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Dienstag, 2. März 2010

Gestern in der Bahn

Nach dem Sprachkurs (erzähle ich später, war aber wieder etwas besser, erstmal sind zwei Wochen Kursferien) in der S-Bahn, irgendwo drei, vier Stationen von hier entfernt: Mann steigt ein, geht zum Abteilende. Stellt halb volle Flasche Rotwein auf den Sitz. Selber bleibt er stehen, dreht sich zum Fenster. Bin abgelenkt, unterhalte mich mit der Cousine. Sehe wieder hin. Mann steht immer noch... An den Wänden unterhalb der Fenster befinden sich doch die Abfallbehälter... Ganz offenbar p..selt der Mann in den Müllbehälter...!!!

Womit er noch beschäftigt war, als wir ausstiegen, dauert halt alles etwas länger, wenn Mann vom Rotwein schwankend sich bemüht.

Scherzhaften Ton bei Seite: Ich frage mich, ob sofortige telefonische Information der Bahn (oder mittels Sprech-/Notrufsäule auf dem Bahnsteig) in solch einem Fall gerechtfertigt gewesen wäre?

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Sonntag, 7. Februar 2010

Vereiste Wege

In vielen Blogs ist bereits darüber geschrieben worden, in welch erbärmlichem und gefährlichem Zustand hier in Hamburg die Wege sind. Und da ich von meinem "kreativen Spagat" schrieb, habe ich bei meinem gestrigen Einkaufsweg mal den Zustand der hiesigen Wege fotografiert.

Hier in der Wohnanlage ist alles fein, die Anwohner beachten die Schneeräumpflicht, und der Hausmeister fährt jeden Morgen (manchmal sogar sonnabends!) mit seinem "Schneeräumtrecker" die Wege ab:



Auch die Treppe ist weitgehend vom Eis befreit:



Hier ist der Blick von der Treppe aus in Richtung Bushaltestelle und Bahnhof. Ziemlich mittig ist ein "inoffizieller" Fußgängerüberweg, ohne Zebrastreifen, aber mit abgesenkten Bordsteinkanten. Von hier aus ist die Kurve gut einzusehen, und der Übergang wird viel genutzt - auch von mir. (Das ist genau die Stelle, an der ich stürzte.)



Ich möchte an dieser Stelle einfach nur zeigen, dass auch die Wege zu den Bussen und zur Bahn nicht geräumt sind.

Von meinem Sturz merke ich heute nichts mehr, war also - außer dem Schreck - mehr oder weniger eine Bagatelle. Trotzdem probierte ich dann spaßeshalber gestern den längeren Weg aus: Am Rehrstieg entlang und unter der Bahnbrücke hindurch.



Es hatte zuvor einige Minuten geschneit, trotzdem kann man die vereiste Struktur des Weges ganz gut erkennen!





Nun war ich einmal dort angekommen und musste diesen Weg auch weiter gehen...



Vom selben Standpunkt der Blick zurück:



Irgendwie und irgendwann hatte ich es dann auch (sturzfrei) geschafft..

Es handelt sich hier um Wege ohne weitere Bebauung neben einer öffentlichen Grünanlage mit Spielplatz, für die folgerichtig keine Anwohner zuständig sind, für deren Räumung die Stadt zuständig sein sollte! Abgesehen vom bekannten Mangel an Streusalz: Hier ist nicht mal irgendein Granulat oder Sand gestreut.

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Samstag, 30. Januar 2010

Winterspaziergang durch den Wald

Endlich. Das wollte ich schon seit Wochen machen und hatte bereits befürchtet, der Schnee würde verschwinden, bevor ich dazu gekommen wäre. Aber dieser Winter meint es gut mit mir und hat letzte Nacht noch eine dicke Schneedecke über alles geworfen.



Meine Vermutung war, dass die meisten Leute wohl auf der Alster spazieren gehen würden - das Alstereisvergnügen findet ja doch nicht an diesem Wochenende statt, da die Oberfläche bereits etwas angetaut ist, aber einige Lizenzen für Glühweinstände am Straßenrand wurden vergeben.



Der Leser mag daraus bereits schließen, dass ich am liebsten allein im Wald unterwegs bin... Natürlich waren einige Familien mit Kindern und Rodelschlitten oder Ski unterwegs, aber der Betrieb hielt sich in erträglichen Grenzen.



Die Temperaturen waren angenehm bei um -3°C, ich hätte mir ein wenig mehr Sonnenschein gewünscht, tatsächlich waren es für die Kamera schwierige Lichtverhältnisse, na gut, frau kann nicht alles haben.

Aber ich habe nun meine Fotostrecke mit Wald-im-Schnee-Bildern.

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Freitag, 29. Januar 2010

Bummelbahn

Zugausfälle, spontanes Aussetzen der S-Bahn in Harburg-Rathaus, nicht passende Anschluss-U-Bahnen, überfüllte Bahnen, in denen frau eingequetscht wird wie eine Sardine in der Dose - alles das scheint immer mehr HVV-Alltag zu werden. Vorbei die Zeiten, in denen die S-Bahn morgens alle drei Minuten kam und ich störungsfrei innerhalb einer Dreiviertelstunde am (Arbeits-)Zielbahnhof angelangt war.

Was ich aber vergangene Woche am Dienstag erlebte, war die Krönung des Ganzen: Die Bahn, die meiner voraus fuhr, machte in Wilhelmsburg schlapp und musste (Achtung, Bahndeutsch!) "abgeschoben" werden. Und alle nachkommenden Bahnen bummelten im Schritttempo hinterher. Wir hatten einen sehr freundlichen Zugführer, dessen Durchsagen ca. alle fünf Minuten zu hören waren, er hielt uns bestens auf dem Laufenden. So erfuhren wir bei der "Einfahrt" in den Hauptbahnhof denn auch die Information, dass wir mit "gut fünfzigminütiger Verspätung" eingetroffen wären. Meine Gesamtfahrzeit bis zum Zielbahnhof betrug mehr als eineinhalb Stunden, und ich war wieder einmal froh um das Telefon in der Handtasche.

Etwas entnervt und durchgefroren brauchte ich erstmal einen Kaffee, die Chefdame hatte im Büro allein die "Stellung" gehalten (was den Telefondienst betrifft), meine Kollegin nahm gerade ihre restlichen Urlaubstage.

HVV, ich habe dich so lieb, dass ich doch gerne die immer wieder erhöhten Abo-Kosten einziehen lasse, warum sollte ich denn auch ein wenig mehr Leistung dafür verlangen?

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Sonntag, 10. Januar 2010

Ein Römer in Hamburg

... und das, was er fotografierenswert fand: Capodanno 2009

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Samstag, 9. Januar 2010

Daisy in the City

Die Idee eines Waldspazierganges hatte ich heute Mittag aufgegeben - bei angesagtem Sturm keine gemütliche Angelegenheit.

Aber ich hatte Besorgungen zu machen, die meine Schritte Richtung S-Bahn und dann Richtung City lenkten. Na, hier war der Sturm nicht nur "angesagt", sondern bereits in vollem Gange! So kurz nach den Feiertagen hätte ich nicht vermutet, dass es in der Innenstadt voller Menschen sein würde, aber es war recht viel Betrieb, allerdings machten alle Leute trotz des Sturmes und der gelegentlich von den Vordächern der Geschäfte herunter klatschenden Mini-Schneelawinen freundliche Gesichter.

Nach meinen Einkäufen ging ich "Alster gucken" - mit Kamera. Wobei ich aufpassen musste, dass der Sturm sie mir nicht aus der Hand blies!


Binnenalster mit Eis, Schnee und Alsterdampfern


Blick Richtung Lombardsbrücke


Blick über die Binnenalster vom Ballindamm aus


Jungfernstieg, Flaggen im Sturm


Blick zum Ballindamm


Kleine Alster mit Blick zum Rathaus


Kleine Alster und Alsterarkaden

Übrigens: Hier am südlichen Stadtrand ist nicht so viel vom Sturm zu merken - ab und zu eine Windböe, das ist alles.

Daisy:
Deutschland unter Schnee (Zeit)
Tief Daisy sorgt für Chaos in Europa (Kurier)
Winteralarm in Deutschland (Spiegel online)

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Mittwoch, 16. Dezember 2009

U-Bahn-Generve

Heute früh war ich völlig entnervt - und eine halbe Stunde zu spät im Büro. Teilstreckensperrung der U-Bahn, und ich habe keine andere Chance, zum Arbeitsplatz zu gelangen! Ja, Busersatzverkehr war eingerichtet, von Taxen unterstützt, aber es waren einige hundert Menschen an der Haltestelle versammelt, da dauerte es schon einige Zeit, bis ich weg kam, und bis dahin war ich gründlich durchgefroren! Zwei Haltestellen wurden damit überbrückt, und der Rest musste wieder mit der Bahn gefahren werden - die allerdings nur sporadisch zu fahren schien. Da bin ich nur froh, dass es mittlerweile normal ist, ein Handy mit sich herum zu tragen und ich somit einen Kollegen informieren konnte.

Mein Ärger bleibt: Da wurde vor gar nicht langer Zeit Ewigkeiten am "Linienschwenk" herum gebaut, und nun ist schon ein Gleis kaputt? Billig ist die Fahrkarte auch nicht gerade, eine Preiserhöhung ist zusätzlich angedacht - und im Gegenzug häufen sich die Störungen?

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Sonntag, 6. Dezember 2009

Weihnachtlicher Citybummel

Beim dritten Jahr in Folge können wir schon von einer Tradition sprechen: Gestern haben die große Tochter und ich uns wieder in das vorweihnachtliche Getümmel in der Innenstadt gestürzt, was man wirklich nur genießen kann, wenn man gute Nerven und viel Zeit mitbringt!


Spitalerstraße

Anhaltender Regen schien niemanden davon abzuhalten, über die Weihnachtsmärkte zu bummeln, zwei haben wir (wie sonst auch) wegen der Menschenfülle nur am Rande gestreift.


Vogelvillen zum Verkauf

Es ist ja nicht so, dass ich auf den Weihnachtsmärkten einkaufe, aber ich genieße es, mir die Auslagen anzusehen:


Engel


Noch mehr Engel

(Die Engel, die ich im Sinn hatte, sind vermutlich gerade nicht in Mode, gab es nicht - macht nichts.)

Am Ende der Spitalerstraße stand, wie in jedem Jahr, die überdimensionierte Weihnachtspyramide, die "eigentlich" ein Glühweinstand ist:



Eines aber muss immer sein: Schmalzgebäck! Ohne dem wäre es kein Weihnachtsmarktbesuch für uns.



Zum ersten Male habe ich in der Mönckebergstraße eine Weihnachtsparade gesehen, dafür war sie für den Straßenverkehr komplett gesperrt.



Sehr niedlich fanden wir die zweibeinigen Figuren, leider weigerte sich die Kamera zeitweise, ihren Dienst zu verrichten (schlechte Lichtverhältnisse, zu viel Bewegung dabei?), so dass ich davon nur noch die Rückansicht erwischen konnte:



Den "Hamburger Weihnachtsmarkt" streiften wir nur am Rande, dort herrschte nur Geschiebe und Gedrängel.





Weiter ging es auf der Mönckebergstraße, den Weihnachtsmarkt an der Petrikirche kurz angesehen, dann, auch schon "Standard" bei uns, in die Europa-Passage. Das war auch gut so, denn inzwischen fühlten wir uns dank der stetigen Nässe von oben schon etwas klamm.



Leider, leider gibt es mein Lieblingscafé mit dem tollen Blick über die Alster nicht mehr! Trotzdem, ein LatteM musste sein... es war gar nicht so einfach, ein Café mit freien Plätzen zu finden, die Passage war nämlich ebenfalls recht gut besucht!

Nachdem wir ausgiebig Rast gemacht und unseren Weihnachtsschlachtplan (Geschenke, Zeitplan etc.) - Nina ist unschlagbar, was jede Art von Organisation betrifft - erstellt hatten, mussten noch einige Geschäfte aufgesucht werden. Manches kann man zu zweit besser aussuchen, einiges diente auch lediglich meiner Information.

Auf unseren Irrwegen durch die Passage begegneten uns zwei zauberhafte Engel. Da sie mir gern für ein Bild zur Verfügung gestanden haben, denke ich, dass es in Ordnung ist, sie hier zu zeigen:



Trotzdem wir mittlerweile müde waren und unsere Füße protestierten, hatten wir noch den Wunsch, uns den "Winterzauber"-Markt am Jungfernstieg anzusehen. Wir umgingen den Weihnachtsmarkt am Rathausmarkt weiträumig und wurden dafür mit diesem Anblick belohnt:


Blick über die Binnenalster

Der Regen wurde allmählich etwas weniger, so dass wir beim Bummel über den Markt nicht mehr so nass wurden. Sehr einladend ist schon der Zugang:



Nanu, 580 Euro für Kaffee und Kuchen? Ist das die Inflation?



An der Straßenbeleuchtung für den Neuen Wall und das Alsterhaus wurde jedenfalls nicht gespart:





Nach einem Blick auf das "Mini-Riesenrad" ging es dann aber ab nach Hause!

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Sonntag, 29. November 2009

Historische S-Bahn unterwegs

Völlig überrascht wurde ich gestern im Bahnhof Jungfernstieg vom Einfahren einer historischen S-Bahn.



In jeder Tür stand ein prächtig heraus geputzter "Schaffner" und machte die Wartenden darauf aufmerksam, dass sie gern einsteigen könnten - diese Bahn fuhr im regulären Linienverkehr in Richtung Bergedorf.



Aus rein nostalgischen Gründen hätte ich das gern gemacht, jedoch führte mein Weg mich in eine andere Richtung. Gerade noch rechtzeitig gelang es mir, mein Handy aus der Handtasche zu graben, um diese zwei Bilder zu machen.

Ein bisschen seltsam fühlte es sich an, diesen Zug als historische Bahn zu sehen, ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, dass diese Bahn jahrelang für uns die "neue" S-Bahn war, schick in dunkelblau-beige lackiert, mit erster und zweiter Klasse sowie Wagen für Raucher und Nichtraucher. Ich komme mir geradezu wie ein Fossil vor, denn ich kann mich noch an viele Fahrten mit dem Modell davor erinnern...

Heute habe ich ein bisschen im Netz gesucht und bin auf diese Seite des Vereins "Historische S-Bahn Hamburg" gestoßen. Vielleicht erwische ich diese Bahn ja noch einmal und habe mehr Zeit.

Immerhin, ein Lob: Sie verkehrt im regulären Linienverkehr zum normalen Fahrpreis.

Kürzlich gab es einen Tag, an dem die historische U-Bahn auf der "alten" Ringlinie fuhr, das jedoch zu astronomischen Preisen, die - zusammen mit an dem Tage sehr schlechtem Wetter - mich von dieser Unternehmung abgehalten hatten.

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Diamant

Auf meinem gestrigen Einkaufsweg traf ich auf diese Ankündigung zur Eröffnung eines Friseurladens:


(gesehen in HH-Neuwiedenthal)

Da hat sich der Ersteller des ins Fenster geklebten Flyers offenbar die Freiheit zur Korrektur genommen, trotzdem bleibt zu befürchten, dass die Namensgebung "Diamand" Bestand haben wird.

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Donnerstag, 19. November 2009

Tunnelspaziergang?

Heute um 8.45 Uhr, Hauptbahnhof-Süd: "Da im Bereich Berliner Tor jemand im Tunnel unterwegs ist, wird der U-Bahn-Verkehr für ca. 10 Minuten unterbrochen." Die ersten Meldungen sind meist ehrlich, später hieß es nur noch "Wegen einer Betriebsstörung..."

Ich hatte ja die Möglichkeit, zum Hauptbahnhof-Nord zu wandern und meine Fahrt dann fortzusetzen, ich kam ca. 15 oder 20 Minuten verspätet im Büro an.

Ich verstehe wirklich nicht, warum immer mal wieder irgendwelche Menschen in den Gleisen herum spazieren müssen, es gibt doch wahrlich schönere Wanderwege!

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Montag, 12. Oktober 2009

S-Bahn in HH-Altona entgleist

Ich habe es erst heute früh in den Nachrichten gesehen, gestern Nachmittag ist die S 3 bei der Einfahrt in den Bahnhof Altona entgleist - genau genommen ein Waggon. Die meisten Fahrgäste sind glücklicherweise mit einem Schreck davon gekommen. Ein sehr gut geschriebener persönlicher Bericht eines Mitreisenden ist hier bei "papperlapapp" zu lesen, und am Ende des Textes finden sich Links zu entsprechenden Zeitungsfotos.

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Montag, 28. September 2009

Hamburg und die SPD

Dieser Blog-Post ist nicht politisch (das verkneife ich mir hier in der Öffentlichkeit), soll lediglich informativen Charakter - besonders für eine junge Dame - haben:

Bitte lesen (bei wenig Zeit auf jeden Fall den ersten und den letzten Absatz wegen des Bezugs auf unseren Stadtteil): Wahl-Desaster für die Hamburger SPD

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virtuelle Tour

Wer ein bisschen Zeit hat, dem sei diese virtuelle Tour durch das Hamburger Gängeviertel ans Herz gelegt! Super-super toll...

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Sonntag, 20. September 2009

Ein vormittäglicher City-Spaziergang

Es kommt selten vor, dass ich morgens schon unterwegs bin:

Gestartet am S-Bahnhof Jungfernstieg



... zog es mich an die Binnenalster



..., wo allerdings die Großbaustelle der U4 einen Teil der Straße verschandelt:


(Blick durch das Guckloch im Bauzaun)

Vorbei ging es am Alsterpavillon





... und rechtsherum an der Binnenalster weiter:





Dann noch einmal rechts



bis zur Lombardsbrücke:



Von der Lombardsbrücke aus fiel mir nun die Entscheidung recht schwer... welchen Weg nehmen? Ich beschloss, durch die Colonnaden zurück zu gehen:



Die alten Häuser im Neorenaissancestil sind mehr als nur einen Blick wert:







Schließlich war ich wieder am Jungfernstieg, von wo dann allerdings sich meine Heimfahrt verzögerte, weil es offenbar wieder einmal zu einer Störung des Bahnverkehrs am Hauptbahnhof gekommen war.


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