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Samstag, 28. Februar 2009

tornata a casa

Sono tornata a casa dal corso d'italiano. (Sì, abbiamo studiato il passato prossimo.)

Nach fünf Stunden Unterricht wieder zurück. Hat Spaß gemacht, außerdem empfand ich es nicht als so anstrengend wie zu Beginn des ersten Kurses.

Was wir allerdings gelernt bzw. kennengelernt haben - puh... Meine Zusammenfassung wird nachgereicht, ich muss erstmal alles "sacken" lassen, Kaffee trinken und ein wenig ziellos surfen :)

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Freitag, 27. Februar 2009

Krokus!

Nun war Petrus nicht gerade großzügig mit der Sonne heute (nur vormittags ein wenig), aber schaut her:



Gestern habe ich hier noch gequängelt (scheint ja doch zu nützen), und heute sind sie plötzlich da!

Heute Vormittag wieder gearbeitet so viel wie ein Roboter (nur nicht so monoton!), und dann wurde mir eine kleine Aufmerksamkeit zuteil ("etwas zum Entspannen, gegen den Stress") seitens der Dame am anderen Schreibtisch. Man lese und staune. Und unser aller Häuptling gab sich zeitweise humorig. Zum Feierabend gelang es mir, völlig lässig meine Papierberge zu stapeln und in aller Ruhe den Arbeitsplatz zu verlassen - auch gedanklich ist die Klappe zu bis Montagfrüh.

Ich machte einen Zwischenstopp in Harburg, wo ich herunter gesetzt ("Remittenden") allerlei Landeskundliches erstand. Der Sprachkurs wirkt sich halt Horizont erweiternd in alle Richtungen aus.

Anstatt danach in meinen vier Wänden völlig ermattet nieder zu sinken, gab ich die fleißige Hausfrau. So habe ich praktisch für morgen vorgearbeitet. Jetzt noch mal an meine Lektionen gehen, dann bin ich hoffentlich gut vorbereitet für den Maxi-Kurstag!

(Ich wechsele denn jetzt mal das Jahreszeiten-Label. Meteorologischer Frühlingsanfang ist übermorgen, ich lasse ihn ab sofort beginnen.)

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Donnerstag, 26. Februar 2009

Bomboloni

Im Kurs sagte jemand, er habe einen "Berliner" gegessen. Prompt lernten wir "il bombolone" kennen. Da passt es gut, dass ich seit ewigen Jahren Gianna Nannini-Fan bin und gestern gleich mal meine CDs vorgeholt habe, Bomboloni ist natürlich auch dabei.




Und ich wollte nun ganz klar auch den Text dazu haben, die Welt wird bunter, wenn man so allmählich mehr versteht :))

(Songtext entfernt wegen Urheberrecht und so...)

Ganz schwierige Übersetzungsübung, der Text besteht fast ausschließlich aus Wortspielereien mit "eindeutig zweideutigem" Inhalt. Aber geschafft und verstanden.

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erste Schneeglöckchen

Gestern auf dem Weg zum Cousinen-Hausbriefkasten lachten sie mich an:



Da trauen sie sich mutig hervor zwischen all' dem alten Gestrüpp. Ich war gedankenverloren schon dran vorbei gegangen - halt, stopp! Drei Meter zurück und das Handy gezückt. Es ist doch das erste Blühende, das mein Auge in diesem Jahr erblickt, muss deshalb dokumentiert werden.

Heute Abend fühlte es sich draußen an wie November: Es regnet und stürmt, dass es beinahe den Schirm dahin raffte. Okay, okay, ich hatte mir Frost-, Eis- und Schneefreiheit gewünscht, mehr nicht. Dann möchte ich jetzt auch nicht meckern. (Oder doch?)

Müde war ich der S-Bahn entstiegen. Eigentlich sollte nun ein kleiner Einkaufsgang folgen. Aber dieser Regen... Nein, mein aufmuckender Schweinehund wurde augenblicklich in seine Ecke verwiesen, schließlich brauchte mein Kühlschrank Futter, damit später er mich füttern kann. Geradezu tapfer hatte ich mich der Witterung widersetzt. So ein kleiner Spazierweg durch Regen und Sturm kann durchaus die Lebensgeister wieder wecken. Und der Kühlschrank ist auch aufgefüllt.

Vom Tageswetter allerdings hatte ich heute so gut wie nichts mitbekommen... siehe meine vorherigen Texte aus dem Arbeitsleben, ich war weiter am Rotieren. Bin allerdings irritiert, dass man derzeit so extrem freundlich zu mir ist. Ich meine, es wird üblicherweise *von oben* nie gelobt - doch zwei Male in gut 10 Jahren habe ich das erleben dürfen - da fällt das besonders auf.

(Ich habe heute so gut wie keine Besucher in meiner Blog-Statistik, da kann ich ja völlig rücksichtslos hier vor mich hin schwallen und labern...)

War unser PC- und Netzwerk-Fachmann heute zum Feierabend in der Firma zwecks Installation eines neuen PC für einen Kollegen und wechselte ein paar Worte mit unserem Chef, der schon fast aus der Tür war... wurde ich angesprochen... und mein PC? Alles okay? Nein, langsam, dass ich bald verrückt werde, öfter ist minutenlang der Bildschirm weiß, während er arbeitet... Alles klar, wir erwarten ein Angebot für drei neue PC, einer davon wird meiner. (Meiner ist ein ehemaliger Server, der für mich seit zwei Jahren werkelt.) Wer mich kennt, weiß, dass das ein Grund zur Freude für mich ist. Allerdings: Mit Speck fängt man Mäuse, nicht?

Zurück zu den Blümelein.
Seitdem es abends immer noch ein bisschen hell ist, wenn ich komme, betrachte täglich ich meine Terrasse - oh weia, die sieht aus...! Zwischen allerlei erfrorenem Kraut- und Pflanzenzeugs stehen überall die Triebe der Zwiebelpflanzen - manche ja schon seit dem letzten Jahr - aber es traut sich noch nicht einmal der Krokus zu blühen. (Würde ich auch nicht, wenn ich Pflanze wäre...) Also bitte, lieber Petrus, du kannst jetzt ruhig mal ein bisschen Gas geben und die Sonne anwerfen!

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Mittwoch, 25. Februar 2009

Im Tollhaus.

Achtung, langes Blafasel!

In unserem Büroraum sind vier Arbeitsplätze, einer dauerhaft verwaist, einer durch Krankheit nicht besetzt, es verbleiben die Chefdame und ich. Selbige bekam heute Besuch von der Steuerberaterin, das ist nicht ungewöhnlich, und vom Software-Experten. Das deshalb, da wieder einmal nach einem Update irgendwas in der Buchhaltung hakelte. So weit, so nicht gut.

Dieser Software-Experte war es, der mir meinen letzten verbliebenen Nerv raubte: Zunächst bekam er - während er einen Kunden (nämlich unsere Firma) betreute, zahlreiche Anrufe von anderen Kunden, die er in aller Ausführlichkeit und Körper (meinen nämlich) verletzender Lautstärke beriet. Ich hatte schließlich zu arbeiten! Es war während seiner stundenlangen Anwesenheit nicht zu vermeiden, dass ich hin und wieder (gezwungenermaßen) seinen Ausführungen zuhörte. Und dabei innerlich vor Wut kochte: Wie kann er einer reinen Anwenderin, die darum gebeten hatte, dass mittels Rückspielung einer Sicherung und Kontrolle bzw. Änderung der Anwendungseinstellungen ein Zustand hergestellt werden sollte, der zuverlässig das Arbeiten ermöglichen möge, lange Vorträge in Computerfachchinesisch halten?

Offensichtlich hört sich dieser Experte selber sehr gern reden und sonnt sich in seinem Wissen - aber das ist weder zielgerichtet noch angebracht! Holla, die Waldfee! Er hatte einen klaren Arbeitsauftrag (den durch das Update angerichteten Schaden zu beseitigen), den er auch nach drei Stunden nicht erfüllt hatte, sondern unser Büro mit einer mündlichen Anweisung, wie die Dame zu verfahren habe, verließ.

Hey, wir sind hier nicht bei "Hamburg sucht den Superstar mit Ausnahmetalenten", sondern in einer ganz normalen, bodenständigen Firma - und es gab eine einfache, klar definierte Anforderung. Die er nicht erfüllt hat. Und diese Firma ist auf den Herrn angewiesen, da er der einzige Experte ist, der die Kunden der Softwarefirma betreut, dazu Freiberufler, der nicht verärgert werden darf, da es sonst gar keine Betreuung mehr geben könnte.

Gegen Mittag war ich dann zwar alleine in meinem Büroraum, allerdings hätte der Druck in meinem Kopf auch für eine größere Menschenansmmlung ausgereicht.

Ansonsten: Meine Arbeit häuft sich, der Druck wächst (Monatsendewoche), vieles ist kompliziert für mich, da der gegangene Kollege fehlt und ich nun einmal technisch nicht alles wissen kann. Klar bekomme ich letztlich immer alles hin, ich kann Kollegen befragen und erledigte Vorgänge durchsuchen, Lieferantenunterlagen durchsuchen (nicht alles ist in der Datenbank zu finden) - aber das schluckt Zeit. Und die Gefahr von Flüchtigkeitsfehlern nimmt exponential zu.

(Ich bin nicht die einzige, die in diesen Tagen rotiert, aber der deshalb empfundene Trost ist minimal.)

Bereits in Jacke und Handschuhen, die Post im Arm, galt es, noch Schützenhilfe zu leisten: Rief uns knapp nach Feierabend jemand an (ist immer riskant, wenn das Telefon dann noch angenommen wird), die so schlechtes und unverständliches Deutsch sprach, dass ein Kollege mich bat, auf Englisch ihr Anliegen zu klären. (Das ist allerdings ein Mitarbeiter, den ich nie hängen lasse - und wäre jetzt eine andere Geschichte.) Und dann aber nichts wie weg!

Ich hätte so gern eine Auszeit, die selbstredend gerade in diesen Tagen überhaupt nicht in Frage kommen kann...

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Dienstag, 24. Februar 2009

Mütterliche Antennen

... funktionieren auch bei 1700 km Entfernung.



Meine "Mäuschen-sag-mal-piep-Mail" brachte mein Telefon dazu, dass es "piiiiiep" krächzte. Aber das Schlimmste scheint überstanden zu sein. Irgendwie merke ich hier immer, wenn es dort mit der Gesundheit hakelt. Mutter ist man eben für alle Zeit und über alle Grenzen hinweg.

Riprenditi!

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Montag, 23. Februar 2009

Wiederholungen

Dieser (erste) Kursabend vom neuen "Lauf" bestand aus breit angelegten Wiederholungen aus fast allen bisher gelernten bzw. "gehabten" Bereichen. Da hatte es sich schon gelohnt, dass ich gestern Abend fleißig gewesen war und selber eine Menge wiederholt hatte... War locker und lustig, einen neuen Teilnehmer haben wir kennen lernen können, nett, passt in die Truppe.

Lustigerweise war mein Part dann die Reservierung eines Zimmers. Obwohl mich dieses Thema als es neu war ohne Ende genervt hat, klappte das sehr gut. Außerdem kamen dran: die Wiederholung der maskulinen Pluralbildung, das Erledigen von Einkäufen, Bestellen von Essen, alle möglichen Arten von Fragestellungen. Fangfrage an mich war: Was heißt "wir bezahlen"? Auch das sofort gewusst incl. buchstabieren (paghiamo). Daneben gegangen: "verheiratet". Das hatten wir nämlich noch nicht gehabt, so dass ich auf "marito" kam (was der Ehemann ist), es aber "sposato" heißen muss.

Und am Sonnabend ist wieder Maxi-Kurstag, das wird ohne Frage anstrengend!

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Sonntag, 22. Februar 2009

Hatte das Orakel doch Recht?

Nachdem Petrus mir versprochen hatte, dass jetzt Schluss mit der Eiseskälte ist, hatte ich mir gestern eine gemütliche Stunde incl. Cappucino beim Friseur gemacht. Meine Friseuse ist im Urlaub, deshalb hat mich dieses Mal die Chefin herself gestyled. Da sie eine sehr kultivierte und weit gereise Person ist, hatten wir eine sehr nette, angeregte und anregende Unterhaltung. Das führte zwar dazu, dass die Haarschnippelei länger als üblich dauerte, aber es war sehr, sehr angenehm.

Heute Vormittag (auf dem Weg ins Schwimmbad) stellte ich fest, dass es jetzt deutlich wärmer geworden ist! Einige Grad über Null, das ist doch schon etwas. Zwar ist das Wetter nicht schön, es regnet immer mal wieder, und der Himmel ist grau, aber meine Verhandlung mit Petrus betraf ja auch nur die Temperatur!

Das Friseur-Orakel - mal etwas Anderes als Horoskop oder Wetterbericht.

Und jetzt begebe ich mich an meine Sprachübungen - zauberlabim - und weg...

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Samstag, 21. Februar 2009

Power Sound Editor

Ich hatte ja geschrieben, dass ich ein Programm suchte, das das Bearbeiten von Tönen (Musik, aber mir geht es um Sprachaufnahmen) einfacher/intuitiver zulässt als Audacity.

Ein längeres Telefonat mit dem Sohn und dessen gleichzeitige Suche brachte den Power Sound Editor zum Vorschein, der alle meine Wünsche zu erfüllen scheint. Problem Nummer eins: er lädt meine Basis-wave-Datei nicht korrekt. Zeigt zwar die Länge an, hängt sich danach aber immer wieder auf. Problem Nummer zwei: Abspeichern einer (geänderten) Datei ist nur als wav möglich. (Dieses Mal hatte ich meine Testdatei als mp3 geladen.) Um mp3 speichern zu können, muss man die DeLuxe-Version kaufen. Kostenpunkt = usd 29,29.

Und woher weiß ich, dass sich die DeLuxe-Version nicht beim Laden von waves aufhängt?

*groll*

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Omni Page 4.0

Mal wieder Computerzeugs für die, die's interessiert:

Vor einigen Tagen trug ein Kollege das Ansinnen an mich heran, zu prüfen, ob auf meinem (Firmen-)PC eine Schrifterkennungssoftware installiert sei. Ist sie, aber ich hatte bis dahin nichts damit gemacht. Ich sollte einige Seiten eines Leistungsverzeichnisses scannen und möglichst den enthaltenen Text in bearbeitbaren Text umwandeln. Okay, ich hatte also wieder mal alle andere Arbeit stehen und liegen gelassen...

Da mit dem Programm noch nicht gearbeitet wurde (es war einfach nur im Software-Paket des Scanners enthalten gewesen, ich bin übrigens die einzige, die einen Scanner zur Verfügung hat), verlangte es zunächst nach einigen Einstellungen: Scanner-Erkennung, Testscan usw. Schließlich legte ich los - und war recht angetan!

Das Programm erkennt normale, deutliche Schrift, sehr gut. Selbstverständlich kennt es viele Fachbegriffe nicht, da sind dann Korrekturen manuell zu machen, allerdings werden die neuen Worte in einem Wörterbuch gespeichert für weitere Erkennungsaufgaben. Schwierigkeiten hatte das Programm mit dem "y", was - eigennamenbedingt häufiger vorkam - ansonsten hat es sehr brauchbar gearbeitet.

Texte werden u.a. als rtf-Dateien gespeichert, so dass eine endgültige Kontrolle innerhalb von Word erfolgen konnte.

Wäre es nicht die (wahrscheinlich) "abgespeckte" OEM-Version gewesen, hätte es auch pdf-Dateien (Ursprungsformat unserer Vorlage) direkt bearbeiten können.

Ich war hinsichtlich Schrifterkennungsprogrammen immer sehr skeptisch gewesen (obwohl ich vor ewigen Zeiten mal selber eines gekauft hatte, damals das angeblich beste auf dem Markt, eine US-Version, die auch Deutsch konnte) und hatte meine früheren privaten Bemühungen eingestellt, gerade deshalb hat mich dieses Programm im erstmaligen Einsatz bereits überzeugen können.

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Die Knie der alten Dame

... machen Beschwerden.
Ein Knie ist "an sich" gesund, jedoch durch Fehlbelastung zum X-Bein verdreht und stark schmerzend. Dieses ist verursacht mittelbar durch die Hüftprothese, bei deren Anbringung vor langer, langer Zeit das Bein verkürzt wurde. Durch die veränderten statischen Bedingungen ergeben sich o.a. Beschwerden.
Das andere Knie (an der Seite der Hüftprothese) ist lt. fachorthopädischer Aussage "total verbraucht" und benötigt Ersatz. Der so gearbeitet werden kann, dass der Längenunterschied zumindest teilweise ausgeglichen wird, der zweite Teil des Ausgleichs soll durch Schuhwerk mit entsprechend dickerer Sohle erfolgen.
Damit wird u.a. Schmerzfreiheit des gesunden Knies angestrebt.

Ich habe gestern nach Feierabend die Lady besucht, mir die Unterlagen durchgelesen und ihren (wackligen und unsicheren) Gang genau angesehen. Es wäre wirklich toll, wenn die OP den gewünschten Effekt bringen würde. Gottseidank betreibt meine alte Dame seit Jahren Fitnesstraining, so dass ihr allgemeiner Zustand mindestens altersangemessen recht gut ist. Ich hoffe also, dass nach der die OP (hoffentlich unmittelbar) anschließender Reha-Maßnahme die Unsicherheit auf den Beinen deutlich vermindert wird!

Da die Patientin in spe auch ganz fest daran glaubt, war sie gestern in bester, fast euphorischer, Stimmung. (Und ich war nach meiner Heimkehr am Abend - was wohl? - mal wieder total erschöpft...)

Medizinische Info gibt es hier: Knie-Endoprothetik, ganz unten sind weiter führende Links.

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Donnerstag, 19. Februar 2009

Friseurorakel

Meine Frisur ist keine mehr, völlig vermoppt laufe ich durch die Gegend. Weigere mich seit Wochen, wegen der Kälte meine Haare schneiden zu lassen. Aber die Wettervorhersage kündigte Temperaturen zwischen 0 und 7°C an, so dass ich heute das Ende der ganz bösen Winterkälte vermutete. Habe mir also einen Termin zum Haareschneiden für Sonnabend geben lassen.

Und - was ist? Feierabend. Und? Natürlich, es schneit!!! Wahrscheinlich habe ich nun Schuld daran.











Obwohl ich mich durchaus an sehr lange und sehr kalte Winter erinnern kann, kommt mir dieser doch ganz besonders lang vor. Und: So schön der Schnee auch aussieht, ich mag nicht mehr...

Aber ich gehe ja am Wochenende zum Friseur, dann kommt bestimmt ganz bald der Frühling!

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Dienstag, 17. Februar 2009

Zu und zu schön

... ist es, wenn man sehr zeitig aus dem Haus geht, eine S-Bahn noch von hinten sieht und denkt "macht ja nichts, die nächste kommt gleich, und ich bin heute besonders früh dran" - und dann die Bahn mindestens 15 Minuten Verspätung hat.

Frau quetschte sich also in eine völlig überfüllte, gemütlich dahin tuckernde Bahn und kam nach einer guten halben Stunde mit eiskalt gefrorenen Füßen am Hauptbahnhof und irgendwann auch im Büro an. Spät natürlich.

Anstatt mit einem frischen Kaffee den Arbeitstag beginnen zu lassen, saß ein Monteurskollege schon bereit, mich mit einigen arbeitsintensiven Anliegen zu "bombardieren". ... Ja klar, gerne, war alles wichtig, damit übermorgen die größere Aktion beginnen kann, kein Thema. Allerdings brauchte ich für dieses Sonderarbeit annährend vier Stunden, so dass ich gegen Mittag dann so weit war, wie sonst morgens um acht Uhr.

So allmählich finde ich mich in die "neuen Bereiche" - die ja irgendwie überbrückungsweise ausgeliehen sind - hinein, und es flutscht ein bisschen besser. Trotzdem ist es, klar, immer noch viel zu viel. Glücklicherweise bekomme ich bei technisch-praktischen Unklarheiten aus allen Richtungen Unterstützung, fühle mich wenigstens nicht allzu verloren dabei. Und seltsamerweise entwickelte sich gegen Feierabend ein mir nicht ganz begreifliches Hochgefühl als hätte ich erfolgreich einiges gemanaged.

Trotzdem bin ich fix und fertig - das Bett ruft.

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Montag, 16. Februar 2009

Ende vom ersten Kurs (A1)

Ganz entspannt, jeder hat seine paar Hausarbeits-Sätze vorgelesen, wir wurden wieder auf Fehler und Besonderheiten aufmerksam gemacht. Das gefällt mir immer gut. Dann allgemeine Lektionskontrolle, viele Erklärungen, Wiederholungen, Frage-und Antwort-Spielchen.

Stimmung: Ausgezeichnet, wir sind eine gute Truppe geworden in den letzten Wochen. Und lustig war's!

Zehn Teilnehmer sind von sechzehn übrig geblieben, die gehen geschlossen in die nächste Runde. Angeblich liegen elf Anmeldungen vor, zwölf braucht es, aber wir sollen uns keine Gedanken machen, der Folgekurs findet ganz bestimmt statt. Da wir kürzlich ein Mal ausgesetzt hatten, entfällt jetzt die Wechselpause, und es geht gleich nächste Woche wieder los.

Inhaltlich im Moment easy going - mit Ausnahme der Präpositionen, dort lauern allerhand Fallstricke.

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Februarmontag

Arbeit: Wie schon in den letzten Tagen - ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht. Habe allerdings heute das Kunststück fertig gebracht, Ruhe zu bewahren. Nichts, gar nichts, soll mich davon abhalten, abends den Sprachkurs zu "packen", weder schlechte Nerven noch Erschöpfung...

Wetter: Der Schnee ist so gut wie weg geregnet. Das hat nicht unbedingt etwas zu bedeuten, für die nächsten Tage ist wieder mehr Kälte angesagt worden.

Blumen: Sind jetzt weg. Die Eigentümerin ist eine sehr liebenswerte junge Frau, die sich vorhin für die Pflege bedankt hat, sie war tatsächlich verreist gewesen.

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Sonntag, 15. Februar 2009

Wochenende-Ende

Wieder mal ist das Wochenende schneller vorbei gegangen als ich gucken konnte...

Heute Abend (nachdem ich gestern mit der Cousine schon unsere laufende Lektion und ihre Hausarbeit durchgesprochen hatte) ganz konzentriert mich mit dem Lehrstoff befasst. Ich beginne immer mit der "Reinschrift" meiner Unterrichtsnotizen, die stets mit dem Wälzen von Nachschlagewerken einher geht. So erklärt sich natürlich, dass ich meist sehr lange brauche, bis ich endlich bei meiner aktuellen Aufgabe ankomme - die mir heute gar nicht so schlecht gelungen scheint.

Tasche gepackt, alles fertig.
Schnell noch im Kochblog ein Rezept angetackert.
Und nun ist "Schluss mit Lustig".
(Die Blumen sind übrigens immer noch nicht abgeholt worden.)

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Valentinstag: Nachtrag

So ganz stimmt das nicht, was ich über den Valentinstag schrieb. Hier gibt es Erhellendes und hier den Artikel in Wikipedia, wo dann aber auch wieder erklärt wird, warum ich den Gedanken hatte, dieser "Brauch" sei ein US-Import:

"Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die „Neue Welt“, die USA – und so kam durch US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg dieser Brauch nach Deutschland..."

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fremde Blumen

Klingelte gestern ein Blumenbote an meiner Haustür und fragte, ob ich wohl für Frau T. etwas annehmen würde. Nicht so gern, ich kenne die Nachbarn nicht... Kein Problem, er würde eine Nachricht in deren Briefkasten werfen. Dabei guckte er mich so flehend an, dass mir gar nichts anderes übrig blieb.

Tja, nun liegen sie hier gut gewässert und warten - seit 24 Stunden. Bevor ich heute Morgen das Haus verließ, hängte ich noch eine Nachricht ins Treppenhaus (wer guckt schon sonntags in seinen Briefkasten) incl. Angabe, wann ich zurück sein würde. Was ja fast einer Einladung für Einbrecher gleichkommt... Egal, es ist gut gegangen. Aber immer noch keine Abholung. Hoffentlich ist die gute Frau nicht verreist. Es wäre schade um die Blumen.



(Schwimmen war toll heute,mäßig bevölkertes Schwimmbad und freie Bahn. Und Frau Holle ist auch wieder fleißig.)

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Samstag, 14. Februar 2009

Valentinstag

Was auch immer der heilige Valentin damit zu tun haben soll, dass heute Blumengeschäfte furiose Umsätze machen wie sonst nur am Muttertag, der im Übrigen auch eine US-Kommerz-Erfindung ist,.... wünsche ich trotzdem allen alt- und jungverliebten einen zauberhaften Tag!



Die nicht-verpaarbandelten haben keinen Stress. Sie dürfen einfach ein Winterwochenende genießen. Blumen sind in ein paar Tagen billiger - dann schlägt der fröhliche Singlemensch zu!

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Freitag, 13. Februar 2009

Noch mehr Schnee

... extra für Maren in zwei Galerien untergebracht (zu Hause und Terrasse).



Trotzdem hätte ich nun bitte gerne Frühling. Immer wieder Schnee von Ende November bis jetzt, so allmählich ist es wirklich genug!

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verschneit

Von Tag zu Tag wird es verrückter mit der Arbeit. Schon morgens um 9 Uhr möchte ich am liebsten alles stehen und liegen lassen... Das bitte nicht falsch verstehen: Ich *mag* meine Arbeit, sehr sogar. Aber die derzeit anfallende Menge, in sehr kurzen Abständen von Anrufen unterbrochen, lassen mich dermaßen rotieren, dass ich bald mit den Nerven "zu Fuß" bin. Zu allem Überfluss dann noch Anrufer, die entweder wütend sind und mich (mein Ohr am Hörer) als Mülleimer missbrauchen, oder andere, die grob unhöflich sind. Die Mehrheit ist zwar freundlich, aber die unfrohen Telefonate "schaffen" mich.

So bin ich denn etwas nach 13 Uhr in den Feierabend aufgebrochen, die Papiere einfach nur gestapelt - ich verlasse meinen Platz immer aufgeräumt - und habe fluchtartig das Büro verlassen.

Draußen ... Schnee. Es muss heute früh noch stundenlang geschneit haben, ohne dass ich etwas davon mitbekommen hatte... Nach dem Einwerfen der Post habe ich erstmal ein bisschen in der Gegend herum gestanden und den Zauber angesehen, bin dabei ein wenig zur Ruhe gekommen und dann ganz entspannt nach Hause gefahren.





(Jetzt noch ein bisschen Hausarbeit, die Große nächtigt heute hier... Später gibt's einige Schneefotos aus der unmittelbaren Umgebung.)

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Donnerstag, 12. Februar 2009

Küchenblog

Es sollen zwar noch ein oder zwei Autoren dazu kommen, aber wer mag, darf gerne schon einen Blick in unsere kleine Gemeinschaftsküche werfen.

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stayfriends

So allmählich tauchen sie auf, die weiteren "Geister der Vergangenheit". Allerdings freundliche Geister, die nette Mitteilungen tippseln. Seltsamerweise gerade diejenigen, von denen man es am wenigsten angenommen hätte.

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Mittwoch, 11. Februar 2009

viel - viel - viel

Meine Arbeit war einfach nur viel. Viel zu viel. Keine Ahnung, wie ich das alles bewerkstelligen soll. Okay, das kommt immer mal wieder vor. Im Moment ist das Besondere, dass ich durch den Weggang des Kollegen von meinem Chef eine Menge Assistenz aufgebrummt bekomme. Damit war ja zu rechnen. "Eigentlich" mag ich dieses Tätigkeiten, denn: Ich denke ganz gerne selber. Aber "uneigentlich" breche ich gerade unter der Last zusammen, denn das alles ist zusätzlich zu allem, was ich sowieso zu tun habe. Unglaublich, was jetzt gerade alles auf meinem Schreibtisch nächtigt.

Leider gibt's keine Heinzelmännchen, so warten die Dinge treu und brav, bis ich mich ihrer morgen wieder annehme. Nur: Die Kollegin hat zwei Tage Urlaub (die seien ihr gegönnt), also habe ich natürlich zumindest die laufende Tagesarbeit für die andere Abteilung mit "am Hals".

Erste Überlegung: früh schlafen gehen, um frisch zu sein. Bringt nach meiner Erfahrung nichts. Erstens ist ein genossener Feierabend der Erholung ebenso dienlich wie ausreichend Schlaf, zweitens klappen wahrscheinlich die meisten Leute nach achteinhalb Stunden Arbeit zusammen - ich sehe mich da nicht unbedingt als Ausnahme.

Zweite Überlegung: dann wenigstens auf genügend Vitamine achten. Also auf dem Heimweg gleich mal Salat und Obst eingekauft...

Bewegung an frischer Luft? Ja, könnte man so nennen, ich brachte vorhin noch etwas zum Hausbriefkasten der Cousine. Wer die Verhältnisse genauer kennt, liegt jetzt vor Lachen unterm Tisch, aber ich wollte unbedingt den "Dreh" bekommen, um ihn (der mir unterwegs begegnete) hier einzubauen:



Hier müssen gar fleißige größere Kinder (denn das Teil ist ziemlich groß) am Werk gewesen sein, vielleicht mit der Absicht, einen Schneemann zu bauen. Wie ein klassischer Schneemann sieht das nun nicht gerade aus, lässt aber immerhin der Phantasie allerlei Spielraum.

Es hatte in der Nacht von vorgestern zu gestern noch einmal geschneit, tagsüber ist zwar an beiden Tagen einiges weg getaut, aber vorhin war's schon wieder knackig frostig!

So allmählich verlässt mich die "Lust auf Winter" - letztes Jahr um diese Zeit blühten bereits die Gänseblümchen.

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Tipps fürs Bloggen

Über das Schreiben und Bloggen ein (längerer) nützlicher Text.

Dieser Link wird gerade in zahlreichen Blogs promoted, deshalb hier kein "via".

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Dienstag, 10. Februar 2009

Töne bearbeiten: bitte etwas einfacher

Was ist einfacher zu bedienen als Audacity? Das Programm muss nur folgendes können:

  1. das gesamte Teil lauter machen (keine Musik, nur Gerede)
  2. eine heraus zu hörende Zeit am Anfang muss abgeschnitten werden
  3. der ganze Track als mp3 exportiert werden
(Ausgangsmaterial = wav oder mp3)

Ich brauche mit Audacity immer eine halbe Ewigkeit, bis es klappt. Suche etwas, mit dem ich das wirklich ganz simpel machen kann... *seufz*, schon wieder so viel Zeit dafür vertan, bis es endlich klappte...

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Gemeinschaftsküche - interne Mitteilung

Hier entsteht demnächst (hoffentlich) eine kleine Rezeptsammlung. Oder eine große, wer weiß?

Die bereits angesprochenen Co-Autoren mögen sich bitte bei mir melden. Außerdem bei Interesse natürlich auch die viel beschäftigte große Tochter!

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Montag, 9. Februar 2009

gut gelaufen

Sprachkursabend.

Nachdem A. ihren Text als erste vorgelesen hatte, seufzte der Dozent vernehmlich und meinte, er hoffe, die anderen Texte wären nicht so lang. Aber er hatte umsonst gehofft: Fast jede hatte einen Mini-Aufsatz vorbereitet gehabt, und alles in allem haben wir es gut gemacht. Natürlich gab es überall etwas zu verbessern, was ich interessant fand, denn hierbei ging es häufig um Spitzfindigkeiten: Es genügt nicht, gedanklich zu übersetzen, da viele Begriffe eine implizierte Bedeutung haben, mit der wir nicht vertraut sind.

Insgesamt haben wir damit nicht nur einen Tagesablauf beschrieben, sondern auch einiges an Themen der letzten Zeit zusammen gefasst: Uhr- und Tageszeiten, Wochentage, Verkehrsmittel, Berufstätigkeit, Hausarbeit, Hobbies (ja, doch, alle hatten fleißig frische Vokabeln auf Lager gehabt) und das Essen.

Grammatikalisch kamen zum Vorschein: Verbkonstruktionen, Possessivpronomen, Präpositionen. Wir können schon eine ganze Menge, gemessen daran, dass wir noch nicht ganz das Ende von Kurs Nummer eins erreicht haben. ("Können" ist relativ. Keiner hat alles abrufbereit, alle müssen erst drüber nachdenken. Ich bin nicht so unbeholfen, wie ich vor drei Tagen noch dachte. Jedenfalls nicht mehr als normal. Und, hey, wir wurden nett als "Streber" begrüßt von einem anderen "Streber-Doppelpack".)

Heute neu hinzugekommen sind die Modalverben volere, potere und dovere. Zusammen mit fare lässt sich damit allerlei zaubern. Aufgabe zum nächsten Mal: Erstellung eines Wochenplans mit zu erledigenden Tätigkeiten.

Lustig war, dass ich heute mia cugina bereits am Hauptbahnhof getroffen hatte und wir in der Bahn unverzüglich unsere Texte auspackten, die fehlerhaften und die korrigierten verglichen und somit bereits bestens auf den heutigen Unterricht eingestimmt waren!

Wirklich bemerkenswert waren Höflichkeit und Taktgefühl unseres Lehrers (aber auch der Mitschüler): Unmittelbar nach ausführlicher Erklärung der Bedeutung von "ci" fragte jemand genau danach. Vermutlich hatte sie ein paar Minuten abgeschaltet gehabt. Erstens gab wirklich niemand seine Verwunderung zu erkennen, es wurde auch nicht gelacht, zweitens verzog M.d.L. keine Miene und erklärte das Ganze noch ausführlicher erneut. Chapeau!

Gut zu wissen: "ci" sind wir als Nicht-Italiener nicht gezwungen anzuwenden, wir dürfen uns immer auch ausführlich ausdrücken. Allerdings sollten wir in der Lage sein, zu begreifen, was gemeint ist, wenn jemand dieses außerordentlich flexible Wörtchen einsetzt. "Ci" hat ggf. hunderte von Bedeutungen, immer rückbezüglich und immer situationsbezogen.

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Sonntag, 8. Februar 2009

Wochenende schon wieder zu Ende? Warum denn das?

Ich bin jetzt gerade gut in Form, mit dem Wochenende zu beginnen. Wo ist die Zeit schon wieder hin? Schau'n wir mal: Brav heute früh vom Wecker wecken lassen zwecks inzwischen allsontäglicher Körperertüchtigung. Draußen festgestellt - große Freude - das Wetter ist sehr angenehm mild, der Himmel blau, es naht die Spaziergehzeit!

Im Schwimmbad war schon wieder eine mega-mega-lange Schlange, und es wurde brechend voll. So allmählich vergeht mir der Spaß bzw. wird er mir verleidet... Wir werden künftig kurzfristig entscheiden: Schwimmen oder wandern? Je nach Wetterlage. Schwimm-Alternativen sind wo? Ich möchte in kein Spaß- und Erlebnisbad, wir sind zwei mittelalte Schachteln, die nur eine Stunde lang ihre Bahnen ziehen möchten...

Briefumschläge gefüllt und auf den Weg nach Rom gebracht. Hausarbeit. Mag ich nicht, muss aber sein. (Wo kommt die ganze Wäsche nur her?)

Ach ja, meine Lady rief an, erzählte so dies und das, zwei Stunden lang.
Mit Tochter1 und Tochter2 telefoniert. Italienische Hausaufgabe durchgesprochen.

Und nun? Keine Zeit mehr zum Fotos einstellen und dergleichen mehr, meine Freizeit hat sich wieder einmal verbraucht, kaum dass ich mich ans Wochenende gewöhnt habe...

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Rom: Der Reiz des Alltags in der Ewigen Stadt

Heute Nachmittag machte mich meine alte Dame aufmerksam auf einen Artikel im Hamburger Abendblatt. Wie schön, dass es das alles auch online gibt!

Rom: Der Reiz des Alltags in der Ewigen Stadt

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Samstag, 7. Februar 2009

Parallelwelt

Klein aber fein:
Holgers Parallelwelt. Man darf gespannt sein, wie sie sich entwickeln wird. Und natürlich, sie kommt im Doppelpack mit einer hübschen kleinen Galerie einher.

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Wiederholt und Hausaufgaben gemacht

Es war wieder sehr nützlich und angenehm, zu zweit unsere Italienisch-Lektion durchzugehen. So allmählich sehe ich wieder klarer, und ich bin nicht so blöd, wie ich angenommen hatte. Allerdings bringen mich die Präpositionen noch um, also ist der beste Weg, mich darauf zu spezialisieren. Die Cousine hat allerdings besser die klein-aber-wichtig-Wörter (wie ich sie nenne) drauf.

An meinem winzigen freien Text habe ich allerdings eine längere Zeit gebastelt. Ist wohl so, wenn man eine neue Sprache lernt: Nichts geht wie von selber ;)

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Sohn-SMS

Eben erhalten "Alles i.o." Wie man hier so schön sagt: "kurz ab und doch".

Ich übersetze mal: "Liebe Mama, wir sind wohlbehalten in Österreich angekommen. Die Busfahrt war in Ordnung, mir geht es gut."

Männer! :)

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Freitag, 6. Februar 2009

Mittelschwere Verzweiflung

Ich breitete also meine Papiere, Karteikarten, den Collegeblock, das Lehrbuch aus - und war kurz vor dem Verzweifeln... Da rief die Cousine an... ihr ging es genau so... und fragte, ob ich morgen Zeit hätte...? Boah, was war ich froh! Ich dachte schon, nur ich sei so "blöd", desorientiert und völlig verloren angesichts der massenweisen neuen Vokabeln/Strukturen? Es hatte sich doch gerade die ganz große Verzweiflung breit machen wollen... Da kam der Anruf in genau dem richtigen Moment!

Verabredet für morgen Nachmittag. Alles durchgehen, lesen, Struktur und Übersicht reinbringen. Wir haben irgendwie beide keinen Plan mehr. Zu zweit geht es besser. Erstmal die Klönerei lassen und arbeiten - das "Sabbeln" können wir hinterher immer noch haben.

In meiner grenzenlosen Erleichterung mir erstmal ein leckeres Weinchen eingeschenkt. Hingesetzt, Buch aufgeschlagen, Handy-Aufnahme gestartet (als Kontrolle)... Alles mögliche laut gelesen. Egal ob konjugierte Verben, Buchtexte, Grammatikübungen - Hauptsache erstmal drauf los. Von vorne nach hinten. Irgendwo muss ein Anfang zu machen sein...

Drei Male Wein nachgeschenkt (ich glaub, ich bin betrunken?!?!?) und immer weiter laut gelesen. Alle Lektionen. Und konjugierte Verben (hasse ich!) rauf und runter. Und nun - zwei Stunden später? Müde. Und mindestens angesäuselt. Aber nicht mehr so verzweifelt. Morgen kommt A., und dann bekommen wir wieder die viel zitierte "Struktur". Bestimmt. Und dann klappt auch die schriftliche Aufgabe. Ach ja.

Ich wanke denn jetzt mal ins Bett...
Allerliebste Grüße an M. in bella Roma... {{{Umarmung}}}
und an N., die hoffentlich inzwischen wieder aufgewärmt ist?

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Telefonitis?

Zuerst meldete sich Tochter1, sie sei mit dem Auto liegen geblieben, und ich möge doch bitte einen Termin für sie absagen. Die Telefonnummer stünde auf der Internet-Seite... Gemacht. Und Sorgen gemacht, da die Tochter sich leicht panisch anhörte.

Sohn meldete sich ab. Bat um Checklistenprüfung für's fertig gepackte Reisegepäck. Und Fahrplanauskunft, da seine Technik bereits in "Ruhe" versetzt sei. Alles gut, wünsche gute Reise, viel Spaß und gesunde Heimkehr. Lieber kein Hals- und Beinbruch...

Rief eine "Sie" an, mit der ich vor ungefähr 27 Jahren zuletzt Kontakt hatte. Bat um eine Telefonnummer von jemandem. So herum geht's natürlich nicht. Habe also ihre Nummer notiert. Etwas höflicher Smalltalk und verabschiedet.

Dann denjenigen angerufen, um den es bei der "Sie" ging... welcher mir eine Frikadelle ans Ohr quatschte... nett, aber ich wartete auf die Meldung der Tochter...

Tochter meldete sich dann tatsächlich als "zu Hause angekommen, völlig durchgefroren, aber Auto dank ADAC wieder okay".

Nun wollte ich endgültig an mein Italienisch-Lernpensum gehen...

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Senseo-Kaffeetest

Nach dem Telefonat mit der Tochter, die reichlich unterschiedliche Kaffee-Pad-Sorten von mir bekommen hatte, hier die Testergebnisse (mein Merkzettel zum Nachschauen):

  • Mövenpick: bitter
  • ReWe: beide Sorten lecker
  • Senseo: alle Sorten gut, besonders nützlich der Cappuccino, da mit Milchpulver
  • Moreno (Aldi): Filterpapier ist nicht in Ordnung, und der Kaffee schmeckt ausgesprochen bitter bis schlecht (wie abgestandener, "eingekochter" Kaffee)
  • Melitta: grüne Sorte gut, gelbe noch nicht probiert

To be continued.

Von meiner Seite waren einige Fehlannahmen dabei:
Von Mövenpick hätte ich etwas besonders Gutes erwartet. Dass der Kaffee von ReWe lecker ist, hätte ich nie gedacht, und der Moreno/Aldi-Kaffee war mir besonders empfohlen worden. Und auch über das Melitta-Ergebnis wundere ich mich ein kleines bisschen.

Schlussfolgerung: Nicht vom Geschmack bzw. der Qualität des normalen Filterkaffees ausgehen.

[Update 09.02.09]

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Tiefgekühlte Lebensmittel

... sind immer noch genau das: tiefgekühlt.
Keine Probleme also nach der zeitweisen Stromabschaltung. Die Arbeiten am Netz sind hoffentlich beendet. Bei meiner Heimkehr waren noch Handwerker an den Leitungen unter den Aufgrabungen am Straßenrand zugange. Aber hier: Entwarnung, alles okay.

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Mittwoch, 4. Februar 2009

Strom abstellen

Am Freitag soll hier vormittags wegen umfangreicher Arbeiten zeitweise der Strom abgestellt werden. Wie lange bleiben im geschlossenen Kühlschrank/Tiefkühlschrank eigentlich die Lebensmittel frisch bzw. eingefroren? Am besten schon am Abend vorher auf kälteste Stufe stellen? *grübel*

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Hausaufgaben

Gestern Abend habe ich es wieder mal bemerkt: Immer wenn ich mich so richtig in den Lernstoff "versenke", läuft mir die Zeit davon (leidiges Thema, auch hierbei) und ich muss Schluss machen.

Es dauert immer einen Moment, bis ich richtig "drin" bin, kann mich manchmal auch nicht so recht aufraffen dazu, aber dann macht die Beschäftigung mit der Sprache richtig Spaß, und ich bedaure, dass ich einpacken muss. Ich werde denn gleich mal wieder ein bisschen was tun - mühsam nährt sich das Eichhorn :)

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Endlich

... kam ich dazu, einige Rechnungen einzugeben, da crashte die Datenbank. Auf allen PCs, auch externen, das Programm geschlossen bzw. schließen lassen, Hotline-Call, Reorganisation angeschoben.

Immer wieder Gespräche mit dem Noch-Kollegen über verschiedene Abläufe und Organisationsmöglichkeiten selbiger.

Der Zeitklau geht um, eindeutig.
Soviel zum Thema "Aktuelles von der Arbeitsfront".

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Dienstag, 3. Februar 2009

Ich hätte gern einen Liter Baldrian

Es ist ja nicht gerade so, dass mein Alltagsjob langweilig wäre oder nur aus dem stupiden Anfertigen von Rechnungen bestünde. Einer der Schwerpunkte ist auch das Telefonieren - Stichwort "Serviceorientiertheit". (Und heute hatte ich Glück, die Menschen waren ganz allgemein guter Dinge und zugänglich.)

Die gestern erwähnten Änderungen beginnen bereits sich zu entwickeln. Da notgedrungen zunächst der große Häuptling Bereichsaufgaben übernimmt, bedeutet das "natürlich" eine engere sachbezogene Zusammenarbeit mit selbigem inklusive einigem Hin- und Hergescheuche meiner Person zwecks Hervorholens erledigter Vorgänge, sprich: Ich werde noch mehr als üblich aus meiner Arbeit/Konzentration gerissen...

Und immer wieder fallen mir Dinge ein, die mir der noch-ein-paar-Tage-Kollege sagen, zeigen, auflisten soll, schließlich fungierte er jahrelang als mein wandelndes Lexikon für Handwerksfachfragen und Teilebezeichnungen

Zusätzlich die Mails und Gespräche mit Kunden und der Software-Hotline bezüglich neuer Probleme mit dem hier schon früher genannten Datenaustauschformat. Das alles natürlich ruhig und besonnen. Interessant auch, dass während eines dieser Telefonate mehrfach die Kollegin hefig gestikulierend und mein Gespräch unterbrechend vor mir stand auf der Suche nach Information, die sofort und auf der Stelle benötigt wurde.

So ein wenig mag ich ja gerne mal "wichtig" sein, aber heute war es doch sehr anstrengend, in diesem Chaos die Nerven zu bewahren!

Nun sollte ich nach solch einem Tag völlig "neben der Spur" sein - was passiert? Während der Bahnfahrt geistern italienische Vokabeln und Grammatikformen durch meine grauen Zellen. Vielleicht ein gutes Zeichen, um mich jetzt an meine "Hausaufgaben" zu setzen?

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Montag, 2. Februar 2009

Wieder die Familienchronik

Das zweite Kind meiner Großeltern war mein Vater Gerhard, dieses Bild zeigt ihn 15-jährig:



Er durchlief seinerzeit eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker, und es existiert ein Weihnachtsbrief von 1942 an seine Eltern, aus dem ich hier einen Schnipsel zeige:



Dieser Stolz seines Lehrherren musste im folgenden Jahr seine Ausbildung unterbrechen, er wurde eingezogen in den sogenannten "Reichsarbeitsdienst", machte 16-jährig dort seinen Führerschein (unter Aufsicht eine kurze Strecke fahren, das war's) und musste in den Folgemonaten Wichtigmenschen quer durch Deutschland chauffieren, oft länger als 24 Stunden ohne Pause. Dieser Führerschein (heute im Besitz meines Bruders) enthält einen Sonderpassus, dass der Inhaber berechtigt ist, Fahrzeuge mit Holzvergaser zu führen. (Benzin drohte knapp zu werden, und alternative Möglichkeiten wurden auch damals schon gesucht und gefunden.) Mit diesem Führerschein ist er unfallfrei Auto gefahren bis er ihn aus Krankheitsgründen Anfang der 1990er Jahre in die Schublade legte.

Seine Ausbildung hat er übrigens nach Kriegsende 1946 beenden können. Da allerdings Autos dann erstmal Mangelware waren, stieg er - ich glaube 1952 - um auf die Reparatur von Schiffsmotoren. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

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Ein super Team

... sind wir jahrelang gewesen.
Einer der besten Kollegen "ever" wird uns verlassen, was ich sehr bedaure. Es ist nicht so, dass ich überrascht bin, aus meiner Sicht war dieser Schritt absehbar, und die rückläufige Motivation - nun, das ist nicht meine Geschichte. Trotzdem hatte ich immer noch Hoffnung, die stirbt bekanntlich zuletzt, es könnte noch einmal ähnlich werden wie in den ersten Jahren. Das ist natürlich rein egoistisch gedacht und nützt nun auch nichts. Also werde ich, wenn es so weit ist, Glück wünschen und schauen, was wird. (Aber blöd ist es schon, weil sich meine Arbeitsweise der geänderten Situation gezwungenermaßen anpassen muss.)

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Sonntag, 1. Februar 2009

Kochrezept-Test

Heute Abend dann endlich das nächste Kochrezept ausprobiert: Pasta, Lachsfilet mit Zitronensoße und Kresse. (Ich hätte lieber "Sauce" geschrieben als neudeutsch "Soße".) Eine ganz neue Geschmackserfahrung und ausgesprochen lecker!



Ganz stilecht beschließe ich jetzt den Abend mit einem Espresso:

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aufgetaut

Als ich gestern spät von der Geburtstagsfeier nach Hause kam, begrüßte mich nach verlassen des Bahnhofes heftiges "Schneegrieseln" (wie heißt dieser Niederschlag, der nicht Schnee, nicht Hagel ist, sondern irgendwas dazwischen?), dazu Wind in Böen. Es fühlte sich sehr unangenehm an, war aber toll anzusehen im Schein der Wegebeleuchtung. Schnell die DigiCam gezückt... das Ergebnis sieht viel zu "zahm" aus, es war ein einziges Wirbeln von Körnchen in der Luft...



Als ich eine halbe Stunde später rausguckte, war alles wieder weg.

Heute früh auf dem Weg zum Schwimmbad hatte ich allerdings das Gefühl, meine Ohren würden gleich abbrechen (dabei verzichte ich gerade auf den fälligen Friseurbesuch, um wenigstens etwas natürlich wärmenden Pelz zu haben) - puh, war das ungemütlich draußen! Es sieht so harmlos aus mit winterbleigrauem Himmel, aber es weht ein schneidender Wind.



Aber uns kann ja nichts erschüttern, dachten wir, und machten uns auf den Weg. Beim Schwimmbad angekommen: Eine lange Kassenschlaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange! Hey, hier gab's doch nichts umsonst, was wollten die Leute plötzlich alle am Sonntagmorgen im Schwimmbad? (Wir hatten die Hoffnung, dass die neujahrsvorsatzgeschädigten Schwimmer in Bälde fern bleiben würden, seit Anfang Januar ist es ziemlich voll im Schwimmbad.) Aber es kam noch besser. An der Kasse wurden wir überrascht von einer Preiserhöhung. Statt 4,50 Euro kostet der Eintritt jetzt 4,80 Euro. Das empfinde ich als frech. 30 Cent mehr, wofür?

Hinzu kam, dass das Wasser im Schwimmbecken lausig kalt war.(Für Energiekosten kann die Preiserhöhung also kaum sein!) Kaum drin, schon durchgefroren. Heldenhaft haben wir unsere Bahnen gezogen, im Slalom vorbei an wilden Sportlern, die vermutlich für Olympia trainierten und rücksichtlos mit den Armen fuhrwerkten, nicht nach links und rechts schauten - Rücksicht, was ist das? Das allsonntägliche "Kaffeekränzchen", das mittig sich wassertretend kaum vorwärtsbewegte und alles versperrte, umkurvt, ebenso die Mädchen, die Rollen vor- und rückwärts im Wasser machten...

Am Ende hatten wir nicht nur aufgeweichte Finger, sondern dank der Kälte im Wasser auch ganz weiße Füße und Beine!

Zurück durch den beißenden Wind, durchgefroren und mit eiskalt-rotem Gesicht hier eingetrudelt. Erstmal etwas gegessen - nicht gekocht, das hätte zu lange gedauert - in der Hoffnung, die Kalorien mögen bitte Wärme von innen spenden. Kaffee dazu. So allmählich werde ich wieder Mensch.

So gut uns das Schwimmen "als solches" tut, warten wir nun auf die wärmere Jahreszeit, wenn Bewegung wieder unkomplizierter wird! Wir haben schon unzählige Ideen, wo wir gerne unterwegs sein möchten, haben während des Schwimmens eine Menge ge-brainstormed.

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