MyBlog

Dienstag, 17. Februar 2009

Zu und zu schön

... ist es, wenn man sehr zeitig aus dem Haus geht, eine S-Bahn noch von hinten sieht und denkt "macht ja nichts, die nächste kommt gleich, und ich bin heute besonders früh dran" - und dann die Bahn mindestens 15 Minuten Verspätung hat.

Frau quetschte sich also in eine völlig überfüllte, gemütlich dahin tuckernde Bahn und kam nach einer guten halben Stunde mit eiskalt gefrorenen Füßen am Hauptbahnhof und irgendwann auch im Büro an. Spät natürlich.

Anstatt mit einem frischen Kaffee den Arbeitstag beginnen zu lassen, saß ein Monteurskollege schon bereit, mich mit einigen arbeitsintensiven Anliegen zu "bombardieren". ... Ja klar, gerne, war alles wichtig, damit übermorgen die größere Aktion beginnen kann, kein Thema. Allerdings brauchte ich für dieses Sonderarbeit annährend vier Stunden, so dass ich gegen Mittag dann so weit war, wie sonst morgens um acht Uhr.

So allmählich finde ich mich in die "neuen Bereiche" - die ja irgendwie überbrückungsweise ausgeliehen sind - hinein, und es flutscht ein bisschen besser. Trotzdem ist es, klar, immer noch viel zu viel. Glücklicherweise bekomme ich bei technisch-praktischen Unklarheiten aus allen Richtungen Unterstützung, fühle mich wenigstens nicht allzu verloren dabei. Und seltsamerweise entwickelte sich gegen Feierabend ein mir nicht ganz begreifliches Hochgefühl als hätte ich erfolgreich einiges gemanaged.

Trotzdem bin ich fix und fertig - das Bett ruft.

Labels:

Links zu diesem Post:

Link erstellen

<< Startseite