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Mittwoch, 30. April 2008

püh

Beim morgendlichen "Eindieseln" beschlossen, ein Parfumerie-Pröbchen von einem namhaften Hersteller auszuprobieren. Irgendwie kein besonders intensiver Duft, aber na ja. Haus verlassen und ab in die Bahn. Schnupper... irgendwie riecht es nach Maiglöckchenparfum hier. Mag ich nicht. Ober okay, in der S-Bahn muss frau notfalls alles ertragen. Ab ins Büro. Ich bin heute die einzig anwesende Frau. Und ... irgendwie umweht mich schon wieder Maiglöckchengedingse... Hat ein bisschen gedauert, bis ich drauf kam, dass es offenbar just das elegante Designerpröbchen war, mit dem ich mich höchstpersönlich vor Tau und Tag betröpfelt habe. Großes Pfui. Ich *hasse* Maiglöckchenparfum!!!

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Dienstag, 29. April 2008

Schnecken

Heute Beginn der Schneckensaison. Sonnig und immer mal wieder etwas Regen, schon sind reichlich kleine Nacktschnecken überall. Wenn nichts mehr hilft, hilft Schneckenkorn. Letztes Jahr sehr gute Erfahrung damit gemacht.

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Sonntag, 27. April 2008

Freizeitbeschäftigung

Gestern wieder aufgerafft und im Keller Sachen aussortiert. In einigen Teilbereichen kehrt so langsam Ordnung ein, und ich stelle fest, dass ich mich von den meisten Kinderbüchern so überhaupt nicht trennen kann:



So viele Erinnerungen an unsere Gute-Nacht-Geschichten-Abende hängen dran, und ich habe ja die Idee, dass vielleicht eines Tages Enkelkinder sich von der Oma vorlesen lassen mögen... *hoff*

Meine Verschenk-Aktion geht weiter, Freecycle war offenbar auch nur einen Abend lang ausgefallen, meine Mailbox läuft über... Wenn's klappt, wird recht viel morgen abgeholt. Es wird tatsächlich gerade etwas kompliziert, das alles zu koordinieren. Aber es ist einfach schön, wenn sich über die ausgemusterten Dinge andere Menschen freuen!

Heute lacht die Sonne, mal sehen, ob ich es trotz der Großkampfaktion wenigstens schaffe, mich ein bisschen auf die Terrasse zu setzen und den Blumen beim Wachsen zuzusehen.

P.S. Picasa funktioniert heute offenbar wieder *freu*, habe aber einen Tipp für eine Alternative bekommen, wo ich mich auch demnächst mal umsehen werde, danke.

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Samstag, 26. April 2008

Picasa

Nicht genug, dass die Web-Alben kürzlich fehlerhaft waren, heute sind alle Kommentare und die gesamte Kommentarfunktion verschwunden. Verstehe das, wer will... *frust!*

(Siehe auch hier)

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Donnerstag, 24. April 2008

Verschenkzeit und Nachbarschaft

Verschenkwoche. Oder vielleicht der Beginn einer etwas länger dauernden Verschenkzeit. Auch genannt "Aufräummotivation". Ich kann nichts wegwerfen, das noch heil, ganz und brauchbar ist. Auch wenn ich es nicht mehr gebrauchen möchte oder kann. Oder meine Nachkommenschaft. Ganz toll auch der Aspekt, dass meine Mama schon seit Jahren alles, was sie aus ihrem Haushalt zu entfernen gedenkt, kurz und bündig mir auf's Auge drückt.

Vor ein paar Jahren habe ich einen Sommer lang ge-eb*yt, hat Spaß gemacht. Und sich gelohnt. Ist aber wirklich nur sinnvoll, wenn man von einer Sorte sehr viel hat (in meinem Falle war es Handarbeitsmaterial) oder Dinge mit Seltenheitswert. Und es ist sehr zeitintensiv.

Jetzt gilt es vor allem, hier Platz zu schaffen. Vor allem natürlich im Keller. Aber auch einiges aus meinen Schränken scheint schon eine ganze Weile förmlich nach Entsorgung zu schreien. In den 26 Jahren, die ich hier wohne, und nach erfolgreicher Aufzucht dreier Nachkommen, die sich - wie es so der gesunde Lauf der Dinge ist - inzwischen verselbständigt haben, hat sich vieles angesammelt. Einmal mit dem Sichten begonnen, ist es wie mit dem berühmten Stein, den man ins Wasser wirft... Ich sag nur "Kreise"...

Und plötzlich geht alles ganz leicht:

In dem Bewusstsein, dass so gut wie jedes Teil schließlich einen Abnehmer zu finden scheint, wenn ich nur ein Foto mache, es auf die Web-Seite stelle und in den Verschenkmärkten annonciere, laufe ich zu einer Hochform auf, wie sie für Alltagsfeierabende eher nicht üblich ist.
Es wird hin und her gemailt, Termine werden vereinbart und schon haben viele verschiedene Sachen ein neues Zuhause. So weit meine Euphorie und mein Antrieb, am nächsten Wochenende weiter im Keller zu räumen.

Gestern war eine Frau in Begleitung ihrer Freundin angekündigt. Ich bin ja manchmal wirklich naiv-gutgläubig und denke von allen Menschen immer nur das Beste. Aber plötzlich kam mir der Gedanke, dass es ja auch nicht "so ohne" sein könnte, plötzlich zwei wildfremde Menschen in meiner Wohnung zu haben... (Vor einem halben Menschenleben hatte ich öfter diese "Nepper-Schlepper-Bauernfänger"-Sendung gesehen, und da gab es so manches Beispiel, wie es besser nicht laufen sollte, von wegen die Tür öffnen und fremden Menschen Zutritt in die Wohnung gewähren.) Auf dem Heimweg von der Arbeit traf ich meinen Nachbarn, was meist nicht häufiger als ein oder zwei Male im Jahr vorkommt. Also fragte ich ihn kurzerhand, ob er nicht mein Bodyguard sein möchte... Und war er dann auch später zur verabredeten Zeit anwesend. In diesem Falle vollkommen unnötig. Die beiden Frauen waren wirklich sehr, sehr nett. (Ihnen verdanke ich übrigens die abgebildete hübsche und ungewöhnliche Weinflasche!).

Mein Nachbar und ich haben uns sehr angeregt unterhalten, und er hat sich angeboten, jederzeit für diese Aktion wieder zur Verfügung zu stehen. Das finde ich sehr, sehr erfreulich. Und ungewohnt für mich, weil ich hier im Hause eher so eine Art "Einsiedlerleben" führe. Außer ihn mit seiner Frau und einem sehr alten Herrn (wir sind die Übriggebliebenen der vor einem guten Vierteljahrhundert hier Eingezogenen!) kenne ich die meisten Nachbarn nicht. Zwei oder drei vielleicht vom Ansehen, habe aber keine Ahnung, welcher Name oder welche Haustür dazu gehört. (Okay, ein paar Kinder aus diesem Haus kann ich zuordnen.) Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich mag mein Einsiedlerleben. Aber manchmal ist es doch ganz gut, ein kleines bisschen Kontakt zu haben.

So, es bleibt spannend, es wird weiter geräumt - und damit dieser Beitrag nicht zu lang wird, muss er hier enden ;)

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Dienstag, 22. April 2008

Freecycle und Co.

Help! Gerade, wo es jetzt so gut läuft mit dem "free recyclen", ist die Yahoo-Group verschwunden. Ich fass' es nicht. Noch nicht einmal auf der Liste meiner Gruppen taucht sie auf. Und nun...? Ich bin doch so ungeduldig, wo ich mit der Resteverwertung von jetzt auf gleich so viele Besucher und reichlich Nachfragen bekommen habe. (Beim eb*y-Ableger kijiji rutscht die Anzeige ganz schnell nach hinten, und bearbeiten/aktualisieren hat darauf keinen Einfluss. Die anderen Verschenk-Portale sind zu klein, da kommt keine Resonanz.)

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Sonntag, 20. April 2008

Resteverwertung

Nach Veröffentlichung auf drei Verschenk-Netzwerk-Seiten kann ich mich vor Mails kaum retten. Es gilt wie immer natürlich: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

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Samstag, 19. April 2008

Wenn...

...frau sich einen schönen Nachmittag machen möchte, aber trotzdem dringend das Aufräumen des Kellers in Angriff genommen werden muss (was ja bekanntlich weniger schön ist), dann packt sie eine Tasche mit
  • Thermoskanne mit Kaffee und Plastikbecher
  • Wasserflasche
  • DigiCam
  • Handy, bestückt mit reichlich Musik
und macht so das Beste draus!

In diesem Keller stapeln (und eben auch nicht stapeln, da öfter durch- und umgeräumt) sich die Hinterlassenschaften eines bunten Familienlebens:

Keller aufräumen

Bei diesem Anblick kann man schon (fast) sagen "das Grauen trägt einen Namen"... Nun also die Ohren zeitgemäß verstöpselt, den Ton laut gestellt und angefangen... Glücklicherweise hatte Tochter 1 letztens schon den größten Teil ihrer Schulsachen entsorgt, so dass ich wenigstens etwas Bewegungsfreiheit hatte. Leider kann ich die Sachen ja nicht einfach greifen und in den Müll entsorgen - es muss wirklich alles durchgeschaut und sortiert werden, nützt nichts.

Es flogen also weitere Schulsachen - auch von mir - in den Container, dazu jede Menge Krims und Krams, von Tochter 2 noch diverse Modezeitschriften, allerlei Tüddelüt, der unmöglich zu beschreiben ist... Eine große Kiste Jungensachen wurde gründlich durchgemüllt, so dass jetzt nur noch "richtige" Sachen aufbewahrt werden, bis der junge Mann irgendwann seine Fortbildung beendet hat und sich damit befassen kann.

Was ich gerne unter die Leute bringen würde: Kiste mit Drucker, Tastaturen und Co., fünf Glasregale (waren mal eine Sonderanfertigung für einen Schrank gewesen), ein Paar echte holländische Holzschuhe. Wird wohl wieder ein Fall für freecycle werden.

Jedenfalls habe ich mich knapp vier Stunden im Keller verlustiert, bin gefühlte 20 Mal mit gut gefülltem Karton zum Müllcontainer gewandert, habe sämtlichen Kaffee und das Wasser vernichtet - bei der trocken-staubigen Luft kein Wunder. Und hier habe ich jetzt eine Kiste mit diversen Spielen, da muss noch geklärt werden, wem was gehört, was verschenkt werden kann etc. Und einen Plastikkoffer mit Holzklötzchen! Hat jemand Bedarf?

Ein Anfang ist gemacht, ich hoffe doch sehr, dass ich nächstes Wochenende wieder meinen inneren Schweinehund motivieren kann, mich weiter wühlen zu lassen...

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Freitag, 18. April 2008

allerlei EDV-Kram

Nachdem google's picasa schon in den letzten Tagen mit allerlei lustigen Fehlermeldungen bestechen konnte, und wenn es mal funktionierte, dann grottenlangsam, bekomme ich jetzt diese entzückende Fehlermeldung:
Service Temporarily Unavailable
We apologize for the inconvenience. We're experiencing some issues due to maintenance. We expect the maintenance to be completed by 17:00 PST.
Try Again
Ob's danach dann wohl wieder besser geht?

+++

Im Büro hat gestern meine Tastatur das Zeitliche gesegnet. Vor ungefähr vier Jahren bekamen wir alle schwarze Logi*-Funktastaturen und -Mäuse, sehr edel anzusehen und mit allerlei Multimedia-Schnickschnack, den bei der Arbeit niemand braucht. (Ich habe ja meinem Arbeits-PC sogar die lästigen Pling-und-Plog-Geräusche abgewöhnt.) Mich hat das Design immer beim flotten Schreiben genervt, trotzdem ich irgendwann dran gewöhnt war, denn ich hatte immer das Gefühl, die Hände abwärts zu halten und nach unten zu schreiben. Das war trotz integrierter und vermutlich ergonomischer Handballenauflage ziemlich störend. Und kaum war ich versehentlich auf die F-Taste geraten, machte die Tastatur eh was sie wollte. (Nichts gegen die Maus, die ist Klasse!) Wer sucht, der findet das Foto von meinem Arbeitsplatz. Dank picasa kann ich den Link gerade nicht finden. Ist aber irgendwo beim Thema "Handy" hier schon eingebunden.

Gestern machte die Tastatur dann von jetzt auf gleich gar nichts mehr. Ein Batterietausch und reconnect waren auch erfolglos. Ein mitfühlender Kollege gab mir seine bereits vor einiger Zeit erneuerte Tastatur - gleicher Hersteller, anderes Design. (Kommuniziert problemslos mit meiner Funkstation.) Die behalte ich jetzt gleich mal ganz! Sparsames, klassisches Design, Tasten etwas enger beieinander, Hände wieder leicht aufwärts beim Schreiben, die (auch hier vorhandenen) Multimedia-Tasten klein und unauffällig auf drei Randbereiche verteilt und nicht störend, schon geht die Tippserei wieder flott von der Hand. Und 10-Finger-blind-schreiben geht wieder perfekt wie eh und je.

Hmmm... ich glaube ja nicht, dass mein Chef hier mitliest... also ich würde befürworten, dass das Fußvolk vielleicht doch ein kleines Mitspracherecht erhält, wenn in neue Arbeitsmittel investiert wird. Es kommt der Produktivität durchaus zu Gute.

Hier ein Link zu einem Tastaturkauf-Bericht. Spricht mir aus der Seele. Ich sammle übrigens privat auch Tastaturen, ich habe nämlich im Laufe meiner PC-"Karriere" bereits zwei Tastaturen in Kaffee ertränkt. So ist für Ersatz immer gesorgt. Am liebsten hatte ich die Cherry-Tastatur, das war noch in vor-Windows-Tasten-Zeiten. (Remingtons Blog wird demnächst noch unter "Daily" verhaftet.)

+++

Ein weiterer Kunde steigt demnächst auf die Auftragsabwicklung via online-Portal um. Eines von dreien, das wir bereits seit einigen Jahren kennen. Wäre es etwas Neues, hätte ich zur Einweisung gemusst. Aber so habe ich gemeint, dass wohl eher wir den Anderen etwas erzählen könnten... Wie bei vielen täglichen Arbeiten könnte auch dieses zum oft belachten Bumerang werden. Der Auftraggeber hatte nämlich gemeint, dass man dann bei Bedarf auf uns zu kommen würde. Und mein Chef hat natürlich gleich mal wieder mich benannt.

Mein Gefühl ist, wie immer bei solchen Sachen, zweigeteilt. Einerseits mag auch ich natürlich gelegentlich ganz gern das Gefühl, irgendwie "wichtig" zu sein. Andererseits ist freie Rede vor mehreren (dazu noch fremden) Menschen nicht so "meins".

Aber können kann ich es, klar. Vor vielen Jahren hatte ich in meiner damaligen Firma schon Kollegen geschult; und mit diesem Online-Portal vertraut gemacht habe ich vor längerer Zeit schon einmal den Inhaber einer kleinen Handwerksfirma samt Ehefrau. Fragt sich dann nur, warum ich dann immer noch bei dieser Vorstellung einen Knoten im Bauch habe ;)

+++

Thunderbird und Yahoo-Mail funktioniert! Jawollja. Habe heute früh einen Tipp bekommen (danke) samt Link auf die offenbar neu aufgesetzten Hilfe-Seiten von Yahoo. Man ändere den smtp-Port, und alles flutscht wieder.

Trotzdem werde ich wohl hauptsächlich eine andere Adresse weiterhin benutzen, denn ich konnte kürzlich feststellen, dass über den Bezahl-Account die Mails praktisch sofort eintrudeln. Yahoo braucht manchmal bis zu 20 Minuten, bevor eine Nachricht herein spaziert (oder eher geschlendert) kommt. Also wird der Ausgang möglicherweise auch ab und zu verzögert sein *denk*. Ausprobiert während eines längeren Telefonats mit gleichzeitigem Foto-Versand.

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Mittwoch, 16. April 2008

Zitat des Tages

"Das Wetter ist aprillig," sprach Don Wettervogel (welch passender Name) heute morgen im ersten Programm.

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Erste Hilfe

Mein "erste Hilfe-Set" von gestern Abend und heute früh. Ich finde, es sieht ganz spannend aus.




Die Geschichte dazu beginnt mit einem doppelten Rittberger. Nein. Natürlich nicht. Den gibt's von mir nicht im Büro zu sehen. Ich Pechvogel habe mir gestern Nachmittag einfach den Fuß allerheftigst an der unteren Schreibtisch-Schublade meiner Kollegin gestoßen. Außer einem kleinen bisschen Blut war nichts zu sehen. Pflaster drauf und fertig. Dachte ich. Bis ich zu Hause war, schmerzte dann der ganze Fuß schier unerträglich, und ich humpelte very sexy durch die Gegend.

Nun kam das spanische Wundermittel "Reflex" zum Einsatz. Das ist in Wirklichkeit ein Kühlspray gegen Sportverletzungen und Muskelverspannungen und schadet zumindest nicht. Trotzdem war an Einschlafen längere Zeit nicht zu denken. Ich musste wohl einen Nerv traumatisiert haben.

Heute früh humpelte ich weiter... so konnte ich nicht zur Arbeit kommen. Schon in Anbetracht der lebensgefährlichen Rennerei am Hauptbahnhof, wo schnelles Hakenschlagen das Überleben sichert, war es ein Ding der Unmöglichkeit. Da konnte nur noch ein Schmerzmittel der Sorte "was mich nicht umbringt, härtet ab" helfen. Allerdings beschränkt sich mein Vorrat auf die 150 mg-Variante, die ich morgens nicht nehmen kann. Ich habe vor Jahren die allerschönste Erfahrung mit einem Kreislaufkollaps nach der Einnahme gemacht.

Nun kommt der verbotene Teil der Geschichte ins Spiel. Verboten, weil in einschlägigen Fachblättern dringendst davon abgeraten wird, Tabletten, insbesondere solche mit Retard-Wirkung und ohne Bruchrille, gewaltsam zu verkleinern. Aber da kenn' ich nichts. Messer her und das Teil durchgehackt! Nach dieser Prozedur gibt es erfahrungsgemäß eine relativ sauber abgetrennte Hälfte und allerlei Krümel, die dann dem Müll zugeführt werden. Ob ich nun 50, 60 oder 70 mg von dem Teufelszeug genommen habe, war mir egal, Hauptsache nicht die volle Ladung!

Die Wirkung stellte sich auch recht flott ein, die Schmerzen sind seither verschwunden. Allerdings plagte mich den ganzen Tag lang eine bleierne Müdigkeit. Ja, Büroschlaf soll sehr gesund sein, stimmt wohl, aber so sehr wollte ich mein Image denn doch nicht schädigen. Habe mich also über den Tag gequält und bin jetzt seit ungefähr einer Stunde richtig schön wach.

(Anmerkung: Ich habe vor diesen Tabletten einen Heidenrespekt, insbesondere da jemand aus dem weiteren Familienkreis vor zwei Jahren an den Nebenwirkungen nach langdauernder und hochdosierter Einnahme gestorben ist.)

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Serien

Heute gesehen an der U-Bahn (Plakatausschnitt):



Ich stolpere hin und wieder über interessante Luckies-Werbung, zuletzt im Januar die "Lampen" an der Bushaltestelle - und verpasse regelmäßig das Fotografieren. Diese Plakate scheinen immer nur wenige Tage vorhanden zu sein. (Früher gab es in schöner Folge die tolle Camel-Werbung mit den Kamelen, die waren immer einen Hingucker wert.) Heute konnte ich dann nicht widerstehen und musste diese "geschichtsträchtigen" Schachteln aufnehmen.

Hier war offenbar kürzlich eine "Familienversammlung" bei den vier Bergen *smile* gegenüber von den dreißig fleißigen Monteuren:

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Montag, 14. April 2008

Meine Kontodaten...

... gehören mir!

Zum "Nachbarschaftsnetzwerk"habe ich gerade einen passenden Eintrag bei Claudia gefunden. Das ist ja an sich nicht weiter bemerkenswert, wenn ein Automat bei x-und-90-tausend Anschlüssen anruft. Gestolpert bin ich über den letzten Satz im Kommentar, der da heißt "Da folgen dann meist Anrufe bzw. Angebote, die nur dem Zwecke dienen, die Kontodaten zu erfragen." Dazu fällt mir die schon fast vergessene Begebenheit ein:

Vor einigen Monaten bekam ich einen Anruf von (einem Callcenter) dem Bücherclub, bei dem ich "eigentlich" Mitglied bin, und das schon länger als ich lebe (ja, das geht!). Allerdings bekomme ich seit Jahren keine Kataloge mehr und auch keine Mitgliedskarte. Ich nehme also an, dass ich irgendwann sang- und klanglos aus der Datei entfernt wurde, was mich nicht weiter kratzt, da ich lieber anderswo einkaufe. (Vor hundert Jahren oder so ähnlich war's noch eine tolle Möglichkeit, günstig an gute Bücher zu kommen...) Okay, zurück zum Anruf...

Der freundliche Herr Meiermüller erzählte mir also, dass ich wegen meiner jahrhundertelangen Mitgliedschaft ausgewählt worden sei, kostenlos über diesen Club Lotto zu spielen, ohne Einsatz! (Jubel in seiner Stimme.) Ich solle mir doch eben mal bitte sechs Zahlen ausdenken... Kein Problem. Und nun bräuchte er meine Bankverbindung, damit man auch wüsste, wohin denn mit dem zweifellos regelmäßigen Riesengeldsegen. Leider, leider, sagte ich, hätte er nun Pech gehabt, ich würde ihm meine Bankverbindung nicht verraten. Aber das könne ich doch! Dieserjenige beste Club der Welt und dieserwelche allerhöchstseriöse Anrufer, der seinerselbst ursprünglich aus dem Bankgewerbe stammen würde, seien doch ganz offensichtlich und sonnenklar überhaupt nicht geneigt, irgendeinen oder den anderen Missbrauch zu treiben! Und im übrigen könne ich ja meine Bankbewegungen kontrollieren und etwaige unstatthafte Lastschriften allerschnellstens stornieren! Also kein Risiko! Her mit den Daten. Der Geldregen will schließlich wissen, wohin er fließen soll...

Aber mitnichten war ich dazu bereit und orderte ordentlich und ordnungsgemäß zugesandtes schriftlich Verfasstes zwecks Kontrolle, wonach ich möglicherweise eventuell bereit sein könnte, dem wohlmeinenden Club meine Kontodaten anzuvertrauen.

Hach, er war wütend, der Herr Meiermüller. Und drohte. Er müsse mich jetzt nämlich zu seinem allergrößten Bedauern auf der Stelle von seiner langen Liste künftiger Lottogewinner streichen. Ich wünschte noch einen angenehmen Abend und drückte ganz sanft die rote Taste meines Telefons.

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Sonntag, 13. April 2008

"Nachbarschaftsnetzwerk"

Im den letzten Tagen erhielt ich Mails von einer sogenannten Nachbarschaftscommunity mit der Info, es sei für mich eine wichtige Nachricht hinterlegt worden, die mir leider nicht hätte zugestellt werden können. Mail mit (natürlich) ominösem Link drin. Sofort gelöscht, kein Thema.

Die Krönung war dann gestern ein Anruf mit einer Stimme vom Band, die mir das gleiche verklickern wollte. Ich sollte mir einen Code notieren und dann eine www-Seite aufrufen. Noch während das Band lief, die Verbindung beendet und mich über diese Belästigung geärgert.

Denk: Meine Nachbarschaft weiß schließlich, wo ich zu finden bin und kann meinen Hausbriefkasten benutzen oder einfach mal klingeln. Kann also so wild nicht sein. *grins*

Der Neugier halber bin ich heute mal auf die Suche gegangen und bei Heise fündig geworden:
Anrufmasche mit Mitgliedschaft in Internet-Community. Also nicht irre machen lassen und ignorieren!

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Samstag, 12. April 2008

Musikschätze

Seit einigen Tagen beschäftige ich mich mit meiner gesammelten Musik, sichte meine CDs, wandle um, schiebe auf mein Handy und mache so nebenbei eine Zeitreise. Es scheint ja immer wieder merkwürdige Zufälle zu geben, so ist mir gerade eben ein berührender Text in einem bis dato unbekannten Blog (via Ilona) untergekommen:

"Musik kann einem das Herz zerreißen. Musik kann es wieder grob zusammenflicken. Musik ist ein Stück Unsterblichkeit. Sie erinnert dich an das, was wichtig ist, was dich ausmacht. Musik kann dich zum tanzen bringen und ins Stolpern. Musik kann dich traurig machen, wenn du froh bist und froh machen, wenn du traurig bist. Musik bringt dich durch den Tag und wohin immer du willst, wenn du sie lässt."

Das ist der letzte Absatz. Alles lesen und den persönlichen Wahrheitsgehalt finden, innehalten, nachdenken, träumen oder einfach nur die eigene Geschichte erinnern... Sehr, sehr gut geschrieben.

Ich scheine ein wenig älter zu sein als die Schreiberin, meine Musikgeschichte scheint zu beginnen mit "Pretty Belinda" im Schulkindalter. Später dann "Barfuß im Regen" gelaufen, "an einem Sonntag in Avignon" in der Tanzstunde Foxtrott gelernt und bei "Un canto a galicia" meine erste Liebe angeschmachtet. Eine typische 70er-Jahre-Sozialisation, musikalisch immer Mainstream und Disco, wenig deutsches. Allerdings finden sich davon ausgerechnet die allerpeinlichsten Sachen in meiner Sammlung...

In den 80ern habe ich mich allmählich ausgeblendet, da durch umfangreiche Familiengründung alles andere für mich in den Hintergrund rückte. Ein wenig Neue Deutsche Welle noch mitbekommen, dann kommt bis Anfang der 90er ein großer "blinder Fleck".

1990 stürzte ich mich dann wieder ins Leben, hatte alle Antennen auf Empfang gestellt und wurde mit Musik geradezu überschüttet. Bezeichnend für diese Zeit sind "Kingston Town", "Lambada" und, peinlich aber wahr, David Hasselhoff mit - wie passend - "Looking for Freedom". Wobei ich diesen Titel in der ersten Fassung von Marc Seaberg schon lange zu meinen Reichtümern zählte und noch immer hüte wie einen Schatz.

Gerade fällt mir ein, falls es denn auch privat-musikgeschichtlich prägend sein sollte, dass ich aufgewachsen bin mit Eltern, die sich begeisterten für Elvis und Bill Haley, Glenn Miller, Louis Armstrong, die aber auch Trude Herr mit "Ich will keine Schokolade" und Harry Belafonte in ihrer Sammlung hatten. Kaum Klassik. Ein paar französische Chansons. Und gottseidank keine Schlager, Operetten oder altes deutsches Liedgut!

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Dienstag, 8. April 2008

Schon wieder...

... ein neues Label (Computer) hier. Ich wollte mich damit von Anfang an nicht "verzetteln", tu mich aber schwer mit dem Verschubladisieren mancher Texte, so muss doch dann und wann ein weiteres Etikett her. Und so wird die Liste immer länger *seufz*

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Grafikprogramme

Schnäppchen geschnappt. Zwei Goodies: Photo Impact und Paint Shop Pro. Einmal die vorletzte Version für umsonst und einmal die (wie ich glaube) aktuelle Version. Ich frage mich, ob Corel den Markt leer kauft. Früher (nein, war nicht alles besser) gab's Corel Photo Paint (mochte ich nicht so gerne), heute verlässt man sich auf Zukäufe?

Ausschlaggebend war für mich, dass ich Photo Impact noch in Version 4 benutz(t)e und jetzt plötzlich für Null Euro Version 12 habe. Ich hoffe, dass die z.T. umständliche Bedienung einiger Funktionen jetzt besser gelöst sein wird. Und ich mich nicht all zu sehr "verlaufen" werde. Paint Shop Pro war früher (ich glaube, ich kannte Version 2 bis... 8?) schon genial, und ich habe kürzlich mich ein paar Minuten mit der Testversion beschäftigt, die mich absolut überzeugen konnte.

Hier fragt sich der Leser wahrscheinlich, warum es denn zwei Programme sein müssen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass manchmal einige Funktionen bzw. Ergebnisse mit dem einen Programm besser zu erreichen/umzusetzen sind als mit dem anderen. Es sind halt so meine Experimentierkästen. Ich werde dafür auch meinen einst sehr geliebten Picture Publisher von der Platte fegen. Vor über zehn Jahren bereits im Rahmen des Broterwerbs eingesetzt (mit super Ergebnissen!), jetzt steinzeitlich anmutend, werde ich mich zu Gunsten eines aktuelleren Systems davon trennen. Und manchmal brauche ich einfach neues Handwerkszeug, damit die Bastelei wieder Spaß macht.

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back to normal

Es fällt mir im Moment noch schwer, hier mit der gewohnten Lockerheit "einfach so" weiter zu machen. In Anbetracht des Untenstehenden aber wohl verständlich. Obwohl ich gerne schreibe, ist mir mein kleiner Kondolenzbrief wahnsinnig schwer gefallen. Bei einem Sterbefall verschwinden einfach alle wohlgesetzten Worte wie von Geisterhand. Zurück bleiben Floskeln, von denen ich glaube, dass sie so hohl sind - gibt es sie deswegen (die Floskeln), weil es einem schlichtweg die Sprache verschlägt? Und man sich deshalb "rettet" in "herzliches Beileid" und dergleichen mehr? Ich hoffe, dass es die Gedanken dahinter sind, die trotzdem die Empfängerin erreichen mögen.

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Mittwoch, 2. April 2008

turned off



Herr M., Sie werden Ihren Hut vermissen, auch wenn Sie ihn nun nicht mehr brauchen...

Nachdem Sie vom Kundendienst als Teilzeitmitarbeiter ins Büro gewechselt waren, konnte ich Sie erst richtig kennen lernen. Ich kann mich noch erinnern, dass Sie sich darüber wunderten, dass Sie bei der Umstellung auf die Schreibtischarbeit nicht "im Regen stehen gelassen" wurden, dass es so viel Unterstützung gab, als sich mit Ihren neuen administrativen Aufgaben vertraut machten.

Oh, Sie waren kein einfacher Kollege, ein Mensch mit vielen Ecken und Kanten. Aber Sie waren auch ein Kollege mit Herz und klarem Blick für Menschen und Situationen. Gerne erinnere ich mich daran, wie Sie die Monteure am Telefon oder live dazu zu bringen versuchten, ihre Arbeitsberichte korrekt zu verfassen. Mal rau und ruppig, dann wieder mit einer wahren Engelsgeduld.

Ich mag Menschen mit Charakter. Noch mehr mochte ich allerdings den Kollegen, der zwischendurch kleine Geschichten aus dem Privatleben zum Besten gab: Von den Enkeltöchtern, die jetzt ihren innig geliebten Opi vermissen werden, oder auch von dem Pferd, das Ihnen achtzehn Jahre lang ein treuer Gefährte gewesen war, bis ihm im letzten Herbst auch das Futtern seines Gnadenbrotes zu anstrengend geworden war und er sich zum Schlafen niederlegte. Oder den Kollegen, der uns, und mich ganz besonders , so reichlich mit Rhabarber und Pflaumen aus seinem Garten versorgt hatte.

Den Mit-Skorpion und Freund im Geiste werde ich vermissen, der viele Sachverhalte, Personen und Gegebenheiten so einschätzte wie ich. Auch wenn es ohne praktischen Nutzwert war, so fühlte ich mich unterstützt und bestärkt mit meiner Sichtweise.

Herr M., Sie waren auch und besonders heute in Abwesenheit sehr präsent. Ich blicke ja genau auf Ihren Arbeitsplatz. Ihr Telefonverzeichnis und Ihre Notizen liegen immer noch für Sie bereit. Sie können Ihnen nun nicht mehr nützlich sein. Ich höre Sie noch telefonieren oder mir technische Sachverhalte erklären - herzlichen Dank für jahrelange theoretische Sanitärtechnik-Nachhilfe - auch Ihr umfangreiches Wissen ist nun mit Ihnen gegangen.

Nachdem Sie sich vor einem Jahr so gut von der OP erholt hatten, konnten Sie glücklicherweise noch eine schöne Zeit mit der Familie genießen. Gut geratene erwachsene Kinder und eine nette und sympathische Ehefrau haben zusammen mit den beiden Enkeltöchtern zu so viel Freude beigetragen, sei es im Urlaub gewesen oder die "surprise party" zum letzten 55. Geburtstag. Danke übrigens auch für den tollen Fahrservice zu und von unserer Weihnachtsfeier.

Schade... so viel Hoffnung in die Therapie und Studie im UKE gesetzt, nachdem im Herbst Metastasen festgestellt wurden. Und verloren. Ich werde Sie vermissen.

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