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Freitag, 11. Juli 2008

Aortendissektion

Hier ein aufklärender Artikel aus der Wikipedia.
Neueste Info: Dem Patienten geht es so weit besser. Der Kreislauf ist stabil, die Gesichtsfarbe okay, die Schmerzen deutlich reduziert. Er hat bereits nach Lesebrille und Lektüre verlangt, und der Humor lugt auch schon gelegentlich wieder um die Ecke. Verlegt auf die Intensivstation der Kardiologie. Morgen wird geröntgt. Man hofft, ohne OP eine Heilung forcieren zu können.
Die Familie kann erst einmal heute ruhig schlafen.

Da in den Medien so viel Negatives über ärztliche Versorgung, Missstände u.ä. berichtet wird, muss ich einfach folgendes loswerden:
Nach dem Notruf mit Hinweis auf vermuteten Herzinfarkt kamen Notarzt und RTW innerhalb von drei Minuten. Und über das Krankenhaus Heidberg mag gesagt werden was will, die Diagnose wurde zügig gestellt und der Patient in ein KH mit entsprechender Fachabteilung gebracht. Wäre hier kein Bett frei gewesen, war bereits ein Rettungsflug nach Hannover angedacht gewesen. Er wird nun im UKE bestens versorgt. (Stellt sich die Frage, ob es hierbei eine Rolle spielt, dass er privat versichert ist - uns ist das allerdings im Moment ziemlich egal...)

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