Krankenstatus und mein Senf dazu
Dem Patienten geht es besser ("den Umständen entsprechend"), er liegt aber weiterhin auf der Intensivstation. Die sehr starken Schmerzmittel machen ein wenig benommen, trotzdem ist er klaren Sinnes. Sorge macht weiter der hohe Blutdruck (woher? Ursache oder Folge der Aorta-Verletzung?) , den man natürlich weiterhin zu senken versucht. Starke Rückenschmerzen machen zu schaffen, wobei unklar ist, ob die Ursache diese oder eine andere Erkrankung ist. Eine Operation ist nicht angedacht (was dem, was ich in Wikipedia gelesen habe, in diesem Falle entspricht). Wenn sich der Zustand stabilisiert, soll er auf die Normalstation kommen und in ca. 3 Wochen entlassen werden. Und dann "vorsichtig leben."
Mütterlicher Kommentar: "Der Junge sah ja auch schon lange krank aus. Und ernährt sich bestimmt nicht richtig. Fährt zu viel Motorrad. Führt ein zu anstrengendes soziales Leben."
Der "Junge" ist 48, hat einen anspruchsvollen Beruf, fährt Motorrad seit jungen Jahren. Und ist intelligent genug, um zu wissen, was er tut. Im Übrigen ist das dienstlich vorgeschriebene ärztliche Check-up erst wenige Wochen her (und war ohne Befund).
[Gedanken am Rande: Vor sieben Jahren an genau diesem Wochenende geriet ich in einen lebensbedrohlichen Zustand und wurde notoperiert. Steht irgendwo in den Sternen geschrieben, dass die Zeit Mitte Juli für uns gefährlich ist?]
Labels: Familie

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