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Samstag, 4. Juli 2009

Gartenfreuden

Bei 30°C und mehr zeigte sich der Rosenstrauch mit schlappen Blüten, als ich gestern nach Hause kam:



Allerdings wollte ich so in der prallen Sonne nicht gerne gießen, die Pflanzen sollten ja nun nicht noch obendrein verbrennen... So stand ich in der Botanik, schaute mich um, und begann mit einer "Großinspektion".

Alle vier Rhododendren sind befallen von der "weißen Fliege", die gerade blühende rote Rose vom "Roststernentau". Rhododendron, Hortensie (blüht nicht!) und Hibiscus haben auffallend blasse Blätter. Nicht verzagen, g**gle fragen:




Weiße Fliege, ein Insekt, das tropische Temperaturen liebt. Ja, hatten wir hier, incl. hoher Luftfeuchtigkeit. Den Tipp, die Pflanze kühler zu stellen kann ich leider nicht befolgen :))) Der nächste Hinweis führt zur "chemischen Keule", die ich gern vermeiden würde. Auf manchen Seiten gibt es zurückhaltende Hinweise auf Spülmittel...

Dazu fällt mir ein, dass ich vor mehreren Wochen meine Orchideen nach so einem Hausrezept von Ungeziefer befreit hatte: Speiseöl, Spülmittel und Wasser (die Mengenverhältnisse sind überall unterschiedlich angegeben) in eine ausgediente Sprühflasche (Glasreiniger u.ä.) geben, gut schütteln und die Blätter von oben und unten reichlich einsprühen.

Davon hatte ich noch einen Rest, also flugs aufgefüllt mit mehr Spülmittel und Wasser, sodann die Rhododendren damit "abgeduscht", wobei ich mich allerdings auf die befallenen Blätter und Triebe beschränkt habe. Es sind in der Tat hauptsächlich die frischen, hellgrünen Triebe befallen (klebrig!), außerdem die Blattunterseiten der darunter wachsenden älteren Blätter.

Ein wichtiger Hinweis ist eigentlich der, dass gesunde Pflanzen sich auch bei Schädlingsbefall meist sehr gut selber helfen können. Das ist ja bei meinen Rhododendren so die Frage, hier staffelt sich der Zustand von "gesund und munter" über "gut erholt" und "geht so" bis hin zu "kränklich". Ich hatte mir in den vergangenen Jahren gar keine Gedanken über die Büsche gemacht, sie wuchsen und blühten halt so vor sich hin, der Rest war wilde Wiese mit Löwenzahn...



Nun kann ich an der Qualität der Erde/des Bodens nicht viel ändern: Ich habe vor einer Ewigkeit diese Häuser als Baustelle angesehen und auch die Terrassen, bevor sie mit Erde aufgefüllt wurden. Es ist ein Untergrund aus reichlich Schutt vorhanden... Bei jeder Blumenpflanzaktion arbeite ich mit herkömmlicher Blumenerde, so dass sich der Sandboden allmählich in etwas Erdähnliches verwandeln mag.

+++ to be continued +++

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