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Sonntag, 31. August 2008

fix und fertig

Nachdem ich gestern ja nicht so recht in Gang gekommen war, hatte ich heute um so mehr Energie für eine Menge hausfraulicher Räum-, Putz- und Waschtätigkeiten. Ich hatte mir da eine ganze Menge vorgenommen - man sollte meinen, die Queen käme zu Besuch, aber nix da, es war nur mal wieder der Kampf gegen einen der inneren Schweinehunde. (Wieviele kann man davon überhaupt haben?) Da ich mir die Gartenarbeit als Belohnung dafür versprochen hatte - es gab kein Entkommen, denn die neuen Blumen wollten ja gepflanzt werden! - und es mittlerweile schon ziemlich früh dunkel wird, musste ich also mal "einen Schlag reinhauen." Und bin zufrieden mit mir.

[In den Verschnaufpausen zwischendurch immer wieder im Netz gesucht nach der Lösung eines ganz bestimmten Problems mit zwei Programmen unter Vista. Habe einiges gefunden, aber noch nicht ausprobiert. Entsprechender Text kommt erst bei Erfolgsmeldung. Außer, ich bekomme es gar nicht hin - dann als Frage in den Orbit.]

Gegen 20 Uhr war ich dann auf der Terrasse fertig. Wollte keine Fotos mehr machen. Aber da hatte ich die Rechnung ohne Petrus gemacht. Er, der glücklicherweise dafür sorgte, dass an diesem Wochenende wirklich super Wetter war, beschenkte uns am Ende mit einem wunderfeinen Himmel:



Da konnte ich natürlich nicht widerstehen! Nun ja, die DigiCam sowieso in der Hand, da konnte ich ja doch gleich mal...? Bitte:



Drei neue Alpenveilchen an einen, wie ich hoffe, optimalen Platz gesetzt. Das andere - hier mal ohne Bild - umgepflanzt. Ich hatte das Gefühl, es war ihm zu sonnig (welche Sonne? *lach*), es ließ immer so traurig die Köpchen hängen. Alpenveilchen lieben es ja eher so mittelfeucht bis trocken (das hat Petrus in den letzten Wochen nicht bedacht!) und schattig.

Am "alten" Platz des Veilchens blüht ab heute eine Nelke:



Und die drei kleinen Stiefmütterchen sind auch zu sehen. Bin gespannt, ob das auch in unseren Breiten mit der "Winterbepflanzung" klappt. (Immerhin werden sie ja gerade wieder verkauft!)

Der blaue Rittersporn, der mir neulich so viel Freude gemacht hatte, war leider, leider, gestorben. Zu nass, abgefault, schade. An nicht ganz genau den selben Platz, aber ganz nahe dran, habe ich eine Salvia gesetzt. So weit der Aufdruck auf dem Topf. Wikipedia gibt Aufschluss: Es ist ein Salbei.



Damit nicht genug. Ich habe wieder ein kleines Stück "wilde Wiese" beackert und eine Fuchsie eingesetzt. (Hier tatsächlich mal kein Foto: zu dunkel, nicht gut zu sehen.) Ich mag Fuchsien, diese hatte ich aber vor allem gestern mitgenommen, weil sie mir so leid tat! Ein wenig kränklich sieht sie aus, als hätte der Gartenmarkt sie "zu gut" gepflegt. Schaun wir mal, ob sie sich erholt!

Ansonsten klopf ich mir mal auf die Schulter und nicke mir freundlich zu: Gut gemacht, viel geschafft heute...!

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Kaum scheint wieder die Sonne

... denke ich ans Gärtnern!



Mein Blumenkauf: dieses Mal sind auch drei kleine Stiefmütterchen dabei! Vor Jahren hatte ich mich ja in London gewundert, dass im Oktober überall Stiefmütterchen gepflanzt wurden, man sprach direkt von der "Winterbepflanzung". Nun sind die Winter in England durchweg mild, aber Stiefmütterchen sind an sich winterhart, bin also gespannt, wie die drei blauen Pflanzen sich machen werden!



Hier warten sie nun alle darauf, dass ich wieder tätig werde!

Und weil nach meinem Spazier-Einkaufsweg die Sonne noch so lachte, habe ich mir einmal ganz genau den Rosenstrauch angeschaut, der (nicht von mir gepflanzt) schon seit vielen Jahren unermüdlich auf meiner Terrasse blüht, wächst und gedeiht:



Fast verblüht, aber trotzdem zauberhaft!






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Samstag, 30. August 2008

Hamburg-Neugraben: Kleinfeld - Blumen und mehr

Mit meinem Aufräumvorhaben bin ich hier heute kein bisschen zu Rande gekommen: Endlich schien die Sonne wieder, so dass ich denn doch nicht zu halten war. Um das Gute mit dem Nützlichen zu verbinden, habe ich - nach langer Zeit mal wieder - einen Weg nach Neugraben gemacht zwecks Einladung von Pflanzenkindern auf meine Terrasse.



Und weil der Weg durch's Kleinfeld so hübsch war, überall grünt und blüht es (noch), musste die Kamera wieder dran glauben *smile*



Heute fällt es mir schwer, die Fotos thematisch zu sortieren (Galerie "Herbst" oder "zu Hause" bzw. "Hamburg", ist gar nicht so einfach, wenn alles gemixt ist) und beschließe gerade, es wie bisher chronologisch zu halten. Kommt also mal wieder alles in die zu-Hause-Sammlung, egal ob Blume, Haus oder Baustelle.



Es gab, so will mir scheinen, heute besonders viele wunderfeine Blumen, Büsche, Bäume zu sehen - vielleicht lag es auch mit am Licht?



Ein paar Häuser habe ich abgelichtet, die ich bisher sträflich vernachlässigt habe in meiner Sammlung, außerdem ein kleines Umspannwerk, ein Denkmal, eine Baustelle, Bagger - wenn man nur genau hinschaut, gibt es eben auch in der unmittelbaren Umgebung allerlei Sehenswertes!



Der ganze Spaziergang.

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portable Programme

USB-Sticks mit portablen Programmen eingerichtet. Jetzt habe ich für alle wichtigen Fälle dabei: Firefox und Thunderbird incl. meiner privaten Einstellungen (Profile), einen kleinen Bildbetrachter mit ein paar Bearbeitungsfunktionen, einen Datenretter, falls meine DigiCam mucken sollte, einen Packer und ein kleines Startmenü.

Nach meiner Meinung bestes Blog zu diesem Thema ist und bleibt Caschys Blog, einfach den passenden Link anklicken, und es tun sich Welten auf. Nicht nur Verweise zu den diversen Downloadseiten, sondern allerbeste Beschreibungen (z.B. wie man Firefox portabel macht!) erfreuen den Leser bzw. die Leserin. Alles ist sehr einfach umsetzbar, großes Lob!

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Herbstanfang?

Ich lass' denn mal heute hier den Herbst anfangen. Ist zwar noch August, aber die Natur ist dieses Jahr ja mit allem ein wenig der Zeit voraus. Vor dem Blumengeschäft in Harburg begrüßte mich schon vor Tagen so ein wenig der Herbst:



Und heute, es wird wirklich jedes Jahr früher (!) sah ich tatsächlich die ersten Lebkuchen und Spekulatius auf einem Aktionstisch bei R*W* - es schaudert mich noch bei dem Gedanken daran:



Wer's denn mag: Guten Appetit ;)

Für mich bleibt es noch ein paar Wochen lang Sommer, der Termin meiner Rom-Reise naht, und dort ist es noch warm und sonnig!

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Freitag, 29. August 2008

Der Zahnarzt hat mich mal wieder

... mit den Worten "da ist ja das Problem" begrüßt. Warum immer ich? Aber er hat, wie jedes Mal, super Arbeit geleistet und mich nach eineinhalb Stunden bis zum nächsten Termin entlassen. Die Betäubung schwindet allmählich, und ich sollte mir jetzt etwas zu essen machen - und dann am besten ins Bett gehen. Nach solchen Behandlungen schwächel ich immer etwas. Morgen wird's bestimmt besser gehen.

Kurz vor der Behandlung traf ich auf die Zahnarztgattin, die ehemalige Kieferorthopädin meiner Kiddies. Sie fragte sehr interessiert nach meinen Kindern und erinnerte sich sehr gut an alle drei. Und lässt Grüße ausrichten. Sie verkündete stolz, sie sei jetzt Oma. Kinnings, die Zahnärztin Gesa hat einen sechs Wochen alten Jungen!*Glückwunsch!*

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Donnerstag, 28. August 2008

Heute wieder AVG Update Problem

Und deshalb kommen wieder so viele Besucher auf diese Seite. Noch einmal in Kürze die Lösung: Man gehe auf die AVG-Download-Seite, speichere die beiden unteren Dateien der Liste in ein beliebiges Verzeichnis, gehe im Programm auf Tools - Update from Directory - wähle das Verzeichnis aus, und alles ist gut.
(Bei mir erscheint übrigens heute kein .bin file missing-Fehler, sondern einfach nur "update failed.")

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Mittwoch, 27. August 2008

Hamburg, Rotherbaum: dreizehn Türen...

... na gut, ich glaub nicht, dass es dreizehn geworden sind. Da ich aber gerade vom Italienischen Konsulat gekommen war, drängte sich mir dieser Titel von Milva eben förmlich auf.

Das Wetter war trübe, immer kurz vorm Regen, DigiCam dabei, aber keine Lust auf Bilder von schönen Vorgärten. Aber die Häuser - ich hatte neulich ja schon reichlich Bilder davon gemacht - haben zum Teil wirklich schöne Türen, Eingangsbereiche oder interessante Durchgänge.








So habe ich mich denn mal thematisch darauf "geworfen". Ein Foto vom Konsulat musste noch sein, schließlich wehte heute die Flagge im Wind. Und ein Baustellenfoto von der unbenutzbaren Kreuzung.






Alle angucken? Hier.

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Dokumente - Step seven: Italienisches Konsulat

Follow-up zum Bericht von meinem letzten Konsulatsbesuch.

Die "Wertigkeitserklärung" braucht Töchterchen noch. Ich nehme an, das ist ein direkt übersetzter Begriff und meint eine Erklärung über die Gleichwertigkeit des Abiturzeugnisses mit dem entsprechenden italienischen Abschluss.

Nachdem ich heute Vormittag mit der aus dem Urlaub zurück gekehrten Sachbearbeiterin der Schulabteilung des Konsulats telefoniert und mein Kommen angekündigt hatte, gab es kein einziges Problem: Mein Kollege setzte mich nach Feierabend in der Feldbrunnenstraße ab (besser: bei, denn die passende Kreuzung war eine unpassierbare Baustelle), ich erklärte dem Herrn an der Anmeldung (dem von damals), ich würde zur Schulabteilung wollen und hätte heute bereits telefoniert, worauf hin er mich telefonisch ankündigte, aus seinem Kabuff hervor kam, mir freundlichst den Weg wies (zwei große Stockwerke erklimmen, links herum, noch eine Stiege höher, die Abteilung ist unter dem Dach) und ich losklettern durfte...

Damit bekam ich denn auch mal mehr von dem Gebäudeinneren zu sehen als nur den hässlichen Eingangsbereich und die Minibüros im Erdgeschoss: Auf allen Treppen (groß, breit) rote Läufer (bin jetzt also wirklich mal über einen roten Teppich geschritten, na ja, geklettert...), hohe Räume mit Stuckdecken, alles weiß gestrichen. Bilder an den Wänden. Überall in den Fluren Türen zu Büroräumen, manche standen offen. Der Blick in die Büros ergab ein leidlich modernes Ambiente und viel Licht. Letzte Treppe rauf, wie oben geschrieben, eine Stiege. Fast jedenfalls. Und dann stehe ich direkt im Büroeingang.

Die ganze Etage ein einziges großes Büro mit einem einzigen großen Schreibtisch, daran eine junge dunkelgelockte Frau mit freundlichem Lächeln! Dokumente vorgezeigt incl. Marens Antrag, Vollmacht für mich, Kopie ihres Personalausweises. Ja, wird erledigt, kann ich Montag abholen.

Aber ich wollte es ihr morgen schon schicken! Hm... kann ich dann Freitag abholen. Danke, ich kann aber nur abends zu dieser Uhrzeit. (Lange geöffnet ist nur am Mittwoch.) Ja, ich möge doch bitte die Adresse der Tochter notieren, man würde ihr direkt alles zuschicken. Das kostet zwei Euro für Porto. Kein Problem. Freu mich, danke, fertig, Abgang.

Alles in allem vielleicht eine Angelegenheit von fünf Minuten!

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auf - zu - auf - zu

Heute morgen in der S-Bahn, Bahnhof Harburg. "Zurückbleiben bitte", piep-piep-piep, die Türen schließen sich. Öffnen sich wieder. "Zurückbleiben...", piep..., Türen zu. Öffnen sich wieder. ... Beim dritten Mal werde ich dann aufmkerksam. Keine Weiterfahrt? Schönes Spielchen.

Dann die Durchsage das Fahrzeugführers: Die Weiterfahrt würde sich einige Minuten verspäten, da viele Fahrgäste noch nach der Abfertigung einsteigen würden.

Das Spielchen wiederholt sich...

Als es endlich weiter geht, verkündet der Fahrzeugführer, es sei keine Freundlichkeit seinerseits, die Türen immer wieder frei zu geben, sondern eine Sicherheitsmaßnahme. Leider seien immer wieder Leute nach der Abfertigung eingestiegen. Wer unbedingt diese Bahn haben müsse, solle doch bitte einfach früher kommen. Die Bahnen würden morgens im 5-Minuten-Takt fahren.

Sehr lustig das Ganze: Wegen fünf, sechs Leutchen, die in letzter Minute die S-Bahn erwischen wollten, mussten ein paar hundert Menschen eine reichliche Menge Geduld aufbringen und evtl. ihre Anschlüsse verpassen? Oder anders herum: Was bringt den Späteinsteigern eine Ersparnis von etwa drei Minuten (zwei Minuten zu spät bei 5-Minuten-Takt)?

Ich vermute, dass es sich meist um junge Leute gehandelt haben wird, die einzig von sportlichem Ehrgeiz getrieben waren, die beinahe abfahrende Bahn noch zu erwischen. Der Rest ist wohl Gedankenlosigkeit?

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Dienstag, 26. August 2008

Indian Summer - schon?

Die hier hat uns heute bei der Arbeit zugesehen:



Und diesen Blumenstrauß habe ich heute anlässlich meines kürzlichen Firmenjubiläums bekommen, spätsommerlich-herbstliche Farben:



Ansonsten nichts zu berichten - bin im Aufräumwahn, mal wieder.

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Montag, 25. August 2008

immer noch Web einsnull

Dieser Text von Melody (Carola Heine) brachte mich auf den Gedanken, meine Überlegungen zu unserer Firmen-Homepage mal zu sortieren. (Weder HP-Adresse noch den Ersteller der Seiten möchte ich hier namentlich nennen, aus gewiss verständlichen Gründen.)

Firma + Internet:
Da wurde vor einigen Jahren beschlossen, dass die Firma eine Mailadresse benötigt, wir wurden nämlich immer mal wieder danach gefragt. Also gab es eine t-online-Adresse, die an genau zwei Arbeitsplätzen abgefragt werden konnte. Einer dieser Arbeitsplätze gehört einer Person, die mit "Internet und so nichts am Hut" hat.

Firma + Homepage:
Natürlich versuchten und versuchen Unternehmen verschiedener Couleur, per Kaltakquise ihre Produkte bei uns "an die Firma" zu bringen, und schließlich wurde unser aller Oberhaupt williges Opfer einer - ich nenne sie mal so - Medienagentur. Diese Agentur brachte uns "ins Internet". Das war sehr aufregend, immerzu musste die Firmenhomepage bestaunt werden! (Nützlicher Nebeneffekt war eine Internetanbindung und Mailadresse für jeden Arbeitsplatz, die mit firma.de endet.)

Quality + Homepage:
Diese HP ist seit vielen Jahren statisch, ich glaube, sie wurde ein einziges Mal verändert, u.a. wegen Personalwechsels auf höherer Ebene. Gerade habe ich sie mir noch einmal näher angesehen:

Negativ:
- gestaltet mit Frontpage 4.0 (Ich dachte, Profis machen das anders?)
- mit Frames (Wie unmodern ist das denn?)
- Text überwiegend als gif-Grafiken und ohne Alternativtext (wir werden von keiner Suchmaschine gefunden!)
- kein Impressum (Das ist doch Pflicht, oder genügt auf der Seite selbst die Nennung des Firmennamens mit Adresse und Telefonnummer? Meines Wissens muss überall der HR-Eintrag und der Name des Geschäftsführers hin.)
- keine Nennung des Webseiten"programmierers" bzw. der Medienagentur (Keine Werbung für das Unternehmen!)
- kein Datum (bzw. kein Hinweis auf Aktualität)
- alte Rechtschreibung (Hey, wir sind modern und flexibel!)
- hübsche Bildchen ohne Verlinkung zu weiter führenden Informationen

Positiv:
- Firmenlogo
- Name, Anschrift, alle wichtigen Telefonnummern der Firma, Namen der Ansprechpartner
- inzwischen auch verlinkt mit den passenden Mailadressen
- Kontaktformular

Alles in allem sehr "webeinsnullig"...
*Das kann ich mit meiner privaten HP so halten, die ist seit Jahren unverändert und mutet inzwischen altertümlich an, schreit nach Aufmerksamkeit - aber: Ich möchte damit weder Geld verdienen noch Werbung machen!*

Checkliste + Medienagentur:
Originalzitat: "Ihre Präsentation ist im Grunde genommen eine Firmen-/Unternehmensbroschüre." Das ist doch der Fehler schlechthin und passt besser auf Papier!

Und, um noch einmal den Bogen zu dem eingangs erwähnten Text zu schlagen: Für diese "Leistung" wird selbstverständlich gezahlt! Und das ganz bestimmt nicht zu knapp.

Übrigens hat ein uns eng verbundenes Unternehmen in Heim- und Eigenbauarbeit eine nahezu vorbildliche Homepage schon seit Jahren online mit nicht nur Werbung sondern einer Menge weiterer und weiter führender Information, außerdem einen prima Seitenquelltext incl. W3-Org- und Sprachdeklaration, Keywords, Content, Author etc.

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Ein Tag im meinem Leben im Jahre 2020


19. Juli 2020:
Heute morgen um 4.00 Uhr weckte mich, wie immer, mein Wecker. Ich bin gleich aufgestanden, um mich anzuziehen; duschen kann jeder nur noch einmal in der Woche. Wasser ist ein zu wertvoller Rohstoff geworden, als daß man ihn einfach so verschwenden sollte.

Ich habe ein Haus mit Erdgeschoß und der ersten Etage. Es steht in Polen neben dem Haus meiner besten Freundin. Wir sind gemeinsam umgezogen, weil es dort schon den größeren Schutz gegen das Ozonloch gibt. Vor dem Haus sind Röhren, die zu den Straßen führen, die Straßen sind überdacht; Natur, wie in meiner Kindheit, gibt es nicht mehr, alles ist mit Häusern vollgebaut. Die ganze Stadt ist in einer Art Schutzhülle. Keiner kennt mehr den Regen oder das Badengehen.

Ich habe zwei Kinder; Tina ist 9 Jahre alt, also 2011 geboren, und mein Adoptivsohn Tom ist erst 5 Jahre alt. Mein Mann arbeitet Tag und Nacht an einer Geheimforschung, niemand weiß genau, um was es dort geht. Er ist fast nie zuhause.

Um 4.30 Uhr mußte ich an meinem Arbeitsplatz sein. Ich arbeite in einem Chemielabor und forsche an einem Mittel gegen Hautgeschwüre, die durch das Ozonloch hervorgerufen wurden. Mein Kinderwunsch war es zwar immer, Bankkauffrau zu werden, aber es gab Wichtigeres als Leute zu bedienen, man mußte ihnen helfen.

Immer, bevor ich nach Hause gehe, muß ich mir an einem Computer meinen Arbeitszeitbeginn für den nächsten Tag abholen, manchmal ist dieser erst um 6.00 Uhr. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ich zur Arbeit kommen kann; heute morgen fuhr ich zu Fuß. Die Wege bestehen seit sieben Jahren aus fahrenden Bändern, weil Autos abgeschafft worden sind.

Heute gab es nicht sehr viel zu tun, ich mußte die von mir gestern noch angefertigten Chemikalien in Daten in den Computer eingeben; mit Tieren zu forschen ist seitdem ich 18 war verboten. Kurz vor Arbeitsschluß drückte ich auf den roten Knopf; ich nenne ihn so, weil er eben dunkelrot ist und auf so einer Art Fernbedienung sitzt; wenn ich ihn drücke, wird meine elektronische Haushaltshilfe in Gang gesetzt und sie schickt meine Kinder zur Schule.

Ich hab' sie erst neulich dort angemeldet; die Schule ist ganz neu, sie geht über den ganzen Tag; abends werden die Kinder wieder abgeholt. Es gibt dort Freizeitbeschäftigungen und Sportangebote. Seitdem die Schule keine Pflicht mehr ist, sind die meisten Kinder sehr einsam. Im Unterricht wird mit Computern gearbeitet, und trotzdem haben die Kinder Kontakt zueinander. Tina und Tom haben die polnische Sprache schon fast perfekt gelernt; ich fahre immer noch zum Abendkurs.

Als ich um 12.30 Uhr wieder zuhause war, gab es erst einmal etwas zu Esen in Gesellschaft meiner Haushaltshilfe. Danach fuhr ich mit meinem Wandfahrstuhl in den ersten Stock, um mich etwas auszuruhen. Ein Wandfahrstuhl ist ein modern gestalteter Stuhl, fast schon ein Sessel, der in einer Schiene in der Wand verankert ist und auf Knopfdruck startet. Ich legte mich bis abends in meinen Bettraum, ein Raum, der nur ein Bett enthält, das das ganze Zimmer ausfüllt, und telefonierte, sah fern oder entspannte einfach nur, bis abends dann Tom und Tina kamen und sich gleich ins Bett legten. Ich fuhr zum Abendkurs und kam gegen 1.00 Uhr wieder.

Freizeit mit mir und meinen Kindern und ganz selten mit meinem Mann gibt es nur am Wochenende.

23.02.96

By Nina, die sich freut, dass ich diesen Text über die Jahre gerettet habe, und mit ihrer Erlaubnis.

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Sonntag, 24. August 2008

Mehr als zehn Jahre

... durchsucht. Auf Datenträgern, meine ich. Und so manches "Schätzchen" wieder gefunden, insbesondere auch reichlich Fotos, ich habe tatsächlich immer gescannt, was das Zeug hielt. Ich freu mich gerade sehr über diese Funde. Aber jetzt ist Schluss für heute. Mitternacht. Ich schalte mal den Strom ab jetzt ;)

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Eine Zukunftsreportage

...aus dem ARD-Special "Der gläserne Mensch" - Leseempfehlung zum Thema Überwachung und Datenklau, das im Moment sehr aktuell ist, vielleicht immer aktuell bleiben wird. Dieser Text liest sich unterhaltsam und regt trotzdem zum Nachdenken an.

Eine Zukunftsreportage:
"Die gläserne Zukunft
Ein Tag im Jahr 2020

Schon die Gegenwart macht es den Datenschützern nicht leicht. Neue technische Entwicklungen erhöhen die Sicherheit durch Überwachung oder machen das Leben bequemer. Aber sie schaffen auch Probleme. Und die werden in Zukunft eher größer. Ein Blick ins Jahr 2020. ..."
(Link entfernt, ARD und ZDF stellen ihre Sachen nur noch befristet im Netz zur Verfügung.)
+++
Nebenbeigedanken:
Vor gefühlten hundert Jahren hat meine Tochter mal einen Schulaufsatz geschrieben "Ein Tag in meinem Leben im Jahr 2020", damals waren wir noch Lichtjahre entfernt von Minichips (obwohl Computer schon eine Rolle spielten). Ich erinnere mich an ein geballtes Maß an Technik (gleitende Bürgersteige, besondere Fahrzeuge) und Umweltprobleme (ganze Landstriche überdacht), eines der bereits in den 90ern zentralen Probleme.

Update: Ich habe den Text gerade gefunden. Korrektur: 1996 war's. Ich muss mal die Tochter fragen, ob ich ihn hier veröffentlichen darf.

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Samstag, 23. August 2008

Bürgernetz

Durch einen Referrer das hier gefunden:



Das finde ich nun erstmal lustig, vor allem, weil ich den Text nicht besonders "seriös" verfasst habe. Werde mal eben gucken, wer oder was sich hinter dem Bürgernetz verbirgt...

Zitat: "Auf bürgernetz.org probieren Hamburger Bürgerinnen und Bürger aus, wie das Internet für den Austausch und die Verbreitung von Informationen und Meinungen genutzt werden kann, die für die Menschen in dieser Stadt bedeutsam sein können. Sozial engagiert, politisch interessiert, jedoch parteipolitisch neutral, wird an verschiedenen Stellen in und an bürgernetz.org angeknüpft, weitergesponnen, getestet und ggf. wieder verworfen. Momentan ist alles noch ein Experimentierfeld, aber wir hoffen, nach einiger Zeit, ein zugleich ansehnliches, zweckmäßiges, stabiles und weiter ausbaufähiges kleines Bürgernetz auf den Weg gebracht zu haben, das vielfältig nutzbar ist."

Im Impressum: Privatnamen, keine Organisation.

Ich werde mal verfolgen, wie sich das Ganze dort weiter entwickelt.

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grüne Männchen und grüne Minnas

Vorhin auf dem Weg zum Einkaufen... auf der Straße Stau, mittendrin Motorradpolizei. An der Bushaltestelle Polizeibusse weiß-blau, auch noch weiß-grün, dazu reichlich rein-grüne "Minnas", ich vermute Bundesgrenzschutz? Bei der Bahnhofsunterführung tummeln sich ebenfalls reichlich grüne Männchen in voller Montur incl. Helm und allerlei abenteuerlichem Behang am Kampfanzug. Neben der Unterführung ist nämlich ein öffentliches WC - auch Bundesgrenz-grün-Männchen sind Menschen. Und alle streben wieder der Bushaltestelle zu.



Ich sollte mich daran gewöhnt haben, "Dokumentation" als mein neueres Fotohobby zu betrachten, aber nein - die DigiCam liegt wieder auf dem Küchentisch, wollte ja nur schnell mal zu ReWe... Musste also das Handy wieder dran glauben, das einen eingebauten Weitwinkel hat, den ich hierfür nicht wirklich brauche. Ein optischer Zoom wäre mir schon lieber gewesen, denn zu sehr wollte ich den grünen Männchen nicht auf die Pelle rücken, vielleicht hätten sie's nicht gern gehabt...



Während ich nun also die Handy-Fotos durch die Bildbearbeitung jage, habe ich auch herausgefunden, was da am beschaulichen (hier bitte lächeln) Neuwiedenthaler Bahnhof los war:

Linke Aktivisten demonstrieren gegen Kraftwerk:
"23.08.2008
Mehrere hundert Klimaschutz-Aktivisten haben am Samstag in Hamburg gegen den Bau des umstrittenen Kohlekraftwerks Moorburg demonstriert. Im Stadtteil Neuwiedenthal versammelten sich nach Angaben des Aktionsbündnisses ''Gegenstrom08'' etwa 700 Aktivisten, ..." (vom Fernsehsender Hamburg 1)

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Remington kocht

Any la(te)st words: Höllen-Chili: "Höllen-Chili
Ich wollte schon immer mal eine Geschichte übers kochen schreiben. Ich meine damit die Herstellung einer Mahlzeit, nicht irgendwelche hupflige Herdzelebraseln oder langatmige Vorträge über Herkunft und Behandlung möglichst exotischer Zutaten."

Unbedingt den ganzen Artikel lesen!

Remington hat eine göttliche Schreibe, und die Verlinkung hier unter "Daily" ist mehr als fällig - nämlich überfällig.

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Freitag, 22. August 2008

Experimente

Nachdem ich mir in den letzten Tagen das Handbuch für's Backup-Programm durchgelesen habe, nun also aktive Datensicherungsmaßnahmen ergriffen. Danach OpenOffice-Experimente gemacht, jedenfalls öffnet es mir meinen Bestand an MS-Office Dateien. Ein bisschen hier und dort herumgeklickt, Menüs angeguckt, vieles ist woanders untergebracht als beim altgewohnten MSO 97/2000. Aber für den Moment besser als gar kein Office. Noch ein wenig mit Evernote herumgespielt, und nun ist es genug für heute. (Licht aus, Tür zu, ins Bett.)

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Notizbuch

Welches Notizbuch ist besser: Evernote oder das von google? An Evernote finde ich im Moment interessant, dass eine Desktop-Komponente dazu installiert werden kann. Das Notizbuch von g* benutze ich schon länger als Gedankenstütze bei längeren WWW-Touren oder für blogwürdige Einfälle zwischendurch. Im Grunde dient beides als Testlauf - bin ziemlich auf das OneNote-Modul von MSO aus. Hat jemand Erfahrung damit?

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Mittwoch, 20. August 2008

wieder freuen

Damit ich nun aufhöre zu grollen, habe ich doch noch mal einen fotografischen Rundgang aus luftiger Höhe gemacht. Will heißen, das Kameraobjektiv hat sozusagen einen Rundgang gemacht, nicht ich - kann ja nicht fliegen!



(Für diejenigen Leser, die sich immer noch unzählige Gartenfotos "antun" mögen, geht's hier los.)


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Aushang

... im Treppenhaus:



Es scheint sich keiner angesprochen zu fühlen, heute Abend hing alles noch unverändert an der Pinwand.

(Aber die Dinge, die mir der Wind von oben auf die Terrasse weht, die ich häufig im Treppenhaus deponiere, werden regelmäßig mit genommen. Aber glaubt ja nicht, dass sich mal irgend jemand bedanken würde!)

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Dienstag, 19. August 2008

Ich bin sauer

Ich habe gerade in den letzten zwei Stunden meine Terrasse in Ordnung gebracht - wahrscheinlich hat Petrus nun doch meine Bitten erhört und deshalb das Wetter gut sein lassen. Nun könnte alles so schön sein, wenn in mir nicht gerade die kalte Wut hochkommen würde:

Einer meiner über mir wohnenden Nachbarn scheint meine Terrasse zu seinem dauerhaften Aschenbecher auserkoren zu haben: Unzählige Zigarettenkippen zierten meine Botanik - ich hatte es nur wegen des weniger guten Wetters in der letzten Zeit noch nicht bemerkt. Ich könnt koxxxx!

Bin noch am überlegen, welchen Text ich morgen früh im Treppenhaus an die Pinnwand hänge, zusammen mit einem Plastikbeutel voller aufgesammelter Kippen. Würg.

Deshalb jetzt keine Beschreibung meiner Botanik (erleichtert? war schon viel in der letzten Zeit!) und keine Fotos.

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Montag, 18. August 2008

Webseiten basteln???

Der Nachfolger von Frontpage ist "Microsoft Visual Web Developer" - hui, alles ganz anders! Ob ich mich da je heran trauen werde? Als Test mal eines meiner Webprojekte importiert, das zumindest hat funktioniert. Aber ich sehe schon, ohne lernen, lernen, lernen wird das nichts. Zu Hülfe, ich will mein altes Word 6.0 wieder haben, mit dem ich meine allerersten Seiten geschrieben hatte... (War nicht ganz ernst gemeint!) Ich kann ja auch ein nicht-MS-Programm nehmen, aber schließlich hatte ich mir mit der Anschaffung von Vista ja gleichzeitig das Wörtchen "lernen" auf die Fahnen geschrieben. Das habe ich jetzt davon!

P.S. Web Developer Express Version ist freie MS-Software und Teil von Office 12.
P.P.S. Vier Wochen Zeit für ein paar italienische Sätze oder hiermit anfangen?

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Sonntag, 17. August 2008

Oli was here

Oli war (endlich) heute hier! Dank prima Sommersonnenwetters war's eine Radtour für ihn. Allerdings eine mit Hindernissen: Um die Elbe zu passieren führt ihn sein Weg ja immer durch den alten Elbtunnel und dann über die Kattwykbrücke - tja, von dort rief er mich dann an und fragte, welchen anderen Weg er wohl nehmen könne. Die Kattwykbrücke war durch Bauarbeiten blockiert und nicht geschlossen, damit nicht zu überqueren. Also flugs mal google maps befragt und mein "Kind" umgeleitet, was dann lt. seiner Aussage zu einem 8 Kilometer längeren Weg führte. Mittagessen gab es demzufolge am Nachmittag (Nachtisch: Zitronensorbet mit Brombeeren!) und ging nahtlos über ins Vernichten von Kuchen.

Wir haben einige Zeit dann mit der Diskussion über Windows XP/Vista zugebracht, wobei Olivers Standpunkt mir sowieso vorher bereits klar war: Als echter Computerfrickler besteht er natürlich darauf, dass XP das "einzig wahre" BS ist und ist felsenfest davon überzeugt, dass Vista unbemerkt und unentwegt "nach draußen telefoniert". Was ich ihm so und in dieser Form nicht abnehme. Es folgte ein längerer Vortrag über "offene Ports" von ihm.

Wie dem auch sei, ich bin mit meiner Entscheidung "pro Vista" jetzt nach einer halben Woche Betrieb sehr glücklich...

Bevor er sich auf den Heimweg vorbereitete mittels "Fütterung seines kleinen Navis" mit den google maps-Koordinaten, meinte ich etwas frech: "Ich bin deine Mutter, und du tust alles, was ich dir sage. Bitte guck meinen Garten an und lass dich fotografieren." Lustigerweise tat er dann genau das. (Die Bilder sind jetzt allerdings nicht öffentlich zugänglich, das wäre ihm gewiss nicht recht.) Trockener Kommentar zu meinem Terrassengarten: "Ja, wer Zeit hat..." Typisch. So kennen wir ihn.

Jetzt wird es allmählich dunkel (früh, man merkt, dass der Sommer dem Ende entgegen geht), und ich hoffe, er hat es radelnd gut nach Hause geschafft!

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Bestandsaufnahme im Terrassengarten

Nach Waldspaziergang und Hefeteig-Abenteuer habe ich gestern Abend auch noch meinen Terrassengarten einer Inspektion unterzogen:



Stand der Dinge: Nach all' diesen Unwettertagen nicht allzu schlecht. Manches ist verblüht (Lavendel, Fingerhut, Rittersporne) und kann zurück geschnitten werden, einiges hat leider sämtliche Blüten eingebüßt und kümmert so vor sich hin (Campanula, eine war gerade ganz neu!). So einiges an Gras und Löwenzahn sowie nicht näher identifizierbare Sprösslinge müssen entfernt werden. Drückt mir also die Daumen für trockenes Wetter an den nächsten Feierabenden!

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neuer Waldweg

Während der Kuchenteig zum "Gehen" sich selbst überlassen war, wollte ich "mal eben" noch frische Brombeeren pflücken gehen. Sehr reichlich war die Ernte nicht, viele Beeren waren bereits "fremdgepflückt", etwa die halbe Menge von letzter Woche habe ich mit nach Hause gebracht.



Allerdings war ich sehr versucht, einen anderen Weg auszukundschaften - ich hatte ja Zeit... Machte mich also auf. Und kam in den Genuss eines wundervollen spätnachmittaglichen bzw. frühabendlichen Spazierganges.



Nach Tagen mit reichlich Regen, Gräue und Wind war gestern wirklich traumhaftes Wetter: blauer Himmel und Sonnenschein, dazu angenehm warm. Und es gab viel für mich zu entdecken!



Alle Fotos: hier starten.

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Hefeteig macht sich selbständig

Ich hatte ja kürzlich beschlossen, das Backen von Hefeteig nicht mehr als Stress-Aktion zu begreifen, sondern andere Dinge zu tun und immer nur mal so zwischendurch den Teig zu bearbeiten. Warum also nicht auch aushäusig sein, während die Hefe arbeitet? Ich hatte die Schüssel in den molligen Ofen gestellt, während ich meinen Spazierweg machte. Als ich zurück kam, war offenbar auch der Teig ein wenig unterwegs gewesen, und ich erlebte eine Überraschung:



Spontan fiel mir da das Märchen vom süßen Brei ein. Na, ganz so schlimm war es dann doch nicht! Am Ende wurden es der Welt beste Mohn-Hefeschnecken:


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Samstag, 16. August 2008

AVG-Update: Fehler

Wer das Programm AVG Anti-Virus Free 8.0 laufen hat, bekommt heute folgende Fehlermeldung beim Update: A .bin file is missing.

Hilfe habe ich hier gefunden: AVG Free Forum

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Bericht und Fotos

... von heute gibt es nun doch erst morgen - auch wenn ich vorhin am Telefon etwas für "gleich" angekündigt hatte.

Ich habe eben erstmal die neuen Fotos gesichtet und angepasst, hochladen und Blog-Eintrag müssen nun warten bis ich ausgeschlafen bin. Einstweilen also nur "gute Nacht!"

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Freitag, 15. August 2008

Bahnhöfe und die Mönckebergstraße

Gestern war ich an einer "namenlosen" U-Bahn-Haltestelle:



Heute hatte ich einen Termin in der City, war viel zu früh angekommen und hatte Zeit, ein bisschen zu bummeln.

Blick über den Hamburger Hauptbahnhof:



Nachdem ich eine Runde durch die K...-Galleria gedreht hatte - man versucht, sich einen exklusiven Anstrich zu geben, was sich hauptsächlich durch exquisite Preise (Kleidung) oder dadurch zeigt, dass z.B. Schuhe überhaupt keine Auszeichnung haben - zog ich es doch lieber vor, als - zwar unadäquaten, aber immerhin - Ersatz für meine DigiCam das Handy zu zücken. Klar werden die Fotos nicht halb so gut, aber einen kleinen Eindruck bekommt man trotzdem:



So gibt es jetzt eine Miniserie: Hauptbahnhof, dann von der Mönckebergstraße über den Ida-Ehre-Platz zum Speersort und zurück.

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Donnerstag, 14. August 2008

Computerzeit

Nicht viel zu berichten. Ich war natürlich nach viel zu wenig Schlaf ziemlich müde. Kaum vorm neuen PC, war aber nichts mehr davon zu bemerken :)
Diesen Abend habe ich also mit weiteren Feineinstellungen (Chipsatztreiber, capi und Drucker installiert, dafür brauchte ich neuere Versionen aus dem Netz) und diversen Set-ups verbracht. Manches war ein bisschen knifflig (capi!), funktionierte aber dann doch.
Und ich freunde mich so Schritt für Schritt mit Vista an, übertrage nebenbei allerlei Daten (Fotos!) auf diesen PC, läuft alles "rund".
Nur ein Office-Paket ist noch nicht drauf, bin da noch etwas unschlüssig.
Und damit es heute nicht wieder zu spät ins Bett geht, mache ich jetzt hier die Lampe aus. Und die Tür zu.

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Erster Post vom neuen PC

Erfolgsmeldung: Läuft!
Das Beste: Nach frischer Installation von Thunderbird dauerte es ungefähr 1 Minute, dann waren sämtliche Einstellungen und Daten incl. Mails übernommen.
Netzwerkverbindung eingerichtet in einer Minute, Virenscanner installiert in 3 Minuten, Firefox auch höchstens 1 Minute - ein Traum.
Alles Andere morgen/übermorgen.

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Mittwoch, 13. August 2008

Mein neuer PC

... ist hier *jubelfreu*. Seit fast zehn Jahren der erste Neukauf. Ich werde also gleich ganz genüsslich anfangen, mich damit zu befassen.

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Hamburg-Barmbek

Da hat mir jemand mit seiner Fotogalerie eine Reise in meine Kinderzeit beschert, danke!

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Dienstag, 12. August 2008

schon wieder Weltuntergang

Jetzt hat es wirklich genug geregnet - ich mag nicht mehr.



Aufgenommen gerade eben.

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Montag, 11. August 2008

Phalaenopsis

Normalerweise einfach "Orchidee" genannt:



Heute, am ersten Arbeitstag nach meiner Urlaubswoche vom Büroteam zum 10-Jährigen bekommen.

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Exif-Daten von Digitalfotos ändern

In meiner DigiCam war ein falsches Datum eingestellt und die Bilder folglich verkehrt markiert. Eine Suche gestern brachte dies zu Tage: Photo ME. Ein geniales Werkzeug um kurz und schmerzlos Korrekturen vorzunehmen.

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Samstag, 9. August 2008

Brombeeren

Brombeeren aus der Fischbeker Heide hat nicht jeder.

Auf meinem alltäglichen Einkaufsweg wachsen Brombeersträucher. Nicht viele, aber genug, um einige Früchte zu tragen, die mich verlockten, alle zwei, drei Tage eine kleine Handvoll zu ernten. Da liegt es nahe, dass ich mich an die riesigen Sträucher erinnerte, die ich auf meinem Spazierweg im Wald kürzlich gesehen hatte:



Heute war das Wetter fein, kein Vergleich zum Weltuntergang, der hier gestern stattfand!



Meine Idee war also, mir zwei Plastikdosen einzupacken und eine "Erntetour" zu machen. Vor den Aufbruch hatte mir das Schicksal noch einen Telefonanruf gesetzt - war meine Freundin, lange nichts gehört, haben uns dann auf den neuesten Stand gebracht, war sehr nett. Glücklicherweise immer noch tolles Wetter (kaum zu glauben nach dem Unwetter vorgestern/gestern!), und es war schon relativ spät, als ich aufbrach.


(Bei diesem Bild ist auch Start der Fotostrecke)

Unterwegs - es passiert sonst so gut wie nie, dass ich mehrfach pro Saison exakt gleiche Wege gehe und alles, was da wächst, grünt und blüht, praktisch schon mit dem Vornamen ansprechen kann - habe ich dann auch allerlei jahreszeitlich bedingte Veränderungen wahrgenommen: Der Sommer geht ganz offenbar mit Siebenmeilenstiefeln auf sein Ende zu. Aus den schönen Heckenrosen sind dicke, rote Hagebutten geworden, und die großen Farne beginnen zu welken.



Die Brombeerhecke war schnell wieder gefunden - im ersten Moment war ich enttäuscht: Ganz klar wissen auch andere von den reifenden Leckerlis, da war bereits reichlich geerntet worden! Aber mein geschärfter Blick zeigte mir dann, dass auch für mich noch einiges vorhanden war. Und für nachfolgende Sammler (nicht Jäger) in den nächsten Tagen ebenfalls: Es waren und sind Beeren jeglichen Reifegrades vorhanden, von der Blüte bis zur prallen Frucht.



Die erste Dose ausgepackt und angefangen, hm... gar nicht so einfach in diesem Stachelgestrüpp! Die ganze große Hecke habe ich pflückend umrundet, unter Einsatz meines Lebens bin ich den Zweigen ausgewichen, habe mich durch wahre Brennnesselfelder gewagt und durch Baumschößlinge hindurchgekämpft. Die Dose war halb voll und die restlichen Beeren in luftiger Höhe für mich nicht erreichbar.



Ich hatte die glorreiche Idee, dass möglicherweise im weiteren Umkreis mehr Brombeerhecken wachsen könnten, bin also ein bisschen querfeldein durch und über die Wiese spaziert - und bin dann im Brombeerschlaraffenland angekommen! Ein riesiges Gebüsch, auch schon ein wenig "beerntet", hier war aber schon eine Menge inzwischen wieder nachgereift.



Also neuerliches Beugen, Recken, Strecken nach den süßen Beeren, meine Hand (nur eine, die andere hielt ja das Gefäß) vom Beerensaft verfärbt, kämpfte ich mit den Dornen. Ja, die Ranken sind ganz bestimmt lebendige Wesen, denn kaum stand ich ein paar Minuten an einem Fleck, hatte sich mindestens eine Ranke fest an meiner Kleidung verhakt. Und es ist keine Kleinigkeit, sich davon zu befreien, wenn eh nur eine Hand frei ist...

Bei der Ernte habe ich auch allerlei Getier aufgescheucht: Wespen scheinen die Brombeerblüten zu lieben, Spinnen fühlen sich in den Hecken wohl, manch anderes nicht näher identifizierte Kleininsekt krabbelte und hüpfte da herum. Außerdem scheint die Hecke eine Wohnstatt von Vögeln zu sein, die sich aber kaum von mir stören ließen.

Schließlich war alles abgepflückt, das in meiner Reichweite war - wenn jemand drei Meter groß ist, bitte: in luftiger Höhe sind die Brombeersträucher noch immer dick voller reifer Beeren.

Da Brombeeren offensichtlich in friedlicher Koexistenz mit großen Brennnesseln leben, war ich am Ende ein wenig lädiert: Hand und Arm zerkratzt, zerstochen, mit juckenden Quaddeln. Aber mit reichlich vitaminhaltiger Beute!

Nach einer kleinen Pause zwischen blühendem Heidekraut ging es dann zurück nach Hause, inzwischen war es ja schon halb acht. Und auf dem Rückweg habe ich noch eine weitere große Brombeerhecke gesehen, ebenfalls reich behängt, vielleicht ... Eines Feierabends in der nächsten Woche...?



Als Abendmahlzeit (für mein Gefühl war es ja noch Nachmittag) gab es dann nicht nur eine frisch gebackene Mohnschnecke zum Kaffee, sondern auch eine Portion frischer Brombeeren mit Vanillejoghurt. Und eine reichliche Menge Beeren habe ich jetzt für die nächsten Tage. Echte Vitamine aus meinem Wald!



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fast verloren: Fotos

Da hatte ich es mir gerade gemütlich gemacht und wollte meine frischen Fotos sichten - fehlen da ungefähr zwanzig Bilder! Unterwegs hatte sich die Kamera einmal "aufgehängt", was sehr, sehr selten vorkommt. Die einzige Möglichkeit, sie dann wieder in Betrieb zu nehmen, ist, einmal kurz die Akkuabdeckung zu öffnen, wieder zu schließen, dann die DigiCam neu einschalten. Danach verrichtete sie auch dieses Mal klaglos wieder ihren Dienst. Und dann so eine Überraschung...

In so einem Falle ist das Mittel meiner Wahl PC Inspector smart recovery, das Programm liest die Speicherkarte Sektor für Sektor aus und speichert alles, was es finden kann, in ein beliebiges Verzeichnis. Das dauert - je nach Prozessorleistung und Größe der Speicherkarte - einige Zeit, dafür findet der PC Inspector aber auch alles, was an Daten (noch) vorhanden ist.

Ich habe definitiv ein Bild verloren, zwei Bilder haben Speicherfehler. Es sind sogar Fotos zum Vorschein gekommen, die durch inzwischen zweimaliges Formatieren der Karte in der Kamera hätten nicht mehr vorhanden sein dürfen. Glück gehabt!

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Olympia: Fotos der Eröffnungsfeier

Ganz wundervolle Fotos zeigt der Spiegel online - unbedingt ansehen!
Gefunden bei Engelbert.

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Freitag, 8. August 2008

Stockrosen

Durch eine beiläufige Bemerkung von HR erfuhr ich gestern so ganz nebenbei den bzw. die Namen dieser Blume, die ich in den letzten Wochen immer wieder bewundert hatte:









Eben mal bei wikipedia kontrolliert - und: gefunden! Stockrose oder Stockmalve aus der Familie der Malvengewächse.

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neuer PC nächste Woche

Neuen PC hier ausgesucht, kann ab Mitte nächster Woche abgeholt werden *freu*freu*freu*.

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kurz & knapp

Viele wunderfeine Stunden bei meinem Bruder verbracht.

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Donnerstag, 7. August 2008

Dokumente - Step six

Mal wieder ein Follow-up.

Gestern vormittag habe ich wieder das Italienische Konsulat besucht. Die "Wertigkeitserklärung" kann nicht ausgestellt werden, da die Mitarbeiterin der Schulabteilung zur Zeit im Urlaub weilt. Eine Vertretung gibt es nicht, da gerade italienische Schulferien sind. Ich soll bitte ab dem 26. August wieder erscheinen. Okay, auch das werde ich machen.

Das zweite Papier, das ich abgezeichnet haben möchte, ist eine Erklärung über Haushalts- und Vermögensverhältnisse, ein vom Konsulat online zur Verfügung gestelltes Formular. Die Mitarbeiterin der Notariatsabteilung würde gerade telefonieren, ich müsse bitte warten. Nächste Info dann ist, die Mitarbeiterin hätte zunächst andere Dinge zu erledigen, ich solle mich bitte weiterhin gedulden, sie würde mich dann holen.

Eine geschlagene Stunde oder mehr sitze ich wie ein Schaf in der Wartezone und beobachte (wie viele Einwohner Hamburgs haben eigentlich einen italienischen Pass?) ein Kommen und Gehen, allmählich werde ich schläfrig. Dann aber schnattert es hinter mir los, ich verstehe kein Wort.

Im Konsulat ist Italienisch Umgangssprache, aber die Angestellten sind perfekt zweisprachig.

Irgendwann reagiere ich. Ob sie mit mir sprechen würde? Ja, ob ich denn kein Italienisch könne? Aber das sei hier Notariatssprache! Ich folge der Angestellten (oder Notarin?) in das kleine Büro, das ich vom letzten Besuch bereits kenne, krame das vorbereitete Formular hervor, lege meinen Ausweis dazu.

Es folgen lange Diskussionen zwischen ihr und ihrem Mitarbeiter, der auf ihre Anweisung hin später am PC hier klickt, dort klickt und wirkt, als sei er ihr Sekretär. Ihre Aufregung bezieht sich offenbar darauf, dass dieses Formular nicht ganz richtig sei für meine Zwecke, es hätte nicht ins Internet gestellt werden dürfen... Nebenbei unterschreibt und stempelt sie es jedoch ab. Ich bekomme es kostenfrei. Dafür muss ich formlos auf- und unterschreiben, dass ich es für Studienzwecke meiner Tochter benötige. Wozu dann erst dieses Gezeter?

Schließlich bin ich wieder draußen, sammle meine Sachen aus dem Schließfach ein. Alle metallenen Dinge müssen im Eingangsbereich in ein Schließfach gelegt werden. Sicherheitsmaßnahme. Bevor ich diverse Teile aus meinen Taschen kramte, deponierte ich die große Tasche (bin ja auf der "Durchreise" zu meiner Mutter und habe allerlei Sachen dabei) und mein Handtäschchen (Handy, zwei Schlüsselbunde) nebst Regenschirm dort. Mappe mit Papieren verstaut. Abgang. (Spezieller Hinweis an den Schließfächern, dass Handys nicht gestattet sind.)

Bedingt durch stetigen Regen habe ich dann auf weitere Fotos aus der Rothenbaumchaussee verzichtet, obwohl ich das vorgehabt hatte. Aber ich bin ja gegen Monatsende erneut dort.

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Das Telefon - Fortsetzung

Wir denken nun also, dass alles gut ist, müssen aber in der Folgezeit feststellen, dass dies ein Irrtum ist:

Immer häufiger zeichnet der neue Anrufbeantworter Anrufe auf zu Zeiten von der Lady häuslicher Anwesenheit. Großes Wundern und Rätseln, das Telefon hatte ich doch auf das lautest mögliche Klingeln eingestellt. Und den Anrufbeantworter für die lauteste Mithöreinstellung eingerichtet. Er wird nach dem achten Läuten aktiviert. Wenn die Aufnahmen nicht gelöscht werden, springt er sehr früh an. Die aufgezeichneten Anrufe werden mehr, aber die Löschfunktion hatte ich doch erklärt?

Ich erscheine also in Persona wieder auf der Bildfläche und kontrolliere meine Programmierung, es ist alles in Ordnung.

Jeder sofort durchgeführte Test mittels Handy wurde durch sehr lautes Läuten beantwortet.

In den nächsten Wochen häufen sich bei mir wieder die telefonischen Bitten um sofortigen Rückruf zwecks Telefonläutkontrolle, denn es habe wieder entgangene Anrufe gegeben! Und viele Anrufer würden sich auf dem Anrufbeantworter nicht zu Wort melden, es seien der Lady mittlerweile gewiss viele Telefonate entgangen. Ja, ich verstehe, dass ein betagter Mensch das Telefon dringend als Nabelschnur zur Welt benötigt, kann auch die mittlerweile entstandene Verzweiflung nachvollziehen, tippe aber, es tut mir leid, eher auf nicht benutzte Hörgeräte. Möglich, dass mein Denken da ungerecht ist, aber ich kann es einfach nicht glauben.

Wieder und wieder wird mir erklärt, wann genau - unter Angabe von Tag, Uhrzeit und sonstigen aktuellen Lebensumständen, das Gerät sich nur durch ein sehr leises "Piepen" oder "Zirpen" oder gar nur durch Leuchten des Displays bemerkbar macht.

Schließlich aktiviert die Lady die Störungsstelle, welche aus der Ferne einen Leitungsfehler auszumachen scheint. Erleichterung! Der Techniker stellt jedoch vor Ort keinen Schaden fest und wird infolge dessen eine Rechnungsstellung seitens der T. auslösen.

Natürlich wird weiterhin jedes, wirklich jedes einzelne Gespräch mit der Lady, sei es am Telefon oder Face-to-Face, dominiert von diesem Thema. Ich bin wirklich völlig entnervt und mag davon nichts mehr hören - was selbstverständlich keine Lösung des Problems ist. Also verspreche ich, bei meinem nächsten Besuch das Telefon zu tauschen.

Das alte Telefon wird hervor geholt und vorübergehend angeschlossen, das problematische Teil kommt in seinen Karton, ich bekomme die Kassenquittung und begebe mich solchermaßen ausgestattet in das nahe gelegene H.-Kaufhaus. Ich befleißige mich gegenüber dem anwesenden Verkäufer eines Tones, der Widerspruch zwecklos sein lässt und erkläre, das Telefon würde nicht reproduzierbar zeitweise nicht läuten. Nun ist der Verkäufer zwar willens, einen Umtausch vorzunehmen, jedoch hat er keine Telefone mehr in den Regalen stehen. Für das Kaufhaus läuft ein Insolvenzverfahren, möglicherweise ist das der Grund, obwohl der Verkäufer das abstreitet. So wird mir der Kaufpreis erstattet und ich berichte der Lady von diesem Teilerfolg. Sie hat inzwischen in einer Illustrierten die Abbildung eines neuen Gerätes gesehen, das sie nun gern hätte.

Die nächste Aktion ist dann mein Ausflug in die City zum S.-Markt. Das Wunschgerät ist ausverkauft. Egal jetzt, ich besorge ein Markengerät aus dem Sonderangebot und fahre zurück, schließe das Telefon an, dann müssen wir warten. Bevor nicht der Akku wenigstens ein bisschen aufgeladen ist, kann ich keine Einstellungen vornehmen.

Zwei Stunden später programmiere ich das neue Telefon nebst Anrufbeantworter und bin erst einmal spontan begeistert, wie eingängig die Menüführung ist. Ich nehme auch eine Einweisung vor: Die Tastenbelegung ist sehr gut gelöst, ebenfalls die des Anrufbeantworters.

Zum Abschied "drohe ich an", dass ich, wenn dieses Problem des "Nicht-Läutens" wieder auftauchen sollte, gepfefferte Briefe an die T. schreiben würde, denn ein Gerätefehler sollte jetzt immerhin ausgeschlossen sein.

Das ist der aktuelle Stand der Dinge. Ob die Welt jetzt wieder in Ordnung ist?
Datum des Telefontausches: gestern.

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Mittwoch, 6. August 2008

Das Telefon der alten Dame

[Achtung: sehr langer Text, aber ich muss diese Geschichte einfach loswerden.]

Pfingstsonntag war die Welt - sowohl die der Lady als auch meine - noch in Ordnung.

Am Dienstag während der Arbeit erhalte ich einen aufgeregten Anruf von R., mit dem die Lady mehr oder weniger verbandelt ist. R. lebt im sonnigen Süden und meldet sich an Sonn- und Feiertagen. Bei älteren Herrschaften werden derlei Vorhaben ja gerne zu festen Angewohnheiten inklusive uhrzeitgenauer Regelmäßigkeit. Zurück zum Thema: R. meldet sich also und fragt nach dem Befinden der Dame - er könne sie seit Pfingstmontag nicht erreichen und versuche es mittlerweile zu jeder Morgen-, Mittags- und Abendzeit. Ich beruhige ihn erst einmal. Und versuche selber fortlaufend, die Lady zu erreichen, vom Büro, später von zu Hause, bis in den späten Abend: Dies ist nicht von Erfolg gekrönt und ich verfalle langsam und sicher in Unruhe.

Am nächsten Tage kontaktiere ich mittags H., mein einziges Geschwisterwesen. Er verspricht, am Abend dort vorbei zu schauen. Uns gruselt es bei dem Gedanken, unsere alte Dame könnte möglicherweise seit drei (!?!) Tagen hilf- und reglos dahingestreckt in ihrer Wohnung liegen, insbesondere da mittlerweile mehr besorgte Anrufe von R. bei mir eingegangen sind.

Um 20.00 Uhr bekomme ich dann Entwarnung: Zum Zwecke des Staubsaugens hatte unsere Lady den Telefonstecker gezogen und das Gerät, ein älteres Modell ohne separate Stromversorgung, war somit seiner gespeicherten Einstellungen verlustig gegangen, was in diesem Falle zur Folge hatte, dass der Klingelton sehr leise - fast unhörbar war.

Dieser Diagnose ging voraus, dass H. zunächst an ihrer Wohnungstür klingelte, nachdem keine Reaktion erfolgte dann seinen Schlüssel benutzte - und nicht hinein kam. Denn: Das Sicherheitsbedürfnis der betagten Dame machte (und macht!) es dringend erforderlich, von innen die Kette vor die Tür zu legen. So wurde nun an der Tür gerüttelt und gelärmt, was sich zunächst als zwecklos erwies. Unsere Lady saß derweil froh und munter in ihrem Wohnzimmer und sah fern - unter Kopfhörern. Da ihr Hörvermögen eingeschränkt ist und sie nicht beabsichtigt, die gesamte Nachbarschaft an ihrem Fernsehprogramm akustisch teilnehmen zu lassen, ist das seit langem liebe Angewohnheit. Nach einer Weile nahm sie Geräusche aus Richtung der Haustür wahr, erschrak und bewegte sich in Richtung der zunehmenden Unruhe. Die sich aus der Tatsache ergab, dass, es hätte nur noch eines finalen Schulterstoßes bedurft, die Haustür beinahe gewaltsam geöffnet gewesen wäre. (Hätte ich im Treppenhaus vor dieser Situation gestanden, ich hätte mittels Handy den Notruf gewählt.)

Die ganze Familie ist also erleichtert, dass der Lady nichts widerfahren ist. Das Telefonklingeln wird wieder auf "laut" gestellt. Und die Welt könnte so schön und das Leben so einfach sein, wenn diese Geschichte hier ihr Ende hätte.

In den nächsten Tagen wird wieder und wieder die Bitte an mich heran getragen, ich möge doch bitte "jetzt sofort" mal durchklingeln, sie habe das Gefühl, das Telefon würde nicht läuten. Diese Tests verlaufen positiv, jedoch meldet sich jetzt bei der alten Dame immer öfter der Gedanke, sie müsse doch "nun endlich" auch "so ein modernes Telefon ohne Kabel" haben. Ich schlage vor, testweise eines meiner Geräte bei ihr anzuschließen und nach erfolgreichem Verlauf gemeinsam ein Telefon zu kaufen.

Aber: Bei nächster Gelegenheit wird mir mitgeteilt, sie habe sich ein Gerät besorgt, dieses sei sogar im Test als "gut" bewertet worden. Nun müssten wir kommen und das Telefon installieren. Mein Geschwister fährt hin, verkabelt alles. Und ich bekomme den Auftrag, es zu programmieren, da "diese technischen Sachen" doch eher meine Angelegenheit seien. Ich bin begeistert...

Ich nehme kurz darauf die Einstellungen vor, was sich als grauenvoll erweist, da die Menüführung äußerst kompliziert ist, die Bedienungsanleitung nicht minder. Beim Einrichten des Telefonverzeichnisses stellt sich heraus, dass unsere Lady stets und ständig mit den tagesaktuell günstigsten Call-by-Call-Vorwahlen hantiert. Es werden von mir "für alle Fälle, und wenn es mal ganz schnell gehen muss" die wichtigsten vier oder fünf Nummern gespeichert. Und die Frage, ob sie denn nun "in diesem Fenster" die Anrufer ablesen könne, muss ich abschlägig bescheiden, wobei ich auf Erklärungen, was analog oder ISDN ist, wohlweislich verzichte. Ich erkläre nur, dass ihr alter Anschluss bzw. Vertrag dieses Merkmal nicht hat. (Dies zieht sich in die Länge. Anschluss ist von 1970, beantragt durch die Deutsche Bundespost, ergo Vertragspartner ist T. Es gibt aber keinen "Vertrag" als solchen.) Zurück zum Telefon: Alles fertig eingerichtet, Anrufbeantworter auch, die wichtigsten Funktionen erklärt.

Aber nun könnte die Welt doch in Ordnung sein?

- Fortsetzung folgt -

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Dienstag, 5. August 2008

Spinne im Netz

... draußen am meinem Küchenfenster. Kaum hatte ich das erste Foto gemacht, war sie auch schon weggeflitzt.


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Spinatwachtel

Ich erzählte vom Neubaugebiet und dass das Gebiet lange umstritten gewesen war. Sogar das damalige Projekt NF15 war mit Hilfe von Bürgerinitiativen gekippt worden. Grund: Dort lebt angeblich eine seltene Vogelart, der Wachtelkönig. Niemand hat ihn je gesehen, aber angeblich hat man des scheuen Tieres Rufen gehört.

Zitat HR: "Ach, der ruft dann seine Spinatwachtel?"

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Montag, 4. August 2008

Rom - Experiment mit Galerie auf Landkarte

Ich habe nun wieder ein bisschen herumgespielt und die Fotogalerie vom Besuch in Rom 2007 mit den entsprechenden Standorten verknüpft. Dabei war allerdings google maps genial: Die Satellitenbilder sind so brilliant, dass ich sogar festlegen konnte, ob ich nun links oder rechts von einem Monument gestanden hatte...

Fotos auf Landkarte also hier. Viel Spaß (und auf grobe Fehler bitte hinweisen)!

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Beobachtungen im Wartezimmer

Achtung, Lästeralarm!

Auf mein höfliches "guten Tag" antworten ein, zwei zaghafte Stimmchen. Ein freundlicher Gruß scheint nicht mehr üblich zu sein, lieber schleicht jeder gesenkten Hauptes durch den Raum? Ich habe keine Lust, eine der ausliegenden Illustrierten zu lesen und bilde mir ein, ich wäre ja auch ganz bald wieder draußen. (Man wird doch als spontaner Notfallpatient irgendwo zwischen geschoben? Ich wollte nur nur schnell mein Ersatzteil wieder befestigen lassen.)

Mangels besser Beschäftigung guck ich mir so die Patienten an:

Gegenüber sitzen offenbar Mutter und Tochter. Tochter Mitte 30, bisschen mollig, blondierte Haare mit breitem braungrauem Nachwuchs-Ansatz, große Glitzerohrringe aus Plastik, ansonsten unauffällig. Die Mutter, optische 65 Jahre alt, besticht durch braunledernes, gut in tiefe Furchen gelegtes Gesicht mit rosa Lippenstift, ein schönes Plissee im großzügigen Dekolletee, ebenfalls mallorcabraun, darüber eine lange Goldkette. Außerdem trägt sie schulterlange gelbblonde Haare und große rosafarbene Glitzerohrringe. Als die Mutter aufgerufen wird, verlassen beide den Warteraum - dabei präsentiert die Tochter ein sehr großes, rundes Rückendekolletee...

Zwei Plätze von mir entfernt sitzt etwas, das ich für ausgestorben hielt - aber anscheinend hat es in Neuwiedenthal den angemessenen Lebensraum gefunden: Püppi mit weißer Jogginghose, deren Hosenbeine hinten eingesteckt sind in ebenfalls weiße Turnschuhe mit Golddruck, dazu ein Trägertop in kreischpink. Die dunklen Haare sind auf dem Kopf zusammen gebunden, das lenkt den Blick wahrscheinlich besser auf den Lippenstift, ebenfalls kreischpink. Im Wartezimmer hängt ein großes Schild mit der Bitte, auf Handy-Benutzung zu verzichten. Das gilt selbstverständlich nicht für Püppi...

Kurz und knapp: Kommt ein junger Mann, neudeutsch ausgedrückt "mit Migrationshintergrund", dunkle Augen, dunkle Locken, fast unauffällig, füllt einen Fragebogen aus. Offenbar zum ersten Mal hier. Er öffnet den Mund (vielleicht denkt es sich besser bei Belüftung?): Wahrscheinlich ist er überhaupt das erste Mal in einer Zahnarztpraxis...

Neben mir eine kräftige junge Frau der Marke "sportlich" mit olivfarbener Weste, wadenlangen Hosenbeinen, schwarzen Turnschuhen und schwarzen Tennissocken. So weit, so gut - wenn da nicht dieser sehr, sehr, sehr dunkellila Lippenstift mit schwarzer Umrandung wäre...

[Schon zwei, nein drei, mit Lippenstift beim Zahnarzt. Wollen sie seine Gummihandschuhe verfärben oder soll er ihnen das Gesicht während seiner Handwerksarbeit verzieren? Wozu soll das gut sein?]

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Freud und Leid

In diesem Falle überwiegt das Leid.

Da freute ich mich gerade, dass ich schon wieder ein wenig abgenommen habe - nein, eine Waage kommt mir seit 20 Jahren nicht ins Haus, aber mein Maßband leistet mir hilfreiche Dienste. Ich wollte mich frohgemut fertig machen, um die Harburger Geschäfte unsicher zu machen (Merksatz: aufgebrezelt wirst du immer besser bedient), da gab es zwar kein gehörtes, dafür aber ein gefühltes "Plopp" in meinem Mund. Meine Brücke hatte sich von ihrem angestammten Platz entfernt. Ach du je, so kann ich nicht gut unter Menschen gehen - es sei denn, ich würde auf Lachen oder viele Worte verzichten wollen.

14.00 Uhr, die Zahnarztpraxis müsste bald öffnen, also sämtliche Stylingversuche unterlassen, stattdessen Versichertenkarte nebst zehn Euro in Griffweite gepackt und aufgemacht zu unser aller begnadetem Zahnarzt. Ja, ich müsse viel Zeit mitbringen, er sei heute allein in der Praxis, und es sei voll. Kein Problem, kaufe ich eben noch Lebensmittel ein. - Trotzdem hatte ich danach noch fast zwei Stunden Wartezeit... Der Gute fackelte dann gar nicht lange und setzte die Betäubungsspritzen schneller an als ich "oh" hätte sagen können, griff zum Handwerkszeug und fuhrwerkte los... Und ich sitze nun hier mit halbseitig betäubtem Gesicht und versuche, mich mit meinem Kaffee nicht zu bekleckern. (Aber die Brücke ist erstmal wieder fest, puh.)

Warum treffen mich diese Zahngeschichten stets, so bald ich im Sommer ein paar Tage Urlaub habe?

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auf der Leitung gestanden

Gestern Nachmittag fiel meine Telefonleitung aus. Na ja, kommt bei A**ce manchmal kurzzeitig vor - der Preis, den man für einen günstigen Anbieter wohl zahlt. Nur Geduld, jetzt ruft mich sowieso niemand an.

Zwei Stunden später immer noch hektisches Blinken meiner ISDN-Anlage, so allmählich rückt der Zeitpunkt möglicher eingehender Anrufe näher. Anlage für eine Viertelstunde stromlos gemacht, das ist der Standardtipp der Hotline, nützte aber natürlich nichts.

Rechnung zum Ablesen der Kundennummer herausgekramt, mittels Handy die Hotline gewählt. Dazu sei erwähnt, dass seit einiger Zeit die Anrufe im Störungsfalle nicht mehr kostenfrei sind. Die automatische Ansage labert los "... Warteschleife voraussichtlich länger als 5 Minuten." Nicht mit mir. Wieder aufgelegt. Und die Telefonanlage signalisiert mir in genau diesem Moment, dass die Leitung wieder frei ist. Ist das Zauberei - oder was?

Heute Mittag das Telefonat mit Italien aber ist drei mal "gestorben". Da wir eh' fast bei der Verabschiedung angelangt waren, habe ich es nicht öfter versucht...

So, nun hast du, welcher Geist auch immer du sein magst, genug auf der Leitung gestanden, husch, husch, ab mit dir!

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Fotos vom Hamburger Hafen 2002

Ich habe in meinen Datensicherungen eine ganz kleine Fotoserie von einem Spaziergang von den Landungsbrücken bis zur Speicherstadt gefunden. Und weil ich sie so schön finde, sie auch gerade thematisch hier hin passen, habe ich eben damit noch ein Album erstellt:


Hamburger Hafen 2002

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Sonntag, 3. August 2008

Hamburg Cruise Days 2008

Die Cruise Days nahm ich gestern zum Anlass, in den Hafen zu fahren und mir auch das im Entstehen begriffene neue Stadtviertel Hafencity anzusehen. Die Hafengegend war gut besucht, brechend voll wurde es aber erst gegen Abend, als sich die Schiffe zur "Großen Auslaufparade" formierten.

Mein ganz persönlicher Bericht ist in meine neue Bildergalerie eingearbeitet:

Hamburg Cruise Days 2008


Dazu zwei, drei oder mehr Anmerkungen:

Erstens:
Ich habe Stunden damit verbracht, sie zu beschriften und meinen Weg mit google-maps einzuarbeiten. (Wer gravierende Fehler findet, hinterlasse sie bitte bei den Fotokommentaren, danke.) Google-maps ist super. Aber gleichzeitig auch grottig, denn die Karten für das Gebiet der Hafencity sind nicht auf dem aktuellen Stand! Nicht schlimm, sondern eher lustig ist der Anblick des gewaltigen Baustellengeländes aus der Satellitenansicht. Aber: Es ist sehr viel im Bereich des Sandtor- und Grasbrookhafens umgestaltet worden, so dass das Kartenwerk einfach nicht mehr stimmt. Ich habe mich dabei hilfsweise an der offiziellen Cruise Days-Karte orientiert.

Die Mühe hätte ich mir nicht gemacht, wenn nicht Maren kürzlich gesagt hätte, sie wüsste nicht, wo die Hafencity sei. Da sie seit zwei Jahren in bella Roma zu Hause ist, soll ihr das hier bis zu ihrem Weihnachtsbesuch ein wenig Orientierung geben.

Zweitens:
Ganz besonders hat es mich gefreut, vollkommen überraschend von A. und H. entdeckt worden zu sein, so dass wir ein oder zwei (?) schöne Stunden bei einem kühlen Blonden auf den Magellan-Terrassen verbringen konnten. Besonders gefreut deshalb, weil H. ja kürzlich dem Himmel näher als der Erde war... (M.: Post nach Rom ist unterwegs!)

Drittens:
Zur Qualität der Fotos in der Dämmerung sei kurz die Anmerkung gestattet, dass meine kleine automatische Kamera bei Belichtungszeiten ohne Blitz zwischen einer halben bis einer Sekunde ihr Bestes gegeben hat. Ohne Stativ und hilfsweise mit den Ellenbogen auf ein Brückengeländer gestützt, dazu sich bewegende Objekte als Motiv, sind die veröffentlichten die bestmöglichen Fotos. Allerdings will ich nicht verheimlichen, dass sie mir ganz besonders gut gefallen, da sie eine sehr schöne Stimmung transportieren.

Viertens:
Es war ein sehr langer Spaziergang, ein schöner Aufenthalt, viel zu sehen, zu freuen, die Menschen durchweg freundlich. Die Hafengegend übt sowieso eine ganz eigene Faszination auf mich aus. Und die Hafencity war eine neue Erlebniswelt für mich. Ganz toll und ganz schrecklich, ich habe es innerlich noch nicht sortiert. Sehr futuristisch und fremdartig, als müsste ich diesen neuen Teil der Stadt erstmal geistig Hamburg zuordnen.

Abschließend:
Die Schiffsparade war ganz nett, aber vom "Merian Blue Port" hatte ich mir mehr erwartet. Hier (Link entfernt, ungültig) auf der offiziellen Seite stellt sich das ein wenig pompöser dar. Wahrscheinlich ist alles eine Frage des Standortes bzw. der Perspektive. Trotzdem: Ich würde bei einem nächsten Mal wieder sehr gerne hinfahren.

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kleine Notiz am Rande

Anlässlich meines 10. Firmenjubiläums hat eben gerade Chefdame höchstpersönlich angerufen und gratuliert. Jetzt habe ich Urlaub, danach die "großen Bs", und dann "machen wir etwas." Und das mir, wo ich nicht gern im Mittelpunkt stehen mag... Wahrscheinlich so ein Zauber mit Kollegen versammeln, Schluck Sekt und einige wohlgesetzte Worte sowie eine kleine Aufmerksamkeit von Chefs.

Die zehn Jahre sind übrigens - so in der Rückschau betrachtet - ganz schnell gelaufen. Währenddessen sind alle meine Kids zu selbständigen Erwachsenen geworden, daran kann ich es richtig merken. Aber ich kann mich noch an meinen ersten Tag in Firma B. erinnern, so als wäre es gestern gewesen.

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Samstag, 2. August 2008

Welch ein Tag...

... zuerst gegärtnert, soll heißen: Unkraut gerupft und neue Pflanzenkinder gesetzt.



Und da mein innerer Schweinehund still in seiner Ecke liegt und nicht einmal knurrt, mich dann gleich aufgemacht zu den Landungsbrücken: Hamburg Cruise Days. Kreuzfahrtschiffe und Hafencity geguckt. Überraschend zwei sehr liebe Menschen getroffen und mit ihnen gemütlich ein Bierchen geschlabbert. Nach Auslaufparade mit Feuerwerk dann durch die Menschenmassen gewühlt bzw. mit der großen "Heimfahrerwelle" auf und über die Brücke zur Bahn bewegt. Seit einer Stunde bin ich hier, ein kleines bisschen *fertig*, aber sehr guter Dinge.

Die Megatonne Fotos muss erstmal gesichtet werden. Aber nicht jetzt.

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heute wieder frisch und munter

Ausgeschlafen. Hier also ein kleiner Nachtrag:

Am Mittwoch war ich mit großer Tochter wieder unterwegs zwecks Besorgung von Pflanzen und Erde, damit ich weiterhin meinen gärtnerischen Aktivitäten frönen kann:



Nun warten wieder ein paar Neuerwerbungen hier darauf, dass sie eingepflanzt werden (Bilder in der Galerie, wie immer). Was mir gut gefiel, waren die im Gartencenter aufgehängten Erdbeerpflanzen, wirklich dekorativ *und* Appetit anregend...



Nein, die habe ich nicht mitgenommen - wohin auch damit? - aber sehen sie nicht toll aus?

Das Wetter lässt sich ganz gut an heute, ich werde mich gleich zu Pflanze, Blatt und Erde verkrümeln :))

P.S. Neue Bahnfahrfotos und neue S-Bahn-Baustellenfotos eingestellt.
P.P.S. Keine Platzprobleme bei Picasa mehr.
P.P.P.S. Computer spinnt immer mehr, Neukauf muss doch forciert werden.

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Freitag, 1. August 2008

müde

Bin einfach nur elend müde und verschiebe hiermit das Hochladen frischer Fotos auf morgen oder übermorgen.

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