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Donnerstag, 8. Januar 2009

Anfang Januar

... und der Winter hat uns fest im Griff:




Seit Tagen schwanken die Temperaturen von knapp unter dem Gefrierpunkt bis etwas unter -10°C. (Nun bin ich wirklich gespannt, welche Pflanzen das überleben werden!) Allerdings ist es nicht so heftig wie im Süden und Osten Deutschlands, wo wahre Rekordtiefen erreicht werden.
Sehr schön veranschaulicht das diese Geschichte von Remington, der - so weit ich zu wissen glaube - in Dresden wohnt. Man klappert und zittert förmlich mit.

Wie gestern kurz angedeutet, war bei mir Weihnachtsbaum-Entsorgung angesagt. Früher haben wir ihn immer Neujahr "abgetakelt" (wie mein Vater es nannte), und ich weiß noch, dass ich immer lautstark protestiert hatte... Inzwischen lasse ich ihn immer stehen, bis mich der Alltag wieder hat, der Tochtergeburtstag ansteht und ich wirklich keine Weihnachtsdeko mehr sehen mag. Dennoch (schreibt man das jetzt mit zwei oder drei "n"?) packt mich immer leise Wehmut, wenn alles wieder in Kartons und Tüten verschwindet. Gestern allerdings packte mich beinahe auch richtige Wut, als ich mit der Lichterkette haderte: Mit aller Macht schien sie im Baume verbleiben zu wollen. Meinen Zerstörungstrieb fest im Zaume haltend, gelang es mir schlussendlich, sie so halbwegs zu entwirren und aus den Zweigen zu befreien.

Zum ersten Mal war ich ganz allein damit konfrontiert, den Baum aus seinem Ständer zu lösen... hmhmhm... das ganze Elend hingelegt, die Apparatur untersucht, ein bisschen am Hebel gedrückt, ja, das war's - der Baum lag nun im Wohnzimmer. Am unteren Ende des Stammes angepackt und durch die Wohnung ins Treppenhaus und bis an den Straßenrand gezogen. Dort parkt er nun gemeinschaftlich mit weiteren Bäumen und wartet auf seinen Abtransport:



Treppenhaus gefegt, Wohnung gesaugt... typisch: Wie jedes Jahr ist der Staubsaugerbeutel jetzt hinterher voll, und ich habe keinen Ersatz (sollte ich vielleicht mal vorher überlegt haben). Egal, die Wohnung ist weihnachtsbefreit und kommt mir ganz plötzlich so groß vor.

Lichtblicke: Erstens geht der Rechnungsjahresabschluss bei der Arbeit in die letzte Runde, das meiste ist geschafft (ohne Überstunden) und zweitens ist deutlich zu merken, dass die Wintersonnenwende hinter uns liegt, denn es ist tatsächlich zum Feierabend nicht mehr zappenduster! Das Licht kommt zurück, Winter hin - Winter her, hat eine andere Qualität.

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