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Freitag, 29. Januar 2010

Bummelbahn

Zugausfälle, spontanes Aussetzen der S-Bahn in Harburg-Rathaus, nicht passende Anschluss-U-Bahnen, überfüllte Bahnen, in denen frau eingequetscht wird wie eine Sardine in der Dose - alles das scheint immer mehr HVV-Alltag zu werden. Vorbei die Zeiten, in denen die S-Bahn morgens alle drei Minuten kam und ich störungsfrei innerhalb einer Dreiviertelstunde am (Arbeits-)Zielbahnhof angelangt war.

Was ich aber vergangene Woche am Dienstag erlebte, war die Krönung des Ganzen: Die Bahn, die meiner voraus fuhr, machte in Wilhelmsburg schlapp und musste (Achtung, Bahndeutsch!) "abgeschoben" werden. Und alle nachkommenden Bahnen bummelten im Schritttempo hinterher. Wir hatten einen sehr freundlichen Zugführer, dessen Durchsagen ca. alle fünf Minuten zu hören waren, er hielt uns bestens auf dem Laufenden. So erfuhren wir bei der "Einfahrt" in den Hauptbahnhof denn auch die Information, dass wir mit "gut fünfzigminütiger Verspätung" eingetroffen wären. Meine Gesamtfahrzeit bis zum Zielbahnhof betrug mehr als eineinhalb Stunden, und ich war wieder einmal froh um das Telefon in der Handtasche.

Etwas entnervt und durchgefroren brauchte ich erstmal einen Kaffee, die Chefdame hatte im Büro allein die "Stellung" gehalten (was den Telefondienst betrifft), meine Kollegin nahm gerade ihre restlichen Urlaubstage.

HVV, ich habe dich so lieb, dass ich doch gerne die immer wieder erhöhten Abo-Kosten einziehen lasse, warum sollte ich denn auch ein wenig mehr Leistung dafür verlangen?

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