erste Schneeglöckchen
Gestern auf dem Weg zum Cousinen-Hausbriefkasten lachten sie mich an:

Da trauen sie sich mutig hervor zwischen all' dem alten Gestrüpp. Ich war gedankenverloren schon dran vorbei gegangen - halt, stopp! Drei Meter zurück und das Handy gezückt. Es ist doch das erste Blühende, das mein Auge in diesem Jahr erblickt, muss deshalb dokumentiert werden.
Heute Abend fühlte es sich draußen an wie November: Es regnet und stürmt, dass es beinahe den Schirm dahin raffte. Okay, okay, ich hatte mir Frost-, Eis- und Schneefreiheit gewünscht, mehr nicht. Dann möchte ich jetzt auch nicht meckern. (Oder doch?)
Müde war ich der S-Bahn entstiegen. Eigentlich sollte nun ein kleiner Einkaufsgang folgen. Aber dieser Regen... Nein, mein aufmuckender Schweinehund wurde augenblicklich in seine Ecke verwiesen, schließlich brauchte mein Kühlschrank Futter, damit später er mich füttern kann. Geradezu tapfer hatte ich mich der Witterung widersetzt. So ein kleiner Spazierweg durch Regen und Sturm kann durchaus die Lebensgeister wieder wecken. Und der Kühlschrank ist auch aufgefüllt.
Vom Tageswetter allerdings hatte ich heute so gut wie nichts mitbekommen... siehe meine vorherigen Texte aus dem Arbeitsleben, ich war weiter am Rotieren. Bin allerdings irritiert, dass man derzeit so extrem freundlich zu mir ist. Ich meine, es wird üblicherweise *von oben* nie gelobt - doch zwei Male in gut 10 Jahren habe ich das erleben dürfen - da fällt das besonders auf.
(Ich habe heute so gut wie keine Besucher in meiner Blog-Statistik, da kann ich ja völlig rücksichtslos hier vor mich hin schwallen und labern...)
War unser PC- und Netzwerk-Fachmann heute zum Feierabend in der Firma zwecks Installation eines neuen PC für einen Kollegen und wechselte ein paar Worte mit unserem Chef, der schon fast aus der Tür war... wurde ich angesprochen... und mein PC? Alles okay? Nein, langsam, dass ich bald verrückt werde, öfter ist minutenlang der Bildschirm weiß, während er arbeitet... Alles klar, wir erwarten ein Angebot für drei neue PC, einer davon wird meiner. (Meiner ist ein ehemaliger Server, der für mich seit zwei Jahren werkelt.) Wer mich kennt, weiß, dass das ein Grund zur Freude für mich ist. Allerdings: Mit Speck fängt man Mäuse, nicht?
Zurück zu den Blümelein.
Seitdem es abends immer noch ein bisschen hell ist, wenn ich komme, betrachte täglich ich meine Terrasse - oh weia, die sieht aus...! Zwischen allerlei erfrorenem Kraut- und Pflanzenzeugs stehen überall die Triebe der Zwiebelpflanzen - manche ja schon seit dem letzten Jahr - aber es traut sich noch nicht einmal der Krokus zu blühen. (Würde ich auch nicht, wenn ich Pflanze wäre...) Also bitte, lieber Petrus, du kannst jetzt ruhig mal ein bisschen Gas geben und die Sonne anwerfen!
Heute Abend fühlte es sich draußen an wie November: Es regnet und stürmt, dass es beinahe den Schirm dahin raffte. Okay, okay, ich hatte mir Frost-, Eis- und Schneefreiheit gewünscht, mehr nicht. Dann möchte ich jetzt auch nicht meckern. (Oder doch?)
Müde war ich der S-Bahn entstiegen. Eigentlich sollte nun ein kleiner Einkaufsgang folgen. Aber dieser Regen... Nein, mein aufmuckender Schweinehund wurde augenblicklich in seine Ecke verwiesen, schließlich brauchte mein Kühlschrank Futter, damit später er mich füttern kann. Geradezu tapfer hatte ich mich der Witterung widersetzt. So ein kleiner Spazierweg durch Regen und Sturm kann durchaus die Lebensgeister wieder wecken. Und der Kühlschrank ist auch aufgefüllt.
Vom Tageswetter allerdings hatte ich heute so gut wie nichts mitbekommen... siehe meine vorherigen Texte aus dem Arbeitsleben, ich war weiter am Rotieren. Bin allerdings irritiert, dass man derzeit so extrem freundlich zu mir ist. Ich meine, es wird üblicherweise *von oben* nie gelobt - doch zwei Male in gut 10 Jahren habe ich das erleben dürfen - da fällt das besonders auf.
(Ich habe heute so gut wie keine Besucher in meiner Blog-Statistik, da kann ich ja völlig rücksichtslos hier vor mich hin schwallen und labern...)
War unser PC- und Netzwerk-Fachmann heute zum Feierabend in der Firma zwecks Installation eines neuen PC für einen Kollegen und wechselte ein paar Worte mit unserem Chef, der schon fast aus der Tür war... wurde ich angesprochen... und mein PC? Alles okay? Nein, langsam, dass ich bald verrückt werde, öfter ist minutenlang der Bildschirm weiß, während er arbeitet... Alles klar, wir erwarten ein Angebot für drei neue PC, einer davon wird meiner. (Meiner ist ein ehemaliger Server, der für mich seit zwei Jahren werkelt.) Wer mich kennt, weiß, dass das ein Grund zur Freude für mich ist. Allerdings: Mit Speck fängt man Mäuse, nicht?
Zurück zu den Blümelein.
Seitdem es abends immer noch ein bisschen hell ist, wenn ich komme, betrachte täglich ich meine Terrasse - oh weia, die sieht aus...! Zwischen allerlei erfrorenem Kraut- und Pflanzenzeugs stehen überall die Triebe der Zwiebelpflanzen - manche ja schon seit dem letzten Jahr - aber es traut sich noch nicht einmal der Krokus zu blühen. (Würde ich auch nicht, wenn ich Pflanze wäre...) Also bitte, lieber Petrus, du kannst jetzt ruhig mal ein bisschen Gas geben und die Sonne anwerfen!

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