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Donnerstag, 31. Dezember 2009

Kleiner Stopp vorm Jahreswechsel

Ich bin ja seit einer Woche nicht dazu gekommen, hier etwas zu hinterlassen, was natürlich ganz und gar praktische Gründe hat.

Maren ist seit einer Woche hier, wir als Familie haben ein ruhiges und harmonisches Weihnachten gehabt - auch und vielleicht gerade wegen des kranken Sohnes. Ein bisschen turbulent war es am 2. Feiertag - fast schon traditionsgemäß war hier ein kleiner Volksauflauf. Einzig ein wenig schwierig war la nonna.

Es folgten ein Abend Italienisch-Nachhilfe durch mia figlia, ein Frauenabend gemeinsam mit der Cousine (und spontan lecker antipasti), ein Schwester-Bruder-Tag, ein Abend, am dem die Tochter bei Freunden war (und ich nicht einschlafen konnte, bis sie wieder hier war - verflixt, das "Kind" ist 24!).

Nachdem der Schnee sich gleich nach Weihnachten in nichts aufgelöst hatte, war heute die Überraschung groß: nevica!



Da ist sie nun wieder, die weiße Pracht!



Und F., den wir heute vom Flughafen abholen konnten, hat zuletzt vor etwa 20 Jahren Schnee gesehen - entsprechend friert er hier draußen.



Seit heute Nachmittag habe ich nun mit wenigen Unterbrechungen pausenlos Italienisch gesprochen, mehr recht als schlecht. Aber wenn ich bedenke, dass ich es erst seit gut einem Jahr lerne, muss ich mir mal selber auf die Schulter klopfen! Vor allem für meinen Mut, es bedenkenlos einzusetzen. Klar könnten wir auch wieder auf Englisch kommunizieren, aber noch hat mich der Ehrgeiz im Griff...

Zu meiner Freude kann ich aber etwa 90 % des Gesagten gut verstehen. Für Reaktionen meinerseits braucht es meist ein bisschen Zeit, das ist F. oft nicht ganz klar. Macht nichts, Hauptsache, ich übe gerade am "lebenden Objekt", die Chance muss am Wickel gepackt werden. Mein "zweibeiniges Wörterbuch" Maren muss dann öfter mal auf die Schnelle aushelfen.

Allerdings ist heute Abend auch meine Konzentration aufgebraucht. Morgen geht's dann weiter, ab Nachmittag in Gesellschaft der Nonna.

Obwohl ich eigentlich schon lange kein Silvester mehr feiern muss/mag, kommt die Lady, da sie sich bei sich zu Hause fürchtet (Böller auf dem Balkon usw.) - was weiß ich, wovor ich Angst bekomme, wenn ich alt bin? Vielleicht werde ich dereinst auch froh sein, wenn ich dann irgendwo aufgefangen werde...

So, lieber Leser, wenn morgen nichts Weltbewegendes passiert, war es das im Blog für 2009.

Ich wünsche allerseits einen "guten Rutsch"!

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Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten


(Foto: 1994)

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Montag, 21. Dezember 2009

Zwei mal werden wir noch wach

... nein, nicht verzählt.

Mittwochabend haben wir Töchterlein /Schwesterlein hier. Und das ist nur noch "zwei mal schlafen" hin :))

(HVV-Fahrkarte heute Abend besorgt.)

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Sonntag, 20. Dezember 2009

Kleinmöbel

Ich finde mich soooo gut!
In weniger als einer Stunde habe ich eben zwei Kleinmöbel montiert. Ich bin gar nicht handwerklich ungeschickt - nur ungeübt!
*Schulterklopf*

(Hätte ich mir ja denken können, als Tochter eines Vaters, der auch mir immer alles gezeigt hat...)

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Samstag, 19. Dezember 2009

Unterwegs gewesen

... mit der großen Tochter.

Nicht nur die Lebensmittelkäufe für die bevorstehenden Festtage haben wir erledigt, sondern auch noch einen Ausflug zum Baumarkt (Frostschutzmittel fürs Auto!) und zum Kleinmöbel-Mitnehm-Markt.

Jetzt habe ich zwei kleine Bastelsätze hier. Möbelschrauben ahoi! Entweder es gelingt mir, oder es wird einer meiner Weihnachtsgäste dran glauben müssen :))

Einige Einkaufstüten stehen noch herum - erstmal mussten wir essen!!!

Und Nina wieder nach Hause fahren. Ampelausfall in ganz Hamburg, sagte ihr Partner. Na denn: gute Fahrt und gute Ankunft!

Ich bin gerade einfach nur fix und alle. Dabei gibt es noch viel zu tun hier!

(Übrigens: bei -8°C haben die Lammfell-Einlegesohlen bereits ihren Nutzen gezeigt!)

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Geschenke

... heute Vormittag verpackt.

Und: Nein, für mich hat Weihnachten nichts mit Konsumterror zu tun. Es ist einfach nur eine Möglichkeit mehr, sich auf jeden Einzelnen zu konzentrieren und zu überlegen, was wohl Freude machen (oder nützlich sein - oder beides) könnte.

Das Verpacken als solches empfand ich als ruhige und entspannende Tätigkeit.


(Namensschilder alle weiß gemacht, ich habe doch wohl keines übersehen...?)

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Schnee am Morgen

Frische Fotos von jetzt gerade:




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Freitag, 18. Dezember 2009

Kleinigkeiten

Weihnachtshaarschnitt.
Lammfell-Einlegesohlen.
Magnet-Engelchen.
Blumenstrauß.

Noch immer keine Riesen-Teetasse für... gefunden.

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Schnee

Auch wenn ich zum Ende des Winters sicher wieder jammern werde, dass ich nicht mehr mag, der erste Schnee des Jahres hat einen ganz eigenen Zauber:






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Donnerstag, 17. Dezember 2009

Gerade eben gesehen

Erster Schnee:

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Tannenbaum

Den Baum eingepackt, mich ebenfalls, und nach Hause gefahren hat uns ein Kollege ...

Da liegt er nun, der Tannenbaum, und harrt des Glanzes:


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Mittwoch, 16. Dezember 2009

Notizen

Der Heizkostenableser ist "durch".
Apfelkuchen ist im Ofen. Die Küche allerdings ist noch ein Schlachtfeld.
Morgen bekomme ich den Tannenbaum *frei Haus* (Kollege).
Geschenke wollen verpackt werden.

@M.: Wieder ein durchweg positiver Bericht von der Schwester!

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U-Bahn-Generve

Heute früh war ich völlig entnervt - und eine halbe Stunde zu spät im Büro. Teilstreckensperrung der U-Bahn, und ich habe keine andere Chance, zum Arbeitsplatz zu gelangen! Ja, Busersatzverkehr war eingerichtet, von Taxen unterstützt, aber es waren einige hundert Menschen an der Haltestelle versammelt, da dauerte es schon einige Zeit, bis ich weg kam, und bis dahin war ich gründlich durchgefroren! Zwei Haltestellen wurden damit überbrückt, und der Rest musste wieder mit der Bahn gefahren werden - die allerdings nur sporadisch zu fahren schien. Da bin ich nur froh, dass es mittlerweile normal ist, ein Handy mit sich herum zu tragen und ich somit einen Kollegen informieren konnte.

Mein Ärger bleibt: Da wurde vor gar nicht langer Zeit Ewigkeiten am "Linienschwenk" herum gebaut, und nun ist schon ein Gleis kaputt? Billig ist die Fahrkarte auch nicht gerade, eine Preiserhöhung ist zusätzlich angedacht - und im Gegenzug häufen sich die Störungen?

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Dienstag, 15. Dezember 2009

Vorletzte Weihnachtseinkäufe

... heute Abend getätigt, hier:



Na gut, hier hatte ich gerade der Einkaufsstätte den Rücken zugewandt. Wo also war ich?

Fast habe ich alles zusammen, fehlt nur noch eine Riesenteetasse für das Riesenkind. Und: Nein, er liest hier nicht mit. Ein Kuchen für die Nonna muss noch gebacken werden, auch als Geschenk.

Und ich habe mir "natürlich" auch wieder etwas mitgebracht. Davon später vielleicht mal mehr.

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Montag, 14. Dezember 2009

Tatsächlich Winter

Uhhh, jetzt wird es richtig kalt, so um Null Grad herum ist es. Da noch niemand daran gewöhnt ist, ist es "gefühlt" viel kälter!

Beim Verlassen der Höhle heute früh: Kalt. Rauhreif überall.

Bei der Ankunft am Arbeitsplatz: Ein Hauch von Schnee. (Doch, ich war wirklich überrascht!)

Heute Abend bei der Rückkehr in meine Höhle: Reste von einem Schneehauch am Wegesrand.

Weiße Weihnachten?

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Sonntag, 13. Dezember 2009

Kleine Kinder, kleine Sorgen...

... große Kinder, große Sorgen.

Ich dachte immer, das sei nur "so ein Spruch"... ist aber tatsächlich so.

Das Schlimmste ist für mich, wenn ich nicht aktiv helfen kann. Bei jeder Art von Problemen oder Krankheiten möchte ich am liebsten irgend etwas tun, damit es besser wird. Und jetzt bin ich in einer "Schleife der Hilflosigkeit" gefangen - mit rotierenden Gedanken.

Und will doch alle Vorbereitungen für ein trotzdem schönes Weihnachtsfest und den Aufenthalt der "Kleinen" treffen...

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Mittwoch, 9. Dezember 2009

Ich schaff das schon, ich schaff das schon...

... ich schaff das ganz alleine...

In diesem Monsterpaket



verbargen sich drei große Teile, 6 Kleinteile, eine Menge Schrauben, eine Montageanleitung und einige lose Kissen.

Ich wäre so gern verzweifelt, aber das hätte mir gleich gar nicht geholfen. Also den Schraubendreher gegriffen und erstmal die Montageanleitung studiert... Die war für mich tatsächlich das Schwierigste. Ich hatte noch nie Möbel zusammen gebaut... Am zweitschwierigsten waren die Schrauben ins Holz zu drehen, meine Handfläche brennt (werden das Blasen?), und mein Arm hat jetzt schon Muskelkater.

Jetzt bin ich eine Erfahrung und eine Schlafcouch reicher!


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Bausatz

Das Schlafsofa fürs kleine Zimmer ist eben geliefert worden - verpackt und als Bausatz!

Verflixt nochmal, von einem Bastelset war nicht die Rede gewesen... Nun wisst Ihr, womit ich den Abend verbringen werde ;)

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Dienstag, 8. Dezember 2009

Beeinflussen wird mich

... bei meinem "bread & butter job" die Ankündigung einer Veränderung. Das bedeutet erst einmal viel, viel Arbeit für mich ab Februar. Da bin ich ganz besonders froh, dass ich zunächst über die Feierzeit zwei Wochen Urlaub habe!

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Montag, 7. Dezember 2009

Nicht nur Einkaufszeit - auch Wegwerfzeit!

Da brauchte ich gestern Platz in einem Schrank und habe mich ganz auf die Schnelle von einem Berg Klamotten getrennt... Egal wie schön und gepflegt, diese Sachen gehörten zu einer anderen privaten Ära und würden nie-nie-wieder von mir getragen werden. Einzig mein schwarzes Cocktailkleid habe ich gerettet. Unglaublich, wie befreit ich mich nach der Entsorgung fühle!

Und heute gleich weiter gemacht mit einem dicken Ordner: Da habe ich vor ewig vielen Jahren (1998!), als AOL noch fast neu und unglaublich spannend war, meine vermeintlich wichtigen Mails und Chatprotokolle ausgedruckt, in Plastikhüllen gesteckt und abgeheftet. Und beim Zerreißen vorhin noch kurz überflogen... Zu sehen, was mir damals alles *wichtig* vor kam - da stellen sich einem glatt die Nackenhaare auf!

Mal sehen, was als nächstes dran kommen wird...

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Einkäufe und andere Geschenke

Nettes Nikolausi-Geschenk von der Chefdame erhalten (same procedure as last year), dann nach Feierabend einiges besorgt (und abgehakt auf meiner Liste), was der Weihnachtsmann bringen wird.

Ein absolut tolles Selbstgeschenk machte ich mir am Sonnabend bei unserem Stadtbummel: ein zweisprachiges Bildwörterbuch. Nein, nicht für Kinder, sehr anspruchsvoll sogar, absolut klasse. Thematisch sortiert sind alle möglichen Sachen gezeichnet und in zwei Sprachen benannt, eine Bestandsaufnahme von fast allem, was uns umgibt. Unkompliziert sind Dinge zu finden, von denen man ggf. in keiner Sprache die Bezeichnung kennt. Bin begeistert und habe gestern gleich mal eine lange Zeit geschmökert (und Bilder beguckt). Kein Beispielfoto hier wegen Urheberrecht und so...

Und ich habe begonnen, in dem Geburtstagsgeschenk der Kollegin zu rätseln. Wir erinnern uns: Ein dicker deutsch-italienischer Rätselblock. Das macht eine Menge Spaß, übt nebenher Vokabeln, und ruckzuck sind die Blätter ausgefüllt. Ich musste mich tatsächlich gestern Abend zwingen, das Teil zuzuklappen und dann auch ins Bett zu gehen!

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Sonntag, 6. Dezember 2009

Weihnachtlicher Citybummel

Beim dritten Jahr in Folge können wir schon von einer Tradition sprechen: Gestern haben die große Tochter und ich uns wieder in das vorweihnachtliche Getümmel in der Innenstadt gestürzt, was man wirklich nur genießen kann, wenn man gute Nerven und viel Zeit mitbringt!


Spitalerstraße

Anhaltender Regen schien niemanden davon abzuhalten, über die Weihnachtsmärkte zu bummeln, zwei haben wir (wie sonst auch) wegen der Menschenfülle nur am Rande gestreift.


Vogelvillen zum Verkauf

Es ist ja nicht so, dass ich auf den Weihnachtsmärkten einkaufe, aber ich genieße es, mir die Auslagen anzusehen:


Engel


Noch mehr Engel

(Die Engel, die ich im Sinn hatte, sind vermutlich gerade nicht in Mode, gab es nicht - macht nichts.)

Am Ende der Spitalerstraße stand, wie in jedem Jahr, die überdimensionierte Weihnachtspyramide, die "eigentlich" ein Glühweinstand ist:



Eines aber muss immer sein: Schmalzgebäck! Ohne dem wäre es kein Weihnachtsmarktbesuch für uns.



Zum ersten Male habe ich in der Mönckebergstraße eine Weihnachtsparade gesehen, dafür war sie für den Straßenverkehr komplett gesperrt.



Sehr niedlich fanden wir die zweibeinigen Figuren, leider weigerte sich die Kamera zeitweise, ihren Dienst zu verrichten (schlechte Lichtverhältnisse, zu viel Bewegung dabei?), so dass ich davon nur noch die Rückansicht erwischen konnte:



Den "Hamburger Weihnachtsmarkt" streiften wir nur am Rande, dort herrschte nur Geschiebe und Gedrängel.





Weiter ging es auf der Mönckebergstraße, den Weihnachtsmarkt an der Petrikirche kurz angesehen, dann, auch schon "Standard" bei uns, in die Europa-Passage. Das war auch gut so, denn inzwischen fühlten wir uns dank der stetigen Nässe von oben schon etwas klamm.



Leider, leider gibt es mein Lieblingscafé mit dem tollen Blick über die Alster nicht mehr! Trotzdem, ein LatteM musste sein... es war gar nicht so einfach, ein Café mit freien Plätzen zu finden, die Passage war nämlich ebenfalls recht gut besucht!

Nachdem wir ausgiebig Rast gemacht und unseren Weihnachtsschlachtplan (Geschenke, Zeitplan etc.) - Nina ist unschlagbar, was jede Art von Organisation betrifft - erstellt hatten, mussten noch einige Geschäfte aufgesucht werden. Manches kann man zu zweit besser aussuchen, einiges diente auch lediglich meiner Information.

Auf unseren Irrwegen durch die Passage begegneten uns zwei zauberhafte Engel. Da sie mir gern für ein Bild zur Verfügung gestanden haben, denke ich, dass es in Ordnung ist, sie hier zu zeigen:



Trotzdem wir mittlerweile müde waren und unsere Füße protestierten, hatten wir noch den Wunsch, uns den "Winterzauber"-Markt am Jungfernstieg anzusehen. Wir umgingen den Weihnachtsmarkt am Rathausmarkt weiträumig und wurden dafür mit diesem Anblick belohnt:


Blick über die Binnenalster

Der Regen wurde allmählich etwas weniger, so dass wir beim Bummel über den Markt nicht mehr so nass wurden. Sehr einladend ist schon der Zugang:



Nanu, 580 Euro für Kaffee und Kuchen? Ist das die Inflation?



An der Straßenbeleuchtung für den Neuen Wall und das Alsterhaus wurde jedenfalls nicht gespart:





Nach einem Blick auf das "Mini-Riesenrad" ging es dann aber ab nach Hause!

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Samstag, 5. Dezember 2009

Adventstreffen mit Nina "Fashionista"



Alle Fotos und etwas Text gibt es morgen hier - bin einfach zu erledigt :))

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Das Schwein und die Musik

Weihnachtsfeier im Brauereikeller, ich glaube, das war eine gute Idee: Die Monteure fühlten sich hier in legerem Ambiente sichtlich wohler als in einem Nobelrestaurant, und die Stimmung war von Anfang an locker.

Zu essen gab es dieses hier:



Zu mächtigen Fleischstücken, die schwimmend in einem Meer von Soße aufgetragen wurden (macht man das so? offenbar), gab es Knödel und Krautsalat. Den Krautsalat habe ich vorsichtshalber gleich links liegen gelassen, war schon skeptisch gegenüber der Riesenportion fettem Schweinefleisch, aber glücklicherweise habe ich das sehr gut vertragen. Gottseidank hatte ich keine Schweinekruste auf meinem Teller, ich kann nicht verstehen, dass man die mit Begeisterung geknabbert hat. Aber: Das Fleisch war megalecker!

Als Getränk erstmalig probiert und für gut befunden: Bier mit Orangensaft. Leicht, lecker und erfrischend. Auf Drängen eines Kollegen zwecks diverser Anstoß-Rituale dann später ein Bier, das ich gar nicht wirklich getrunken habe - feiern ist für mich nicht gleich zu setzen mit trinken, ich lass' den Anderen ihr Vergnügen und bleibe lieber nüchtern.

Zwischenfall: Im Eifer des Gefechtes hatte sich eine Portion rote Grütze des Kollegen vollständig über die Kleidung unserer Reinemachedame ergossen. Nach ausgiebiger Versicherung, dass man das nach der Putzaktion mit einer Hundertschaft Servietten bei der schummrigen Beleuchtung nicht sehen würde, ließ sie sich dann auch nicht ihre gute Laune nehmen.

Irgendwann tauchte ein etwas in die Jahre gekommener "Hamburger Jung" mit seiner Gitarre bei uns auf und sang allerlei Norddeutsch-Volkstümelndes, sehr zum (nicht nur, aber besonderen) Vergnügen der Chefdame:



(Ich halte ihn jetzt für eine "Person des öffentlichen Lebens", so dass ich das Bild hier zeigen darf.)

Bekanntermaßen bin ich kein Fan von Weihnachtsfeiern, aber dieses Mal war ich tatsächlich sehr entspannt dabei.

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Freitag, 4. Dezember 2009

Zurück

... von der Weihnachtsfeier.

Buonanotte.

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Donnerstag, 3. Dezember 2009

Warum man schreibt

Hier zitiert von der Wildgans: Schreibtanz

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Mittwoch, 2. Dezember 2009

Atmosphäre

Der Vollmond brachte uns nicht nur Werwölfe (Menschen, die bei Vollmond unausstehlich sind) sondern auch ersten Frost. Heute früh glitzerte der Rauhreif im Mondenschein, und tagsüber strahlte die Sonne.

Es war tatsächlich nur knapp unter dem Gefrierpunkt, fühlte sich aber wie -10°C an. Es dauert ja immer ein wenig, bis man sich an tiefere Temperaturen gewöhnt hat, also beschloss ich, dass ab sofort die Stiefelletten zum Einsatz kommen dürfen, merkte aber bald, dass dieses wärmetechnisch keinen Vorteil darstellte. Also müssen ab morgen noch ein Paar Socken zusätzlich zur dickeren Strumpfhose mit hinein... (Das mit dem "dran Gewöhnen" muss nicht wörtlich genommen werden, in den nächsten Tagen soll sich schon wieder alles ändern.)

Und natürlich, wie immer beim ersten Frost: Zwei S-Bahnen fielen aus, ich fror eine Viertelstunde auf dem Bahnsteig und kam immerhin noch knapp nach pünktlich am Arbeitsplatz an. Ich war heilfroh, dass ich an meine Handschuhe gedacht hatte!

Nach meinem Optiker-Besuch fiel mein Blick geradewegs auf weihnachtlich Beleuchtetes, ich hatte Am Sand einen weiten Blick. Also wühlte ich mal wieder mein Handy aus der Handtasche und fummelte mit froststeifen Händen (mit Handschuhen kann ich das nicht!) so lange daran herum, bis ich die Nachteinstellung gefunden hatte, diesen Anblick konnte ich mir doch nicht entgehen lassen:



In diesem Sinne: eine schöne Adventszeit!

Und ab. Ins Bett.

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zusätzliche Brille

Dank der seinerzeit beim Optiker abgeschlossenen und bisher nicht beanspruchten Brillenversicherung habe ich jetzt "for free" eine zusätzliche Lesebrille. Karo-einfach-Modell und nicht als Ersatz für die bisherige zu verstehen, aber als zusätzliche - vielleicht für die Jackentasche, um beim Einkaufen ganz unkompliziert die eine oder andere Produktbeschreibung auf einer Verpackung entziffern zu können? Und überhaupt - eine Brille mehr ist immer gut. Als einziger Luxus dabei: die Entspiegelung zum kleinen Preis.


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