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Mittwoch, 24. Februar 2010

Rutschpartie

Seit Tagen ist tagsüber Tauwetter, es regnet öfter, und die Wege werden so allmählich wieder begehbar - wenn man von der dicken Schicht "Streugut" absieht, schwarzer Grisselkram, den man sich unter den Schuhen ins Haus trägt.

Dank vielfach noch unter den festgepappten Resten von Eis und Schnee verborgenen Gullies kann das entstehende Wasser nicht überall problemlos ablaufen, in den letzten Tagen hätte man Schwimmflossen für die Füße zur Bekleidungsvorschrift machen können.

Nachts herrschen immer wieder Minustemperaturen, aber insgesamt verschwinden langsam und sicher Schnee und Eis.

Tja. Heute früh hatte es geschneit, einige Zentimeter dick lag frischer Schnee und sorgte noch einmal für freundliches Aussehen der Umwelt. Ich ging meinen üblichen allmorgendlichen Weg und ... huuuuuiiiiii ... da musste unter der neuen Schneeschicht eine gefrorene Pfütze gewesen sein! Einigermaßen erstaunt fand ich mich auf der Seite liegend wieder. Wenn's nicht so schmerzhaft gewesen wäre (und noch ist), hätte ich vielleicht lachen können, aber nun reicht es mir wirklich...

Ich hatte mich tatsächlich über den wochenlangen "richtigen" Winter gefreut, endlich wieder eine klar erkennbare Jahreszeit, viel Schnee und damit Helligkeit für die Seele... aber nach inzwischen zwei unsanften Landungen habe ich diesen Winter satt.

Meine rechte Seite ist komplett von der Schulter an abwärts geprellt (darf ich jetzt mal ein bisschen quängeln? Aua....), und ich habe nicht einen einzigen blauen Fleck, also nicht einmal eine - wenngleich zweifelhafte - Trophäe, die ich irgendwem zeigen könnte. Schluss mit dem Winter!

Die Krokusse stehen auch in den Startlöchern und können nicht, wie sie wollen...

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