Ich hätte gern einen Liter Baldrian
Es ist ja nicht gerade so, dass mein Alltagsjob langweilig wäre oder nur aus dem stupiden Anfertigen von Rechnungen bestünde. Einer der Schwerpunkte ist auch das Telefonieren - Stichwort "Serviceorientiertheit". (Und heute hatte ich Glück, die Menschen waren ganz allgemein guter Dinge und zugänglich.)
Die gestern erwähnten Änderungen beginnen bereits sich zu entwickeln. Da notgedrungen zunächst der große Häuptling Bereichsaufgaben übernimmt, bedeutet das "natürlich" eine engere sachbezogene Zusammenarbeit mit selbigem inklusive einigem Hin- und Hergescheuche meiner Person zwecks Hervorholens erledigter Vorgänge, sprich: Ich werde noch mehr als üblich aus meiner Arbeit/Konzentration gerissen...
Und immer wieder fallen mir Dinge ein, die mir der noch-ein-paar-Tage-Kollege sagen, zeigen, auflisten soll, schließlich fungierte er jahrelang als mein wandelndes Lexikon für Handwerksfachfragen und Teilebezeichnungen
Zusätzlich die Mails und Gespräche mit Kunden und der Software-Hotline bezüglich neuer Probleme mit dem hier schon früher genannten Datenaustauschformat. Das alles natürlich ruhig und besonnen. Interessant auch, dass während eines dieser Telefonate mehrfach die Kollegin hefig gestikulierend und mein Gespräch unterbrechend vor mir stand auf der Suche nach Information, die sofort und auf der Stelle benötigt wurde.
So ein wenig mag ich ja gerne mal "wichtig" sein, aber heute war es doch sehr anstrengend, in diesem Chaos die Nerven zu bewahren!
Nun sollte ich nach solch einem Tag völlig "neben der Spur" sein - was passiert? Während der Bahnfahrt geistern italienische Vokabeln und Grammatikformen durch meine grauen Zellen. Vielleicht ein gutes Zeichen, um mich jetzt an meine "Hausaufgaben" zu setzen?
Labels: Blog

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