein, Eure Heiligkeit, oh Mann, wie fang ich es nur an?

Versuche ich einfach mal die schlichte Variante:

Hallo Petrus,

mir ist schon klar, dass du als ehedem erster Papst andere Dinge da oben auf deiner Wolke zu tun hast, als dich um mein Anliegen zu kümmern, aber du hast doch noch so ein oder zwei Nebenjobs - auch die wollen mit Sorgfalt und Bedacht ausgeübt sein!

Sicherlich hast du dieser Tage viel um die Ohren mit der Kontrolle an deiner Himmelstür, aber hast du dich schon gefragt, warum in diesem Sommer so viele Fische bei dir Einlass begehren? Na ja, kann ja sein, dass du das im Eifer des Gefechtes übersehen hast, da möchte ich dir gerne helfen:

Es hat so viel geregnet, dass bei all diesen Wassermassen sich viele Fische verirrt haben und ein trostloses Dasein fristen mussten in rostigen Autokarosserien und muffigen Kellerräumen. Dass das der Gesundheit nun nicht gerade zuträglich ist, darauf muss ich wohl nicht erst hinweisen. Daher kommt gewiss die lange Schlange an deiner Himmelstür!

Ganz ehrlich, erfüllst du so deine Aufgabe als Behüter der Fische? Verzeih meine Kritik, aber dein zweiter Nebenjob verlangt von dir doch auch, von Zeit zu Zeit die Wolken, die du zum Nutzen und Frommen der Natur riefst, wieder zum Verschwinden zu bringen - oder irre ich mich da?

Es häufen sich hier die irdischen Klagen von fröhlichen Joggern und Radfahren, dass sie ihren gesundheitsfördernden Sport nicht mehr ausüben können. Sollen nun also auch die Menschenschlangen an deiner Tür länger werden? Naturfreunde und Sportler liegen schlammtropfend mit roten Nasen bereits darnieder.

Bitte hab' doch ein Einsehen mit uns Irdischen.

Ich selber bin ja nun nicht gerade der sportlichste Mensch unter deinen Wolken, aber morgen werden an meinem Arbeitsplatz die Fenster ausgewechselt - mal ehrlich: Wie sollen wir dann unsere mit Papier überladenen Schreibtische und betriebsamen Computer vor deinen Wassermassen schützen? Schlimm genug, dass ich heute früh meinen Karton voller Winterpullover hervorholen musste, wo wir doch Hochsommer haben!

Lieber Petrus, ich habe in Rom in deiner ganz persönlichen Kirche ja auch andächtig vor dem Niedergang zu deinem irdischen Grab gestanden und die ewigen Lichter angeschaut - ist das nicht Grund genug, dass du mir den kleinen, wirklich klitzekleinen, Gefallen tun magst, die dicken Regenwolken mal ein wenig zur Seite zu schieben?

Oder nimm' einfach deine großen Schlüssel - ja, richtig, die zum Lösen und Binden - schließ dein Himmelstor mit dem einen Schlüssel (wenn mein Plan gelingt, kommen ja auch keine Fische mehr, die Einlass begehren), stell' danach bitte die Auslaufventile der Wolken ab und kette sie dann irgendwo im Süden (da hat Luzifer so große Feuer gelegt, löschen ist jetzt ohnehin angesagt) fest. Da kannst du sie denn gerne mit einem Sicherheitsschloss fixieren. Ja richtig, hier kommt der zweite Schlüssel ins Spiel!

Ich wäre jetzt in vorauseilendem Gehorsam gerne demütig und dankbar, kann mir aber nicht verkneifen, dir dennoch zu sagen, dass ich mir vorbehalte, gegebenenfalls bei Missachtung meiner ja nun wirklich fundiert vorgetragenen Bitte deinen Vorgesetzten über diese Pflichtverletzung zu informieren!

Mein Haupt neigend und auf durchnässte Socken blickend verbleibe ich...

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Donnerstag, 26. Juli 2007

Nahsichtbrille und Probleme

Heute hat's mir gereicht: Da habe ich seit einer Woche eine gut aussehende, gut sitzende, gut Sehtest-angepasste Lesebrille - und komme mir vor wie ein "blindes Huhn". Gedrucktes: Brille auf. Computer: Brille ab. Papiere sortieren: Brille auf. Mit Kollegen reden: Brille ab - und so weiter, und so fort. Bis ich frustriert war und sie schon gar nicht mehr benutzt habe. Gedanke: Das kann's nicht sein! Das Teil soll eine Hilfe sein und kein Hindernis - am Ende habe ich gar alles nur noch verschwommen gesehen, weil die Augen sich jede Minute umstellen mussten.

Also hin zur Optikerin meines Vertrauens und mein Problem geschildert, incl. Beschreibung meines Arbeitsplatzes wie Abstand zum Bildschirm (70 cm), zum Telefon (dito), zur Schreibtischkante (1 m) und der Bezeichnung "meine Arbeit ist alles andere als langweilig."

Ohne Umschweife gab sie zu, mich leider offenbar mangelhaft beraten zu haben. Ich brauche sogenannte "Raumgleitsichtgläser" - die werden jetzt angefertigt, mit Gutschrift des bereits bezahlten Betrages und entsprechender Gegenrechnung.

Gut, ich habe Hoffnung, dass sich dieses Problem in wenigen Tagen also lösen wird, dafür reißt es auch ein nicht unerhebliches Loch in mein Budget.

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Mittwoch, 25. Juli 2007

Maren und Francesco bei George Michael

Fotos hier: http://www.nextechnics.com/amici/george/index.html

Gerade gefunden *freu*

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Freitag, 13. Juli 2007

Ein Schokoladenkuss

..., der süchtig macht: Perugia Schokolade, heute vom Einkaufen mitgebracht - die Sucht wurde erstmalig durch Marens Weihnachtsmitbringsel erzeugt. (Ist zwar etwas teurer als andere Schoki, aber absolut empfehlenswert!)

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Mein zweiter Geburtstag

Heute vor 6 Jahren dem Tod von der Schippe gesprungen. Seither: gelebt.

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Donnerstag, 12. Juli 2007

Urlaub...

... ist jetzt fast vorbei. Schlechtes bis sehr schlechtes Wetter sorg(t)en dafür, dass ich meinen Haushalt "ausmülle", Zahnschmerzen (vor allem nach den Zahnarztbesuchen) sorgen für die nötige Abwechslung, und heute - als letzten "Programmpunkt" - gab's denn den Gang zum Optiker, meine erste Lesebrille ist fällig! In ca. einer Woche kann ich sie fix und fertig abholen. Unterstützt beim Aussuchen wurde ich von Tochter nebst Freund - um die Gefahr einer möglichen Geschmacksverirrung bei der Modellauswahl zu bannen. Matze hat Handyfotos gemacht, hoffe, ich bekomme sie bald *g*. Einziger Lichtblick heute war der gemeinsame LatteM in der Bar gegenüber vom Optiker.

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Samstag, 7. Juli 2007

ab morgen im TV

... unbedingt ansehen: Während Caesars 13. Legion nach Rom vorrückt, verlassen seine Gegner Pompejus, Cato, Cicero und Scipio die Stadt und bringen den Staatsschatz vor Caesar in Sicherheit... Weitere Info auf serienjunkies.de.

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gestern...

... ganz früh beim Zahnarzt gewesen. Da ich sträflicherweise meinen Zahnarztbesuch monatelang vor mir her geschoben hatte, wurde es auch eine recht lange Sitzung, und ein paar Tage lang darf ich jetzt Penicillin nehmen.

Das konnte mich allerdings nicht davon abhalten, am Abend Petra (endlich einmal) zu besuchen:



(Kater Freddie ist kein einfaches Fotomodell, aber mir gefallen auch die leicht "verwischten" Fotos gut.)

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Freitag, 6. Juli 2007

Spiegel Online

... schreibt von lauten Pilgern und Stunden der Stille über Kirchen in Rom und über Rätsel des "Illuminati", eine Rom-Führung anhand des Dan Brown-Bestsellers. Außerdem gefunden: Meister ihres Handwerks in Roms Altstadt.

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Montag, 2. Juli 2007

lesen-sehen-hören

Jahrelang hat dieses Lesezeichen bei mir fast unbemerkt sein Dasein gefristet, heute habe ich mir endlich die Zeit genommen für DeGie, der mir aus diversen Lit-Foren noch ein Begriff ist. Unbedingt sehens- und lesenswert!

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neue Blumen

... heute Mittag gepflanzt. Und jetzt fällt so viel Wasser vom Himmel - vertrocknen können sie jedenfalls nicht.

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Sonntag, 1. Juli 2007

Fischbeker Heide

Heute Nachmittag mit Patricia einen wunderbaren Spaziergang in der Fischbeker Heide gemacht: von Waldfrieden aus los gegangen, alte und neue (rekonstruierte) Hügelgräber gesehen, an einem Teich Halt gemacht, uns über ihren Zwergpudel amüsiert, der sich (ganz bestimmt) an der Natur und den vielen fremden Gerüchen erfreut und allerlei Gras gerupft hat. Bei einer Rast den Förster mit zwei Hunden (so richtig klischeehaft) getroffen, der uns auf einer Wanderkarte gezeigt hat, wo wir waren, und uns am Ende der Unterhaltung selbige Karte in die Hand drückte. Ich zitiere hier aus der Karte (herausgegeben von der Freien und Hansestadt Hamburg):

Die Fischbeker Heide ist mit ca. 773 Hektar eines der größten Naturschutzgebiete Hamburgs und liegt südlich der Elbe in den Harburger Bergen. 1948 wurde das Gebiet unter Landschaftsschutz gestellt. Die Ausweisung als Naturschutzgebiet erfolgte im Jahre 1958. 1992 wurde das Gebiet um 93 ha auf seine heutige Größe erweitert.

Die Rückseite der Karte gibt weiteren Aufschluß über Details der Erdgeschichte, Flora, Fauna und Pflege des Gebietes.

Unser Spaziergang hat uns richtig gut gefallen, diente er doch in erster Linie der Bekämpfung unseres "inneren Schweinehundes" gegen Bewegungsarmut, so haben wir doch auch sehr die schöne Landschaft genossen!

Fotos haben wir natürlich auch gemacht, die gibt es jetzt hier zu sehen:


Fischbeker Heide

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