viel - viel - viel
Meine Arbeit war einfach nur viel. Viel zu viel. Keine Ahnung, wie ich das alles bewerkstelligen soll. Okay, das kommt immer mal wieder vor. Im Moment ist das Besondere, dass ich durch den Weggang des Kollegen von meinem Chef eine Menge Assistenz aufgebrummt bekomme. Damit war ja zu rechnen. "Eigentlich" mag ich dieses Tätigkeiten, denn: Ich denke ganz gerne selber. Aber "uneigentlich" breche ich gerade unter der Last zusammen, denn das alles ist zusätzlich zu allem, was ich sowieso zu tun habe. Unglaublich, was jetzt gerade alles auf meinem Schreibtisch nächtigt.
Leider gibt's keine Heinzelmännchen, so warten die Dinge treu und brav, bis ich mich ihrer morgen wieder annehme. Nur: Die Kollegin hat zwei Tage Urlaub (die seien ihr gegönnt), also habe ich natürlich zumindest die laufende Tagesarbeit für die andere Abteilung mit "am Hals".
Erste Überlegung: früh schlafen gehen, um frisch zu sein. Bringt nach meiner Erfahrung nichts. Erstens ist ein genossener Feierabend der Erholung ebenso dienlich wie ausreichend Schlaf, zweitens klappen wahrscheinlich die meisten Leute nach achteinhalb Stunden Arbeit zusammen - ich sehe mich da nicht unbedingt als Ausnahme.
Zweite Überlegung: dann wenigstens auf genügend Vitamine achten. Also auf dem Heimweg gleich mal Salat und Obst eingekauft...
Bewegung an frischer Luft? Ja, könnte man so nennen, ich brachte vorhin noch etwas zum Hausbriefkasten der Cousine. Wer die Verhältnisse genauer kennt, liegt jetzt vor Lachen unterm Tisch, aber ich wollte unbedingt den "Dreh" bekommen, um ihn (der mir unterwegs begegnete) hier einzubauen:

Hier müssen gar fleißige größere Kinder (denn das Teil ist ziemlich groß) am Werk gewesen sein, vielleicht mit der Absicht, einen Schneemann zu bauen. Wie ein klassischer Schneemann sieht das nun nicht gerade aus, lässt aber immerhin der Phantasie allerlei Spielraum.
Es hatte in der Nacht von vorgestern zu gestern noch einmal geschneit, tagsüber ist zwar an beiden Tagen einiges weg getaut, aber vorhin war's schon wieder knackig frostig!
So allmählich verlässt mich die "Lust auf Winter" - letztes Jahr um diese Zeit blühten bereits die Gänseblümchen.
Es hatte in der Nacht von vorgestern zu gestern noch einmal geschneit, tagsüber ist zwar an beiden Tagen einiges weg getaut, aber vorhin war's schon wieder knackig frostig!
So allmählich verlässt mich die "Lust auf Winter" - letztes Jahr um diese Zeit blühten bereits die Gänseblümchen.

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