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Freitag, 4. Januar 2008

der ganz normale Wahnsinn

Nachdem ich total erholt und gut gelaunt meinen Brot-und-Butter-Job wieder aufgenommen habe, bricht die Arbeit sofort über mich herein. Massen an Rechnungen müssen bis zum 17.01. beim Empfänger sein, ein fast nicht schaffbares Pensum. Deshalb habe ich gestern am Arbeitsplatz eine Abendschicht eingeschoben und fast zwei Stunden mutterseelenallein gewerkelt. Einziges Bedürfnis nach meiner Heimkehr: ins Bett!!! Aber schon klingelte das Telefon:

Unser Weihnachtspaket ist gestern in Rom angekommen - so hatten Töchterchen und Co. dann ein paar nachweihnachtliche Überraschungen. War anders geplant, aber was soll's. [Im Gegenzug habe ich heute hier eine Benachrichtigungskarte für das Paket aus Rom. Also egal, in welche Richtung etwas geschickt wurde, es hat jetzt drei Wochen gedauert. Nun kann ich das Paket noch nicht einmal aus der Packstation abholen (neuerdings werden dort alle tagsüber nicht zustellbaren Sendungen deponiert), sondern muss ins Paketzentrum nach Harburg fahren! Immerhin sind die Weihnachtsgeschenke dann noch eine Woche vor Marens Besuch hier und hoffentlich auch alle verteilt.]

Das andere Telefonat, das mich dann gestern am frühen Bettgehen hinderte und dann sogar dermaßen belebte, dass ich erst nach Mitternacht wieder die nötige Bettschwere hatte, beinhaltete eine Art PC-Hotline-Support. Nur: Für das Zusammenspiel Windows98/Arcor-DSL waren meine Ideen wenig hilfreich. Ich erinnere mich an ähnlich kapriziöses Verhalten von WinME/Alice, aber die dabei gewonnenen Erfahrungen waren so nicht übertragbar.

Heute früh also aus den Federn gequält und im Büro robotergleich weiter gewerkelt, nach meiner Heimkehr erstmal ins Bett gefallen und drei Stunden tief und fest geschlafen.

Der Alltagswahnsinn hat mich also wieder.

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