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Freitag, 6. Februar 2009

Mittelschwere Verzweiflung

Ich breitete also meine Papiere, Karteikarten, den Collegeblock, das Lehrbuch aus - und war kurz vor dem Verzweifeln... Da rief die Cousine an... ihr ging es genau so... und fragte, ob ich morgen Zeit hätte...? Boah, was war ich froh! Ich dachte schon, nur ich sei so "blöd", desorientiert und völlig verloren angesichts der massenweisen neuen Vokabeln/Strukturen? Es hatte sich doch gerade die ganz große Verzweiflung breit machen wollen... Da kam der Anruf in genau dem richtigen Moment!

Verabredet für morgen Nachmittag. Alles durchgehen, lesen, Struktur und Übersicht reinbringen. Wir haben irgendwie beide keinen Plan mehr. Zu zweit geht es besser. Erstmal die Klönerei lassen und arbeiten - das "Sabbeln" können wir hinterher immer noch haben.

In meiner grenzenlosen Erleichterung mir erstmal ein leckeres Weinchen eingeschenkt. Hingesetzt, Buch aufgeschlagen, Handy-Aufnahme gestartet (als Kontrolle)... Alles mögliche laut gelesen. Egal ob konjugierte Verben, Buchtexte, Grammatikübungen - Hauptsache erstmal drauf los. Von vorne nach hinten. Irgendwo muss ein Anfang zu machen sein...

Drei Male Wein nachgeschenkt (ich glaub, ich bin betrunken?!?!?) und immer weiter laut gelesen. Alle Lektionen. Und konjugierte Verben (hasse ich!) rauf und runter. Und nun - zwei Stunden später? Müde. Und mindestens angesäuselt. Aber nicht mehr so verzweifelt. Morgen kommt A., und dann bekommen wir wieder die viel zitierte "Struktur". Bestimmt. Und dann klappt auch die schriftliche Aufgabe. Ach ja.

Ich wanke denn jetzt mal ins Bett...
Allerliebste Grüße an M. in bella Roma... {{{Umarmung}}}
und an N., die hoffentlich inzwischen wieder aufgewärmt ist?

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