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Samstag, 5. Dezember 2009

Das Schwein und die Musik

Weihnachtsfeier im Brauereikeller, ich glaube, das war eine gute Idee: Die Monteure fühlten sich hier in legerem Ambiente sichtlich wohler als in einem Nobelrestaurant, und die Stimmung war von Anfang an locker.

Zu essen gab es dieses hier:



Zu mächtigen Fleischstücken, die schwimmend in einem Meer von Soße aufgetragen wurden (macht man das so? offenbar), gab es Knödel und Krautsalat. Den Krautsalat habe ich vorsichtshalber gleich links liegen gelassen, war schon skeptisch gegenüber der Riesenportion fettem Schweinefleisch, aber glücklicherweise habe ich das sehr gut vertragen. Gottseidank hatte ich keine Schweinekruste auf meinem Teller, ich kann nicht verstehen, dass man die mit Begeisterung geknabbert hat. Aber: Das Fleisch war megalecker!

Als Getränk erstmalig probiert und für gut befunden: Bier mit Orangensaft. Leicht, lecker und erfrischend. Auf Drängen eines Kollegen zwecks diverser Anstoß-Rituale dann später ein Bier, das ich gar nicht wirklich getrunken habe - feiern ist für mich nicht gleich zu setzen mit trinken, ich lass' den Anderen ihr Vergnügen und bleibe lieber nüchtern.

Zwischenfall: Im Eifer des Gefechtes hatte sich eine Portion rote Grütze des Kollegen vollständig über die Kleidung unserer Reinemachedame ergossen. Nach ausgiebiger Versicherung, dass man das nach der Putzaktion mit einer Hundertschaft Servietten bei der schummrigen Beleuchtung nicht sehen würde, ließ sie sich dann auch nicht ihre gute Laune nehmen.

Irgendwann tauchte ein etwas in die Jahre gekommener "Hamburger Jung" mit seiner Gitarre bei uns auf und sang allerlei Norddeutsch-Volkstümelndes, sehr zum (nicht nur, aber besonderen) Vergnügen der Chefdame:



(Ich halte ihn jetzt für eine "Person des öffentlichen Lebens", so dass ich das Bild hier zeigen darf.)

Bekanntermaßen bin ich kein Fan von Weihnachtsfeiern, aber dieses Mal war ich tatsächlich sehr entspannt dabei.

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