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Sonntag, 28. Februar 2010

Erdbeben in Chile

Die Tochter meiner Freundin sowie ihre Mutter leben in Santiago. Da die Tochter heute einen runden Geburtstag hat, hoffte ich, sie wäre mitsamt Partner derzeit in Hamburg. Aber nein. Trotzdem ist erstmal alles gut gegangen. Meine Freundin schreibt mir (ich hoffe, ich darf das hier so vermelden, Namen sind herausgenommen):

ja, sind alle soweit ok, halten sich zur zeit bei meiner mutter auf, da ist es am sichersten, haben lange gebangt gestern, da wir erst um ca. 17:00 kontakt bekamen, (tochterpartners) vater und sein bruder sind noch nicht erreicht worden, die hielten sich in der nähe von concepcion im ferienhaus auf, seine mutter haben sie vor ein paar stunden endlich erreicht, die war im bus auf dem rückweg. (tochter) hat schon einen kleinen schock, da sie durch die verzogene wohnungstür erst nicht rauskamen, aber sonst ist kein großer schaden entstanden. naja wird kein besonders toller geburtstag heute.

Mehr Info: Tagesschau

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Samstag, 27. Februar 2010

Frühling auf der Fensterbank

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Freitag, 26. Februar 2010

Weiter geht es mit dem Bürolehrgang

  • Faxe, die von Kollegen auf den Schreibtisch gelegt werden, sind zum Bearbeiten da.
  • Es ist nicht kollegenfreundlich, einen um halb zehn erhaltenen Notfall erst mittags...
  • Kundenfreundlich ist es auch nicht.
  • Wir wiederholen an dieser Stelle: Ein eiliger Auftrag ist was?
  • Genauigkeit ist nicht altmodisch sondern wichtig.
  • Soll der Kunde von den Papieren a, b und c die Unterlagen b und c gefaxt bekommen, bedeutet es nicht, ihm a und b zu schicken.
  • Nur weil man etwas nicht versteht, ist es keine ABM-Maßnahme.
  • Wer etwas nicht versteht, sollte nachfragen.
  • Wesentlich an einer Telefonnotiz ist der Name des Anrufers.

Hat noch jemand Fragen, warum ich derzeit so geschafft bin?

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Rückzug

Sollte der Winter tatsächlich auf dem Rückzug sein oder kommt da noch etwas nach? Mit einem sofortigen Frühlingsbeginn wäre ich jedenfalls sehr einverstanden ;))








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Donnerstag, 25. Februar 2010

Wasser



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Mittwoch, 24. Februar 2010

Rutschpartie

Seit Tagen ist tagsüber Tauwetter, es regnet öfter, und die Wege werden so allmählich wieder begehbar - wenn man von der dicken Schicht "Streugut" absieht, schwarzer Grisselkram, den man sich unter den Schuhen ins Haus trägt.

Dank vielfach noch unter den festgepappten Resten von Eis und Schnee verborgenen Gullies kann das entstehende Wasser nicht überall problemlos ablaufen, in den letzten Tagen hätte man Schwimmflossen für die Füße zur Bekleidungsvorschrift machen können.

Nachts herrschen immer wieder Minustemperaturen, aber insgesamt verschwinden langsam und sicher Schnee und Eis.

Tja. Heute früh hatte es geschneit, einige Zentimeter dick lag frischer Schnee und sorgte noch einmal für freundliches Aussehen der Umwelt. Ich ging meinen üblichen allmorgendlichen Weg und ... huuuuuiiiiii ... da musste unter der neuen Schneeschicht eine gefrorene Pfütze gewesen sein! Einigermaßen erstaunt fand ich mich auf der Seite liegend wieder. Wenn's nicht so schmerzhaft gewesen wäre (und noch ist), hätte ich vielleicht lachen können, aber nun reicht es mir wirklich...

Ich hatte mich tatsächlich über den wochenlangen "richtigen" Winter gefreut, endlich wieder eine klar erkennbare Jahreszeit, viel Schnee und damit Helligkeit für die Seele... aber nach inzwischen zwei unsanften Landungen habe ich diesen Winter satt.

Meine rechte Seite ist komplett von der Schulter an abwärts geprellt (darf ich jetzt mal ein bisschen quängeln? Aua....), und ich habe nicht einen einzigen blauen Fleck, also nicht einmal eine - wenngleich zweifelhafte - Trophäe, die ich irgendwem zeigen könnte. Schluss mit dem Winter!

Die Krokusse stehen auch in den Startlöchern und können nicht, wie sie wollen...

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Dienstag, 23. Februar 2010

Konjugationen

Gestern war also der zweite Kursabend, nicht ganz so nervig und durcheinander wie der erste. La signora begann mit Konjugationsübungen im passato prossimo - regelmäßige, unregelmäßige und reflexive Verben. Für dieses Training, das sie im übrigen fortsetzen möchte, hat sie wegen des Nützlichkeitsfaktors tatsächlich einen Sympathiepunkt bei mir machen können. Ein bisschen lächerlich finde ich allerdings, dass wir uns dabei ein Plüschtier zuwerfen sollen, sozusagen als "tocca a te".

Es gab wieder Grüppchenarbeit, dieses Herumgewusel nervt mich noch immer. Die Mitlerner sind allerdings sehr nett, man kommt so nebenbei ins Gespräch.

Und da la signora dieses Mal nicht fluchtartig die Räumlichkeit verließ, hatte ich die Möglichkeit, mit ihr über die Problematik der nicht erteilten Lektion/der Objektpronomen zu sprechen. Oh Wunder, sie fand das ganz wichtig und wird dieses Thema noch einmal ganz frisch aufbauen, so nach dem Motto "ist nützlich für alle". Hoffentlich hält sie sich dran. Vielleicht wieder ein Punkt für sie...

Wir sind nun kopfüber in die zweite Lektion gestürzt und lernen jetzt alles über Wohnungssuche und Renovierungsarbeiten.

Wieder gab es eine Menge "Pflichtaufgaben" auf bis zum nächsten Mal, und die Cousine und ich werden uns übermorgen Abend damit vergnügen. (Neuerdings essen wir davor immer zusammen, was ich als sehr angenehm empfinde.)

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Samstag, 20. Februar 2010

Februarlicht

In der zweiten Februarhälfte kehrt das Licht endgültig zurück: Wenn ich morgens das Haus verlasse ist es bereits dämmerig, und bei meiner Rückkehr ist auch noch ein Rest Tageslicht vorhanden.

Sogar ab und an Sonnenschein gab es in den vergangenen Tagen. Und Tauwetter.



Bei genauem Hinsehen kann ich das hier wahrnehmen:



Die Natur schläft nicht, grüne Spitzen drängen an die Luft...

Auch ansonsten Licht: Die Einarbeitung der "Neuen" verlief in dieser Woche positiv. Feierabends viele kleinere Besorgungen erledigt. Telefonat mit M. in Weitweitweg. (Gute Besserung!) Donnerstag war wieder Cousinen-Lern-und-Klönabend, Freitag kam die große Tochter... nach lecker Essen den "Maria, ihm schmeckt's nicht"-Film angeguckt - es gab ihn endlich zu kaufen - und gut amüsiert.

Außerdem hatte ich ein Telefonat mit dem Sohn, das auch einen Sonnenstrahl am Horizont erahnen ließ. [Später viel Zeit mit Info-Recherche im Netz verbracht, habe vom Lesen bald quadratische Augen.]



Aber auch positive Dinge können anstrengend sein, deshalb gab's diese Woche hier nur das große Schweigen. Akuter Energiemangel vereint mit Hirnleere. Heute überwiegend entspannt, morgen werde ich etwas lernen, mal sehen, was der Kursabend am Montag bringen wird ;)

Außerdem möchte ich gern ein Netbook haben, weiß im Prinzip auch schon, welches, tu mich mit der Umsetzung aber trotzdem noch schwer, ist schließlich mehr als ein "Happen" aus meiner Portokasse...


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Freitag, 12. Februar 2010

Bürolehrgang für Fortgeschrittene

Wir nähern uns der Stufe zwei:
  • Auch wenn ein eiliger Auftrag per Fax kommt, ist es... genau. Ein. Eiliger. Auftrag.
  • Wichtige Telefonate zu beginnen ist zwei Minuten vor Feierabend eher sub-optimal.

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Sprachkurs-Info

Heute Vormittag bekam ich einen Anruf von der VHS, dass der nächste Kursabend ausfallen würde, da die Lehrerin einen "wichtigen Termin" habe.

In mir kam sofort wieder eine unheilige Wut hoch, habe aber nichts weiter gesagt, was sollte auch die arme Angestellte damit anfangen können?

Die Cousine meinte gestern noch, wir sollten das Ganze als eine Art "Gelassenheitsübung" betrachten - das Schicksal hat uns diese Lehrerin gesandt, damit wir lernen, uns nicht aufzuregen. Nun ja.

Übrigens haben wir gestern Abend zu zweit schon eine ganze Menge von der "verlorenen" Lektion nachgeholt. Wir schaffen das schon so im Alleingang, haben ja reichlich Übung darin - aber am Sinn der Sache (Sprachkurs nämlich) geht das natürlich vorbei.

Ganz besonders hatte ich Wert darauf gelegt, einen bestimmten Komplex im Unterricht nahe gebracht und erklärt zu bekommen, und das wäre gerade am Anfang "dran" gewesen. Ich muss also meine "Objektpronomen-Verwirrung" irgendwie alleine handhaben. Grummel.

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Donnerstag, 11. Februar 2010

Bürolehrgang - Fortsetzung

Gerade ist mir noch ein Kapitel eingefallen:
  • Eine Kopie machen und Herrn X hinlegen bedeutet genau das.
  • Das Original abheften bedeutet auch nicht, selbiges Herrn Y hinzulegen.

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Mittwoch, 10. Februar 2010

Kleiner Bürolehrgang gefällig?

Ich biete an: einen Standardkurs "Büroarbeit" mit den Unterpunkten
  • Briefe eintüten richtig gemacht.
  • Ein eiliger Auftrag ist ein eiliger Auftrag. Ist. Ein. Eiliger. Auftrag.
  • Die Faxvorwahl 0180 ist nicht gleich 0800.
Weitere Inhalte in Vorbereitung.

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Dienstag, 9. Februar 2010

Erster Abend im neuen Sprachkurs

Achtung, langer Text!

Tja. Da schwanke ich nun noch zwischen Ärger, Verwirrung und der Frage, ob diese Lernmethode vielleicht doch am Ende Erfolg haben wird.

Anderer Stadtteil, neue Lehrkraft, fremde Gesichter. Das hätte doch als Eingewöhnungsprogramm reichen müssen...

Frau Milena ist eine ca. 50jährige, schwarzhaarige Italienierin, sehr lebhaft, natürlich nett. Sie macht überwiegend Frontalunterricht und schreibt jede Menge an die Tafel, Listen und dergleichen. Der Hammer war der Einstieg: "Wir sind ja mit Lektion eins so gut wie fertig..." Hallo? Im VHS-Programm ist festgeschrieben, dass dieser Kurs mit Buch Nummer zwei und daraus Lektion eins beginnt. Da hat sie mit dem vorherigen Kurs sich also weiter voran gearbeitet als vorgesehen - und die Cousine und ich dürfen nun im Schnelltempo den größten Teil von dieser Lektion zu Hause lernen... Kann man sich vorstellen, dass ich augenblicklich "satt" war???

Start war mit einer kleinen Auflistung von Reflexivverben (an der Tafel, jaha), die aber nicht im mindesten die Worte (Relfexivverben) vom Ende des Buches Nummer eins beinhalteten (das wäre m.E. besser gewesen, schon zum Zwecke der Wiederholung und Festigung, da gab es nämlich eine ganze Menge). Daneben eine kleine Übersicht von Konjugationsformen. So weit, so langweilig. Alsbald teilte uns die Signora in gemixte Dreiergruppen ein und verteilte Würfel. Es begann - jeder bewaffnet mit Schreibzeug - eine allgemeine Wanderung durch den Raum zwecks Neugruppierung. Aufgabe: Man möge abwechselnd würfeln und entsprechend der gewürfelten Zahl die entsprechende Konjugationsform der Liste auswählen und damit einen beliebigen Satz notieren. Die Signora durchwanderte währenddessen den Raum von Gruppe zu Gruppe, um hier und dort einen Satz anzuschauen. Festgestellt: Lernpartner/in haben null Ahnung, was einen Satz ausmacht. Vielleicht ein bisschen mehr als ein Verb? Leute, versucht es mal mit einem Subjekt, Objekt und einer Zeitangabe... Langweilig. Nach diesen drei Sätzen begann die Rückkehr zu den jeweiligen Sitzplätzen, um...

... ein Stückchen von der zum Buch gehörenden Übungs-CD anzuhören, um danach (Achung: hier die Bildung von neuen Zweiergruppen!) zu "diskutieren", was wir verstanden hatten, um das dann in solch einer Liste zu notieren. Auflösung der Zweiergruppen.

Nun durfte ein Mitschüler eben diesen Text aus dem Buch vorlesen. Hier (wie auch in den letzten Sprachkursen) fehlte die Korrektur von Aussprachefehlern. Warum wird alles "durchgelassen"? Leute, so wird das nichts.

Nächster Punkt: Die Sätze des Textes sollten gemeinschaftlich (also durch die Lehrerin - lautes Zwischenrufen sicherte Gehör) in die Liste auf der Tafel eingetragen werden. (Thema war: Vorschläge machen und akzeptieren oder ablehnen, Floskeln lernen.)

Alsbald folgte - man errät es kaum - die Bildung von Dreiergruppen inklusive erneuter fröhlicher Wanderung durch den Raum und Sitzplatzeinnahme. Dieses Mal gab es für jedes Grüppchen sechs "Memory"-Kärtchen, drei mit Vorschlägen, drei mit Antworten. Hiermit wurde nun ein unglaublich *spannendes* Memory gespielt, die Antworten kategorisiert, dann mussten diese Sätzchen notiert werden. Gruppenauflösung und erneute Wanderung.

Ein sehr kurzweiliger Unterricht, angesichts dieser Völkerwanderungen wird etwaiger aufkommender Müdigkeit vorgebeugt...

Und noch eine CD-Hörübung, nach der zu entscheiden war, ob die Vorschläge in den Dialogen jeweils angenommen oder abgelehnt wurden. Auffällig war: Kein Mitschüler versuchte, in ganzen Sätzen zu reden. Klar, das Risiko, Fehler zu machen, ist größer, wenn man einen ganzen Satz sagt, aber das Absondern von Bruchstücken fördert auch nicht gerade die Sprechkompetenz. Da bastele ich lieber einen Satz bzw. Sätze und habe irgendeinen Fehler drin (der mir dann korrigiert wird und ich gleich wieder etwas lerne) - oder?

Nun kam ein ganz spannender Punkt: Das Verteilen eines Arbeitsblattes (Hausaufgabe Nummer eins) und die Ansage von weiteren Hausaufgaben - von den Grammatikübungen sollen eine reichliche Menge angefertigt werden. Haaaallllooooo.... geht's noch? Meine Grammatikübungen habe ich immer schon nach eigenem Ermessen und reichlich gemacht, aber dann, wann ich Zeit dafür hatte! Könnte es ganz eventuell sein, dass wir "Schüler" auch noch ein normales Tagesprogramm haben, wie z.B. dem Nachgehen eines Broterwerbs? ...

Ach, übrigens, es ist eine junge Frau im Kurs, die noch nie mit einem Lehrbuch gelernt hat (womit denn, vergaß ich zu fragen, vielleicht ein PC- oder Internet-Kurs?) und den allgemeinen Vokabelstamm nicht "drauf" hat, und eine Frau, die von der VHS willkürlich (?) in diesen Kurs gestuft wurde, also auch Lehrbuch Nummer eins incl. Vokabeln nicht kennt. Der Cousine und mir fehlt ja "nur" eine Lektion (von dreien, die zu diesem Kurs offiziell gehören). Es handelt sich (Hinweis!) um einen Kurs für "Normallerner", nicht für "Schnelllerner".

Wie man unschwer erkennen kann: Ich bin "satt bis obenhin" und kann nur hoffen, dass wir uns Woche für Woche mehr an dieses Chaos gewöhnen werden.

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Sonntag, 7. Februar 2010

Vereiste Wege

In vielen Blogs ist bereits darüber geschrieben worden, in welch erbärmlichem und gefährlichem Zustand hier in Hamburg die Wege sind. Und da ich von meinem "kreativen Spagat" schrieb, habe ich bei meinem gestrigen Einkaufsweg mal den Zustand der hiesigen Wege fotografiert.

Hier in der Wohnanlage ist alles fein, die Anwohner beachten die Schneeräumpflicht, und der Hausmeister fährt jeden Morgen (manchmal sogar sonnabends!) mit seinem "Schneeräumtrecker" die Wege ab:



Auch die Treppe ist weitgehend vom Eis befreit:



Hier ist der Blick von der Treppe aus in Richtung Bushaltestelle und Bahnhof. Ziemlich mittig ist ein "inoffizieller" Fußgängerüberweg, ohne Zebrastreifen, aber mit abgesenkten Bordsteinkanten. Von hier aus ist die Kurve gut einzusehen, und der Übergang wird viel genutzt - auch von mir. (Das ist genau die Stelle, an der ich stürzte.)



Ich möchte an dieser Stelle einfach nur zeigen, dass auch die Wege zu den Bussen und zur Bahn nicht geräumt sind.

Von meinem Sturz merke ich heute nichts mehr, war also - außer dem Schreck - mehr oder weniger eine Bagatelle. Trotzdem probierte ich dann spaßeshalber gestern den längeren Weg aus: Am Rehrstieg entlang und unter der Bahnbrücke hindurch.



Es hatte zuvor einige Minuten geschneit, trotzdem kann man die vereiste Struktur des Weges ganz gut erkennen!





Nun war ich einmal dort angekommen und musste diesen Weg auch weiter gehen...



Vom selben Standpunkt der Blick zurück:



Irgendwie und irgendwann hatte ich es dann auch (sturzfrei) geschafft..

Es handelt sich hier um Wege ohne weitere Bebauung neben einer öffentlichen Grünanlage mit Spielplatz, für die folgerichtig keine Anwohner zuständig sind, für deren Räumung die Stadt zuständig sein sollte! Abgesehen vom bekannten Mangel an Streusalz: Hier ist nicht mal irgendein Granulat oder Sand gestreut.

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Samstag, 6. Februar 2010

Kreativer Spagat

Wie bereits abzusehen war, verlängerte ich gestern meine Arbeitszeit, um ein bisschen "was zu schaffen". Die Einarbeitung der neuen Kollegin verläuft insgesamt positiv, kostet aber außer Nerven und Geduld vor allem Zeit... Egal, irgendwann hatte auch ich dann gestern Wochenend-Feierabend.

Auf dem Heimweg mussten noch ein paar Erledigungen gemacht werden, und am Ende noch ein kleiner Einkaufsweg. Das ist an sich ja nicht weiter erwähnenswert, aber ich bringe in Erinnerung: Tagsüber ist Tauwetter, die huckligen Eisflächen tauen an, bilden Pfützen, der Schnee wird großflächig zu Glibber. Dann kommt die Nacht, alles wird zu Eis, am nächsten Morgen geht's von vorn los. Das bedeutet schlicht, dass es so gut wie überall rutschig ist. Ist man zu Fuß unterwegs, empfiehlt sich der Blick nach unten - getrocknete Stellen auf den Wegen oder Pfützen ohne Eis darunter? Streugut oder Sand auf Eis? Man "eiert" so seinen Weg entlang...

Das geht schon tagelang so, und wir haben uns bestimmt inzwischen alle daran gewöhnt. Obwohl ich normalerweise gut hinschaue, wo ich gehe - schon wegen meines anfälligen Knies - war ich vermutlich zu entspannt (oder einfach zu müde) unterwegs gestern.

Links hing meine Tasche, in der rechten Hand hielt ich den Einkaufsbeutel, und ich war fast am Fahrbahnrand zum Zwecke der Überquerung angekommen... *zack* schoss mein rechter Fuß vor, gleichzeitig der linke zurück, dank eingeschränkten Platzes (Rock) knickten wohl die Knie ein, und ich fand mich auf dem Eise liegend/knieend wieder. Tasche und Einkaufsbeutel - reflexhaft gut festgehalten - waren an ihrem Platz. Hier hatte ich nun den "kreativen Spagat" hingelegt - und kam zunächst mal aus dieser Nummer nicht wieder heraus... Bei jedem Versuch des Aufstehens rutschten mir die Füße wieder weg...

Na gut, schließlich kam ich wieder in die Vertikale und schließlich auch zu Hause an. Im Einkaufsbeutel schwamm alles in Joghurt, an meiner Hand lief Blut - Bagatellverletzung, dekorativ.

Heute Morgen stelle ich fest, dass mein rechtes Handgelenk schmerzhaft und in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist, auch mein Knie macht sich "so irgendwie" ein bisschen bemerkbar. Gottseidank ist Wochenende, und außer einem kleinen Einkaufsweg gibt es nichts, was mich "aufs Eis" zwingt... Und zwei kleine Prellungen bringen mich schon nicht um.

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Donnerstag, 4. Februar 2010

Befindlichkeit

Husten. Sonst nichts, keine weiteren Krankheitszeichen. Vorletzte Nacht kaum Schlaf, bzw. auf eine Stunde Schlaf folgte jeweils eine dreiviertel Stunde Gehuste. Meine Chefdame brachte mir Kräutertee mit, irgendein Apothekenzeugs in Teebeuteln, mit Gräsern und Blüten drin. Ob Ihr's glaubt oder nicht: Das Zeugs wirkt! Nach dem Genuss (ja, es schmeckt auch noch gut!) von drei Bechern begann der Husten, sich zu lösen. In der folgenden (letzten) Nacht waren die Schlafabschnitte deutlich länger - und ich hatte schon wieder mehr Energie. Auch heute (wieder Hustentee in der Firma getrunken) gab's eine deutliche Besserung. Werde mir mal aufschreiben, wie das Zeugs heißt, damit ich es gelegentlich nachkaufen kann. Abends habe ich übrigens hier weiter gemacht mit echtem Zitronengrastee von den Seychellen. Lecker. Vorsichtshalber den Mutter-Tag am nächsten Wochenende verschoben, nur für den Fall, dass ich irgendwie ansteckend sein sollte.

Ansonsten: Einarbeitung der neuen Kollegin. Anstrengend und zeitraubend, meine Arbeit türmt sich inzwischen, werde irgendwo Überstunden einbauen müssen... Es könnte aber sein, dass es sich lohnt: Frau K. schreibt sorgfältig jeden zu tätigenden Klick in unserer Software auf, und es gelingt ihr immerhin, nach dieser Mitschrift einige Vorgänge zu bearbeiten. Sie ist lernwillig, fleißig, sehr nett. Ich würde mir wünschen, dass sie abends ihren Schreibtisch aufräumt. Na ja, wenn das alles ist...

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