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Freitag, 5. März 2010

Geburtstagseintrag

Ich fühle mich so krank und schlapp, dass ich es nicht schaffe, einen der hier üblichen Geburtstagsgrüße für mein Kind zu basteln - schnief.

Es muss also dieses Mal ohne etwas Künstlerisches gehen:
Meinem erwachsenen Jungskind zum runden Geburtstag alles Gute, und dieses Mal mit einer ganz besonderen Betonung auf "Gesundheit"! Ich freu mich, dass wir uns morgen sehen können...

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Dienstag, 2. März 2010

Angesteckt?

Geht das eigentlich: Mit einem Schnupfen anstecken über 1.800 km Entfernung übers Telefon?
[Mein Kopf wächst gerade zu.]

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Sonntag, 28. Februar 2010

Erdbeben in Chile

Die Tochter meiner Freundin sowie ihre Mutter leben in Santiago. Da die Tochter heute einen runden Geburtstag hat, hoffte ich, sie wäre mitsamt Partner derzeit in Hamburg. Aber nein. Trotzdem ist erstmal alles gut gegangen. Meine Freundin schreibt mir (ich hoffe, ich darf das hier so vermelden, Namen sind herausgenommen):

ja, sind alle soweit ok, halten sich zur zeit bei meiner mutter auf, da ist es am sichersten, haben lange gebangt gestern, da wir erst um ca. 17:00 kontakt bekamen, (tochterpartners) vater und sein bruder sind noch nicht erreicht worden, die hielten sich in der nähe von concepcion im ferienhaus auf, seine mutter haben sie vor ein paar stunden endlich erreicht, die war im bus auf dem rückweg. (tochter) hat schon einen kleinen schock, da sie durch die verzogene wohnungstür erst nicht rauskamen, aber sonst ist kein großer schaden entstanden. naja wird kein besonders toller geburtstag heute.

Mehr Info: Tagesschau

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Samstag, 23. Januar 2010

Gefriergetrocknet

Nachdem Tochter & Co. hier waren, wir gemütlich gespeist und geklönt haben, sie mir ein "neues" TV-Gerät hingestellt und eingerichtet hatten (danke), habe ich nun einen klitzekleinen Weg durch die Kälte gemacht und ein paar Kleinigkeiten eingekauft.

- 8 °C haben wir derzeit (lt. großer Digitalanzeige an der Galleria) und sehr trockene Luft. Wo kürzlich noch dick der Schnee gelegen hatte und die Straßenränder matschig waren, ist heute alles knochentrocken. Einige größere Gnubbel-Eisflächen galt es zu umgehen, und auf Wiesen und Grünanlagen liegt noch Schnee, aber er wird weniger. Leider weht ein schneidender Wind, sonst wäre es direkt schönes Wetter. Egal, es war sowieso schon dunkel...

Zurück zum Besuch:

Die Geburtstagsgeschenke sind sehr erfreut angenommen worden, besonders natürlich der "Schwesterschuh"!

Das Armband sah im Dezember noch so aus:



Und nun ist es dank vieler Weihnachts- und Geburtstagsgaben fast voll. (Aber ich habe vorhin nicht daran gedacht, ein Bild zu machen...) Übrigens, dieses ist keine Pandora-Werbung!

So, Ende der Pause, meine Küche sieht noch aus wie ein Schlachtfeld ;))

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Samstag, 16. Januar 2010

Besuch bei der alten Dame

Ab heute laufen in diesem Jahr wieder die turnusmäßigen Besuche bei der Lady, die ja eigentlich und überhaupt als Einkaufshilfe gedacht sind. Sie hingegen kann das nur akzeptieren, wenn sie es als Kaffeebesuch sieht, vor dessen Start mir kurz eine Einkaufsliste in die Hand gedrückt wird...

Dann folgt der Kaffee in Begleitung meines mitgebrachten Kuchens, meistens dann auch angeregte Plauderei. Heute war's eher ein "Dampf ablassen": Ärger über das Telefon (Akkus laden nicht mehr voll, vermutlich wurden sie nach dem Neukauf vor Benutzung nicht lange genug das erste Mal geladen - die Anleitung sieht erheblichen Aufwand vor, das hatte ich damals auch überlesen!)... und üüüüüüberhaupt Ärger über "die ganze neumodische Technik"... Sie echauffierte sich wirklich sehr!

Irgendwann hatte ich denn gefragt, wieso ich den ganzen Ärger eigentlich abbekomme? Antwort: "Macht doch nichts." Meine Reaktion: "Macht eine ganze Menge, ich muss es nämlich aushalten." Ja, sie müsse das doch irgendwo los werden, sie lebe ja schließlich alleine. Meine Frage: "Soll ich vielleicht hier einziehen?" ...

Ich war der Meinung, ich müsste jetzt endlich mal sagen, dass es nicht angehen kann, dass ich mit dieser Welle von Ärger überflutet werde, für die ich gar nicht verantwortlich bin, und die ich weder verdient habe noch ändern kann noch abbekommen mag. Endlich ist es mir gelungen, mich in diesem Punkt abzugrenzen. Und sie wurde dann auch etwas gemäßigter in ihrem Ausdruck.

Ist schon klar, technische Geräte, die sämtlich mehr können als Funktionen benötigt werden, können verwirrend sein. Und sicherlich wäre es einfacher für alte Menschen, wenn jedes Gerät nur zwei Bedienknöpfe hätte, nämlich EIN und AUS. Aber ich kann es nicht ändern, die Welt ist, wie sie ist.

Und warum ausgerechnet SIE immer Pech mit ihren technischen Geräten hat, weiß ich auch nicht... Kopfhörer für den Fernseher sind bereits vier mal "durchgetauscht" worden gegen höherwertige Teile (jeweils mit Zuzahlung der Differenz) - warum gehen die Dinger überhaupt kaputt?

Warum sie überhaupt ein so kompliziertes Telefon hat, fragte sie mich allen Ernstes. Na, weil sie ausdrücklich ein schnurloses Teil haben wollte! Vergessen?

Oh je, da kommt noch einiges auf mich zu. Warum bin in dieser Familie eigentlich ausgerechnet ICH verantwortlich für die Technik? Nur weil ich eine PC-Affinität habe?

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Dienstag, 12. Januar 2010

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Nina

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Mittwoch, 6. Januar 2010

Zurück nach Rom

... fliegt Maren in diesem Moment.

Nach zwei Tagen Power-Shopping mit der Schwester und abendlichem Kofferpacken hatten wir noch eine "lange Nacht" - ganz aus Versehen wurde es halb zwei, und wir mussten zusehen, dass wir noch ein paar Stündchen Schlaf bekamen, bevor uns heute früh der Wecker aus unseren Träumen riss. Sehr schön war, dass der Bruder auch am Flughafen sein konnte. Und nun ist sie weg... *schnüff*

Ich werde gleich versuchen, ein wenig aufzuräumen und mich mental wieder auf den Arbeitsalltag einzustellen, der beginnt nämlich für mich morgen.













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Sonntag, 3. Januar 2010

Kulturschock

Maren begleitet in diesem Moment ihren Partner zum Flughafen.

Nach seiner Aussage gefällt ihm Hamburg sehr. Zwei Tage hätte er zur Eingewöhnung gebraucht, inzwischen viel von Hamburg gesehen, viele Unterschiede zu Rom festgestellt. [Diese sind insbesondere: Integration von Fremden, besonders im öffentlichen Leben - in Rom undenkbar. Die deutlich niedrigere Kriminalitätsrate, die sich z.B. dadurch äußert, dass Fenster hier nicht bei Abwesenheit mit stabilen Läden verschlossen werden müssen und ich ohne Risiko meine Terrassentür geöffnet lassen kann. Weiterhin die überwiegende Freundlichkeit der Menschen!] Er sagte, jetzt hätte er sich eingewöhnt und könnte ohne Probleme länger hier bleiben, ja er war regelrecht traurig, abreisen zu müssen.

Es bin eher ich, die einen Kulturschock hatte, der heute früh begann, nachzulassen... Es war mir nicht bewusst, dass nicht nur Hamburg sondern auch unser Familienleben sehr fremd wirken musste. [Auch wenn Maren nur noch sporadisch anwesend ist, leben wir automatisch und ohne zu überlegen sofort "unser normales Familienleben", das sowohl aus unausgesprochenen Spielregeln/Selbstverständlichkeiten als auch großen Portionen Gemeinschaft/Kommunikation besteht.]

Das Fehlen einer vormittäglichen Gesprächsrunde am Küchentisch nebst Tagesplanung setzte mir am meisten zu. Während das Jungvolk in Richtung City (Stadtrundfahrt, Hamburg Dungeon etc.) unterwegs war, grübelte ich stundenlang, was ich falsch gemacht haben könnte bzw. warum man so unhöflich war, nicht wissend, dass das hier Selbstverständliche in jenes Menschen heimatlicher Umgebung nicht bekannt ist. Dort verlässt man einfach vormittags das Haus und erscheint irgendwann wieder auf der Bildfläche.

Die (Spät-)Abende verliefen im Gegenzug sehr nett und harmonisch. Ich hatte reichlich Gelegenheit, in die italienische Sprache einzutauchen, konnte das meiste sehr gut verstehen, fühlte mich jedoch gehandicapped, da ganz einfach mein Ausdrucksvermögen noch so sehr eingeschränkt ist. Nach einem Jahr des Lernens kann ich nicht mehr von mir erwarten, hätte aber gern mehr gekonnt!

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Donnerstag, 31. Dezember 2009

Kleiner Stopp vorm Jahreswechsel

Ich bin ja seit einer Woche nicht dazu gekommen, hier etwas zu hinterlassen, was natürlich ganz und gar praktische Gründe hat.

Maren ist seit einer Woche hier, wir als Familie haben ein ruhiges und harmonisches Weihnachten gehabt - auch und vielleicht gerade wegen des kranken Sohnes. Ein bisschen turbulent war es am 2. Feiertag - fast schon traditionsgemäß war hier ein kleiner Volksauflauf. Einzig ein wenig schwierig war la nonna.

Es folgten ein Abend Italienisch-Nachhilfe durch mia figlia, ein Frauenabend gemeinsam mit der Cousine (und spontan lecker antipasti), ein Schwester-Bruder-Tag, ein Abend, am dem die Tochter bei Freunden war (und ich nicht einschlafen konnte, bis sie wieder hier war - verflixt, das "Kind" ist 24!).

Nachdem der Schnee sich gleich nach Weihnachten in nichts aufgelöst hatte, war heute die Überraschung groß: nevica!



Da ist sie nun wieder, die weiße Pracht!



Und F., den wir heute vom Flughafen abholen konnten, hat zuletzt vor etwa 20 Jahren Schnee gesehen - entsprechend friert er hier draußen.



Seit heute Nachmittag habe ich nun mit wenigen Unterbrechungen pausenlos Italienisch gesprochen, mehr recht als schlecht. Aber wenn ich bedenke, dass ich es erst seit gut einem Jahr lerne, muss ich mir mal selber auf die Schulter klopfen! Vor allem für meinen Mut, es bedenkenlos einzusetzen. Klar könnten wir auch wieder auf Englisch kommunizieren, aber noch hat mich der Ehrgeiz im Griff...

Zu meiner Freude kann ich aber etwa 90 % des Gesagten gut verstehen. Für Reaktionen meinerseits braucht es meist ein bisschen Zeit, das ist F. oft nicht ganz klar. Macht nichts, Hauptsache, ich übe gerade am "lebenden Objekt", die Chance muss am Wickel gepackt werden. Mein "zweibeiniges Wörterbuch" Maren muss dann öfter mal auf die Schnelle aushelfen.

Allerdings ist heute Abend auch meine Konzentration aufgebraucht. Morgen geht's dann weiter, ab Nachmittag in Gesellschaft der Nonna.

Obwohl ich eigentlich schon lange kein Silvester mehr feiern muss/mag, kommt die Lady, da sie sich bei sich zu Hause fürchtet (Böller auf dem Balkon usw.) - was weiß ich, wovor ich Angst bekomme, wenn ich alt bin? Vielleicht werde ich dereinst auch froh sein, wenn ich dann irgendwo aufgefangen werde...

So, lieber Leser, wenn morgen nichts Weltbewegendes passiert, war es das im Blog für 2009.

Ich wünsche allerseits einen "guten Rutsch"!

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Montag, 21. Dezember 2009

Zwei mal werden wir noch wach

... nein, nicht verzählt.

Mittwochabend haben wir Töchterlein /Schwesterlein hier. Und das ist nur noch "zwei mal schlafen" hin :))

(HVV-Fahrkarte heute Abend besorgt.)

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Sonntag, 20. Dezember 2009

Kleinmöbel

Ich finde mich soooo gut!
In weniger als einer Stunde habe ich eben zwei Kleinmöbel montiert. Ich bin gar nicht handwerklich ungeschickt - nur ungeübt!
*Schulterklopf*

(Hätte ich mir ja denken können, als Tochter eines Vaters, der auch mir immer alles gezeigt hat...)

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Mittwoch, 16. Dezember 2009

Notizen

Der Heizkostenableser ist "durch".
Apfelkuchen ist im Ofen. Die Küche allerdings ist noch ein Schlachtfeld.
Morgen bekomme ich den Tannenbaum *frei Haus* (Kollege).
Geschenke wollen verpackt werden.

@M.: Wieder ein durchweg positiver Bericht von der Schwester!

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Sonntag, 13. Dezember 2009

Kleine Kinder, kleine Sorgen...

... große Kinder, große Sorgen.

Ich dachte immer, das sei nur "so ein Spruch"... ist aber tatsächlich so.

Das Schlimmste ist für mich, wenn ich nicht aktiv helfen kann. Bei jeder Art von Problemen oder Krankheiten möchte ich am liebsten irgend etwas tun, damit es besser wird. Und jetzt bin ich in einer "Schleife der Hilflosigkeit" gefangen - mit rotierenden Gedanken.

Und will doch alle Vorbereitungen für ein trotzdem schönes Weihnachtsfest und den Aufenthalt der "Kleinen" treffen...

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Mittwoch, 9. Dezember 2009

Ich schaff das schon, ich schaff das schon...

... ich schaff das ganz alleine...

In diesem Monsterpaket



verbargen sich drei große Teile, 6 Kleinteile, eine Menge Schrauben, eine Montageanleitung und einige lose Kissen.

Ich wäre so gern verzweifelt, aber das hätte mir gleich gar nicht geholfen. Also den Schraubendreher gegriffen und erstmal die Montageanleitung studiert... Die war für mich tatsächlich das Schwierigste. Ich hatte noch nie Möbel zusammen gebaut... Am zweitschwierigsten waren die Schrauben ins Holz zu drehen, meine Handfläche brennt (werden das Blasen?), und mein Arm hat jetzt schon Muskelkater.

Jetzt bin ich eine Erfahrung und eine Schlafcouch reicher!


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Mittwoch, 18. November 2009

Hin und her, rauf und runter

... tanzt mein Kreislauf heut mit mir. Schwitzen und frieren im fröhlichen Wechsel - und ich bin unglaublich müde. Gehe für eine "Eule" ungewöhnlich früh ins Bett dieser Tage...

Etwas besser geht es jetzt, nachdem ich von der überstandenen OP der Tochter ausführlich gehört habe, es kann nur aufwärts gehen *hoff*

Vielleicht sollte ich denn auch nicht so viel von mir fordern in diesen Tagen - andererseits rückt Weihnachten immer näher, da will noch so viel bedacht, geplant und gemacht werden, in meinem Kopf läuft ein Karussell.

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Sonntag, 15. November 2009

Kurznotiz zur persönlichen Befindlichkeit

Deutlich besser, aber gesund fühlt sich anders an. Die wichtigsten/rückständigen Hausarbeiten sind zwar erledigt, was mich aber insgesamt sofort wieder schachmatt gesetzt hat. Sprache lernen bzw. Grammatik üben geht nicht, bin eben fast verzweifelt. Es kann nur besser werden!

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Samstag, 14. November 2009

Ehrlich gesagt

..., ich weiß nicht, ob ich mich hätte impfen lassen, wenn ich gewusst hätte, wie krank ich danach werden würde. Hoffe somit, mir wenigstens meinen zweiten Heiligenschein verdient und mein Karma positiv beeinflusst zu haben :))

Obwohl Fieber und Schüttelfrost jetzt Vergangenheit sind, die Bauchkrämpfe weniger werden, schwächele ich immer noch. Einfache Besorgungen außer Haus kosten so viel Kraft, dass ich hinterher stundenlang schlafen muss.

Heute Vormittag Adventspäckchen gepackt und festgestellt, dass gar nicht alles in einen Karton passt... alles durchgesehen und beschlossen, dass so gut wie nichts weg gelassen werden soll von mir - wurde es eben noch ein zweites Paket. Online bei DHL nach dem Werkzeug zum Adressieren von Labels und deren Druck gesucht - erfolglos. Die Funktion scheint verschwunden - zu Gunsten der sog. "Online-Frankierung", die ich aber nicht nutzten möchte. Also müssen die Teile händisch bei der Post ausgefertigt werden, die Post schließt hier aber sonnabends um 12.30 Uhr...

Es hätte ja vielleicht noch klappen können, wenn mir nicht ausgerechnet heute mein Knie wieder Ärger gemacht hätte - es dauerte einige Zeit, bis ich den "Bandsalat" in meinem Gelenk wieder zurecht gerückt bekommen und mich beruhigt hatte. (War es nicht genug, dass ich "impfkrank" war/bin, musste das jetzt auch unbedingt noch sein?)

Nun muss ich versuchen, meine Postsendungen am Montagabend aufzugeben, pünktlicher Feierabend und keine Störung im S-Bahnverkehr vorausgesetzt.

Mein kürzlich bestelltes Italienisch-Lektüre-Büchlein war noch abzuholen, also auf nach Harburg, schön langsam, das Knie ist noch etwas empfindlich. Durch ein überfülltes Phoenix-Center "geeiert", ohne viel wahr zu nehmen, dann weiter zum K-Kaufhaus, hatte ich doch kürzlich von der Chefdame einen Gutschein (aus dem Weihnachtsfundus vom letzten Jahr vermutlich) erhalten. Eine bestimmte DVD sollte es sein: "Festmahl im August", Tonspuren in deutsch und italienisch vorhanden, wenigstens etwas. Bin dann durch die entsprechende Abteilung geirrt, zunächst völlig orientierungslos - Himmel noch mal, was ist das dort unübersichtlich! - bis ich sie gefunden hatte. Bezahlt und ab Richtung Heimat.

Im Supermarkt später dann das Waschpulver vergessen einzukaufen, dann wird eben weniger gewaschen morgen! Stattdessen merkwürdigen Gelüsten nach fleischigen/salzigen/herzhaften Dingen sowie gesunden Fruchtsäften nachgegeben - als Rekonvaleszentin darf ich das - mein Körper wird schon wissen, was gut ist!

Zu Hause angekommen unmittelbar meinen Magen gefüllt (dank all' dieser Bauchkrämpfe hatte ich schon eventuelle Hungergefühle nicht mehr wahr genommen) - und praktisch sofort ins Bett gefallen. Vier oder fünf Stunden geschlafen. Trotzdem bin ich alles Andere als fit...

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Freitag, 6. November 2009

Bilder von Montag und von heute

Blumen von der Chefdame:



Und von den Kindern:



Die wurden natürlich gleich mit nach Hause genommen.



Am Mittwoch war Pati hier:



Heute habe ich die Amaryllis mit nach Hause genommen:





Ach, das sind ja gar keine Blumen :)



Aber das hier... so sehen sie heute aus:



P.S. Was uns hier in den Blumengeschäften als Amaryllis verkauft wird, sind eigentlich Rittersterne aus der Familie der Amaryllisgewächse. (Wie passend!)

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Dienstag, 3. November 2009

Stress oder so

Gestern begann der Tag bereits mit netten sms, kaum dass ich wach war. Es folgte ein großer Karton, der mich am Arbeitsplatz erwartete, Inhalt: ein feiner Blumenstrauß. Weiterhin ein Teelicht (Insider wissen, von wem das nur kommen kann) in Gemeinschaft mit einem deutsch-italienischen Rätselblock. Weitere sms trudelten ein, ich konnte dieses Mal ausnahmsweise das Handy nicht im Schrank eingesperrt lassen! Ein weiterer Blumenstrauß. Ein Anruf von der Nonna, nachdem mir vorher schon Tochterfreundin P. durch den Hörer ins Ohr gesungen hatte. Mehr sms, dann abends diverse Anrufe von lieben Leuten. Ein Geschenk in einem Umschlag im Briefkasten. Von Mails und Forumstexten soll hier gar nicht erst die Rede sein. Als würde das nicht genug sein, kam heute ein dicker Briefumschlag mit der Post. Dann später noch ein Telefonat und eine Verabredung.

Heute die letzte Stunde in der Firma jemandem PC-Nachhilfe gegeben. Dazu später mehr. Dann nach Hause *schnell, schnell*, die Cousine war schon im Anmarsch zum gemeinsamen Lernen. Alles nochmal durchgegangen, vieles besprochen, aber dieses Mal auch viel geklönt. Fix etwas gebrutzelt und meinen "Marschplan" für die nächsten Tage durchdacht:

Morgen Abend kommt P., vorher noch einkaufen, Donnerstag bleibt evtl. etwas Zeit zum Lernen, Freitag - den Zahnarzttermin muss ich verschieben! - nochmal Kuchen backen für Sonntag. Sonnabend zur Nonna, Sonntag der Besuch eines einzelnen Herrn (in Vertretung für die ganze famiglia, welche auswärts weilt), irgendwie zwischen all' diesem noch weiter lernen...

Und *husch* ist diese Woche, kaum begonnen, bereits vorbei!

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Sonntag, 25. Oktober 2009

So hat denn mein Sohn


1985

... gestern gut 3/4 meiner zahlreichen Fotoalben mit nach Hause genommen, zum Zwecke der Sichtung, Markierung und späterer Beauftragung an mich, welche Bilder bitte digitalisiert werden sollen.

Dabei geht es eben nicht um diese Fotografenfotos hier, sondern es wird eine sehr persönliche Auswahl getroffen unter einem ganz speziellen Aspekt, der sich mir möglicherweise erschließen wird, wenn ich diese Auswahl sehe.


1989

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Freitag, 23. Oktober 2009

Gar nicht so einfach

..., in der Bilderflut die richtigen Jahreszahlen zu erinnern. Den letzten Post korrigiert, dieses Foto hoffentlich gleich richtig bezeichnet:


1987

(Ich hoffe doch, es freut sich hier jemand!)

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Donnerstag, 22. Oktober 2009

Fotos

Der Sohn verlangt nach seiner Vergangenheit in Form von Bildern, so dass ich Stunden mit der Sichtung, dem Scannen und dem Zur-Verfügung-Stellen beschäftigt bin.

Dabei finde ich auch solche Schätze wieder:


1988

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Samstag, 17. Oktober 2009

Gardinen

Seit einer Stunde zurück von der Nonna:

Außer dem üblichen Einkauf war Gardinenwäsche angesagt, also habe ich mich auf einen Stuhl gestellt, die Gardine abgeklammert- kennt Ihr diese Gardinenreiter mit den kleinen Klämmerchen, verborgen hinter einem dekorativen Gardinenbrett und rollend auf einer passenden Leiste? Dann die beiden schweren Teile in die Waschmaschine gestopft, sie war mehr als voll. Wäre das alles meins gewesen, ich hätte in zwei Partien gewaschen. Aber des Menschen Wille...

Und dann zückte die Lady die Gebrauchsanweisung der Waschmaschine, wo ist denn das Gardinenwaschprogramm aufgeführt? Gefunden und peinlich genau befolgt. Klar funktionierte das, aber ich fragte mich, wozu man das allen Ernstes braucht... Bei mir kommt bzw. käme (wenn ich denn solcherlei Ungetüm-Gardinen hätte) das einfach bei 30°C in den Vollwaschgang, incl. ausdauerndem Schleudergang. Aber des Menschen Wille...

... war denn meine Qual: Die "angeschleuderten" Gardinen hatten reichlich Gewicht, als ich sie später wieder an oben genannte Klämmerchen klammerte, und ich hatte hinterher das Gefühl, als seien meine Arme doppelt so lang. (70er Jahre Grobstruktur-Gardine, zweigeteilt, zum auf- und zuziehen, reichlich Material, das sich voll Wasser saugen kann.)

Abgesehen davon war's ein ganz netter Tag, ein wenig anstrengend, da die Dame sich über dieses und jenes so recht echauffierte, was (eines der beiden Hörgeräte ist derzeit in Reparatur) zu allerlei Geräuschemissionen führte.

Freudentränen gab es, als ich die "latest news" hinsichtlich Weihnachten von mir gab, sowie das Statement, nun könne sie selbstverständlich nicht zum Jahresende verreisen. Ganz recht. Und die milde Gabe nachträglich zum Geburtstag wurde mir zur Aufbewahrung anvertraut.

Übrigens haben wir super leckeren Schokokuchen gegessen, der unbedingt einen Eintrag im Küchenblog wert ist, nur habe ich heute keine Lust, noch irgendwie produktiv tätig zu werden, kommt also noch!

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Donnerstag, 1. Oktober 2009

verbesserungsbedürftig

Da hatte ich nun gestern die Geburtstags-Homepage in den späten Abendstunden endlich ein bisschen bearbeiten können, alles war pünktlich um 0:01 Uhr im Netz - und habe heute in der Firma beim flüchtigen Drübergucken gesehen, dass sie nicht in Ordnung ist, die Darstellung weicht erheblich von der hier an meinem Monitor ab. Hoffentlich bekomme ich das gleich korrigiert! Schade...

P.S. Stelle gerade fest, dass das Darstellungsproblem nur im Internet Explorer besteht, Firefox zeigt alles so an, wie ich es möchte. Rätsel über Rätsel.

Wirklich ärgerlich, dass ich mit meinem neuen Office kein Frontpage mehr habe, der MS-Ersatz ist für mich verwirrend und überfrachtet. Habe mich also mit dem "KompoZer" vergnügt, bei dem ich allerdings die vertraute Offline-Seitenverwaltung schmerzlich vermisse. Any idea? (Aber nicht "Code im Editor schreiben"...!)

Und ich war natürlich dadurch so spät in der Falle, dass mir dieser Tag nicht eben leicht gefallen ist. Aber am Ende habe ich trotzdem im Job gute Arbeit gemacht.

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Herzlichen Glückwunsch!

Für Maren: Same procedure as last year.

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Mittwoch, 9. September 2009

Der zweiundachtzigste Geburtstag

Sie meinte, sie sei ja nun eine Greisin... So kommt sie mir nicht vor, oder ist es einfach so, dass man die eigene Mutter immer in einem ganz speziellen Licht betrachtet? Im Gesicht sind einfach nicht die tiefen Falten und Runzeln, die ich mit dem Wort "Greisin" assoziiere. Klar, den Terminus "körperlich fit" muss man mit Einschränkungen betrachten, aber eine alte Dame, die zwei Male pro Woche sich zum Fitness-Studio aufmacht, muss man wohl sonst mit der Lupe suchen! Geistig auf der Höhe ist sie auch, allerdings sind einige Ansichten vorgestrig, und so manche Geschichte wird häufiger erzählt als ich es mir wünschen würde, außerdem sollte man tunlichst das eine oder andere Thema meiden, um unnötige Verwirrung zu umgehen...

Als ich eintraf (einigermaßen beladen, denn einen großen Apfelkuchen für viele Esser hatte ich im Gepäck), war bereits mein Onkel L. anwesend, achtzig Jahre alt. Frisch und munter wie eh und je, im Gegensatz zu meiner Kinderzeit rank und schlank, strahlte er seinen speziellen und uns allen vertrauten Humor aus. Früher sagten wir, er sei ein "Sprüchemacher", heute ist das eben nur der altvertraute Onkel meiner Kindheit. Ich freue mich immer, wenn ich ihn (seit ein paar Jahren wieder) ab und zu sehe. Er ist sehr gut zu Fuß, fährt immer noch prima Auto und ist ständig in Aktion, kennt viele Leute und ist ausgesprochen unternehmungslustig. Aber natürlich ansonsten auch - wie sollte es anders sein - rückwärts gewandt.

Also.... ich traf ein und fand die beiden Herrschaften vor bei der Betrachtung uralter Fotos aus deren jungen Jahren, die allerdings jetzt weg geräumt wurden. Erstmal setzte ich eine Kanne Kaffee auf, der Kuchen konnte noch bis zum Eintreffen weiterer Gratulanten warten. Es folgte das Auspacken meiner Mitbringsel. (Ja, die Blanko-Postkarten waren heute gegen 13.30 Uhr endlich in der Post, und ich hatte gerade noch genug Zeit, sie durch den Drucker zu schicken und danach alles fein zu verpacken!) Während des Betrachtens der Karten erzählte L. eine nette Story über allerlei Tiere, die ihn auf seiner Terrasse zu besuchen pflegen - und es dauerte keine fünf Minuten, da gab es Geschichten aus dem Krieg zu hören. (Ich staune immer wieder über diesen zielgenauen fliegenden Themenwechsel!)

Ich bin all' diese Erzählungen aus den 30er und 40er Jahren so leid! Folglich machte ich ein höflich-interessiertes Gesicht und als kein Ende abzusehen war, sagte ich irgendwann "Nun ist es aber genug mit den Bombengeschichten." Oh Wunder, es wirkte!

Es wurden also weiter meine Druckwerke bestaunt. Gut, ich hatte die richtige Idee gehabt, aber so lange wollte ich dann doch nicht darüber reden, egal. Die nächste Viertelstunde ging es dann um das geschenkte Buch. Ob ich mit ins Kino zu dem Film gehen würde? Da ich ihn ja nun bereits gesehen hatte, konnte ich zumindest darüber einen mündlichen Abriss geben und einige der bemerkenswertesten Szenen schildern.

Der nächste Gast erschien auf der Bildfläche: Mein Bruder. Anlass für mich, als Hausfrau tätig zu werden und neuen Kaffe aufzusetzen, den Kuchen aufzuschneiden, den Tisch zu decken. Und genau passend erschien meine junge Dame. Solcherlei Unruhe mag ich, ich kann dann ständig irgendwas tun und muss nicht "entertainen". Für die Tochter also Tasse, Teller, Sitzmöbel organisiert. Noch eine Blumenvase aus dem Schrank geholt. Die Gesprächsführung Mutter, Bruder, Tochter überlassen und entspannt meinen Kaffee getrunken.

In kurzer Folge trafen nach ihrem jeweiligen Feierabend dann der Tochterpartner (sehr fein in seinem Geschäftsmann-Dress!) und die Bruderpartnerin (die mag ich auch gern und sehe sie viel zu selten) ein. Platzverteilung und noch einen Stuhl organisiert, Geschirr, Kuchen... und mich dann auch mal ganz egoistisch mit der Schwägerin unterhalten.

Gegen 20 Uhr verließen die jungen Leute und L. die Runde in heimatliche Richtung, und eine Stunde später, als die Erzählungen der Dame sich einzig um einen bestimmten ausländischen Herrn zu drehen begannen, war dieses das Signal für uns mittelaltes Volk, ebenfalls den Heimweg anzutreten. H. rollte bereits mit den Augen (nicht wirklich, aber mir kam es so vor), und ich kenne die Histörchen bereits und muss sie nicht zum hundertsten Male hören.

Ich denke, dass dieser Geburtstagsbesuch , wenngleich positiv empfunden, für die Lady anstrengend war, so dass nun gern auch bei ihr wieder Ruhe einkehren durfte.

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noch mehr Postkarten

Urlaub. Und Geburtstag der Lady. Die bestellten Spezialpapiere sind noch nicht eingetroffen, hätten aber gestern hier sein sollen. Glücklicherweise habe ich in meinem Fundus noch Klappkarten-Blankos gefunden und diese erstmal bedruckt. Hoffe, der Post-/Paketbote kommt bald!

Ich habe weitere Motive ausgesucht und einige neu bearbeitet, denn die Bildschirmdarstellung weicht teilweise erheblich vom Druckergebnis ab, das meiste ist aber gut geworden.

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Sonntag, 6. September 2009

Postkartenmotive

Ich könnte noch stundenlang so weiter machen, ziehe aber für heute erstmal die Bremse...


Bitte gerne (eingeloggt bei google/picasa) kommentieren...

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Samstag, 5. September 2009

Postkartenprojekt

Eines der Geschenke für la Nonna sollen ja selbstgemachte Postkarten aus meinen schönsten Fotos sein. Nachdem ich das Problem mit dem Spezialpapier nun hoffentlich zufrieden stellend lösen konnte (warte nun dringend auf Post), habe ich den heutigen Vormittag damit verbracht, meine digitalen Bilder zu sichten und erstaunt festgestellt, dass meine persönlichen Favoriten überwiegend nicht für diesen Zweck geeignet scheinen.

Auswahlkriterien sind:
  • Bedenke, die Karten sind für eine alte Dame.
  • Bedenke weiterhin, dass die Empfänger ebenso betagt sind.
  • Ist das Motiv plakativ?
  • Hat es ohne weitere Erklärung Aussagekraft?
  • Oder eignet es sich für eine Collage?
  • Inwiefern müssten die Fotos überarbeitet werden?
  • Der Zeitfaktor! Geburtstag ist nächsten Mittwoch.

Jetzt habe ich allerdings vom stundenlangen Gucken auf den Bildschirm Kopfschmerzen bekommen, muss erst einmal etwas Anderes machen.

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Donnerstag, 20. August 2009

Bitte einsteigen

Nina hat mir gestern ihr neues Auto vorgestellt, schwarzglänzend, sportiv und mit allem "neumodischen" Schickimicki.



Ich wünsche allzeit gute Fahrt und viel Freude daran!

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Mittwoch, 19. August 2009

Notiz

Keine neuen Einträge hier? Klar, mich gibt es noch :))

Bin zwischenzeitlich im Italien-Forum unterwegs, da fehlt die Zeit fürs Blog auch schon mal.

Gestern Abend Kuchen gebacken. Heute die große Tochter hier gehabt. Neues Auto begutachtet. (Fotos morgen.)

Sommerwetter, heute und morgen angeblich die beiden heißesten Tage des Jahres. Trotzdem Herbstfeeling, morgens muss ich schon wieder Licht anmachen. Abends riecht es draußen auch schon "irgendwie" nach Herbst.

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Samstag, 8. August 2009

Haushandwerker

Oli war hier, das erste Mal seit längerer Zeit. Und wie das so ist, wenn Frau Single nicht unbedingt handwerklich begabt ist, gab es hier bereits einen Reparaturstau. Mit einer Affengeduld und großer Sorgfalt hat er sich über sämtliche elektro- und sanitärtechnische Probleme her gemacht. Außerdem den defekten Schalter der DigiCam ausgetrickst. Kostenpunkt: Eis mit Sahne und etwas Kaffee. Total preiswert, aber er lässt sich leider nicht verleihen, Anfragen sind also zwecklos.

Und wie immer, wenn wir ins Schnattern geraten, haben wir wieder ein bisschen die Zeit aus dem Blick verloren, denn weiterhin ging es um Telekommunikationstarife, Versicherungen, Web-Domains. Außerdem habe ich von ihm noch ein paar tolle Sonne-und-Wasser-Fotos bekommen, die er während seiner Ausflüge kürzlich gemacht hatte.

Kurz angerissen die Arbeitslage (im Moment noch alles sicher, doch es wird immer wieder über Kurzarbeit und Kürzungen gesprochen) und, da habe ich echt gestaut, weitere angedachte Fortbildungsmöglichkeiten. Einerseits ziehe ich meinen Hut bei so viel Engagement und Ehrgeiz, andererseit, so aus mütterlicher Sicht, würde ich ihm einfach mal eine Strecke "normales Leben" ohne diese Doppelbelastung wünschen.

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Samstag, 18. Juli 2009

Tochtertag

Ganz früh aufgestanden und all' meine versäumte Hausarbeit nachgeholt. Die Große kam mit Brötchen im Gepäck, da wurde natürlich erst einmal lecker gefrühstückt und allgemeine Neuigkeiten ausgetauscht.

Es folgte ein Großeinkauf beim Discounter, schließlich ein neuerlicher Baumarkt-Gartencenter-Besuch.



Da habe ich mir nicht nur schon wieder reichlich Gartenarbeit vorgenommen, nein, die Terrasse muss auch noch bis zum nächsten Wochenende besuchsfein sein. Keine Ahnung, wie ich das hinbekommen soll, aber die Sitzmöbel samt Tisch werden definitiv gebraucht. Schlimmer noch: Ich habe mir eine schöne Tischdekoration vorgenommen - ein besonderer Abend verlangt nach besonderen Maßnahmen. Aber ein neues Kuchenexperiment steht morgen auch an. Kann ich irgendwo eine Wochenend-Verlängerung beantragen?

Am Nachmittag stand dann noch eine besondere Unternehmung auf dem Programm, die bekommt einen extra Eintrag...

Beendet haben wir unseren gemeinsamen Tag denn mit lecker Kaffee und einem Stück Blaubeer-Crostata.

Ein schöner Tag mit Dank an Nina für - aber nicht nur! - das Hereinschleppen meiner Einkäufe.

Und jetzt muss ich erstmal Fotos sichten!

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Samstag, 11. Juli 2009

Den Tag bei der Lady in B. verbracht

Alles in allem ein netter Tag, es geht ihr ganz gut so weit, die Verletzungen sind zum größten Teil verheilt, aber Sie ist die dauernden Arzttermine leid - kann ich verstehen, ginge mir nicht anders.

Wir waren Testesser für mein Backexperiment... Hammer und Meißel wären nicht schlecht gewesen :))

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Samstag, 20. Juni 2009

Blessuren

La Nonna besucht und die Blessuren begutachtet, entsprechenden Bericht an die Familie verfasst - das ginge dann hier doch zu weit.

Einkäufe erst hier für mich, dann dort für sie.

Und nun noch ganz schnell ein Schnipselchen vom Sonnabendabend für mich erhaschen.

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Dienstag, 16. Juni 2009

erstmal hinsetzen

Ruft mich die Lady an und sagt, ich solle mich erstmal hinsetzen. [sitz]
Sie käme gerade aus dem Krankenhaus. [Stirn runzel]
Und sei so weit in Ordnung. [Ja, was denn nun?]
[Nachfrag mit: "Erzähl bitte die Geschichte von vorn"]

Sie sei in die City gefahren zwecks einer Besorgung.
Und stand gerade auf einer aufwärts fahrenden Rolltreppe im/am Hauptbahnhof.
Mit den Krücken.
Kam ein in Eile seiender Mann.
Drängelte hastig an ihr vorbei.
Sie kam ins Wanken.
Fiel um.
Rückwärts die Rolltreppe hinunter.

Waren zwei Frauen, drückten den Notstopp, liefen zur Polizei, alarmierten den Unfallwagen.
War ein mittelalter oder älterer Herr, blieb bei ihr, redete beruhigend auf sie ein.
Kam ein Unfallwagen mit Sanitätern, brachte sie ins Krankenhaus.

Untersuchung hier und dort, alles sehr gründlich.
Schläfe: Platzwunde.
Schulter: nichts, hierhin kam die Tetanus-Impfung.
Linker Ellenbogen: dicker Bluterguss.
Linker Daumen: gebrochen, "steht ab".
Mancher hat "von Haus aus" solchen Daumen. Sie nicht. (Ich nicht.)
Daumen geschient.
Linker Mittelfinger: blutet. Platzwunde. Getaped.

Mehr untersucht, geröntgt, hierhin und dorthin gebeugt.
Wirklich alles sehr gründlich, vier Stunden lang.
Alles andere ist in Ordnung.

Was wirklich wundert:
Stimmungslage durchaus positiv. [O-Ton: "Kann vorkommen, man erlebt so manches im Leben".]
Stimme dynamisch-kraftvoll.

Beruhigend: Es waren sofort nette und hilfsbereite Menschen zur Stelle.
Der "Mann in Eile" = der Rempler hat offenbar von seiner Unfallverursachung nichts mit bekommen.

Grund des Anrufes bei mir:
Ich soll mich am SA, wenn ich komme, nicht wundern!

Nachsatz:
Und morgen geht es wieder ins Fitness-Studio.
... ... ...

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Mittwoch, 3. Juni 2009

Gute Nachrichten von der Lady

@la mia famiglia
Es besteht zwar ein Aortenherzklappenfehler, dennoch kein Anlass für eine Herz-OP, da insgesamt das Herz sehr kräftig und gesund ist. Nur unter Beobachtung muss sie bleiben.
Alles andere geht auch gut voran, und die Stimmung schwankt zwischen sehr gut und euphorisch.

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Samstag, 30. Mai 2009

zurück aus B.

Ganz die brave Tochter, habe ich heute Einkäufe erledigt, hauptsächlich ging es um die Versorgung mit frischen LM, die schweren Dinge wird im Laufe der Woche HR besorgen. Ansonsten einen unterhaltsamen Nachmittag verbracht und natürlich das Neueste von der medizinischen Front erfahren: Herzecho (Untersuchung) ist am Mittwoch, der Haus-Internist drängelt. Alles andere wird allmählich immer besser. Stimmungslage: einwandfrei bis positiv.

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Dienstag, 26. Mai 2009

Familieninformation

Außenstehende werden schon lange bemerkt haben, dass hier auch Familien-Infos hinterlegt werden. Das ist zwar für fremde Leser langweilig, für uns aber schnell und praktisch. So muss nicht alles mehrfach erzählt werden.

@family:
Es gab ein längeres Telefonat mit der alten Dame. In aller Kürze:

1. Dekubitus an der Ferse, verursacht durch den Krankenhaus-Aufenthalt auf Grundlage von cortisongeschädigter Haut (Langzeiteinnahme vor einigen Jahren):
Es scheint ein ziemlicher Umstand zu sein, eine Krankenschwester zu bekommen, die eine regelmäßige Versorgung vornimmt. Die Stelle ist jedoch so ungünstig gelegen, dass sie nicht selbst versorgt werden kann.

2. Das immer noch geschwollene Knie, inzwischen gibt es Schwellungen bis zum Fuß, ist ein Lymphödem, das postoperativ entstanden ist. Dagegen ist Lymphdrainage verordnet worden. Zunächst muss eine Praxis für Krankengymnastik - in Verbindung mit dem nächsten Punkt - gefunden werden, die diese Behandlung anbietet. Ich habe angeregt, bei der Krankenkasse nachzufragen, evtl. kann man dort sagen, welche Praxis im PLZ-Gebiet geeignet ist. (Wenn nicht, muss ich im I-Net nach Adressen fahnden.)

3. Durch das außerhäusige Gehen (zuvor das Training in der Reha) mit zwei Krücken sind Rücken und Arme schmerzhaft verspannt (?), dagegen ist Gymnastik verordnet worden. Rest siehe 2.

4. Das früher genannte kardiologische Problem ist eine "Herzklappen-Insuffizienz III. Grades" und bedarf dringender Abklärung, sobald die Patientin (noch) besser zu Fuß ist - in ca. 4 Wochen?

5. Ich werde am SA hinfahren und u.a. Einkäufe erledigen, damit wieder allerlei LM-Auswahl im Hause ist.

6. Trotz allem ist die überwiegende Stimmung positiv. Ich habe darauf bestanden, immer einen Schritt nach dem nächsten zu machen und sich nicht verrückt machen zu lassen.

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Donnerstag, 21. Mai 2009

Familienkasse europäisch

Seinerzeit schickte mir die KG-Kasse das Formular zu, und jetzt verlangt man nur nach einer Bescheinigung, die dieses und jenes bestätigt. Und eine Immatrikulationsbescheinigung, die es in bella Roma nicht gibt* , da die gesamte Uni-Prozedur dort über's Internet stattfindet. Ich habe jetzt stundenlang gesucht, bis ich das Formular E402 nicht nur in deutsch (gibt es nicht auf der Seite der Fam.-Kasse HH!) sondern auch in italienisch (damit die Uni versteht, was sie ausfüllen muss) gefunden hatte. Kann sich wohl jeder vorstellen, wie dick mein Hals inzwischen ist...

Gleich geht alles completamente in die Post, damit wir die Behörde auch bald zufrieden stellen können.

*) Update: gibt es doch, liegt bereits hier vor (08.06.09)

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Mittwoch, 20. Mai 2009

Schweden

Der großen Tochter wünsche ich ein interessantes und fröhliches WE in Göteborg. Guten Flug!

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Montag, 18. Mai 2009

mp3 oder: manchmal ist Muttertag an einem Montag im Mai

Unterstützend zum Italienischkurs gibt es immer mal "etwas auf die Ohren" - besser: in die Ohren. Ich habe den Inhalt einiger Lern-CDs in mp3-Dateien umgewandelt, von denen ich mich bei Haus- oder Gartenarbeit beschallen lasse bzw. lassen möchte. Denn:

Mein Handy ist als mp3-Player nur bedingt zu gebrauchen. Erstens ist die lauteste Einstellung mitunter zu leise. Zweitens, und das ist viel wichtiger, fiel mir das Handy während des Werkelns bereits häufiger aus der Hosentasche, ergo: Es ist zu schwer.

Meinen Haushalt durchforstet nach Playern. Das Ergebnis ist höchstens drittklassig: Einer ist ein Karten-Player, der immer mal wieder "springt" (wie eine Schallplatte mit Knacks - wer kennt noch Schallplatten?) bzw. manche Titel gar nicht spielen mag.

Der zweite ist ein chinesisches No-Name-Produkt, auf den ersten Blick ganz okay. Aber das Kabel mit den Knopfhörern ist deutlich zu kurz. Ein anderes kann nicht genommen werden, da die Buchse nicht unserer 3,5 mm-Norm entspricht. Frust!

Mein (jahrelang in einem Karton sein Dasein gefristet habender) allererster mp3-Player, seinerzeit ein Top-Gerät mit 64 MB internem und 64 MB externem Karten-Speicher ist nur mittels proprietärer Software an den PC zu koppeln - bis Win98/ME! Läuft unter Vista nicht. (Und es wäre, ganz nebenbei bemerkt, ein ganz klein bisschen zu wenig Speicher *g*)

Ich bin ja bescheiden und wurstele mich so durch...

Aber es war doch wichtig genug, dass ich davon dem Töchterlein erzählte. (Ja doch, wir unterhalten uns auch über mein Italienisch-Lernen und meine Methoden.)

Der geneigte Leser hat den Fortgang dieser Geschichte sicherlich bereits erraten:



In dem heute Abend mühsam von der Post abgeholten Tochterbrief aus bella Italia lag unter anderem - genau: ein mp3-Player! Winzig, mit Clip, viel Speicher und in rosa. Für die Mutter, die im Herzen auf ewig ein Mädchen bleibt und alles liebt, was rosa ist und/oder glitzert. (Und sich jetzt richtig "was auf die Ohren geben" kann.)

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Samstag, 16. Mai 2009

Die Lady ist wieder zu Hause

Nachdem der Bruder und ich am Donnerstag für einen Lebensmittelvorrat gesorgt hatten und die Wohnung auf Hochglanz gebracht war, begab ich mich gestern Nachmittag zu der frisch eingetroffenen Dame. Und war total erstaunt, wie fröhlich und positiv sie gestimmt war. In der Wohnung bewegt sie sich bereits ohne irgendwelche Hilfsmittel - das hätte ich jetzt nicht gedacht!

Und plötzlich war eine Riesenlast von mir genommen.

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Dienstag, 12. Mai 2009

Fanø, o Fanø, o hvor du er skøn

Fanø, o Fanø, o hvor du er skøn,
hvid er din strandbred, din bølge så grøn.
Hvor er de klitter, og hvor er de skær,
hvor er det flyvesand hvid're end her?

Ser vi til fuglen, som rejste hvert år,
kom dog tilbage hver eneste vår,
mon den det gjorde, om ikke dens lyst
drog den dog helst til vor sandede kyst.

Fanø, o Fanø, ø hvor du er skøn,
hvid er din strandbred, din bølge så grøn.
Hjemstavn, o hjemstavn, ja, sikkert jeg tror,
du er den fagreste plet på vor jord.

Henriette Nielsen

Lied hier wieder gefunden - kann gerade mein altes "Sangbog" nicht finden.

Die Kollegin fährt nächste Woche hin, und da kam mir dieses Lied wieder in den Sinn - ich hatte nämlich von der täglichen Singstunde meiner Kinderurlaube erzählt.

Bei all meiner Italien-und-Rom-Begeisterung bleibt nämlich das Heimweh nach Fanø immer präsent...

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Dienstag, 5. Mai 2009

Was lange währt usw.

Im September letzten Jahres hatte ich einen formlosen Antrag gestellt, im Dezember diverse Formulare abgeschickt, Anfang Januar weitere Bescheinigungen eingereicht - und die Hoffnung schon fast aufgegeben gehabt. Täglich hatte ich, nachdem mir aus dem Briefkasten gähnende Leere entgegen geblickt hatte, mit mir gekämpft, ob ich einen Nachfassbrief schreiben sollte oder nicht. Keinen geschrieben und weiter gerätselt. Und heute: positiv! Ich freu mich sehr für das Töchterlein.

Aber: Ist eine so lange Bearbeitungszeit normal? Würde ich in diesem Schneckentempo meinen Job machen, ich wäre ihn schon lange los.

Mia figlia, sei una donna ricca!

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Mittwoch, 29. April 2009

in der Reha-Klinik

Heute zum Feierabend konnte ich die Zentrale der Klink dann erreichen und bekam auch die gewünschte Telefonnummer, so dass ich am Abend mit der Patientin telefoniert habe. So weit ist alles in Ordnung, sie arbeitet brav ihr Bewegungsprogramm ab, und die medizinische Versorgung hört sich auch einwandfrei an. Nicht so super ist wohl die Massenabfertigung der Patienten. (Essen in sechs Schichten nacheinander, die letzte Schicht bekommt nur noch klägliche Reste.) Auch die Organisation ist nicht immer optimal. Auffällig ist wohl, dass alte Patienten im Dialog wie Kleinkinder behandelt werden, besonders von jungen Mädchen und Frauen, die dort als Hilfskräfte eingesetzt werden. Ich habe die Lady gebeten, großzügig zu denken, die Mädels meinen es nett und haben's noch nicht so "drauf".

Ansonsten: Grüße an die Family.

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Dienstag, 28. April 2009

Telefonzentrale nicht erreichbar?

Die Nonna ist seit gestern in der Reha-Klinik (hoffe ich doch jedenfalls!). Gestern Abend war es nach dem Sprachkurs zu spät zum Telefonieren. Und heute: Die Telefonzentrale lässt eine Ansage mit Sprechzeiten laufen. Eine Zimmer-Telefonnummer ist mir nicht bekannt, wollte diese ja gerade in der Zentrale erfragen! Nun bin ich gespannt, ob meine höfliche Mail mit der Bitte um Info beantwortet werden wird.

Übrigens rief heute Abend wieder R. aus Italien an, der wohl tagsüber mehrfach versucht hatte, die Nummer zu erfahren - erfolglos. Die Auskunft einer Dame hätte er nicht verstehen können, und es mag sein, dass auch er nicht verstanden wurde, denn wenn er aufgeregt ist, muss man ihn kennen bzw. sehr gut hinhören, um das Holper-und-Stolper-Deutsch zu verstehen. Ich habe versprochen, ihn zu informieren, so bald ich etwas weiß *seufz*. (Ich war schon wieder versucht, It. mit ihm zu reden, fürchte aber, mir fehlen immer noch Millionen von Wörtern...)

Ist es normal, dass in einer Reha-Klinik abends das Telefon nicht besetzt ist? Ich kenne mich mit solchen Einrichtungen nicht aus...

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Samstag, 25. April 2009

Weltreise

Ich bin seit einer Stunde zurück von meinem Ausflug zum Krankenhaus. Weltreise vom Süden der Stadt bis in den Norden, incl. Fahrt mit der alten, tuckeligen AKN.

Der Patientin geht es so weit ganz gut, gehen mit Krücken ist nicht, dafür fehlt die Kraft, aber per Rollator kann schon mal der Gang rauf und runter gewandert werden. In der Besucherecke gesessen und geklönt, Käffchen getrunken, später (zurück im Zimmer) einer interessanten Beinbeuge- und -streckmaschine bei der Arbeit zugesehen. Wäschetausch und noch etwas in den Reha-Koffer gepackt. Das kardiologische Problem besprochen, Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Das muss auf jeden Fall warten, bis die Lady wieder auf den Füßen ist. Im wortwörtlichen Sinne.

Nach meiner Heimkehr erstmal ein Weilchen auf der Terrasse meinen Pflanzen beim Wachsen zugesehen - so hatte ich denn wenigstens einen Moment etwas von dem schönen Wetter!

Hunger. Aber ich bin faul jetzt, habe ein Gratin in den Ofen geschoben, das macht sich von selber.

Ende Gelände.

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Montag, 20. April 2009

Operation überstanden

So weit alles in Ordnung nach Auskunft des sehr freundlichen Personals. Hier allerlei Anrufe wegen des werten Befindes gehabt. Das ganze Drumherum mit HR, der ja zur Zeit selbst in einer Reha-Maßnahme steckt, ausführlichst besprochen.
Stimmungslage: così così

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Sonntag, 19. April 2009

Krankenhaus

Heute zusammen mit der Großen die Nonna ins Krankenhaus gebracht. Morgen soll operiert werden. Allerdings muss morgen früh erstmal der Kardiologe hinzu gezogen werden. Irgend etwas ist nicht ganz so, wie es sein soll.

Danach mit der Tochter zwei Stunden im Stau vor dem Elbtunnel zugebracht.

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Mittwoch, 15. April 2009

Koffer gepackt

... mit der alten Dame. Einen fürs Krankenhaus, einen für die anschließende Reha. War gar nicht so schwierig, und die Koffer sind nicht einmal ganz voll geworden. Was war daran so kompliziert? Oh, oh, ich möchte nicht wissen, wie ich bin, wenn ich über 80 bin.

Und ich möchte nicht meine Kinder am Aufbruch hindern, in dem ich immer noch ein neues Thema ausgrabe, und noch eines, und noch eines...

Ansonsten war's natürlich nett und freundlich gewesen. Und ich soll "alle meine Lieben" grüßen - wie soll ich das machen, wenn doch keiner hier ist? Also auf diesem Wege.

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Montag, 13. April 2009

Entschwunden

... ist das Töchterlein nun wieder.

Viel zu schnell sind die paar Tage gelaufen (natürlich), und sorgfältig musste das "soziale Kurzprogramm" geplant werden, damit für Freundinnen und Familie das passende Zeithäppchen vorhanden war. Gut gemacht!

Liebe große Kleine, ich wünsche dir eine gute Ankunft (grüß bella Roma von mir) und mach's weiter so gut wie bisher!



Schwesternbild, da ich weiß, dass der Bruder nicht veröffentlicht werden mag.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge wende ich mich nun der Hausarbeit zu und überlege, was ich mit diesem immer noch wunderhübschen Ostertag anstellen werde.

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Samstag, 11. April 2009

la Nonna

Gestern Nachmittag haben wir "la nonna" besucht, die sich sehr freute, Maren zu sehen. War allerdings nicht unanstrengend. Selbstverständlich gab es neue Diskussionen über die geplante OP bzw. deren Folgen, aber glücklicherweise dann auch umfangreiche Berichte über Erlebnisse der Dame in bella Italia.

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Mittwoch, 8. April 2009

zwischendurch

Mit Maren gestern alle "Muss-Wege" erledigt - bei Bank und Krankenkasse immer wieder nach der Immatrikulationsbescheinigung gefragt worden (gibt es in Rom nicht, Uni-Anmeldung u.ä. geht nur online), bisschen gebummelt, abends die große Schwester hier gehabt, später ein einfaches, schnelles (und leckeres) Essen gezaubert, danach völlig erledigt ins Bett gefallen.

Heute erstaunlich lange ausgeschlafen (hatte ich seit Monaten nicht mehr), bisschen draußen gewesen (Maren musste dem hiesigen Supermarkt "Hallo" sagen - ist doch alles anders als in It.), danach gab's einen sehr lebhaften Nachmittag mit der besten Freundin. Die Schwester brachte eine tolle Rose mit. Den Abend beschlossen mit Pasta, Vino bianco und langem Gespräch. Das "Programm" der nächsten Tage fixiert. Die paar Tage laufen zu und zu schnell!


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Montag, 6. April 2009

Die Maren-Tochter ist zu Hause

Wie schon am letzten Eintrag unschwer zu erkennen, hat alles super geklappt. Töchterchen wurde zwar in Rom durch das Erdbeben um 3.30 Uhr aus dem Bett geschreckt und hatte somit sehr wenig geschlafen, kam dennoch erwartungsgemäß sehr pünktlich und frohgemut in Hamburg an.

Während der Heimfahrt klärte ich sie über die näheren Umstände des Erdbebens auf, ich hatte ja den Vormittag mit der TV-Berichterstattung verbacht, und dankte dem großen Schicksalslenker, dass in Rom nichts weiter passiert zu sein scheint.

Zu Hause angekommen wurde ich dann mit allerlei lieben Mitbringseln beglückt, und schon mussten wir wieder los: Maren hospitierte beim Sprachkurs, während dessen Verlaufes ich so ungefähr jeden Fehler machte, den frau nur begehen kann. Immer wieder fallen mir bei freier Rede nicht rechtzeitig die Wörter ein, nach denen mein gemartertes Hirn fieberhaft sucht. Insgesamt war's aber nett, mal wieder eine Stunde "außer der Reihe", nicht streng nach Lehrbuch, was ich gut finde, denn oft kommen wir zu weng zum Sprechen und werden mit Grammatik oder Vokabeln vollgestopft. Erst beim Reden fallen ja die eigenen Fehler so richtig auf.

Nach einem gemütlichen Abendessen sind wir nun auch "bettreif".

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Mittwoch, 1. April 2009

Maren kommt

am Montag *jubelfreu*

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Donnerstag, 19. März 2009

Die alte Dame wird operiert

... in der Woche nach Ostern. Ganz zufällig passend habe ich dann Urlaub und werde sie in die Klinik begleiten. Und eine Woche später wird sie direkt vom Krankenhaus zur Reha gebracht, und zwar zum Schloss Schönhagen.

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Dienstag, 10. März 2009

Ein schlechter Tagesbeginn

Heute früh im Bad machte ich mit meinem Knie eine unbedachte Drehbewegung - und gnurps... Schmerz! Erstmal ließ ich mich auf dem Wannenrand nieder und holte tief Luft. Versuchte, mich zu beruhigen, um das Bein wieder in Ordnung zu bringen. Mittlerweile weiß ich ja aus schmerzhafter Erfahrung, dass ich es mit ganz bestimmten Handgriffen wieder richten kann. Was mir zunächst nicht gelang, aber nur funktioniert, so lange das Knie nicht anschwillt.

Plötzlich sackte mein Kreislauf ab. Schweißausbrüche, Übelkeit, das volle Programm. Bevor ich nun rückwärts in die Wanne zu kippen drohte, rutschte ich auf den Fußboden. Was schon unten ist, kann schließlich nicht mehr fallen... Und versuchte weiter, meinem Meniskus aus der Klemme zu helfen... Ich brauchte aber ganz nötig einen Schluck Wasser. Also langsam hochgequält, etwas getrunken und dann, die Schweißausbrüche ignorierend, ins Wohnzimmer gehumpelt. Ich musste doch wissen, ob ich im Notfall mein Telefon würde erreichen können. Okay. So weit, so nicht gut.

Zurück ins Bad. Irgendwann das Knie geschafft in Ordnung zu bringen. Der Kreislauf beruhigte sich ein wenig. Und es war bereits fast 6.30 Uhr! Dieses wundervolle Morgenprogramm hatte mich also fast eine Dreiviertelstunde gekostet.

Ich weiß nicht, wie ich das Wunder vollbracht habe, in der verbliebenen kurzen Zeit zu duschen, Haare zu föhnen, mich aufzubrezeln und dann noch sehr rechtzeitig das Haus zu verlassen. Ich kam superpünktlich im Büro an.

Einige Stunden war mir - trotz Kaffee und Wasser - ein bisschen schwummerig. Und ganz bestimmt stand ich unter Schock. Glücklicherweise war's ein ruhiger Arbeitstag. Allerdings wäre ich gerne vorzeitig nach Hause gegangen, jedoch hatte die Kollegin einen Zahnarzttermin und *sie* ging deshalb früher...

Mein Knie fühlt sich innerlich geschwollen an, ansonsten bin ich fast gut zu Fuß. Und der Kreislauf hat sich beruhigt. Allerdings hat mir das Erlebnis einen gehörigen Schrecken eingejagt, so dass ich überlege, morgens ein Telefon mit ins Bad zu nehmen - für den Fall der Fälle...

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Donnerstag, 5. März 2009

Wieder ein Jahr weiter

Unglaublich, aber wahr: Mein erstes Baby ist heute 29 Jahre alt!



Meine Glückwünsche gehen heute an den jungen Mann (auch wenn er hier nicht mitliest) - und irgendwie ebenso an mich :)

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Dienstag, 24. Februar 2009

Mütterliche Antennen

... funktionieren auch bei 1700 km Entfernung.



Meine "Mäuschen-sag-mal-piep-Mail" brachte mein Telefon dazu, dass es "piiiiiep" krächzte. Aber das Schlimmste scheint überstanden zu sein. Irgendwie merke ich hier immer, wenn es dort mit der Gesundheit hakelt. Mutter ist man eben für alle Zeit und über alle Grenzen hinweg.

Riprenditi!

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Samstag, 21. Februar 2009

Die Knie der alten Dame

... machen Beschwerden.
Ein Knie ist "an sich" gesund, jedoch durch Fehlbelastung zum X-Bein verdreht und stark schmerzend. Dieses ist verursacht mittelbar durch die Hüftprothese, bei deren Anbringung vor langer, langer Zeit das Bein verkürzt wurde. Durch die veränderten statischen Bedingungen ergeben sich o.a. Beschwerden.
Das andere Knie (an der Seite der Hüftprothese) ist lt. fachorthopädischer Aussage "total verbraucht" und benötigt Ersatz. Der so gearbeitet werden kann, dass der Längenunterschied zumindest teilweise ausgeglichen wird, der zweite Teil des Ausgleichs soll durch Schuhwerk mit entsprechend dickerer Sohle erfolgen.
Damit wird u.a. Schmerzfreiheit des gesunden Knies angestrebt.

Ich habe gestern nach Feierabend die Lady besucht, mir die Unterlagen durchgelesen und ihren (wackligen und unsicheren) Gang genau angesehen. Es wäre wirklich toll, wenn die OP den gewünschten Effekt bringen würde. Gottseidank betreibt meine alte Dame seit Jahren Fitnesstraining, so dass ihr allgemeiner Zustand mindestens altersangemessen recht gut ist. Ich hoffe also, dass nach der die OP (hoffentlich unmittelbar) anschließender Reha-Maßnahme die Unsicherheit auf den Beinen deutlich vermindert wird!

Da die Patientin in spe auch ganz fest daran glaubt, war sie gestern in bester, fast euphorischer, Stimmung. (Und ich war nach meiner Heimkehr am Abend - was wohl? - mal wieder total erschöpft...)

Medizinische Info gibt es hier: Knie-Endoprothetik, ganz unten sind weiter führende Links.

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Samstag, 7. Februar 2009

Sohn-SMS

Eben erhalten "Alles i.o." Wie man hier so schön sagt: "kurz ab und doch".

Ich übersetze mal: "Liebe Mama, wir sind wohlbehalten in Österreich angekommen. Die Busfahrt war in Ordnung, mir geht es gut."

Männer! :)

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Montag, 2. Februar 2009

Wieder die Familienchronik

Das zweite Kind meiner Großeltern war mein Vater Gerhard, dieses Bild zeigt ihn 15-jährig:



Er durchlief seinerzeit eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker, und es existiert ein Weihnachtsbrief von 1942 an seine Eltern, aus dem ich hier einen Schnipsel zeige:



Dieser Stolz seines Lehrherren musste im folgenden Jahr seine Ausbildung unterbrechen, er wurde eingezogen in den sogenannten "Reichsarbeitsdienst", machte 16-jährig dort seinen Führerschein (unter Aufsicht eine kurze Strecke fahren, das war's) und musste in den Folgemonaten Wichtigmenschen quer durch Deutschland chauffieren, oft länger als 24 Stunden ohne Pause. Dieser Führerschein (heute im Besitz meines Bruders) enthält einen Sonderpassus, dass der Inhaber berechtigt ist, Fahrzeuge mit Holzvergaser zu führen. (Benzin drohte knapp zu werden, und alternative Möglichkeiten wurden auch damals schon gesucht und gefunden.) Mit diesem Führerschein ist er unfallfrei Auto gefahren bis er ihn aus Krankheitsgründen Anfang der 1990er Jahre in die Schublade legte.

Seine Ausbildung hat er übrigens nach Kriegsende 1946 beenden können. Da allerdings Autos dann erstmal Mangelware waren, stieg er - ich glaube 1952 - um auf die Reparatur von Schiffsmotoren. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

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Mittwoch, 28. Januar 2009

Aus gegebenem Anlass

... unterbreche ich hier die Chronologie in meiner Sammlung von Fotoantiquitäten.

Der entzückende Wonneproppen feiert morgen seinen 49. Geburtstag, und wer das Mädchen ist, muss ich keinem Insider lange erzählen. (Wer nicht zum "inneren Kreis" gehört, muss hier auf lange Erklärungen verzichten: Personenschutz des Geburtstagskindes.)

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Dienstag, 20. Januar 2009

unbekannte Tante

Weiter geht es heute im antiken Familienalbum:

Ich habe oder hatte eine Tante, die sieben Jahre ältere Schwester meines Vaters. Keine Ahnung, was dazu geführt hatte, sie der Familie zu entfremden, es geschah vor oder kurz nach meiner Geburt.

Sollte hier jemand dieses Foto entfernt haben wollen - voilà, dann hat es vielleicht unbekannte Verwandtschaft entdeckt? Mir ist vom Erzählen bekannt, dass ich zwei ältere Cousins haben muss. Und ich erinnere mich, dass ich die Familie aus weiter Ferne bei der Beerdigung meines Großvaters 1973 gesehen hatte. Aber plötzlich waren alle vier verschwunden gewesen...


Helmi, geboren ca. 1920, hier vielleicht 23 Jahre alt?

Da meine Großmutter immer mit der Verkürzung ihres Vornamens gerufen wurde, bekam die Älteste diesen "gekürzten" Namen.

Seltsam anzusehen, wie ähnlich sie äußerlich meinem Vater war.

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Freitag, 16. Januar 2009

Familienfotos aus lang vergangener Zeit

Gerade habe ich beschlossen, ein ganz besonderes Album hier anzulegen. Die Cousine brachte mich kürzlich darauf, als wir uns über unsere Großeltern und "alte Familiengeschichten" (Sagen und Legenden sozusagen) unterhielten. Ein paar Tage später machte ich ihr einige Bilder zugänglich...

Das erste Foto hat zwei Geschichten:
Meine Geschichte ist kurz und knapp erzählt. Als ich den Nachlass meines Vaters sortierte, fand ich einige Bilder. Da meine Mutter befand, sie sollten seiner Schwester übergeben werden, konnte ich sie seinerzeit nur in aller Eile in der Firma über den Scanner schicken. Die Qualität ist nicht berauschend, eine Kleinigkeit gibt die Nachbearbeitung nur her, aber ich freue mich, dass ich wenigstens ein bisschen retten konnte.

Die eigentliche Geschichte kann ich kaum erzählen, nur nachfühlen. Mein Großvater war im Krieg, und meine Oma ließ Fotos anfertigen von sich und allen Kindern. Da liegt der Gedanke nahe, dass sie ihm auf diese Weise seine Familie mitgeben wollte. (Und glücklickerweise kam mein Großvater heil und ganz wieder nach Hause!)

Meine Oma lebt nun schon lang nicht mehr. Hier ist sie vielleicht Mitte oder Ende 40:


Wilhelmine Ottilie

(Nachtrag: das Alter um zehn Jahre korrigiert, passt besser. Ich muss gelegentlich mal suchen, ob ich es genau finde.)

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Montag, 12. Januar 2009

Nina

Damals:



Und heute:



Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, meine Tochter!



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Sonntag, 28. Dezember 2008

letzter Sonntag 2008

Warum man von "zwischen den Jahren" spricht, erschließt sich mir nicht. Auf jeden Fall geht es mit Riesenschritten auf 2009 zu. (Einverstanden. 2008 war ein überwiegend gutes Jahr für mich, es kann so weiter gehen.)

Heute ist ein ganz normaler Sonntag. Also gab's auch wieder eine sportliche Aktivität. Auf dem Wege haben wir die hier vermisst. Sie sind doch wohl nicht alle in den Öfen gelandet??? So als klassiche Gänsebraten? ...

Nun bin ich auch endlich dazu gekommen, mir Skype einzurichten. Genug bedrängt wurde ich ja von meinem Nachwuchs. Vielleicht bekomme ich dann ja "die Römer" auch mal zu sehen :) Ob ich mir nun hier irgendwo den "bin online" (oder auch nicht)-Button hinklebe, weiß ich noch nicht. Möchte ich, dass jeder sehen kann, ob ich evtl. erreichbar bin? Das überlege ich mir noch.

Ansonsten 1: Früh aufgestanden, folglich müde. Das ist ja nicht neu...
Ansonsten 2: Film geguckt mit italienischer Sprache. Je öfter ich die gleichen Teile laufen lasse, desto mehr verstehe ich.
Ansonsten 3: Werde gleich mal mit dem verabredeten Grammatikpensum anfangen, sooo viel Zeit ist es auch wieder nicht bis zum nächsten Mal, denn ab morgen bin ich wieder pflichtbewusste Arbeitnehmerin.

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Freitag, 26. Dezember 2008

Weihnachten 2000 in London

Ein kurzer Blick zurück auf unser schönstes Weihnachten (und für meine "Kinder" auch als Lesezeichen zu gebrauchen):
Weihnachten 2000 bei Nina in London (derzeit vom Netz)

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Weihnachtsfeier

Mit Tochter & Freund, Sohn, Mutter, später auch den Töchter-Freundinnen, same procedure as every year könnte man fast sagen, zusammen gesessen. Wer ganz klar fehlt, ist in bella Roma und war nun wenigstens zeitweise telefonisch dabei.

Lecker gegessen und getrunken, geplauscht.
Was bleibt noch zu sagen? Sehr alte Damen sind sehr anstrengend bis kapriziös, mehr gehört an diese Stelle nicht. Der Sohn ist glücklicherweise wieder auf den Beinen und milde gestimmt, die Tochter war mir eine außerordentliche und charmante Hilfe, der Freund bringt es immerhin fertig, unsere merkwürdige (?) Familie mit einem Lächeln zu ertragen. Die "Kleine" nebst Anhang wurde natürlich heftigst vermisst, war und ist aber im Herzen immer bei uns!

Ich werde mich noch einige Zeit an meinem wunderschönen Weihnachtsbaum erfreuen, Caffè aus "den richtigen" Tassen genießen, den neuen digitalen Bilderrahmen einweihen und so langsam wieder auf Normallevel kommen.

Aber zuerst muss ich gleich das Schlachtfeld namens Küche in Ordnung bringen :)))

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Donnerstag, 25. Dezember 2008

Donald Duck

Ein spezieller Weihnachtsgruß an den Tochterfreund, der vielleicht wieder ein Disney-Movie im TV vermisst:

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Mittwoch, 24. Dezember 2008

Blockflötenweihnachten

Wann gab (gibt es noch?) es in der Schule eigentlich Blockflötenunterricht? Ich glaube, in der dritten Klasse? Jedenfalls blieb es auch mir nicht erspart, und ich erinnere mich, dass mir das Flöten sogar Spaß gemacht hatte...

Folglich war ich ungefähr neun Jahre alt, als ich dieses Jahr Heiligabend besonders schön gestalten wollte, in dem ich meine Eltern mit künstlerischen Darbietungen erfreuen würde:

Ich hatte mir vorgenommen, Weihnachtslieder einzuüben. So hatten meine armen Eltern es vier Wochen lang zu ertragen, dass in jeder freien Minute aus dem Kinderzimmer gar liebliche Töne erklangen. Wer kennt noch die beiden Weihnachtshefte, die seinerzeit von Tschibo an die Kundschaft ausgegeben wurden? Gedichte, Weihnachtslieder mit Noten (!) und allen Strophen waren darin verewigt. Ich hatte diese beiden Heftchen geliebt, und sie wurden mir zur Vorlage für mein Konzertprogramm.

Da jüngere Brüder in der Regel recht wehrlos ihrer älteren Schwester ausgesetzt sind, "verdonnerte" ich den meinigen dazu, das feierliche Flötenkonzert mit Gesang zu begleiten!

Als denn der heilige Abend gekommen war und meine Eltern mit der Bescherung beginnen wollten, zog ich die Bremse: Erst einmal musste unsere Darbietung kommen!

Fehlerfrei flötete ich hingebungsvoll "Alle Jahre wieder", "Ihr Kinderlein kommet" und meinen seinerzeitigen absoluten Hit "Es ist ein Ros' entsprungen". Ich meine mich zu erinnern, dass mein Bruder gesanglich irgendwann ausstieg - während des Musizierens entbehrte ich ja jeglicher Zwangsmaßnahme - und meine Eltern heldenhaft Begeisterung zeigten!

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

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Sonntag, 21. Dezember 2008

Experiment mit WebCam

Ich erlebte es bisher kaum, dass die Installation neuer Hardware und das Zusammenspiel mit einem Fremdprogramm genau so, wie ich es mir vorstelle, perfekt funktionierte. Aber heute!

Der Gedanke an die Tochter, die Weihnachten nicht hier sein kann, und das seit einigen Monaten Vorhandensein einer billig-billig-DigiCam (die Zugabe bei einem Einkauf), die lt. beigefügter Anleitung WebCam-fähig ist, verknüpften sich zu einer Idee...

Meine Recherchen im Internet ergaben zwei Wege der Realisierung: Entweder die Nutzung eines externen Dienstes (diverse Messengerdienste oder Videocommunities stünden zur Verfügung) oder die direkte Nutzung meines PC als Server sind realistische Wege. Was ich nicht - auf gar keinen Fall - wollte, ist ein Bilderupload im x-Sekundentakt via ftp auf meinen Webspace.

Okay, habe mich also für die direkte Nutzung meines PC entschieden, ohne irgend einen Dienst zwischen zu schalten. Da ich eine dynamische IP habe, musste auch dafür noch ein Ersatz her, dann die Firewall-Einstellung nicht vergessen... es hat alles ganz wunderfein geklappt.

So kann denn meine famiglia, wann immer sie Lust hat, mal gucken, ob ich meinen PC an habe... Wenn ich gerade nicht dran bin, stelle ich irgendwas vor die Cam ;)

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Donnerstag, 18. Dezember 2008

Konzertkarten

Ich schrieb ja bereits, dass unser Italienisch-Dozent hauptberuflich Musiker ist. Er gibt im Januar ein Konzert, und ich halte eine Eintrittskarte für die Seniorin zu Weihnachten für eine sehr gute Idee. Also werden die Cousine und ich sie begleiten, nicht wirklich uneigennützig, denn uns interessiert natürlich, was der Herr Lehrer/Musiker dort veranstaltet.

Ich habe heute die Internetseite der Konzertkasse besucht, das "Event" gefunden, da fielen mir dann gleich ein paar Fragen ein: Genannt ist eine mögliche Ermäßigung, nicht genannt ist allerdings, wofür es sie geben kann. Ein "toter" Link zu einem Saalplan ist auch vorhanden. Die Bestellmöglichkeit ist ok, aber auch daraus ergibt sich ebenfalls kein Grund für Ermäßigungen. Oben auf der Seite prangt allerdings die Telefonnummer der Konzertkasse, also flugs dort angerufen und gesagt, dass ich vor dem Kartenkauf noch Fragen hätte. Wird mir doch die Antwort "Ich verkaufe keine Karten über's Internet!" entgegen geschmettert. (Dieser Satz fällt in der nächsten Minute noch ein paar Male.) Ich müsse mich an den Anbieter "ticketonline" wenden. (Auch dies mehrfach und merklich ungehalten.) Ja, was? Das ist doch die Seite der Konzertkasse, und die gerade gewählte Nummer habe ich genau von dort... Keine Chance, immer die monoton-gleiche Antwort.

Jetzt bin ich etwas genervt, gucke mich auf der Seite von ticketonline um, finde nur die gleiche Bestellmöglichkeit, wieder ohne Hinweis auf die Art der Ermäßigungen. Da bleibt mir nur, nach Feierabend direkt zum Kartenvorverkauf zu gehen, der glücklicherweise eine Dependence im Kaufhaus hat.

Im K-Kaufhaus an der Konzertkasse ist dann eine sehr freundliche Angestellte, die mir alle gewünschten Auskünfte geben kann. (Wie ist das möglich, sie bucht doch über das selbe System?) Keine Platzreservierung, frühes Kommen sichert die besten Plätze. Okay, ist eine eher kleine Veranstaltung, und das Publikum vermutlich sehr zivilisiert. Weiterhin zählt sie die möglichen Ermäßigungsgründe auf: Mitglied der Deutsch-Italienischen Gesellschaft oder im Instituto Italiano di Cultura zu sein oder Schüler-/Studentenstatus zu haben wären dies. Da keine von uns diese Voraussetzungen erfüllt, entfällt eine Ermäßigung natürlich. Ich bekomme die gewünschten Karten, dazu "etwas Süßes auf den Weg." (Lachend sagte sie, man hätte einen Vertrag mit Zahnärzten.)

Online kaufen ist nicht in jedem Falle die bessere Wahl, ich jedenfalls fühlte mich direkt an der Vorverkaufskasse hervorragend beraten und bedient.

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Mittwoch, 17. Dezember 2008

Ich komm zu nichts

... so kommt es mir wenigstens heute Abend gerade vor ;)

Wollte nur ein kurzes Telefonat führen zwecks Info-Tausch... war die Angerufene aber wohl gerade so ein bisschen "angefressen"... da dauerte es schon eine Weile, bis die Dame besänftigt war... danach noch ein wenig nette Konversation gemacht, um sie auf andere Gedanken zu bringen... Und schon war es halb zehn...
*Mütter!*

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Sonntag, 14. Dezember 2008

Hochwasser in bella Roma

Die Tochter berichtete gestern, dass sie nur am Rande betroffen sei. Natürlich (klar) ist kein Hochwasser im Centro Storico. Allerdings ist das Verkehrschaos noch größer als sonst, da die Via Tiburtina derzeit gesperrt ist und somit ihr Liebster auf seinen Arbeitswegen ständig in irgend einem Stau steht. Professoren und Mitstudenten kommen häufig nicht oder zu spät zur Uni wegen der gesperrten Straße.


Größere Kartenansicht

Weiterhin erzählte sie mir von diversen Strom- und damit verbundenen Straßenbeleuchtungs- und Ampelausfällen. Überall stehen Verkehrspolizisten und bändigen das Chaos bzw. versuchen es.

Wirklich beeindruckend waren wohl die Regengüsse, ganz besonders das stundenlange Gewitter Donnerstagnacht. (Fünfte Etage, kein Blitzableiter und aus Sicherheitsgründen alle E-Geräte von den Steckdosen getrennt.) Da hätte ich wohl auch senkrecht im Bett gesessen!

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Samstag, 6. Dezember 2008

Wie der Nikolaus entzaubert wurde

Ich war fünf Jahre alt. Nikolausabend, ich lag im Bett und konnte vor Angst nicht einschlafen:

Heute Nacht sollte ja der Nikolaus kommen und süße Gaben bringen. In meinem Kopf rotierten sorgenvolle Fragen. Wir wohnten im ersten Stock, würde der Nikolaus durch das Fenster einsteigen? Wenn ja, hätte er wohl eine lange Leiter? Durch mein Fenster? Ohne dass ich es merken sollte? Oder käme er durch die Haustür? Wenn die Eltern schliefen? Wie denn - ohne eigenen Schlüssel? Wenn der Nikolaus das kann, schließlich ist er ein alter Mann, können das gewiss auch Bösewichte. Die kommen dann und holen mich, stopfen mich in einen großen Sack und schleppen mich weg...

Ich tapperte schließlich ins Wohnzimmer zu meiner Mutter, die mit Näharbeiten beschäftigt war, und schüttete ihr mein Herz aus, derweil mein kleiner Bruder von alldem nichts mit bekam, der tief und fest schlief.

Der einzige Weg, mich von meinen Sorgen und Ängsten zu befreien, bestand für meine Mutter darin, mit mir zu Ihrem Kleiderschrank zu gehen, mich auf den Arm zu nehmen und mich ganz hoch zu halten, damit ich drauf schauen konnte: Oben lagen vorbereitet all' die Süßigkeiten, die uns der Nikolaus bringen sollte! Sie erklärte mir dann, dass in Wirklichkeit sie der Nikolaus wäre und niemand unbemerkt in unsere Wohnung kommen würde. Puh, mir fiel ein Stein vom Herzen!

Einzige Bedingung für diese Offenbarung war, meinem Brüderchen nicht davon zu erzählen, er sollte doch noch ein Weilchen an den alten bärtigen Mann in seinem roten Mantel glauben...

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Freitag, 5. Dezember 2008

vorweihnachtlich

Heute Abend mit der Großen einen Weihnachtsmarkt- und Citybummel gemacht, war sehr schön, und ich bin rechtschaffen müde jetzt. Deshalb die Fotos nur grob in der Größe angepasst und hochgeladen, obwohl einige überarbeitet werden sollten. Aber die Tochter wartet...


Hamburg ist schön.

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Dienstag, 25. November 2008

fehlende Systematik

Irgendwie habe ich noch nicht die richtige Systematik für das Lernen gefunden, aber ich arbeite dran ;) Heute Abend habe ich mein Handy gefüllt mit italienischen Texten, Übungen usw. von zwei CDs und - versuchsweise - einigen Podcasts. Einige Zahlen- und Buchstabierübungen damit gemacht. Na ja, vielleicht verlange ich auch doch schon wieder zu viel von mir?

Saluti a la mia famiglia.

(Das hatten wir noch gar nicht, hört sich aber gut an.)

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Samstag, 22. November 2008

Da ist er nun

... der angekündigte Schnee.

Gestern morgen vor dem Start zur Arbeit mal kurz die Kamera gezückt:



Und heute morgen sieht es so aus:



Mein Terrassengarten im Schnee also.



Mit einem eingeschneiten Stiefmütterchen.

Hier der Ausblick aus einem Fenster:






Fotos in erster Linie hier eingestellt für die lieben Menschen in bella Roma!

Und ich beglückwünsche mich zu meinem Entschluss, gestern (nach meinem zwei Stunden verspäteten Feierabend) noch meine Wintergarderobe ergänzt zu haben - Geburtstagsgeld gut umgesetzt ;))

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