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Samstag, 30. Mai 2009

Adesso

Adesso ist eine Zeitschrift aus dem Spotlight-Verlag ("Spotlight" hatten wir seinerzeit für des Sohnes Englischunterricht abonniert) für Italienisch Lernende - also in italienischer Sprache - mit Berichten über das Land aus den Bereichen Kunst, Kultur, Geografie, Geschichte, Politik, Gesellschaft, Musik und wahrscheinlich noch mehr, habe noch nicht alles angesehen. Jeder Artikel ist mit einer kleinen Vokabelliste versehen, allerdings wird schon ein gewisses Sprachniveau vorausgesetzt. Das ich nicht bzw. noch nicht habe. Trotzdem beiße ich mich durch, und es geht gar nicht mal so schlecht! Ein kleiner Teil, der sich direkt mit der Sprache als Thema beschäftigt, ist auch dabei, da geht es meist um Besonderheiten.

Das verlinkte Web-Portal bietet noch mehr, einige Angebote sind kostenpflichtig bzw. nur mit Abo zu erhalten. Der Podcast ist frei, allerdings muss man dafür "gut eingehört" sein.

Auf jeden Fall ist die Zeitschrift (Zeitschriftenhandel im Hauptbahnhof) ein Tipp für alle, die mehr möchten als nur das Schulpensum pauken. Ich lerne besser, wenn ich mich auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit der Sprache beschäftige, und betrachte "Adesso" als einen meiner "Bausteine". Außerdem ist das Druckwerk bahnfahrgeeignet.

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zurück aus B.

Ganz die brave Tochter, habe ich heute Einkäufe erledigt, hauptsächlich ging es um die Versorgung mit frischen LM, die schweren Dinge wird im Laufe der Woche HR besorgen. Ansonsten einen unterhaltsamen Nachmittag verbracht und natürlich das Neueste von der medizinischen Front erfahren: Herzecho (Untersuchung) ist am Mittwoch, der Haus-Internist drängelt. Alles andere wird allmählich immer besser. Stimmungslage: einwandfrei bis positiv.

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Das Gegenteil von meiner Schuhsuche

... hat H. erlebt. (Eben die "Parallelwelt"!)
Habe gerade seinen Bericht gefunden - passt!

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Freitag, 29. Mai 2009

Schuhralley

Die meistgeliebten Schuhe inspiziert und beschlossen, dass sicherheitshalber der Bestand aufgestockt werden sollte, also heute Nachmittag gefühlte tausend Geschäfte besucht und so viele Schuhpaare anprobiert, dass mir schon vom dauernden An- und Ausziehen am Ende die Füße weh taten.

Es ist schier zum verrückt werden... hat man klammheimlich die Normen für die Größen verändert, oder warum waren - mit einer einzigen Ausnahme - sämtliche Schuhe entweder in der Länge richtig, dafür aber zu weit bzw. stimmte die Weite, dann fehlte aber etwas Länge? Oder haben meine Füße etwa auch abgenommen?

Von der Optik gar nicht erst zu reden... die Schuhmode schwimmt gerade mal wieder auf einer Katastrophenwelle!

Was bleibt, sind die sportschuhähnlichen Ballerinas. Keine Frage, ich mag sie, aber gelegentlich hätte ich doch "für hübsch" auch noch etwas anderes! Kaum fiel allerdings mein Blick auf ein einigermaßen ansehnliches Paar, heulte mein Portemonnaie laut auf. Annähernd hundert Taler auszugeben für ein einziges Paar Fußbekleidung, das widerstrebt mir schon sehr...



Mit brennenden Füßen schleppte ich mich noch ins ortsansässige Kaufhaus zwecks Erwerb von Textilien in ganz bestimmten frischen Farben. Das verlief glücklicherweise ganz flott erfolgreich. (Wie soll das nun erst wieder werden, sollte dieses Kaufhaus geschlossen werden?)



P.S. Nr. 1: Hatte ich schon mal irgendwann gesagt, dass ich es hasse, Schuhe zu kaufen?
P.S. Nr. 2: Ich habe noch etwas gefunden, aber das gehört in die Küche. Darüber schreibe ich gleich noch. Und dann Vokabeln lernen, das macht mehr Spaß als Einkäufe zu tätigen.

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Donnerstag, 28. Mai 2009

Erdbeertorte

Heute Abend mit der Tochter mein Tortenexperiment verköstigt und sie am Ende noch damit verproviantiert. Sehr lecker, deshalb darf das Rezept jetzt auch nebenan stehen.

Ansonsten so dies und das besprochen, Schwedenfotos angeguckt.

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Mittwoch, 27. Mai 2009

Eine ganz besondere Ente

Als ich am Sonntag in den Wald ging, machte ich Bekanntschaft mit einer ganz besonderen Ente. Nachschlagen bei Wikipedia ergibt eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Brautente, ganz evtl. eine Mandarinente.



Na, auf jeden Fall kam ich gerade zu den Rhododendronbüschen dort, wo der Waldweg beginnt - und bekam erst einmal einen gehörigen Schreck! Stammleser werden sich erinnern, dass ich geradezu panisch reagiere, wenn's mich allzu nah umflattert. In diesem Falle war der Schreck nur kurz, dafür die Neugier größer. Gerade noch aus dem Augenwinkel konnte ich sehen, dass drei oder vier gefiederte Winzlinge durch ein Loch des Maschendrahtzaunes in Richtung der Büsche verschwanden.



Und was tat das eilfertige Muttertier? Wollte selbstverständlich hinterher. Pech gehabt! Das Loch im Maschendraht war zu klein, der Muttervogel steckte fest, rüttelte und schüttelte sich ein paar Mal, zog sich zurück, rannte bis auf die Straße (Sackgasse, so gut wie unbefahren), drehte einige panische Runden, lief wieder zum Zaun, guckte suchend umher, lief wieder im Kreis, sah wieder durch den Zaun... (Ich meine mich an Rufe der Küken zu erinnern.)



Okay, sie schien einen Entschluss gefasst zu haben, lief einen großen Halbkreis, nahm Anlauf - jedenfalls sah es so aus - und flog über Zaun und Gebüsch hinweg und war dann (hoffentlich) wieder mit ihrem Nachwuchs vereint. Warum nicht gleich so? Ich habe selten so ein drolliges Tier gesehen!

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Abendbeschäftigung


(Und ins Küchenblog kommt's erst, wenn es uns geschmeckt hat, ist ein Versuch.)

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Dienstag, 26. Mai 2009

Familieninformation

Außenstehende werden schon lange bemerkt haben, dass hier auch Familien-Infos hinterlegt werden. Das ist zwar für fremde Leser langweilig, für uns aber schnell und praktisch. So muss nicht alles mehrfach erzählt werden.

@family:
Es gab ein längeres Telefonat mit der alten Dame. In aller Kürze:

1. Dekubitus an der Ferse, verursacht durch den Krankenhaus-Aufenthalt auf Grundlage von cortisongeschädigter Haut (Langzeiteinnahme vor einigen Jahren):
Es scheint ein ziemlicher Umstand zu sein, eine Krankenschwester zu bekommen, die eine regelmäßige Versorgung vornimmt. Die Stelle ist jedoch so ungünstig gelegen, dass sie nicht selbst versorgt werden kann.

2. Das immer noch geschwollene Knie, inzwischen gibt es Schwellungen bis zum Fuß, ist ein Lymphödem, das postoperativ entstanden ist. Dagegen ist Lymphdrainage verordnet worden. Zunächst muss eine Praxis für Krankengymnastik - in Verbindung mit dem nächsten Punkt - gefunden werden, die diese Behandlung anbietet. Ich habe angeregt, bei der Krankenkasse nachzufragen, evtl. kann man dort sagen, welche Praxis im PLZ-Gebiet geeignet ist. (Wenn nicht, muss ich im I-Net nach Adressen fahnden.)

3. Durch das außerhäusige Gehen (zuvor das Training in der Reha) mit zwei Krücken sind Rücken und Arme schmerzhaft verspannt (?), dagegen ist Gymnastik verordnet worden. Rest siehe 2.

4. Das früher genannte kardiologische Problem ist eine "Herzklappen-Insuffizienz III. Grades" und bedarf dringender Abklärung, sobald die Patientin (noch) besser zu Fuß ist - in ca. 4 Wochen?

5. Ich werde am SA hinfahren und u.a. Einkäufe erledigen, damit wieder allerlei LM-Auswahl im Hause ist.

6. Trotz allem ist die überwiegende Stimmung positiv. Ich habe darauf bestanden, immer einen Schritt nach dem nächsten zu machen und sich nicht verrückt machen zu lassen.

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Deutsche Post

Nach meinen Irrwegen zwecks Abholung einer Postsendung war ja eine Reklamation aufgenommen worden, womit ich allerdings nie und nimmer gerechnet hätte: Ich habe heute einen Brief von der Post erhalten, richtig individuell geschrieben, in dem man sich ausdrücklich dafür entschuldigt!

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Weißdorn nach dem Regen

Woanders gab es heute nicht nur die höchsten Temperaturen im Mai sondern auch schlimmes Unwetter. Hier beschränkte es sich auf einen heftigen Guss, etwas Donnergrollen und Wind.

Schwer vom Wasser hängen die Weißdornzweige herunter:



So gemeingefährlich dieses Gewächs dank seiner langen und spitzen Dornen auch ist, so zauberhaft sieht es aus, wenn es blüht. Es ist direkt eine kleine Entschädigung für diverse kleinere Verletzungen (incl. Bedrohungen für Leib und Leben).


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Montag, 25. Mai 2009

Drei Sprachlerner

... fanden sich heute zusammen, eine Kleinstgruppe sozusagen.

Es gab ein bisschen Wiederholung zur Struktur. Intensivbehandlung von schwierigen Artikeln, incl. Erklärung zur Aussprache des "gli". Überhaupt wurde viel nett geredet, "Abteilung Hintergrundinformation" zu diesem und jenem.

Kein Powerprogramm, sondern einfach nur entspannte Beschäftigung mit der Sprache.

Und für den Folgekurs eingetragen. Uns beschäftigt noch die Frage, ob er denn bei so wenig Leuten auch zu Stande kommen kann, aber man ist guten Mutes.

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Waldfotos

... gesichtet und noch nicht hochgeladen. Es sind einige Bilder dabei, zu denen sich eine kleine Geschichte erzählen ließe, aber das wird heute Abend nichts mehr, dazu muss ich doch ein kleines bisschen frischer sein.

(Ich bin furchtbar früh aufgewacht heute, es war schon gegen vier Uhr ziemlich hell, und irgendwie hatte mich das am Weiterschlafen etwas gehindert. Dazu ein langer Arbeitstag mit Sprachkurs hintendran... Aber das Wetter ist super, blauer Himmel und Wärme, genau richtig so! Überlege, wann ich wieder einen kleinen Teil Gartenarbeit machen sollte...)

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Die Passionsblume blüht!



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Sonntag, 24. Mai 2009

kurze Notiz

Nachdem ich jetzt fertig telefoniert habe, nur noch die Notiz, dass das Wetter super-super-schön war (zumindest am Nachmittag), so dass ich denn doch schließlich mal meine Nase aus den Büchern raus und in den frischen Wind gehalten habe. (Wär es nicht windig gewesen, hätte es sogar heiß sein können, so war es gerade richtig.) Waldspaziergang Nummer siebenhundertfünfundneunzig oder so... ist halt vor der Tür, bedarf keiner Vorbereitung und ist immer wieder schön und entspannend. Fotos sind noch in der Kamera und werden auch heute nicht mehr gesichtet.

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Ehrgeiz

Irgendwie hat's mich gepackt: Ich will mehr. Mehr verstehen, mehr sagen können...

Beschäftige mich an diesem Wochenende überwiegend mit der Sprache. Es gibt immer noch diese unsägliche Lautfolge "gli", mit der ich mich herumquäle, gestern war ich regelrecht wütend auf mich, weil's immer noch nicht richtig klang - und heute geht es, oh Wunder, schon ein bisschen besser.

*Telefon klingelt*

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Samstag, 23. Mai 2009

Eigen-Bonus-Programm I

Nachdem ich so viel schriftliche Dinge gemacht habe, gab's heute meine erste Belohnung für mich: Eine neue Lern-CD mit lebensnahen Dialogen und grooviger Musik im Hintergrund. Betonung auf "lebensnah"! Also schon ziemlich schnell gesprochenes Italienisch, dazwischen die Übersetzung, dann wieder der Satz, möglichst zum Nachsprechen. Aber Beeilung, denn es geht wirklich ziemlich flott zur Sache, ist aber zwischendurch auch ganz lustig wegen der vielen Redewendungen, deren genaue Übersetzung man sich lieber nicht antun sollte... Auf jeden Fall sind die Dialoge aus dem wirklichen Leben gegriffen und Welten entfernt von den Sprach-CDs für Anfänger, die ich nun wirklich nicht mehr hören kann. (Und ich "stolpere" ganz schön, wenn ich versuche, die Sätze mitzusprechen, freu mich aber, wenn ich bei der dritten Wiederholung die vielen kleinen halb verschluckten und apostropierten Wörtchen heraus höre.)

Ich habe alles gleich auf den Winz-Player kopiert, ab in die Ohren damit... und bei dem Sprechtempo beweg ich mich bei der Hausarbeit gleich doppelt so schnell...

Und jetzt zurück zum Ernst des Lebens: Vokabeln.

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l'autobiografia

Nach dem abendlichen Telefonat mit dem Töchterlein habe ich mich gestern noch sehr spät an die Verfassung meines ausführlichen Lebenslaufes auf Italienisch gesetzt. Das hat eine geraume Zeit in Anspruch genommen, vor allem wegen des ständigen Suchens nach irgendwelchen Vokabeln.

Wir sollten ja ausführlich schreiben, vielleicht bin ich jetzt zu ausführlich geworden? Werde also noch eine "abgespeckte" Variante anfertigen. Und beides der Tochter mailen zwecks weiterer Diskussion bzw. des Ausräumens größerer Fehler.

Vor allem war ich hinterher so unglaublich müde, konnte schon kaum noch klar sehen. Aber nun bin ich ausgeruht, werde mich sofort wieder darüber her machen. Und danach (!) mich um mein Haushalts-Tagewerk kümmern.

A presto!

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Freitag, 22. Mai 2009

Erleichtert bin ich

Das schönste Wochenend-Geschenk bekam ich von meinem Hauswart, der mir auf telefonische Anfrage erklärte, dass das Gerüst nicht auf meine Terrasse kommen wird. Mein Gärtchen bleibt heile, und ich kann weiter werkeln.

Il giardino resta sano e salvo.

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Donnerstag, 21. Mai 2009

Fleißig gewesen, aber so was von...

Ich muss mir mal eben selbst auf die Schulter klopfen. Ich habe heute so viel Italienisch "gemacht" (gehört, geschrieben, gelesen etc.) wie schon lange nicht mehr. Vorgenommen und durchgeführt: Gleich heute morgen beim Frühkaffee angefangen mit dem Lernen. Nach drei Stunden Pause gemacht, bisschen Hausarbeit, dann kurz (!) den PC an für die Formularrecherche. PC wieder aus! (Das mir, wo dieses Teil sonst durchgehend läuft...) Raus zum Briefkasten... Spaziergang fiel leider aus wegen Gewitter mit Wolkenbruch. Gleich wieder an die Bücher gesetzt...

Es geht hier um die komplette Aufarbeitung der letzten 4 oder 5 Wochen, und ich hatte mir diese fest vorgenommen, bevor ich irgend etwas von den neuen Materialien, die ich vorgestern geshoppt habe, anfasse. Und da ich mein selbst gewähltes Pensum noch immer nicht erfüllt habe, geht es morgen Nachmittag garantiert gleich damit weiter. Sozusagen mein eigenes Bonusprogramm.

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Familienkasse europäisch

Seinerzeit schickte mir die KG-Kasse das Formular zu, und jetzt verlangt man nur nach einer Bescheinigung, die dieses und jenes bestätigt. Und eine Immatrikulationsbescheinigung, die es in bella Roma nicht gibt* , da die gesamte Uni-Prozedur dort über's Internet stattfindet. Ich habe jetzt stundenlang gesucht, bis ich das Formular E402 nicht nur in deutsch (gibt es nicht auf der Seite der Fam.-Kasse HH!) sondern auch in italienisch (damit die Uni versteht, was sie ausfüllen muss) gefunden hatte. Kann sich wohl jeder vorstellen, wie dick mein Hals inzwischen ist...

Gleich geht alles completamente in die Post, damit wir die Behörde auch bald zufrieden stellen können.

*) Update: gibt es doch, liegt bereits hier vor (08.06.09)

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Mittwoch, 20. Mai 2009

Entspannt im Job

Bin diese Woche die meiste Zeit mit BigBoss allein im Büro. Wenig Telefon, viele werden wohl Urlaub haben. Bergeweise Papier, kann's aber ganz entspannt abarbeiten. Und heute eine halbe Stunde früher Feierabend, nett. Morgen ein Feiertag, und die Schlussrunde am Freitag ist auch schnell gedreht.

Hauptvorhaben: lernen!

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Schweden

Der großen Tochter wünsche ich ein interessantes und fröhliches WE in Göteborg. Guten Flug!

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Gerüst?

Im Treppenhaus hängt ein Hinweis: An die Rückseite dieses Hauses kommt Anfang nächsten Monats für die Dauer von 6 Wochen (!) ein Gerüst, rechte Seite. Bezieht sich die "rechte Seite" jetzt auf die rückwärtige Ansicht oder auf die Bezeichnung der Wohnungslage? Im zweiten Falle sehe ich tiefdunkelschwarz für meinen kleinen Garten *heul* Muss Freitag mal telefonisch nachfragen *hoff*

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Montag, 18. Mai 2009

mp3 oder: manchmal ist Muttertag an einem Montag im Mai

Unterstützend zum Italienischkurs gibt es immer mal "etwas auf die Ohren" - besser: in die Ohren. Ich habe den Inhalt einiger Lern-CDs in mp3-Dateien umgewandelt, von denen ich mich bei Haus- oder Gartenarbeit beschallen lasse bzw. lassen möchte. Denn:

Mein Handy ist als mp3-Player nur bedingt zu gebrauchen. Erstens ist die lauteste Einstellung mitunter zu leise. Zweitens, und das ist viel wichtiger, fiel mir das Handy während des Werkelns bereits häufiger aus der Hosentasche, ergo: Es ist zu schwer.

Meinen Haushalt durchforstet nach Playern. Das Ergebnis ist höchstens drittklassig: Einer ist ein Karten-Player, der immer mal wieder "springt" (wie eine Schallplatte mit Knacks - wer kennt noch Schallplatten?) bzw. manche Titel gar nicht spielen mag.

Der zweite ist ein chinesisches No-Name-Produkt, auf den ersten Blick ganz okay. Aber das Kabel mit den Knopfhörern ist deutlich zu kurz. Ein anderes kann nicht genommen werden, da die Buchse nicht unserer 3,5 mm-Norm entspricht. Frust!

Mein (jahrelang in einem Karton sein Dasein gefristet habender) allererster mp3-Player, seinerzeit ein Top-Gerät mit 64 MB internem und 64 MB externem Karten-Speicher ist nur mittels proprietärer Software an den PC zu koppeln - bis Win98/ME! Läuft unter Vista nicht. (Und es wäre, ganz nebenbei bemerkt, ein ganz klein bisschen zu wenig Speicher *g*)

Ich bin ja bescheiden und wurstele mich so durch...

Aber es war doch wichtig genug, dass ich davon dem Töchterlein erzählte. (Ja doch, wir unterhalten uns auch über mein Italienisch-Lernen und meine Methoden.)

Der geneigte Leser hat den Fortgang dieser Geschichte sicherlich bereits erraten:



In dem heute Abend mühsam von der Post abgeholten Tochterbrief aus bella Italia lag unter anderem - genau: ein mp3-Player! Winzig, mit Clip, viel Speicher und in rosa. Für die Mutter, die im Herzen auf ewig ein Mädchen bleibt und alles liebt, was rosa ist und/oder glitzert. (Und sich jetzt richtig "was auf die Ohren geben" kann.)

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Von einer Post zur andern

Abendsport sozusagen.

Nachdem ich am Sonnabend nicht zur Post gegangen war (keine Lust auf Hetzerei) und die Tochter sich am Telefon darüber beschwert hatte ("Wieso, bekomme ich etwas von dir? Oder warum drängelst du jetzt so?") machte ich mich also vorhin gleich in Verbindung mit dem Heimweg auf zur Post nach Neugraben. Es steht auf den orange und blauen Karten ja immer so nett drauf, wo man seine Sendungen abzuholen habe.



Ich hatte reichlich Zeit und bummelte so vor mich hin, machte unterwegs noch das eine und andere Foto (schönes Wetter heute), und kam gegen zwanzig vor sechs am "Postschalter" an. (Wobei es im eigentlichen Sinne inzwischen weder Postämter noch Postschalter gibt - ausgestorbene Spezies.)

Die "Info-Post schwer" entpuppte sich (dank eindeutigen Formats) sogleich als Jacobs-Kaffee-Sammelbecher (wurde ja auch langsam Zeit). Die andere Sendung war nicht auffindbar, mir schwante bereits Böses, als ich die Angestellte wie irr und wirr in der Gegend herumsuchen sah.

Schließlich erbat sie meine Telefonnummern, weil man sich auf die Suche begeben wollte. Geistesblitz! Meiner! Dank früherer unguter Erfahrungen bat ich sie, doch bitte mal kurz meine örtliche Postfiliale anzurufen und nachzufragen... mit Erfolg! Lapidare Aussage der Angestellten, ich solle doch bei "blauen Karten" immer erstmal zu dieser "meiner" Filiale gehen, es würde hin und wieder die falsche Benachrichtigungskarte genommen. Mein Blick auf die Uhr verhieß nichts Gutes, eine Viertelstunde noch bis Ladenschluss...

So hurtig sah man mich noch nie die Neugrabener Bahnhofstraße entlangschreiten. Auf die Brücke? Nein, lieber nicht, vielleicht habe ich Glück und es fährt die nächste S-Bahn von Gleis 1 (welches direkt von der Straße zu erreichen ist)? Genau. Rein in die Bahn, Tür zu, eine Minute später wieder raus. Noch fünf Minuten Zeit. Geschafft. Und einen dicken Briefumschlag von der Tochter ausgehändigt bekommen!

Obwohl ich sehr neugierig war, womit Töchterlein mich bedenken wollte, musste ich doch meinem Unmut noch Luft machen. Tatsächlich wurde hier die Angestellte aktiv und nahm eine Beschwerde auf. Es kann doch nicht angehen, dass ich immer wieder von einer Post zur nächsten gescheucht werde, um meine Sendungen in Empfang zu nehmen!

Was drin war, wollt Ihr wissen? Ihr Naseweise, Ihr Schelmenpack, meint Ihr, er wäre offen, der Umschlag? (Gemach, gemach, ich kann nicht so schnell tippen, wie ich erzählen möchte.)


(weiblicher Clown heute am Hauptbahnhof)

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Sonntag, 17. Mai 2009

Waldspaziergangsgrün

Grün, grün, grün sind alle meine Bilder:


Kirsch-grün


grün-weiß


Efeu-grün


grün-rosa


Heckengrün


grün-grün


braun-grün


gelb-grün


stachlig-grün


Waldesgrün

Noch mehr grünes gibt es hier, aber Achtung: Ganz unvermittelt droht Rhododendrongefahr!

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Der Mai ist hellgrün

Heute Mittag sah es einen Moment lang so aus als würde die Sonne durchkommen, aber, ganz im Gegenteil...

Einmal beschlossen, durch den Wald zu gehen, sollte mich nichts mehr davon abhalten! Zunächst war's nur grau, dann wurde es zusehends regnerischer. Als ich zurückkam, tropfte mir das Wasser aus den Haaren. Aber egal, es war ein schöner Spazierweg, und Fotos gibt's auch allerhand (später, muss erstmal sichten).

Trotz fehlender Sonne sah alles sehr schön aus. Nicht nur der auf dem Weg dorthin allerorten blühende Rhododendron, nein, überall im Wald schien ein "Grünschleier" über alles geworfen zu sein. Hellgrün das noch junge Gras, das frische Laub an den Bäumen, sprießende Bickbeeren (hochdeutsch: Heidelbeeren). Es schien alles irgendwie zu leuchten... hellgrün... eben Mai.

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Samstag, 16. Mai 2009

Passionsblume mit Knospen

Trotz all meiner Garteneuphorie kommt jetzt etwas über eine Zimmerpflanze, auch die werden schließlich nicht vernachlässigt!

Nachdem mir in früheren Jahren Passionsblumen mit schöner Regelmäßigkeit eingegangen waren, hatte ich im letzten Herbst nach sehr langer Zeit wieder eine mitgebracht. Auch nach der Lektüre diverser Ratgeberseiten war ich recht unschlüssig, ob sie nun für drinnen oder draußen sein sollte. Schließlich fiel die Entscheidung zu Gunsten eines Zimmerdaseins, und sie zeigte mir recht bald, dass sie eine Pflanze ist, die viel Wasser benötigt. Nun gut, die Pflege scheint ihr zu bekommen, fröhlich wuchert sie vor sich hin, und seit ein paar Tagen setzt sie Knospen an, die täglich größer werden:



Nun bin ich selber sehr auf die Blüten gespannt!

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Die Lady ist wieder zu Hause

Nachdem der Bruder und ich am Donnerstag für einen Lebensmittelvorrat gesorgt hatten und die Wohnung auf Hochglanz gebracht war, begab ich mich gestern Nachmittag zu der frisch eingetroffenen Dame. Und war total erstaunt, wie fröhlich und positiv sie gestimmt war. In der Wohnung bewegt sie sich bereits ohne irgendwelche Hilfsmittel - das hätte ich jetzt nicht gedacht!

Und plötzlich war eine Riesenlast von mir genommen.

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Donnerstag, 14. Mai 2009

Info-Post schwer?

Ich bin seit einer Dreiviertelstunde zu Hause, und mein Briefkasten begrüßte mich mit zwei "Sie waren nicht da, als wir Sie beliefern wollten"-Karten, eine in hellblau "Bücher- oder Warensendung" und eine in orange "Info-Post schwer." Ich habe überhaupt nichts bestellt... Okay, die Warensendung könnte ganz vielleicht die letzte der Jacobs-Tassen sein, aber Info-Post schwer? Was bedeutet das? Oh jemine, hoffentlich werde ich das schleppen können... Kann erst übermorgen zur Post gehen, vorher schaff' ich es nicht.

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Mittwoch, 13. Mai 2009

leerer Schreibtisch

Seit über einem Jahr der erste Tag, an dem wirklich alles weggearbeitet ist. Ich hatte schon ganz vergessen, wie es sich anfühlt, wenn man sich ganz in Ruhe um allerlei Listenwerk kümmern kann! (Sicherlich ändert sich dieser Zustand schnell wieder, da ich nächste Woche "das Ganze" allein habe, aber ein Mal durchschnaufen ist sehr angenehm.)



Nach Feierabend waren wieder mal allerlei Besorgungen dran.

Zunächst in der Apotheke. Das Antihistaminikum war kein Problem. Als ich allerdings nach ganz einfachen Augentropfen oder - besser noch - steriler Kochsalzlösung fragte, bekam ich gleich drei ungläubig blickende Augenpaare zu sehen. Mir war eine halbe Stunde zuvor etwas in ein Auge geweht, das mich quälte, und ich beabsichtigte, zu Hause das Auge damit zu spülen. Was ist daran so ungewöhnlich? Da ist ein Medikament mit meterlangem Waschzettel kein Problem, Cortisoncreme auch nicht, aber bei steriler Kochsalzlösung gibt's eine Diskussion? Verstehe, wer will.

Gegenüber der Apotheke ist neuerdings ein bekannter Drogeriemarkt (wieder einer mehr), wollte nur meinen Handcremevorrat aufstocken und fand eine elektrische Zahnbürste in der unteren Preiskategorie. Zum Ausprobieren und um dem "Befehl" meines Zahndocs Folge zu leisten gewiss erstmal ausreichend. Wieder ein Punkt mehr abgehakt auf meiner geistigen Liste.

Und morgen Abend geht es nach B., um die Wohnung der Nonna auf Vordermann zu bringen und gemeinsam mit H. für einen Lebensmittelvorrat zu sorgen, am Freitag wird die Patientin nach Hause gefahren. Ich denke, dass ich dann am Freitag dort noch einmal zwecks Begrüßung einfliegen werde. Und dann: Wochenende!

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Dienstag, 12. Mai 2009

Fanø, o Fanø, o hvor du er skøn

Fanø, o Fanø, o hvor du er skøn,
hvid er din strandbred, din bølge så grøn.
Hvor er de klitter, og hvor er de skær,
hvor er det flyvesand hvid're end her?

Ser vi til fuglen, som rejste hvert år,
kom dog tilbage hver eneste vår,
mon den det gjorde, om ikke dens lyst
drog den dog helst til vor sandede kyst.

Fanø, o Fanø, ø hvor du er skøn,
hvid er din strandbred, din bølge så grøn.
Hjemstavn, o hjemstavn, ja, sikkert jeg tror,
du er den fagreste plet på vor jord.

Henriette Nielsen

Lied hier wieder gefunden - kann gerade mein altes "Sangbog" nicht finden.

Die Kollegin fährt nächste Woche hin, und da kam mir dieses Lied wieder in den Sinn - ich hatte nämlich von der täglichen Singstunde meiner Kinderurlaube erzählt.

Bei all meiner Italien-und-Rom-Begeisterung bleibt nämlich das Heimweh nach Fanø immer präsent...

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Montag, 11. Mai 2009

Da warn es nur noch sieben.

Zumindest heute Abend im Kurs. Das war nun schon Kleingruppen-Unterricht, jeder kam häufiger dran, nicht schlecht.

Offenbar sind wir mit dem Unterrichtsstoff so weit voraus, dass wir diese letzten Stunden (vier oder fünf, unterbrochen durch Ferien- und Feiertage) bis Ende Juni Zeit haben, das Erlernte zu festigen. Zum zweiten Mal erfolgte der Einstieg über Grammatikübungen aus dem Buch, worauf sich dann Dialoge aufbauten, M.d.L. muss jetzt kreativ werden. Allerdings ist somit die Abfolge mit den Schwerpunkten überschaubar, und die Vorbereitung auf den Unterricht fällt mir leichter.

Aufgabe zum nächsten Mal ist es, eine ausführliche Biografie über uns anzufertigen. Lustig, dass ich genau daran mich schon versucht hatte.

Ansonsten gabe es das übliche Fragespielchen nach den Beschäftigungen der letzten Tage, auch darauf war ich gut vorbereitet gewesen. Ich sollte mir immer mal die ungewöhnlicheren Dinge versuchen, auf italienisch zu notieren, damit ein bisschen frischer Wind in die Sache kommt. Immerhin gibt es so die Möglichkeit, auch andere Vokabeln als die gemeinsam gelernten einfließen zu lassen. Da jeder ein anderes Thema anpackt, kommt da einiges zusammen. (Heute waren es allerlei körperliche Befindlichkeiten, da eine Mitschülerin erzählte, dass sie krank gewesen sei. Von der Cousine kam etwas über den Muttertag und die famiglia.)

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Feuer auf der S-Bahn-Strecke

Heute Abend, ca. 19.40 Uhr, S-Bahnhof Harburg-Rathaus, Lautsprecherdurchsage: der S-Bahn-Verkehr sei zur Zeit eingestellt wegen eines Brandes auf der Strecke Heimfeld-Neuwiedenthal. Ein Ersatz-Busverkehr würde eingerichtet.

Die Cousine und ich verließen den Banhof in Richtung Harburger Ring, wo zahlreiche Bushaltestellen sind, spazierten die Strecke ab auf der Suche nach dem Schienen-Ersatzverkehr. Niente. Ein Ersatzbus kam uns entgegen, fuhr aber mittig auf der Straße. Egal, zurück zur größten Haltestelle gegenüber vom Arbeitsamt. Einige Wartende standen bereits dort, es war nicht allzu voll, denn es war keine Hauptverkehrszeit mehr.

Nachdem wir einige Zeit gewartet hatten, gab es bereits die Neuigkeit, die Bahnen würden wieder fahren. Völlig unspektakulär war nun "Ende gut - alles gut."

Jetzt hätte mich interessiert, was genau vorgefallen war. Zunächst hatte ich noch angenommen, dass die Störung bis morgen früh andauern könnte. Allerdings fuhr die Bahn tatsächlich wieder, und es gab keinerlei Probleme.

Meine Suche im Netz ergab zwar zahlreiche Meldungen über Brände und Störungen auf S-Bahn-Strecken, aber es war nichts Aktuelles dabei. Alles "Schnee von vorgestern", was mir hier an "News" zu dem Thema angeboten wurde. (Auch auf den Seiten von Hamburg1 und Radio Hamburg steht nichts dazu, wofür haben wir hier Lokalsender?)

Nachtrag vom 12.05.2009:
Eine S-Bahn-Bedienstete erzählte gestern kurz etwas von "es sei der Teufel los" gewesen. Nach weiterer Netz-Recherche stellte sich heraus, dass es kurz zuvor schon ein Mal auf der selben Strecke gebrannt hatte! Ab 17.00 Uhr gestern bis... ? ... hatte es bereits eine Streckenstilllegung gegeben wegen eines Feuers (auf einem etwas anderen Abschnitt der gleichen Linie). Da kann ich ja noch von Glück reden, dass ich es rechtzeitig zum Kurs geschafft hatte! Ich war mit der Bahn um 16.55 Uhr vom Hauptbahnhof gestartet.

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Sonntag, 10. Mai 2009

Rhododendron

Ideales Gartenarbeitswetter gestern, schön sonnig aber nicht zu warm.

Die meiste Zeit habe ich damit verbracht, die Rhododendren zu pflegen: Einer war zum größten Teil von Weißdorn umwuchert, ich hatte ihn im letzten Herbst überhaupt zum ersten Mal wahr genommen, weiß der Himmel, warum ihn die Gärtner einst so dicht an die Hecke setzten. Wahrscheinlich bekam er kaum Licht und Luft, die Blätter ein wenig blässlich und mit einer einzigen Blütenknospe macht er wahrlich keinen gesunden Eindruck. Ich habe ihn nun ein wenig mehr frei gelegt, damit er ausreichend Licht hat, und ausgelichtet, gedüngt und gegossen. Mal sehen, ob er sich jetzt erholt.

Zwei weitere Büsche stehen quasi hinter dem einzigen von mir gesetzten. Ich meine, dass ich bereits im letzten Jahr an ihnen herumgeschnippelt hatte, ein paar mehr Blüten als sonst haben sie. Besonders der weiß blühende Rhododendron macht mir ein bisschen Sorge, die Hälfte der Knospen war braun und vertrocknet (Parasiten vermutlich), und auch die Blätter sehen zum Teil krank aus. Auch hier war nun meine Schere am Werk. Außerdem habe ich den Boden drumherum von allerlei Gras befreit (dort ist noch immer "wilde Wiese), zum Schluss bekam auch er etwas Dünger und reichlich Wasser.



Bleibt noch einer, um den ich mich kümmern muss, rosa-lila Blüten sind einseitig darauf verteilt (immerhin!), die andere Seite sieht ebenfalls ein wenig blass aus.

Ansonsten ein bisschen Unkraut gerupft, Verblühtes entfernt und immer wieder voller Freude betrachtet, was vom letzten Jahr den Winter gut überstanden hat wieder fleißig wächst (Hibiskus, Malve, Fuchsie, Fingerhut, Rose). Dadurch, dass von den Krokussen, Tulpen und Narzissen noch die Blätter stehen (müssen), sieht es im Gärtchen ein bisschen unaufgeräumt aus, aber immerhin gibt es nicht mehr diese vielen kahlen Stellen wie im letzten Jahr.

Im übrigen freue ich mich, wie gut es mir gelungen ist, in weniger als einem Jahr aus einem Stück wild wuchernden Graslandes eine Oase zu machen.

Vorher:


Vor vier Wochen:


Jetzt:

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Freitag, 8. Mai 2009

Das war volles Programm

Gestern schon und heute auch:
Bei der Arbeit eine blässliche Kollegin vorgefunden und zurück ins Bett geschickt, ach nein, das war vorgestern... Egal, fleißig gewesen und wieder welche von den "verzwickten" Vorgängen vom Tisch gearbeitet, damit wäre der Rückstand abgearbeitet. (Klar, es türmen sich andere Sachen, aber das ist fix erledigt.)

Gestern Abend dann eine Fahrt nach B. zwecks Blumen- und Briefkastensitting. Auf der Rückfahrt Zwischenstation in Harburg gemacht und Kontoauszüge geholt, inzwischen war es nach 19 Uhr und ich hatte Huuuunger... Keine Bäckerei mehr geöffnet, nur noch eine im Supermarkt, egal, etwas zu Beißen gekauft und ab nach Hause.

Heute nach Feierabend zum Zahnarzt, Kontrolltermin, alles okay bis auf eine Winzigkeit. Keine Betäubung, kein Nervenstress, alles bestens. Allerdings soll ich mir eine elektrische Zahnbürste zulegen, da ich wohl mit zu viel Kraft zu Kehr gehe: Dem Zahnschmelz habe ich bereits Rillen verpasst!

Einkauf, die ersten Erdbeeren des Jahres mitgenommen. Hausarbeit. Und wieder los getappert zur Bahn:

Beim Optiker die Brillenbügel wieder fester stellen lassen, kurz zur Parfumerie reingeschaut, dann ab zum Friseur. (Endlich kann ich jetzt mein Gesicht wieder sehen.)



Beim Friseur war noch etwas zu warten, machte nichts, habe ja ein Sprachbüchlein immer dabei. Inzwischen lerne ich Dinge, die im Unterricht noch gar nicht dran sind. Nein, ich bin kein Streber, es ergibt sich halt ganz nebenbei so. Und schaden kann's ja schließlich nicht.

Gartenarbeit wartet, aber heute geht nichts mehr, die wartet auch noch länger...

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Mittwoch, 6. Mai 2009

Weißdorn

Meine Terrasse wird durch eine riesige, stachlige Hecke begrenzt. Vor Jahren von der Genossenschaft gesetzt, jedoch nie von den Gärtnern bearbeitet, da meine Terrasse "privat" aussieht und daher in Ruhe gelassen wird. Wir haben hier alle Freiheiten der Welt, müssen uns dann aber auch selber kümmern. Oder auch nicht.

Grundsätzlich fand ich das Wuchern des Weißdorns ganz in Ordnung, hatte mir allerdings für dieses Frühjahr bereits vorgenommen gehabt, ihn ein wenig zu stutzen. Aber wie? Ein mitfühlender Kollege hat mir seine Astschere ausgeliehen, mit der ich kürzlich auch das eine oder andere Experiment gewagt hatte. Und beschlossen hatte, es langsam und stückweise anzugehen, denn ich habe einfach nicht so viel Kraft, mehr als zwei oder drei von diesen sehr dicken und sehr stachligen Zweigen abzukneifen und zu zerkleinern. So ein Oberarm-Muskelkater ist nicht wirklich nach meinem Geschmack!

Und jetzt ist wieder einer im Anmarsch.

Heute ist es sehr windig, fast schon stürmisch. Was zur Folge hat, dass das Regenwetter von heute Morgen bereits weggepustet ist. Die Sonne strahlt (auch jetzt noch). So sah ich vorhin gleich nach meiner Heimkehr, dass sich irgendetwas verändert hatte. Prüfende Blicke, gar nicht so einfach mit der Sonne in den Augen, ergaben, dass einige Äste oder Zweige der Hecke herunter hingen. Richtiggehend abgeknickt waren sie. So war das heute der richtige Schubs, um mich wieder mit diesem kraftraubenden Thema zu befassen.



Ich quälte also meine tatsächlich noch vorhandenen Oberarm-Muskeln, in dem ich einige der monströsen Ast-Zweig-Dornen-Gebilde abschnitt-klemmte-drückte und die Riesenteile mit hoch erhobenen Armen, nämlich oberhalb aller sonstigen im Gärtchen vorhandenen Gewächse - wegen des Verhedderns - zwischen meinen Blümelein balancierend auf meine Terrassenplatten verfrachtete. Das ist angesichts der Menge des zu bändigenden Wildwuchses wieder nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Allerdings muss ich irgendwie diesen Stachelberg auch noch in haushaltsmüllkonformes handliches Format bringen, was wieder nur mit Astschere und evtl. der kleinen Blumen- und Heckenknipsschere geht...



Einen Teil habe ich davon noch erledigen können. Und dann für heute aufgegeben, denn meine Arme protestieren so sehr.

Ein hübscher Trost ist das hier:



Dem Rhododendron ist es sehr gut bekommen, dass ich im letzten Jahr ein bisschen an ihm herum geschnipselt hatte, er hat mehr Blüten als zuvor bekommen!




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Dienstag, 5. Mai 2009

Abendkurs läuft super

Ich hatte schon letzte Woche nichts über den Sprachkurs festgehalten, glaube ich...

Wir sind inzwischen geschrumpft auf neun Teilnehmer, ich denke zwei Mitschülerinnen werden nach diesem Lauf aussteigen, und dann könnten wir theoretisch mit sieben im Herbst den neuen Anfang wagen. Problem ist nur, dass ein Kurs erst ab 12 Teilnehmern zu Stande kommt. Hoffen wir das Beste!

Wir sind mit unserem Pensum eigentlich schon zu Ende, so dass jetzt reichlich Zeit verbleibt (bis Ende Juni immerhin), allerlei zu wiederholen, zu üben, zu festigen. Das finde ich sehr gut, außerdem ermöglicht es mir, festzustellen, wie gut oder nicht gut ich bin.

Ich fand mich ganz okay. Die kleine Hausaufgabe, wieder ein bisschen eigene Schilderung, hatte ich erst am Sonntagabend zu später Stunde "runtergeschrieben", trotzdem gab es außer zwei Flüchtigkeitsfehlern nichts zu bemängeln! Und auch ansonsten schlag ich mich wacker, im Moment macht es richtig viel Spaß.

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Die Arbeit läuft

... sehr gut inzwischen. Meine Papierberge sind verschwunden und die ach-so-komplizierten-Sachen gehen jetzt auch recht gut von der Hand. Habe vorhin den letzten Packen davon angefasst und war überrascht, dass ich weiß, wie der Hase zu laufen hat.

Mit einem kleinen Hochgefühl in den Feierabend gestartet.

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Was lange währt usw.

Im September letzten Jahres hatte ich einen formlosen Antrag gestellt, im Dezember diverse Formulare abgeschickt, Anfang Januar weitere Bescheinigungen eingereicht - und die Hoffnung schon fast aufgegeben gehabt. Täglich hatte ich, nachdem mir aus dem Briefkasten gähnende Leere entgegen geblickt hatte, mit mir gekämpft, ob ich einen Nachfassbrief schreiben sollte oder nicht. Keinen geschrieben und weiter gerätselt. Und heute: positiv! Ich freu mich sehr für das Töchterlein.

Aber: Ist eine so lange Bearbeitungszeit normal? Würde ich in diesem Schneckentempo meinen Job machen, ich wäre ihn schon lange los.

Mia figlia, sei una donna ricca!

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Sonntag, 3. Mai 2009

Attacke aus dem Grün

Gestern Nachmittag habe ich mal wieder auf der Terrasse gewerkelt. Man mag es kaum glauben, dass so ein winziges Stückchen Grün so arbeitsintensiv sein kann - ist aber so - und der Muskelkater hinterher ist immer noch garantiert. Dabei mache ich nie genau das, was ich mir vorher vorgenommen hatte, denn ein kritischer Rundumblick zeitgt mir immer neue und dringendere Aufgaben.

So bin ich denn quasi in meiner Fliederhecke verschwunden, um allerlei tote Äste und Zweige zu entfernen. Nebenbei gleich die Begutachtung, wo etwas zurück geschnitten werden muss, wenn die Blüte vorbei ist, denn er droht eindeutig, unten zu verkahlen. Ich muss ein "toller" Anblick für die Nachbarschaft gewesen sein mit meinen Verrenkungen im Dickicht.

Dann das Übliche, Gras gerupft, mit Wurzeln, sonst kommt es immer wieder, Löwenzahn entfernt sowie die verblühten Tulpen und Narzissen abgeschnitten - jetzt stehen nur noch deren Blätter.

Irgendwann juckten die Füße ganz furchtbar. Schuhe ausgezogen, Socken auch, Füße sind oberhalb geschwollen. Reflexartig Insektenstichgel drauf verteilt, Schuhe wieder an, weiter gerupft. Nun juckten inzwischen auch die Arme - aber das könnte auch von den Pollen überall sein (obwohl ich unter Antihistamin-Droge stehe?). Egal, ich wollte sowieso Schluss machen - also aufgeräumt, gefegt, ab unter die Dusche.

Die Schwellungen auf den Füßen waren inzwischen Hühnerei groß und schmerzten. Welches Untier hat mich da attackiert? Ich hatte genau das doch im letzten Jahr auch schon einmal... was hatte ich dagegen getan? *grübel* Cortisoncreme war die Rettung.

Heute Morgen sind die Schwellungen etwas zurück gegangen, die Bereiche sind aber immer noch rot und jucken. Ich frage mich immer noch, was mich da gebissen oder gestochen haben mag, Ameisen vielleicht? Ich habe in diesem Jahr noch keine gesehen. Welche Insekten leben auf dem Boden und fühlen sich durch mein Werkeln dermaßen bedroht, dass sie gleich zum Angriff übergehen?

Heute früh regnet es stetig vor sich hin, ich habe es gehofft, deshalb habe ich gestern Abend draußen nichts mehr gegossen. Und meine Beschäftigungen habe ich damit auch richtig verteilt, es verbleiben diverse Hausarbeiten und Italienisch lernen. Weder die Waschmaschine noch meine Bücher werden mich schmerzhaft attackieren, da bin ich sicher.

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Freitag, 1. Mai 2009

Hamburg, Friedhof Ohlsdorf

Ein sommerlicher 1. Mai, wie er schöner nicht hätte sein können, so war unsere Entscheidung, uns heute den Ohlsdorfer Friedhof anzusehen, genau richtig.

Der gemäß Wikipedia "größte Parkfriedhof der Welt" verlangt einem einiges an Ausdauer ab: Wir haben nur den südlichen Teil, also ungefähr die Hälfte, abgeschritten und haben allein damit über vier Stunden verbracht! Natürlich sind wir nicht stramm marschiert, sondern haben uns vieles genau angesehen.



Dieses Tor ist ein Teil des Haupteinganges, der genau gegenüber des S-Bahnhofes liegt. Übrigens war es sehr hilfreich, dass ich heute früh noch den Plan der Anlage mir ausgedruckt und mitgenommen hatte, es ist wirklich ein riesiger Friedhofspark, in dem man sich verlaufen könnte.



Auf dem Friedhof gibt es allerlei beachtenswerte Denkmäler, Skulpturen, Mausoleen und außer "ganz normalen" Grabstätten auch verschiedene - ich nenne sie mal - "Themenbereiche" sowie einiges an Monstrositäten, bei denen man sich fragt, ob da möglicherweise ein sehr schlechtes Gewissen gegenüber dem Verstorbenen beruhigt werden sollte?



Gedenkstätte mit Grabplatten von Flugzeugbesatzungen aus dem II. Weltkrieg.



Auch die Natur bot natürlich viel Sehenswertes, so wie hier diese Birke, die von einem anderen Baum "umwachsen" zu sein scheint. Oder eine Mischung zwischen Birke und Weide ist - gibt es so etwas? Die Birkenzweige hingen wie Weidenzweige herunter, und der Stamm war teilweise mit fremder Rinde umwachsen.



Die Rhododendronblüte hat begonnen, vor allem die weißen Blüten sind zu sehen, aber auch einige wenige in gelb, orange und pink. Viele Büsche haben noch Knospen. Auffällig ist auch, dass sie vielerorts riesig sind, geschätzte 7 m waren sie bestimmt hoch.



So wie auf diesem Foto verbergen sich viele ältere Gräber und Gedenksteine in den Hecken. Ab und zu kommt man auch an kleinen Teichen vorbei:



Und gut über das Gelände verteilt stehen Trauerkapellen. Die, die wir gesehen haben, sahen alle identisch aus, so dass ich nicht mehr jede einzelne fotografiert habe.



Blühende Nadelbäume gab's übrigens auch zu sehen:



Der Friedhof eines Diakonissenordens:



Ein Grabstein-Freilichtmuseum war etwas irritierend: Offenbar hat man alte Grabsteine von nicht mehr existierenden Gräbern zusammengetragen und mit neuer (personenneutraler) Beschriftung versehen.



Und wer jetzt noch mehr Fotos sehen und Erklärungen lesen möchte, begebe sich bitte in die Galerie.



Unser Ausflug hat uns so gut gefallen, dass wir uns irgendwann bestimmt auch die zweite Hälfte des Friedhofes anschauen werden.

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zurück vom Ohlsdorfer Friedhof

Ich bin seit einer Stunde wieder zu Hause nach einem langen Spaziergang über den Friedhof Ohlsdorf. Die Cousine und ich hatten uns das schon lange vorgenommen, und bei diesem super tollen Wetter hatten wir auch den genau richtigen Tag erwischt. Jetzt habe ich platt gelaufene Füße und muss erstmal die Fotos sichten, ein längerer Bericht kommt also nach.

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