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Samstag, 31. Januar 2009

Freitag und Monatsende

... und eine kranke Kollegin sind eine unheilige Konstellation.

Aus drei Richtungen packte man mir den Schreibtisch voll. Zum Monatsende werden die Großprojekte abgerechnet, warum aber genau am 30.? Ich meine, das Monatsende ist keine überraschende Angelegenheit, und die Vorgänge hätten doch schon in den Tagen vorher bei mir eintrudeln können. Immer wieder das selbe Spielchen. Ich frage mich, ob männliche Kollegen nicht vorausschauend denken? Ja, ja, ich weiß, vorher war immer so viel los, so viele Termine, Besucher etc. Trotzdem bin und bleibe ich grummelig, wenn sich dann an einem einzigen Tag alles häuft. Ich arbeite gerne, auch viel und schnell, aaaaber der Freitag-Arbeitstag endet um 13.00 Uhr, was für mich dann doppeltes Tempo bedeutet. (Was ist das doppelte von schnell?)

Nebenbei eine Mail erhalten, die über zwei Umwege bei mir eintraf. Warum antwortet die Software-Firma auf meine Frage dem Geschäftsführer eines anderen (wenngleich uns auf bestimmte Weise verbundenen) Unternehmens, der sie dann an meinen Chef weiterleitet - obwohl die Anrede an mich persönlich gerichtet ist? Die Antwort auf meine Dateiformat-Anfrage lautet sinngemäß, dass das "alte Format" (mit dem unsere Kunden aber nun mal arbeiten) nicht mehr direkt unterstützt wird und nur durch eine programminterne Konvertierung zu erreichen sei. Ich hatte noch keine Zeit, das auszuprobieren und kann nur hoffen, dass es funktioniert.

Selbstverständlich musste neben o.g. Monatsabschlussarbeiten trotzdem von mir das Telefon bedient werden... Klingling - tief durchatmen - lächeln (wichtig) - Gespräch annehmen - und ruhig bleiben, egal was kommen mochte - dann um den jeweiligen Einzelfall kümmern - und zurück an die Rechnungen.

Für den Abend hatte sich die Tochter angesagt, da war ich denn doch froh, dass wir auf ein aufwändiges Essen verzichtet hatten. Ursprünglich hatte ich beabsichtigt, ein neues Rezept auszuprobieren, zwar schade (dann vielleicht morgen?), aber ich war völlig erledigt. So konnten die Tochter und ich denn einfach einen entspannten Abend genießen.

Und jetzt muss ich mich rühren, heute ist weiteres "Programm" angesagt...

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