Dem Patienten
... ging es gestern wieder ein wenig besser. Morgens wurde er entkabelt und entstöpselt und durfte in Begleitung zweier Krankenschwestern duschen. (Na, ich nehme nicht an, dass die Schwestern mit geduscht haben, jedenfalls waren sie in absoluter Nähe.) Ich weiß ja, es sind die ganz alltäglichen und kleinen Freuden, die einen Stück für Stück zurück ins Leben holen... Sofort danach war natürlich wieder strenge Bettruhe angeordnet. Er verbleibt vorerst auf der Intensivstation - zumindest, so lange der Blutdruck nicht unter Kontrolle ist.
Die mütterlichen Fragen waren: "Isst er? Schläft er?" Ja. Und ja. (Mir fallen solche Fragen nicht ein, ich guck dann immer ganz befremdlich.)
A. sagte, er macht bereits wieder Pläne. Z.B. Änderung der Urlaubsabsichten auf ein Schon- und Erholungsprogramm. Sehr klug. Aber dafür muss er natürlich zunächst stabilisiert, auf Medikamente eingestellt und entlassen worden sein. Hoffen wir, dass es nicht allzu lange dauern wird. (Aber, mein Gedanke, lieber ein bisschen länger im KH bleiben als irgendein Risiko eingehen.)
Labels: Familie

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