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Dienstag, 9. Juni 2009

In 5er-Besetzung

Gestern, Kursabend, fünf waren wir, Thema waren Bezeichnungen der Familienmitglieder in Kombination mit Personalpronomen, alles schon vor Monaten gehabt, dieses Mal aber ganz, ganz gründlich durchgenommen bzw. erklärt bekommen. Alles verstanden, allein es hapert noch an der Umsetzung - keine Sprechpraxis halt. Um das zu fördern, gab's einen kleinen Text aus Sicht einer Person, der dann von uns (mir...) umgesetzt werden sollte in die Sicht einer anderen Person.

Es gab also einen gezeichneten Stammbaum und einen kleinen Text. Der linke Zeigefinger suchte die Personen auf dem Stammbaum, der rechte fixierte die jeweilige Textstelle, dazwischen wanderten meine Augen hoch und runter, und ich stolperte förmlich durch die Sätze, weil ich mich immer wieder mit den Personen verheddert habe. Irgendwann sah ich irgendwie gar nichts mehr.

Dann kam eine sehr ehrgeizige Person dran, die immer sehr "allwissend" aufgetreten war. Und was geschah? Sie bekam gleich gar nichts auf die Reihe! So schlecht war ich also auch wieder nicht. Schätze, ich werde das mal schriftlich machen, um die Umsetzung dann tatsächlich zu üben. Und ja, ich bin froh, dass ich nicht so eine große Familie habe wie auf diesem fiktiven italienischen Stammbaum!

Dieser Geschichte voraus ging ein kurzweiliges Frage- und Antwort-Spiel, das uns zum Sprechen brachte, was ja tatsächlich das ist, was in diesem Sprachunterricht zwangsläufig zu kurz kommt. Das fand ich denn doch besser. Allerdings kann ich all' meine schönen, im Kopf vorhandenen, Satzanfänge zu nichts gebrauchen, weil mir zur Fortführung noch die Kenntnis wesentlicher Strukturen fehlt. Gerade weil ich weiß, was kommen sollte, es aber noch nicht kann (weil wir es noch nicht gelehrt bekamen), muss ich mich bescheiden und mich so simpel ausdrücken, wie es widerum so gar nicht meiner Person entspricht. Spagat also.

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