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Mittwoch, 27. Mai 2009

Eine ganz besondere Ente

Als ich am Sonntag in den Wald ging, machte ich Bekanntschaft mit einer ganz besonderen Ente. Nachschlagen bei Wikipedia ergibt eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Brautente, ganz evtl. eine Mandarinente.



Na, auf jeden Fall kam ich gerade zu den Rhododendronbüschen dort, wo der Waldweg beginnt - und bekam erst einmal einen gehörigen Schreck! Stammleser werden sich erinnern, dass ich geradezu panisch reagiere, wenn's mich allzu nah umflattert. In diesem Falle war der Schreck nur kurz, dafür die Neugier größer. Gerade noch aus dem Augenwinkel konnte ich sehen, dass drei oder vier gefiederte Winzlinge durch ein Loch des Maschendrahtzaunes in Richtung der Büsche verschwanden.



Und was tat das eilfertige Muttertier? Wollte selbstverständlich hinterher. Pech gehabt! Das Loch im Maschendraht war zu klein, der Muttervogel steckte fest, rüttelte und schüttelte sich ein paar Mal, zog sich zurück, rannte bis auf die Straße (Sackgasse, so gut wie unbefahren), drehte einige panische Runden, lief wieder zum Zaun, guckte suchend umher, lief wieder im Kreis, sah wieder durch den Zaun... (Ich meine mich an Rufe der Küken zu erinnern.)



Okay, sie schien einen Entschluss gefasst zu haben, lief einen großen Halbkreis, nahm Anlauf - jedenfalls sah es so aus - und flog über Zaun und Gebüsch hinweg und war dann (hoffentlich) wieder mit ihrem Nachwuchs vereint. Warum nicht gleich so? Ich habe selten so ein drolliges Tier gesehen!

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