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Dienstag, 23. Februar 2010

Konjugationen

Gestern war also der zweite Kursabend, nicht ganz so nervig und durcheinander wie der erste. La signora begann mit Konjugationsübungen im passato prossimo - regelmäßige, unregelmäßige und reflexive Verben. Für dieses Training, das sie im übrigen fortsetzen möchte, hat sie wegen des Nützlichkeitsfaktors tatsächlich einen Sympathiepunkt bei mir machen können. Ein bisschen lächerlich finde ich allerdings, dass wir uns dabei ein Plüschtier zuwerfen sollen, sozusagen als "tocca a te".

Es gab wieder Grüppchenarbeit, dieses Herumgewusel nervt mich noch immer. Die Mitlerner sind allerdings sehr nett, man kommt so nebenbei ins Gespräch.

Und da la signora dieses Mal nicht fluchtartig die Räumlichkeit verließ, hatte ich die Möglichkeit, mit ihr über die Problematik der nicht erteilten Lektion/der Objektpronomen zu sprechen. Oh Wunder, sie fand das ganz wichtig und wird dieses Thema noch einmal ganz frisch aufbauen, so nach dem Motto "ist nützlich für alle". Hoffentlich hält sie sich dran. Vielleicht wieder ein Punkt für sie...

Wir sind nun kopfüber in die zweite Lektion gestürzt und lernen jetzt alles über Wohnungssuche und Renovierungsarbeiten.

Wieder gab es eine Menge "Pflichtaufgaben" auf bis zum nächsten Mal, und die Cousine und ich werden uns übermorgen Abend damit vergnügen. (Neuerdings essen wir davor immer zusammen, was ich als sehr angenehm empfinde.)

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Freitag, 12. Februar 2010

Sprachkurs-Info

Heute Vormittag bekam ich einen Anruf von der VHS, dass der nächste Kursabend ausfallen würde, da die Lehrerin einen "wichtigen Termin" habe.

In mir kam sofort wieder eine unheilige Wut hoch, habe aber nichts weiter gesagt, was sollte auch die arme Angestellte damit anfangen können?

Die Cousine meinte gestern noch, wir sollten das Ganze als eine Art "Gelassenheitsübung" betrachten - das Schicksal hat uns diese Lehrerin gesandt, damit wir lernen, uns nicht aufzuregen. Nun ja.

Übrigens haben wir gestern Abend zu zweit schon eine ganze Menge von der "verlorenen" Lektion nachgeholt. Wir schaffen das schon so im Alleingang, haben ja reichlich Übung darin - aber am Sinn der Sache (Sprachkurs nämlich) geht das natürlich vorbei.

Ganz besonders hatte ich Wert darauf gelegt, einen bestimmten Komplex im Unterricht nahe gebracht und erklärt zu bekommen, und das wäre gerade am Anfang "dran" gewesen. Ich muss also meine "Objektpronomen-Verwirrung" irgendwie alleine handhaben. Grummel.

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Dienstag, 9. Februar 2010

Erster Abend im neuen Sprachkurs

Achtung, langer Text!

Tja. Da schwanke ich nun noch zwischen Ärger, Verwirrung und der Frage, ob diese Lernmethode vielleicht doch am Ende Erfolg haben wird.

Anderer Stadtteil, neue Lehrkraft, fremde Gesichter. Das hätte doch als Eingewöhnungsprogramm reichen müssen...

Frau Milena ist eine ca. 50jährige, schwarzhaarige Italienierin, sehr lebhaft, natürlich nett. Sie macht überwiegend Frontalunterricht und schreibt jede Menge an die Tafel, Listen und dergleichen. Der Hammer war der Einstieg: "Wir sind ja mit Lektion eins so gut wie fertig..." Hallo? Im VHS-Programm ist festgeschrieben, dass dieser Kurs mit Buch Nummer zwei und daraus Lektion eins beginnt. Da hat sie mit dem vorherigen Kurs sich also weiter voran gearbeitet als vorgesehen - und die Cousine und ich dürfen nun im Schnelltempo den größten Teil von dieser Lektion zu Hause lernen... Kann man sich vorstellen, dass ich augenblicklich "satt" war???

Start war mit einer kleinen Auflistung von Reflexivverben (an der Tafel, jaha), die aber nicht im mindesten die Worte (Relfexivverben) vom Ende des Buches Nummer eins beinhalteten (das wäre m.E. besser gewesen, schon zum Zwecke der Wiederholung und Festigung, da gab es nämlich eine ganze Menge). Daneben eine kleine Übersicht von Konjugationsformen. So weit, so langweilig. Alsbald teilte uns die Signora in gemixte Dreiergruppen ein und verteilte Würfel. Es begann - jeder bewaffnet mit Schreibzeug - eine allgemeine Wanderung durch den Raum zwecks Neugruppierung. Aufgabe: Man möge abwechselnd würfeln und entsprechend der gewürfelten Zahl die entsprechende Konjugationsform der Liste auswählen und damit einen beliebigen Satz notieren. Die Signora durchwanderte währenddessen den Raum von Gruppe zu Gruppe, um hier und dort einen Satz anzuschauen. Festgestellt: Lernpartner/in haben null Ahnung, was einen Satz ausmacht. Vielleicht ein bisschen mehr als ein Verb? Leute, versucht es mal mit einem Subjekt, Objekt und einer Zeitangabe... Langweilig. Nach diesen drei Sätzen begann die Rückkehr zu den jeweiligen Sitzplätzen, um...

... ein Stückchen von der zum Buch gehörenden Übungs-CD anzuhören, um danach (Achung: hier die Bildung von neuen Zweiergruppen!) zu "diskutieren", was wir verstanden hatten, um das dann in solch einer Liste zu notieren. Auflösung der Zweiergruppen.

Nun durfte ein Mitschüler eben diesen Text aus dem Buch vorlesen. Hier (wie auch in den letzten Sprachkursen) fehlte die Korrektur von Aussprachefehlern. Warum wird alles "durchgelassen"? Leute, so wird das nichts.

Nächster Punkt: Die Sätze des Textes sollten gemeinschaftlich (also durch die Lehrerin - lautes Zwischenrufen sicherte Gehör) in die Liste auf der Tafel eingetragen werden. (Thema war: Vorschläge machen und akzeptieren oder ablehnen, Floskeln lernen.)

Alsbald folgte - man errät es kaum - die Bildung von Dreiergruppen inklusive erneuter fröhlicher Wanderung durch den Raum und Sitzplatzeinnahme. Dieses Mal gab es für jedes Grüppchen sechs "Memory"-Kärtchen, drei mit Vorschlägen, drei mit Antworten. Hiermit wurde nun ein unglaublich *spannendes* Memory gespielt, die Antworten kategorisiert, dann mussten diese Sätzchen notiert werden. Gruppenauflösung und erneute Wanderung.

Ein sehr kurzweiliger Unterricht, angesichts dieser Völkerwanderungen wird etwaiger aufkommender Müdigkeit vorgebeugt...

Und noch eine CD-Hörübung, nach der zu entscheiden war, ob die Vorschläge in den Dialogen jeweils angenommen oder abgelehnt wurden. Auffällig war: Kein Mitschüler versuchte, in ganzen Sätzen zu reden. Klar, das Risiko, Fehler zu machen, ist größer, wenn man einen ganzen Satz sagt, aber das Absondern von Bruchstücken fördert auch nicht gerade die Sprechkompetenz. Da bastele ich lieber einen Satz bzw. Sätze und habe irgendeinen Fehler drin (der mir dann korrigiert wird und ich gleich wieder etwas lerne) - oder?

Nun kam ein ganz spannender Punkt: Das Verteilen eines Arbeitsblattes (Hausaufgabe Nummer eins) und die Ansage von weiteren Hausaufgaben - von den Grammatikübungen sollen eine reichliche Menge angefertigt werden. Haaaallllooooo.... geht's noch? Meine Grammatikübungen habe ich immer schon nach eigenem Ermessen und reichlich gemacht, aber dann, wann ich Zeit dafür hatte! Könnte es ganz eventuell sein, dass wir "Schüler" auch noch ein normales Tagesprogramm haben, wie z.B. dem Nachgehen eines Broterwerbs? ...

Ach, übrigens, es ist eine junge Frau im Kurs, die noch nie mit einem Lehrbuch gelernt hat (womit denn, vergaß ich zu fragen, vielleicht ein PC- oder Internet-Kurs?) und den allgemeinen Vokabelstamm nicht "drauf" hat, und eine Frau, die von der VHS willkürlich (?) in diesen Kurs gestuft wurde, also auch Lehrbuch Nummer eins incl. Vokabeln nicht kennt. Der Cousine und mir fehlt ja "nur" eine Lektion (von dreien, die zu diesem Kurs offiziell gehören). Es handelt sich (Hinweis!) um einen Kurs für "Normallerner", nicht für "Schnelllerner".

Wie man unschwer erkennen kann: Ich bin "satt bis obenhin" und kann nur hoffen, dass wir uns Woche für Woche mehr an dieses Chaos gewöhnen werden.

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Sonntag, 24. Januar 2010

Mario & Luca di Leo

Am Freitagabend war ich mit der Cousine bei einem kleinen Konzert: Mario di Leo und sein Sohn Luca haben einen Liederabend gestaltet.

Ich war noch nie im "Kulturladen" gewesen und somit von der fast heimeligen Wohnzimmeratmosphäre des Veranstaltungsortes überrascht und angetan. Ein kleiner Raum mit ca. 10 Reihen à 6 Stühlen, die Bühne also ganz nah und gut im Blick.

Meine allgemeine Sympathie für Herrn di Leo dürfte für regelmäßige Leser hier bereits bekannt sein... Mehr Info auf myspace.

Es wurden Lieder zweier italienischer Cantautori vorgetragen, dazwischen gab es kurze Erklärungen, in welcher Zeit die Lieder entstanden sind und worum es sich handelt. Zuerst auf Deutsch, nach der (etwas zu lang geratenen) Pause dann mehr und mehr auf Italienisch. Das Publikum (angenehm normal) schien überwiegend zweisprachig zu sein.

Ich habe den "Fehler" (?) gemacht, möglichst viel verstehen zu wollen, was auch ganz gut gelang, allerdings mir auch eine Menge Konzentration abforderte, so dass ich (immerhin nach einem Arbeitstag) gegen Ende sehr müde wurde. Ich hätte evtl. besser einfach die Musik genossen...

Sehr charmant war die nonverbale Kommunikation zwischen Vater und Sohn, außerdem auch der kleine Solo-Auftritt von Luca, ein sich entwickelndes Talent.

Nach dem Konzert scharte sich das Publikum um die Künstler, während die Cousine und ich uns still und leise davon machten, da wir beide eher zurückhaltende und bescheidene Menschen sind, die sich nicht wichtig machen mögen...

Veranstaltungsplakat.

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Dienstag, 12. Januar 2010

Via con me



Via rebhuhn gefunden.

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Freitag, 8. Januar 2010

Neues Lehrbuch

Am Nachmittag haben die Cousine und ich uns unser Lehrbuch (Band 2) gekauft, das zugehörige Extra-Übungsbuch war allerdings nicht vorrätig. Während der Bahnfahrt nach Hause warfen wir erste neugierige Blicke in die Bücher und ich kann - obwohl ich dieses Lehrwerk "an sich" nicht besonders gern mag - sagen, dass es verspricht, interessant zu werden: Zum Teil vertiefende Wiederholungen und (natürlich) auch ganz neue Komplexe. Es sieht beim ersten Eindruck verflixt kompliziert aus... Na gut, so Schritt für Schritt werden wir uns voran kämpfen!

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Donnerstag, 7. Januar 2010

Weitestgehend normal

Einigermaßen frisch und ausgeruht bin ich in den ersten Arbeitstag gestartet, alles easy, kein Grund zur Panik. Viel bewerkstelligt, aber ohne Hetzerei und ohne Stress. Leider war's im Büro viel zu kalt (morgens 16°C), die Heizungen scheinen etwas überfordert zu sein, damit blieben es bis zum Feierabend weniger als 20°C, für mich definitiv zu wenig. Jetzt weiß ich es ja und werde mir morgen noch wärmere Klamotten greifen...

Abends dann die erste Lernrunde des Jahres mit der Cousine, die erste Hälfte der letzten Lektion ist geschafft. Morgen kaufen wir uns das zweite Lehrbuch. Und nächste Woche wird der passende neue Kurs ausgesucht.

Tutto bene.

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Sonntag, 3. Januar 2010

Kulturschock

Maren begleitet in diesem Moment ihren Partner zum Flughafen.

Nach seiner Aussage gefällt ihm Hamburg sehr. Zwei Tage hätte er zur Eingewöhnung gebraucht, inzwischen viel von Hamburg gesehen, viele Unterschiede zu Rom festgestellt. [Diese sind insbesondere: Integration von Fremden, besonders im öffentlichen Leben - in Rom undenkbar. Die deutlich niedrigere Kriminalitätsrate, die sich z.B. dadurch äußert, dass Fenster hier nicht bei Abwesenheit mit stabilen Läden verschlossen werden müssen und ich ohne Risiko meine Terrassentür geöffnet lassen kann. Weiterhin die überwiegende Freundlichkeit der Menschen!] Er sagte, jetzt hätte er sich eingewöhnt und könnte ohne Probleme länger hier bleiben, ja er war regelrecht traurig, abreisen zu müssen.

Es bin eher ich, die einen Kulturschock hatte, der heute früh begann, nachzulassen... Es war mir nicht bewusst, dass nicht nur Hamburg sondern auch unser Familienleben sehr fremd wirken musste. [Auch wenn Maren nur noch sporadisch anwesend ist, leben wir automatisch und ohne zu überlegen sofort "unser normales Familienleben", das sowohl aus unausgesprochenen Spielregeln/Selbstverständlichkeiten als auch großen Portionen Gemeinschaft/Kommunikation besteht.]

Das Fehlen einer vormittäglichen Gesprächsrunde am Küchentisch nebst Tagesplanung setzte mir am meisten zu. Während das Jungvolk in Richtung City (Stadtrundfahrt, Hamburg Dungeon etc.) unterwegs war, grübelte ich stundenlang, was ich falsch gemacht haben könnte bzw. warum man so unhöflich war, nicht wissend, dass das hier Selbstverständliche in jenes Menschen heimatlicher Umgebung nicht bekannt ist. Dort verlässt man einfach vormittags das Haus und erscheint irgendwann wieder auf der Bildfläche.

Die (Spät-)Abende verliefen im Gegenzug sehr nett und harmonisch. Ich hatte reichlich Gelegenheit, in die italienische Sprache einzutauchen, konnte das meiste sehr gut verstehen, fühlte mich jedoch gehandicapped, da ganz einfach mein Ausdrucksvermögen noch so sehr eingeschränkt ist. Nach einem Jahr des Lernens kann ich nicht mehr von mir erwarten, hätte aber gern mehr gekonnt!

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Donnerstag, 31. Dezember 2009

Kleiner Stopp vorm Jahreswechsel

Ich bin ja seit einer Woche nicht dazu gekommen, hier etwas zu hinterlassen, was natürlich ganz und gar praktische Gründe hat.

Maren ist seit einer Woche hier, wir als Familie haben ein ruhiges und harmonisches Weihnachten gehabt - auch und vielleicht gerade wegen des kranken Sohnes. Ein bisschen turbulent war es am 2. Feiertag - fast schon traditionsgemäß war hier ein kleiner Volksauflauf. Einzig ein wenig schwierig war la nonna.

Es folgten ein Abend Italienisch-Nachhilfe durch mia figlia, ein Frauenabend gemeinsam mit der Cousine (und spontan lecker antipasti), ein Schwester-Bruder-Tag, ein Abend, am dem die Tochter bei Freunden war (und ich nicht einschlafen konnte, bis sie wieder hier war - verflixt, das "Kind" ist 24!).

Nachdem der Schnee sich gleich nach Weihnachten in nichts aufgelöst hatte, war heute die Überraschung groß: nevica!



Da ist sie nun wieder, die weiße Pracht!



Und F., den wir heute vom Flughafen abholen konnten, hat zuletzt vor etwa 20 Jahren Schnee gesehen - entsprechend friert er hier draußen.



Seit heute Nachmittag habe ich nun mit wenigen Unterbrechungen pausenlos Italienisch gesprochen, mehr recht als schlecht. Aber wenn ich bedenke, dass ich es erst seit gut einem Jahr lerne, muss ich mir mal selber auf die Schulter klopfen! Vor allem für meinen Mut, es bedenkenlos einzusetzen. Klar könnten wir auch wieder auf Englisch kommunizieren, aber noch hat mich der Ehrgeiz im Griff...

Zu meiner Freude kann ich aber etwa 90 % des Gesagten gut verstehen. Für Reaktionen meinerseits braucht es meist ein bisschen Zeit, das ist F. oft nicht ganz klar. Macht nichts, Hauptsache, ich übe gerade am "lebenden Objekt", die Chance muss am Wickel gepackt werden. Mein "zweibeiniges Wörterbuch" Maren muss dann öfter mal auf die Schnelle aushelfen.

Allerdings ist heute Abend auch meine Konzentration aufgebraucht. Morgen geht's dann weiter, ab Nachmittag in Gesellschaft der Nonna.

Obwohl ich eigentlich schon lange kein Silvester mehr feiern muss/mag, kommt die Lady, da sie sich bei sich zu Hause fürchtet (Böller auf dem Balkon usw.) - was weiß ich, wovor ich Angst bekomme, wenn ich alt bin? Vielleicht werde ich dereinst auch froh sein, wenn ich dann irgendwo aufgefangen werde...

So, lieber Leser, wenn morgen nichts Weltbewegendes passiert, war es das im Blog für 2009.

Ich wünsche allerseits einen "guten Rutsch"!

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Montag, 7. Dezember 2009

Einkäufe und andere Geschenke

Nettes Nikolausi-Geschenk von der Chefdame erhalten (same procedure as last year), dann nach Feierabend einiges besorgt (und abgehakt auf meiner Liste), was der Weihnachtsmann bringen wird.

Ein absolut tolles Selbstgeschenk machte ich mir am Sonnabend bei unserem Stadtbummel: ein zweisprachiges Bildwörterbuch. Nein, nicht für Kinder, sehr anspruchsvoll sogar, absolut klasse. Thematisch sortiert sind alle möglichen Sachen gezeichnet und in zwei Sprachen benannt, eine Bestandsaufnahme von fast allem, was uns umgibt. Unkompliziert sind Dinge zu finden, von denen man ggf. in keiner Sprache die Bezeichnung kennt. Bin begeistert und habe gestern gleich mal eine lange Zeit geschmökert (und Bilder beguckt). Kein Beispielfoto hier wegen Urheberrecht und so...

Und ich habe begonnen, in dem Geburtstagsgeschenk der Kollegin zu rätseln. Wir erinnern uns: Ein dicker deutsch-italienischer Rätselblock. Das macht eine Menge Spaß, übt nebenher Vokabeln, und ruckzuck sind die Blätter ausgefüllt. Ich musste mich tatsächlich gestern Abend zwingen, das Teil zuzuklappen und dann auch ins Bett zu gehen!

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Mittwoch, 11. November 2009

Italiano: am Gemüsestand ;))

Per i ricordi:

Die Lerneinheit von der Cousine und mir verlief trotz beiderseits angeschlagener Gesundheit sehr amüsant. Am virtuellen Gemüsestand verkauften wir uns gegenseitig frutta e verdure, wedelten zwischendurch mit den Händen in der Luft (während wir unsere Gehirne nach den richtigen Vokabeln durchsuchten) und lachten uns über unsere originellen Einfälle schlapp. Mehr ein Rollenspiel als ein Korrekt-nach-Buch-Dialog.

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Montag, 9. November 2009

hakuna matata

Für gute Laune:



Und jetzt wieder ernsthaft lernen :)

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Sonntag, 1. November 2009

"Il Caffè" - Rai International

Ich sehe/höre gerade dieses Kulturmagazin vom 27.10.2009. Zitat: "sempre con tanta musica, cinema, arte, libri". Ich verstehe zwar bei weitem nicht alles, aber immerhin ist es kein Kauderwelsch mehr für mich, ich kann deutlich die einzelnen Worte unterscheiden und das, wo mir die Vokabeln bekannt sind oder ich sie mir zusammenreime, denn auch verstehen. *freu*

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Samstag, 31. Oktober 2009

Das...

... möchte ich mir heute Abend ansehen: Für immer Venedig. Deswegen nämlich: "...vor der beeindruckenden Kulisse der Lagunenstadt"

Trailer

Das Label "Italienisch" passt nicht wirklich, aber wohin damit sonst?

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Hörtraining am Morgen

Eine halbe Stunde dauern die "Italia News", stelle fest, dass mein Hörverstehen erheblich besser geworden ist in der letzten Zeit.

Lustig finde ich, womit die Nachrichten aufgefüllt werden, nachdem alles Weltbewegende gesagt wurde: da werden Zeitungsschlagzeilen gezeigt und vorgelesen, lange Beiträge über seltsame kulturelle Veranstaltungen gibt es, die Korrespondentin in Amerika wirft einen Blick in Kunstjournale und dergleichen, außerdem *wichtig, wichtig* hat in Norditalien eine "Barbecue-Schule" eröffnet, damit endlich auch die Italiener in den Genuss angekokelter Rippchen nach US-Art kommen... Ich habe vergessen zu erwähnen: Fußball!

Ok, nur um in meiner persönlichen Beurteilung gerecht zu bleiben: Natürlich gibt es Beiträge über die "neue Grippe" (zwei Kinder, 8 und 10, in Rom im Krankenhaus), die Wirtschaftslage, den Klimagipfel... und da ja allgemein bekannt ist, wem RAI gehört, versuche ich, eine politische Tendenz in den Berichten auszumachen - das allerdings kann ich noch nicht.

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Dienstag, 27. Oktober 2009

Mi fa vedere

... la maglietta che è in vetrina.

So fangen einige Übungssätze an. Wir haben uns heute bei unseren Verkaufsgesprächen in fiktiven Boutiquen köstlich amüsiert. Ich bin ja immer so "fies" und komme auf irgendwelche abseitigen Ideen, bei denen uns die "eingepaukten" Sätze nichts mehr nützen... Lustig, das wird noch mehrfach wiederholt werden - ergänzt um Gespräche am Gemüsestand.

Im Internet gefundenes Ergänzungsmaterial zu unserem Buch hat uns auch viel Spaß gemacht. Hier kommen dann Reklamationen hinzu nach Art von "manca il bottone"...

Außerdem haben wir uns heldenhaft durch einen Zeitungsartikel gekämpft, der sich kritisch mit dem Import von Obst befasst. Hey, wir waren richtig gut! *auf Schulter klopf*

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Sonntag, 18. Oktober 2009

Hunger durch Hausaufgaben

Da saß ich vorhin an meinen Italienisch-Aufgaben, gefragt war eine Auflistung von Zutaten für Minestrone. Ich schnappte mir dieses einmalig schöne Kochbuch, bei dessen Durchblättern ich immer so ein Italien-Gefühl bekomme, las hier und dort, bestaunte die Fotos - und riss mich dann zusammen. Zielgerichtet suchte ich eine Minestrone, fand noch mehr Suppen, las und blätterte - und bekam augenblicklich Hunger auf eine herzhaft-feine Suppe!

Nützte ja alles nichts, solcherlei Begierde musste gestillt werden...

Bisschen Knoblauch, Zwiebel, viele Tomaten, etwas Geräuchertes war auch im Kühlschrank, Brühe, Gewürze, eine Hand voll Pasta ... zum Schluss Parmesan und Basilikum drüber... hmmmm. Kein Rezept für's Kochblog, einfach nur den Kühlschrank geöffnet und zusammengeschnippelt...

Und jetzt weiter mit den Hausaufgaben!

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Donnerstag, 15. Oktober 2009

Mal wieder abendliches Backen

Kuchen ist im Ofen, erfordert aber hinterher auch noch Bearbeitung. Wenn er gelingt, kommt er rüber ins Küchenblog, wenn nicht, wird der große Mantel des Schweigens über ihn gebreitet ;)
Es handelt sich wieder einmal um ein Rezept von Nonna Ivana, inzwischen übersetze ich es mir gar nicht mehr erst sondern werkle gleich drauf los. Und das Backwerk zeigt mir dann, ob ich alles richtig verstanden habe.

Ist doch auch eine Idee, Sprachtraining per Kuchen backen...

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Sonntag, 27. September 2009

Selbstgestellte Aufgaben

... sind etwas ganz Anderes als Kurs-Hausaufgaben, nämlich viel schwieriger!

Grammatikübungen sind okay, so lange man diese mit dem Lösungsschlüssel kontrollieren kann. Die Schwierigkeit beginnt schon, so bald freie Textantworten gefordert sind, diese "müssen" ja von den vorgegebenen im Schlüssel abweichen - Sprache ist lebendig, und man kann immer alles auf verschiedene Arten ausdrücken. Aber ich denke, das klappt schon.

Um unser Lernen in Eigenverantwortung interessant zu machen, stellen wir uns jedes Mal eine eigene Textaufgabe, und ich wollte gern ein anderes Thema als die Cousine, damit es nicht so langweilig wird, bastele also an einem Bericht über das kürzliche Back-Experiment und suche gerade die passenden Vokabeln heraus.

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Mittwoch, 23. September 2009

Italiano ohne Kurs

Noch habe ich ja gottseidank Urlaub...

Heute früh also gar nicht erst den PC eingeschaltet, sondern als erste "Amtshandlung" mich bei dem Genuss meines caffellatte italiano mich mit selbiger Grammatik lang und ausführlich befasst.

Dann am Abend mit mia cugina unsere freien Texte und aufgetauchte Zweifelsfälle behandelt, dieses ebenfalls sehr ausführlich. Ohne Lehrer ist es nicht wirklich einfach, offene Fragen zu klären, denke aber, dass es geht. Nicht zuletzt auch dank der Unterstützung durch mia figlia.

Neues Treffen, neue Textthemen, andere Übungen abgesprochen. Und schwupps! Waren schon wieder über zwei Stunden herum!

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Donnerstag, 17. September 2009

Sprachlernabend zu zweit

Erster Lernabend in Eigenregie:
  • Die letzten Lektionen überflogen und auf Wissenslücken überprüft.
  • Hausaufgaben verabredet.
  • CD-gestützte Textleseübungen gemacht.
  • Neue Verabredung getroffen.

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Montag, 14. September 2009

storniert

Heute bekam ich einen Anruf von der Volkshochschule: Der Kurs wurde mangels genügend Teilnehmern storniert. Alternativkurse wurden angeboten j.w.d. und uhrzeitlich sehr spät.

Weitere Information hat ergeben, dass im geplanten Kurs nur die drei letzten Lektionen unseres Lehrbuches behandelt werden - das ist alles bis Ende Februar! Die reine Lachnummer, oder?

Ein längeres Telefonat mit der Cousine ergab, dass wir versuchen werden, uns diese Lektionen im "Heimverfahren" selbst anzueignen, nebst ausführlicher Wiederholung und Sprachübungen von CD. Wir werden noch in dieser Woche beginnen.

Für das Lernen mit dem Buch Nr. 2 wäre dann ein Kurs im nächsten Jahr wieder obsolet, schon wegen des dann erstmaligen "Auftauchens" diverser Zeitformen.

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Mittwoch, 26. August 2009

Maria, ihm schmeckt's nicht

[Nachdem es mir gestern total bescheiden ging, war ich froh, dass heute alles so weit gut war, dass der geplante Kinobesuch mit der Kollegin stattfinden konnte:]

Maria, ihm schmeckt's nicht

Eine Komödie, die eine ganze Menge Klischees bedient, aber auch immer wieder nachdenklich machende Momente hat. Wer leichte Unterhaltung mag und/oder italophil ist, hat seine helle Freude an dem Film!

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Donnerstag, 13. August 2009

Italiano - Zwischenstand

Just for the records:

Nachdem ich jetzt seit Tagen in meinem früher genannten Lehrbuch mittig "festhänge" bei Dingen, die ich zwar begreife, aber noch nicht umsetzen kann (Dativ- und Akkusativ-Objektpronomen) , die während der Bahnfahrten nicht zu lernen sind, habe ich mal etwas zögerlich einen kurzen Blick in unser Unterrichtswerk geworfen. Womit wird es weiter gehen?

Ach, da muss ich mir keine Gedanken machen, stelle ich ganz verwundert fest. Ein bisschen Farben, Bekleidung, Imperativ und ein wenig von dem, wovon ich oben spreche. Irgendwie nichts, um mir Sorgen zu machen, es könnte zu schnell zu schwer werden.

Beurteilung des "L"-Buches: Prima zum Wiederholen. Aber so, wie es gedacht ist, nämlich als "Selbstlern-Lehrgang", viel zu schwierig.

Ich kann also noch ein paar Wochen mich ganz gemütlich damit beschäftigen, bevor es wieder "ernst" wird!

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Dienstag, 4. August 2009

Italienisch lernen in der Sommerpause

Eine Pause von fast drei Monaten ist natürlich zu lang, um nichts zu vergessen. Außerdem macht mir die Lernerei Spaß (jaha!), und ich hatte mir fest ein eigenes Programm vorgenommen. Ich hatte mir ein Buch von dem Verlag mit dem großen blauen "L" besorgt und gehe es nun jeden Tag ein Stückchen weiter durch, ganz konsequent von vorne nach hinten. Das klappt während der Bahnfahrten sehr gut, auch die Grammatikübungen sind leicht zu bewältigen.

Sehr erfreut stelle ich fest, dass bis ungefähr zur Mitte des Buches alles "sitzt" - und etwa dort war auch Kursende gewesen. (Dank EU-einheitlicher Niveaubezeichnung ist das alles gut erkennbar.) Natürlich ist nicht alles gleich, und einiges von dem, was hier in späteren Lektionen erscheint, haben wir schon gehabt. Dafür kann ich jetzt weiter machen mit Sachen, die im Unterricht noch drankommen werden, gut so. Das hat weniger mit sinnfreier Ehrgeizbefriedigung zu tun, sondern ist Futter für meine Neugier. Ich denke schon, dass ich mir das nicht alles im Alleingang so ohne weiteres "draufschaffen" kann, aber später habe ich dann von vielem schon eine Vorstellung (bisschen mehr als eine Ahnung ist das auf jeden Fall), und vielleicht rückt dann die stets hinter der nächsten Ecke lauernde Verzweiflung (das alles nicht in mein armes, geplagtes Hirn zu bekommen) in etwas weitere Ferne.

Natürlich lese ich auch weiter schwierigere Sachen (Adesso z.B.), da geht es mir aber um das Lesen und Begreifen (was sonst?), und das klappt inzwischen recht gut.

Und ich schreibe immer mal wieder kleine Texte, die ich dann dem Töchterlein in die Mailbox schiebe. Wenn ich nun auch noch so "gut" sprechen wie schreiben könnte, wäre ich heilfroh, aber gut Ding braucht Weile, wie immer...

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Sonntag, 26. Juli 2009

"notte italiana"

Um ein wenig "parlare italiano" in lockerer Atmosphäre zu üben, hatten A. und ich uns einen italienischen Abend ausgedacht - gestern war's denn so weit, von langer Hand geplant. Leider nicht auf der Terrasse, im Regen zu sitzen und zu frieren war nicht unsere Absicht gewesen.

Also den Esstisch in grün, rot, weiß dekoriert.
Italienische Musik laufen lassen.
Ein italienisches Menü ausgedacht, jede hat einen Teil beigetragen.
Lecker Prosecco und Vino besorgt.



Es hätte ein lustiger Sprachabend sein können, wenn, ja, wenn A. denn auch geneigt gewesen wäre, etwas zu versuchen. Meine Anläufe wurden im Keim erstickt, keine Chance.

Also war es ein netter Abend mit allem Drum und Dran, wir haben lange geklönt, aber am eigentlichen Sinn und Zweck der Veranstaltung war's denn "richtig gut" vorbei gegangen.

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Montag, 20. Juli 2009

Ach je

Gestern habe ich dann wieder den Tag mit gärtnerischen Aktivitäten verbracht, dieses Mal hauptsächlich mit dem Versuch der Bodenverbesserung.

Ein neues blühende Hortensie hat in einem großen Pflanzkasten neben dem Flieder (wo es nach der Entfernung von Totholz wie ein Kahlschlag aussieht) ein Zuhause bekommen, und ich habe erste Blüten an der Fuchsie vorgefunden.





Mit der meisten Arbeit war ich vor Beginn der heftigen Regenfälle fertig - es blieb "nur" noch das Chaos auf meiner Terrasse zu beseitigen, den Tisch zu reinigen, alles aufzuräumen, zu fegen ...

Eine Topfpflanze neu versorgt und an die Luft befördert, doch dazu ein andermal mehr.

Und heute wird das Wetter immer schlechter... zunächst gab es noch einen stetigen Wechsel mit blauem Himmel und plötzlich einsetzenden Regengüssen, inzwischen regnet es allerdings bereits seit Stunden ununterbrochen.


(Blick aus der Bürotür auf bzw. in einen Wolkenbruch)

Ich wünsche mir für Sonnabend ein so feines Wetterchen, dass man den Abend auf der Terrasse verbringen kann, damit meine geplante "notte italiana" rundherum gelingen kann.

Übrigens muss ich mich jetzt zügig an die passenden Vokabeln machen, allein es fehlt die Lust... habe gerade das Gefühl, dass sämtliche parole italiane aus meinem Kopf verschwunden sind - andate via. Und das, obwohl ich mich täglich mit Wiederholungen beschäftige.

Also jetzt erstmal alle Koch-, Küchen- und Futter-Vokabeln rauskramen, danach dann die passenden Verben und all' die kleinen Worte, die ständig sich auf und davon machen möchten, die aber unverzichtbar sind, um dem Sätzen (welchen Sätzen?!? Ich hoffe doch, mir fallen welche ein?) die nötige Würze zu geben. (Würze - wie passend zum Thema - was muss ich an Gewürzen und sonstigen Zutaten wissen?)

Und diese Woche will noch eine CD mit passender musica zusammengebastelt werden...

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Sonntag, 5. Juli 2009

imparare l'italiano sulla terrazza

So lässt sich's aushalten...


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Mittwoch, 1. Juli 2009

Man spricht Espresso

Als Zeitungsausschnitt von der Nonna bekommen und online gefunden: "Man spricht Espresso" im Hamburger Abendblatt. Ein kurzweiliger Artikel zur babylonischen Sprachverwirrung, die entsteht, wenn deutsche Touris, kaum dass sie italienischen Boden betreten haben, einen Kaffee, Verzeihung, einen caffè, bestellen. Bestellen möchten. Einen Espresso also. Oder doch einen caffè americano, der eigentlich ein deutscher Kaffee ist?

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Montag, 29. Juni 2009

Ende A1/2

Zweiter Teil des Sprachunterrichts zum Erreichen der Stufe A1 abgeschlossen.

Sollte doch jeder kurz sagen, was die Ferienzeit so bringen wird.... und mir klemmen immer die vielen Worte fest und ich begnüge mich mit der kleinstmöglichen Antwort. Das nur, weil ich immer so tolle Satzanfänge im Kopf habe, die dann hängen bleiben, weil ich das Ende nicht hinbekomme, da mir noch bestimmte Konstruktionen fehlen. Und mehr Mut zu Fehlern sollte ich auch aufbringen.

Sinnentnehmend lesen kann ich sehr vieles, und das Hörverstehen ist auch bestens. Aber das nützt mir nichts, wenn ich mich selbst nicht ausdrücken kann.

Mit der Cousine verabredet, dass wir uns zu "Thementagen" treffen, wobei die Idee der figlia, einen italienischen Abend mit Speis und Trank auf der Terrasse zu veranstalten, an dem wir dann versuchen wollen, fremdländisch zu plaudern, sehr gut angenommen wurde.

Chiacchieriamo!

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Montag, 22. Juni 2009

Ripasso

Vorletzte Kursstunde, Lektion ist die allgemeine Wiederholung. Außerdem die Ordnungszahlen besprochen und die gerne verwendete Bezeichnung in Römischen Zahlen. Die Bezeichnung der Jahrhunderte, die anders als hier gehandhabt wird: Was für uns das 20. Jahrhundert ist, also 1901 bis 1999, ist dort il Novecento bzw. XIX secolo. Vermittlung italienischer Kultur: Der Maler Giotto und die katholischen Namenstage.

Die Cousine ist besser zu Wege, hat den von mir kopierten italienischen Zeitungsartikel gern genommen und suchte auch wieder nach Ideen für die Sommerpause. Wahrscheinlich war ihr Arbeitstag nicht so anstrengend wie letztens und der Geist noch frisch ;)

(Übrigens bessert sich heute anscheinend auch das Wetter!)

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Samstag, 20. Juni 2009

Sprachübung

Gestern begonnen, ein kleines Tagebuch auf Italienisch zu führen. Ganz einfache Sätze, was ich am Tag so gemacht habe - eben alles, was ich kann. Und ab und zu wird nun la mia piccola figlia damit per Mail bedacht, entweder um sich darüber zu amüsieren oder zwecks Korrektur, ganz wie's gefällt!

Ich habe heute einen Bericht über Hamburg aus einer italienischen Zeitung erhalten, und es macht mir keine Schwierigkeiten, ihn zu lesen (und zu verstehen natürlich).

Auch wenn ich mit einer gewissen Ungeduld immer meine, noch nicht genug zu können (was objektiv auch richtig ist, denn der aktuelle Stand "A1" gemäß sogenanntem "Referenzrahmen" stellt lediglich eine Basis dar), habe ich offenbar im letzten Dreivierteljahr eine Menge geschafft!

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Montag, 15. Juni 2009

dem Sprachkurs-Ende entgegen

Offenbar haben wir unser vorgeschriebenes Pensum längst erfüllt. Wir "hängen fest" in der letzten für diesen Kurs vorgeschriebenen Lektion und bewegen uns nur millimeterweise vorwärts. Zum Zweiten Male also das Hauptthema "Familie", Familienmitglieder, wann mit, wann ohne Artikel, durchgekaut, den fiktiven Stammbaum bearbeitet, Bezeichnungen für Feiertage "gelernt". In "" deshalb, weil ich zumindest sie schon alle kannte.

Damit verbunden gab es einen kleinen Abstecher in Richtung Geschenke, durften also jeder ein paar Sätzchen sagen, was wir (egal an wen und wann) verschenkt haben oder geschenkt bekommen haben. Der von mir produzierte Lacher war dann das "libro da cucinare" - nein, ich wollte nicht das Buch kochen, also "libro di cucinare". Aber Spaß muss sein.

Die Gruppe ist - wenn auch in etwas wechselnder Besetzung - klein und nett, aber mir ist immerzu langweilig, brenne darauf, dass es weiter geht. Und das passiert dann erst wieder im nächsten Kurs im Herbst.

Also noch zwei Abende mit Familie und Feiertagen verbringen? Den "Ascolto"-Text von der Buch-CD sollen wir zum nächsten Mal anhören. *gähn* Das habe ich gestern bereits ausgiebig gemacht als Vorbereitung für heute...

Die Cousine hat derzeit die Lust verlassen, sie ist noch dabei, freut sich aber auf die Sommerpause. Motivation gleich Null. Dabei hatten wir uns schon für die Sommerzeit Gedanken über "eigenes Lernprogramm" gemacht. Na gut, denn eben nicht, mach ich einfach weiter wie in den letzten paar Wochen!

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Dienstag, 9. Juni 2009

In 5er-Besetzung

Gestern, Kursabend, fünf waren wir, Thema waren Bezeichnungen der Familienmitglieder in Kombination mit Personalpronomen, alles schon vor Monaten gehabt, dieses Mal aber ganz, ganz gründlich durchgenommen bzw. erklärt bekommen. Alles verstanden, allein es hapert noch an der Umsetzung - keine Sprechpraxis halt. Um das zu fördern, gab's einen kleinen Text aus Sicht einer Person, der dann von uns (mir...) umgesetzt werden sollte in die Sicht einer anderen Person.

Es gab also einen gezeichneten Stammbaum und einen kleinen Text. Der linke Zeigefinger suchte die Personen auf dem Stammbaum, der rechte fixierte die jeweilige Textstelle, dazwischen wanderten meine Augen hoch und runter, und ich stolperte förmlich durch die Sätze, weil ich mich immer wieder mit den Personen verheddert habe. Irgendwann sah ich irgendwie gar nichts mehr.

Dann kam eine sehr ehrgeizige Person dran, die immer sehr "allwissend" aufgetreten war. Und was geschah? Sie bekam gleich gar nichts auf die Reihe! So schlecht war ich also auch wieder nicht. Schätze, ich werde das mal schriftlich machen, um die Umsetzung dann tatsächlich zu üben. Und ja, ich bin froh, dass ich nicht so eine große Familie habe wie auf diesem fiktiven italienischen Stammbaum!

Dieser Geschichte voraus ging ein kurzweiliges Frage- und Antwort-Spiel, das uns zum Sprechen brachte, was ja tatsächlich das ist, was in diesem Sprachunterricht zwangsläufig zu kurz kommt. Das fand ich denn doch besser. Allerdings kann ich all' meine schönen, im Kopf vorhandenen, Satzanfänge zu nichts gebrauchen, weil mir zur Fortführung noch die Kenntnis wesentlicher Strukturen fehlt. Gerade weil ich weiß, was kommen sollte, es aber noch nicht kann (weil wir es noch nicht gelehrt bekamen), muss ich mich bescheiden und mich so simpel ausdrücken, wie es widerum so gar nicht meiner Person entspricht. Spagat also.

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Freitag, 5. Juni 2009

Barbablu

Meine absolute Nummer eins in dieser Woche:



Dieses Lied greift eine Szene aus dem Blaubart-Märchen (Englisch, wahlweise Französisch) auf. Und hier auf Italienisch: Barbablù (Sehr guter Hinweis auf der originalen YouTube-Seite am rechten Rand.)

Meine erste Faszination war, dass ich sofort den Zusammenhang von der verbotenen Tür und dem Schlüssel verstanden hatte, die zweite das Duett mit der tollen Sängerin, drittens natürlich der mitreißende Rhythmus.

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Donnerstag, 4. Juni 2009

Angelo Branduardi

... ist die Wiederentdeckung des vergangenen Wochenendes.
Da ich beim Lernen gerne italienische Musik als Hintergrundberieselung habe und mein persönliches CD-Sortiment nicht allzu groß ist, bin ich bei YouTube auf die Suche gegangen. Der Name war mir ganz plötzlich in den Sinn gekommen als Erinnerung an Zeiten, die ganz lange her sind.

Ich habe so viel Schönes von ihm gefunden, dass ich noch nicht weiß, welches Video ich hier verlinken möchte - habe die Wahl zwischen zwei temperamentvollen Stücken und einem ruhigen Lied, die ich spontan zu Lieblingsliedern erkläre. Muss also gelegentlich über dreißig Teile noch mal "querhören"...

Und dann fiel mir heute plötzlich ein, dass ich Alla fiera dell'est kannte - als Highdown Fair... so hieß auch die LP, die ich damals dem Kindervater schenkte. Ein Ohrwurm, der mich heute den ganzen Tag begleitete, im Wechsel mit dem Lied über die verbotene Tür und den Schlüssel (selber suchen macht schlau *feix*).

Übrigens, um hier zu meinem Dauerthema "Sprache" zurück zu kommen, A.B. spricht so schön, dass ich das meiste - soweit die Vokabeln halbwegs bekannt sind - verstehen kann! Bemerkt man meine Begeisterung? Neeeeiiiinnn....

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Samstag, 30. Mai 2009

Adesso

Adesso ist eine Zeitschrift aus dem Spotlight-Verlag ("Spotlight" hatten wir seinerzeit für des Sohnes Englischunterricht abonniert) für Italienisch Lernende - also in italienischer Sprache - mit Berichten über das Land aus den Bereichen Kunst, Kultur, Geografie, Geschichte, Politik, Gesellschaft, Musik und wahrscheinlich noch mehr, habe noch nicht alles angesehen. Jeder Artikel ist mit einer kleinen Vokabelliste versehen, allerdings wird schon ein gewisses Sprachniveau vorausgesetzt. Das ich nicht bzw. noch nicht habe. Trotzdem beiße ich mich durch, und es geht gar nicht mal so schlecht! Ein kleiner Teil, der sich direkt mit der Sprache als Thema beschäftigt, ist auch dabei, da geht es meist um Besonderheiten.

Das verlinkte Web-Portal bietet noch mehr, einige Angebote sind kostenpflichtig bzw. nur mit Abo zu erhalten. Der Podcast ist frei, allerdings muss man dafür "gut eingehört" sein.

Auf jeden Fall ist die Zeitschrift (Zeitschriftenhandel im Hauptbahnhof) ein Tipp für alle, die mehr möchten als nur das Schulpensum pauken. Ich lerne besser, wenn ich mich auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit der Sprache beschäftige, und betrachte "Adesso" als einen meiner "Bausteine". Außerdem ist das Druckwerk bahnfahrgeeignet.

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Montag, 25. Mai 2009

Drei Sprachlerner

... fanden sich heute zusammen, eine Kleinstgruppe sozusagen.

Es gab ein bisschen Wiederholung zur Struktur. Intensivbehandlung von schwierigen Artikeln, incl. Erklärung zur Aussprache des "gli". Überhaupt wurde viel nett geredet, "Abteilung Hintergrundinformation" zu diesem und jenem.

Kein Powerprogramm, sondern einfach nur entspannte Beschäftigung mit der Sprache.

Und für den Folgekurs eingetragen. Uns beschäftigt noch die Frage, ob er denn bei so wenig Leuten auch zu Stande kommen kann, aber man ist guten Mutes.

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Sonntag, 24. Mai 2009

Ehrgeiz

Irgendwie hat's mich gepackt: Ich will mehr. Mehr verstehen, mehr sagen können...

Beschäftige mich an diesem Wochenende überwiegend mit der Sprache. Es gibt immer noch diese unsägliche Lautfolge "gli", mit der ich mich herumquäle, gestern war ich regelrecht wütend auf mich, weil's immer noch nicht richtig klang - und heute geht es, oh Wunder, schon ein bisschen besser.

*Telefon klingelt*

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Samstag, 23. Mai 2009

Eigen-Bonus-Programm I

Nachdem ich so viel schriftliche Dinge gemacht habe, gab's heute meine erste Belohnung für mich: Eine neue Lern-CD mit lebensnahen Dialogen und grooviger Musik im Hintergrund. Betonung auf "lebensnah"! Also schon ziemlich schnell gesprochenes Italienisch, dazwischen die Übersetzung, dann wieder der Satz, möglichst zum Nachsprechen. Aber Beeilung, denn es geht wirklich ziemlich flott zur Sache, ist aber zwischendurch auch ganz lustig wegen der vielen Redewendungen, deren genaue Übersetzung man sich lieber nicht antun sollte... Auf jeden Fall sind die Dialoge aus dem wirklichen Leben gegriffen und Welten entfernt von den Sprach-CDs für Anfänger, die ich nun wirklich nicht mehr hören kann. (Und ich "stolpere" ganz schön, wenn ich versuche, die Sätze mitzusprechen, freu mich aber, wenn ich bei der dritten Wiederholung die vielen kleinen halb verschluckten und apostropierten Wörtchen heraus höre.)

Ich habe alles gleich auf den Winz-Player kopiert, ab in die Ohren damit... und bei dem Sprechtempo beweg ich mich bei der Hausarbeit gleich doppelt so schnell...

Und jetzt zurück zum Ernst des Lebens: Vokabeln.

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l'autobiografia

Nach dem abendlichen Telefonat mit dem Töchterlein habe ich mich gestern noch sehr spät an die Verfassung meines ausführlichen Lebenslaufes auf Italienisch gesetzt. Das hat eine geraume Zeit in Anspruch genommen, vor allem wegen des ständigen Suchens nach irgendwelchen Vokabeln.

Wir sollten ja ausführlich schreiben, vielleicht bin ich jetzt zu ausführlich geworden? Werde also noch eine "abgespeckte" Variante anfertigen. Und beides der Tochter mailen zwecks weiterer Diskussion bzw. des Ausräumens größerer Fehler.

Vor allem war ich hinterher so unglaublich müde, konnte schon kaum noch klar sehen. Aber nun bin ich ausgeruht, werde mich sofort wieder darüber her machen. Und danach (!) mich um mein Haushalts-Tagewerk kümmern.

A presto!

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Donnerstag, 21. Mai 2009

Fleißig gewesen, aber so was von...

Ich muss mir mal eben selbst auf die Schulter klopfen. Ich habe heute so viel Italienisch "gemacht" (gehört, geschrieben, gelesen etc.) wie schon lange nicht mehr. Vorgenommen und durchgeführt: Gleich heute morgen beim Frühkaffee angefangen mit dem Lernen. Nach drei Stunden Pause gemacht, bisschen Hausarbeit, dann kurz (!) den PC an für die Formularrecherche. PC wieder aus! (Das mir, wo dieses Teil sonst durchgehend läuft...) Raus zum Briefkasten... Spaziergang fiel leider aus wegen Gewitter mit Wolkenbruch. Gleich wieder an die Bücher gesetzt...

Es geht hier um die komplette Aufarbeitung der letzten 4 oder 5 Wochen, und ich hatte mir diese fest vorgenommen, bevor ich irgend etwas von den neuen Materialien, die ich vorgestern geshoppt habe, anfasse. Und da ich mein selbst gewähltes Pensum noch immer nicht erfüllt habe, geht es morgen Nachmittag garantiert gleich damit weiter. Sozusagen mein eigenes Bonusprogramm.

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Montag, 18. Mai 2009

mp3 oder: manchmal ist Muttertag an einem Montag im Mai

Unterstützend zum Italienischkurs gibt es immer mal "etwas auf die Ohren" - besser: in die Ohren. Ich habe den Inhalt einiger Lern-CDs in mp3-Dateien umgewandelt, von denen ich mich bei Haus- oder Gartenarbeit beschallen lasse bzw. lassen möchte. Denn:

Mein Handy ist als mp3-Player nur bedingt zu gebrauchen. Erstens ist die lauteste Einstellung mitunter zu leise. Zweitens, und das ist viel wichtiger, fiel mir das Handy während des Werkelns bereits häufiger aus der Hosentasche, ergo: Es ist zu schwer.

Meinen Haushalt durchforstet nach Playern. Das Ergebnis ist höchstens drittklassig: Einer ist ein Karten-Player, der immer mal wieder "springt" (wie eine Schallplatte mit Knacks - wer kennt noch Schallplatten?) bzw. manche Titel gar nicht spielen mag.

Der zweite ist ein chinesisches No-Name-Produkt, auf den ersten Blick ganz okay. Aber das Kabel mit den Knopfhörern ist deutlich zu kurz. Ein anderes kann nicht genommen werden, da die Buchse nicht unserer 3,5 mm-Norm entspricht. Frust!

Mein (jahrelang in einem Karton sein Dasein gefristet habender) allererster mp3-Player, seinerzeit ein Top-Gerät mit 64 MB internem und 64 MB externem Karten-Speicher ist nur mittels proprietärer Software an den PC zu koppeln - bis Win98/ME! Läuft unter Vista nicht. (Und es wäre, ganz nebenbei bemerkt, ein ganz klein bisschen zu wenig Speicher *g*)

Ich bin ja bescheiden und wurstele mich so durch...

Aber es war doch wichtig genug, dass ich davon dem Töchterlein erzählte. (Ja doch, wir unterhalten uns auch über mein Italienisch-Lernen und meine Methoden.)

Der geneigte Leser hat den Fortgang dieser Geschichte sicherlich bereits erraten:



In dem heute Abend mühsam von der Post abgeholten Tochterbrief aus bella Italia lag unter anderem - genau: ein mp3-Player! Winzig, mit Clip, viel Speicher und in rosa. Für die Mutter, die im Herzen auf ewig ein Mädchen bleibt und alles liebt, was rosa ist und/oder glitzert. (Und sich jetzt richtig "was auf die Ohren geben" kann.)

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Montag, 11. Mai 2009

Da warn es nur noch sieben.

Zumindest heute Abend im Kurs. Das war nun schon Kleingruppen-Unterricht, jeder kam häufiger dran, nicht schlecht.

Offenbar sind wir mit dem Unterrichtsstoff so weit voraus, dass wir diese letzten Stunden (vier oder fünf, unterbrochen durch Ferien- und Feiertage) bis Ende Juni Zeit haben, das Erlernte zu festigen. Zum zweiten Mal erfolgte der Einstieg über Grammatikübungen aus dem Buch, worauf sich dann Dialoge aufbauten, M.d.L. muss jetzt kreativ werden. Allerdings ist somit die Abfolge mit den Schwerpunkten überschaubar, und die Vorbereitung auf den Unterricht fällt mir leichter.

Aufgabe zum nächsten Mal ist es, eine ausführliche Biografie über uns anzufertigen. Lustig, dass ich genau daran mich schon versucht hatte.

Ansonsten gabe es das übliche Fragespielchen nach den Beschäftigungen der letzten Tage, auch darauf war ich gut vorbereitet gewesen. Ich sollte mir immer mal die ungewöhnlicheren Dinge versuchen, auf italienisch zu notieren, damit ein bisschen frischer Wind in die Sache kommt. Immerhin gibt es so die Möglichkeit, auch andere Vokabeln als die gemeinsam gelernten einfließen zu lassen. Da jeder ein anderes Thema anpackt, kommt da einiges zusammen. (Heute waren es allerlei körperliche Befindlichkeiten, da eine Mitschülerin erzählte, dass sie krank gewesen sei. Von der Cousine kam etwas über den Muttertag und die famiglia.)

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Freitag, 8. Mai 2009

Das war volles Programm

Gestern schon und heute auch:
Bei der Arbeit eine blässliche Kollegin vorgefunden und zurück ins Bett geschickt, ach nein, das war vorgestern... Egal, fleißig gewesen und wieder welche von den "verzwickten" Vorgängen vom Tisch gearbeitet, damit wäre der Rückstand abgearbeitet. (Klar, es türmen sich andere Sachen, aber das ist fix erledigt.)

Gestern Abend dann eine Fahrt nach B. zwecks Blumen- und Briefkastensitting. Auf der Rückfahrt Zwischenstation in Harburg gemacht und Kontoauszüge geholt, inzwischen war es nach 19 Uhr und ich hatte Huuuunger... Keine Bäckerei mehr geöffnet, nur noch eine im Supermarkt, egal, etwas zu Beißen gekauft und ab nach Hause.

Heute nach Feierabend zum Zahnarzt, Kontrolltermin, alles okay bis auf eine Winzigkeit. Keine Betäubung, kein Nervenstress, alles bestens. Allerdings soll ich mir eine elektrische Zahnbürste zulegen, da ich wohl mit zu viel Kraft zu Kehr gehe: Dem Zahnschmelz habe ich bereits Rillen verpasst!

Einkauf, die ersten Erdbeeren des Jahres mitgenommen. Hausarbeit. Und wieder los getappert zur Bahn:

Beim Optiker die Brillenbügel wieder fester stellen lassen, kurz zur Parfumerie reingeschaut, dann ab zum Friseur. (Endlich kann ich jetzt mein Gesicht wieder sehen.)



Beim Friseur war noch etwas zu warten, machte nichts, habe ja ein Sprachbüchlein immer dabei. Inzwischen lerne ich Dinge, die im Unterricht noch gar nicht dran sind. Nein, ich bin kein Streber, es ergibt sich halt ganz nebenbei so. Und schaden kann's ja schließlich nicht.

Gartenarbeit wartet, aber heute geht nichts mehr, die wartet auch noch länger...

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Dienstag, 5. Mai 2009

Abendkurs läuft super

Ich hatte schon letzte Woche nichts über den Sprachkurs festgehalten, glaube ich...

Wir sind inzwischen geschrumpft auf neun Teilnehmer, ich denke zwei Mitschülerinnen werden nach diesem Lauf aussteigen, und dann könnten wir theoretisch mit sieben im Herbst den neuen Anfang wagen. Problem ist nur, dass ein Kurs erst ab 12 Teilnehmern zu Stande kommt. Hoffen wir das Beste!

Wir sind mit unserem Pensum eigentlich schon zu Ende, so dass jetzt reichlich Zeit verbleibt (bis Ende Juni immerhin), allerlei zu wiederholen, zu üben, zu festigen. Das finde ich sehr gut, außerdem ermöglicht es mir, festzustellen, wie gut oder nicht gut ich bin.

Ich fand mich ganz okay. Die kleine Hausaufgabe, wieder ein bisschen eigene Schilderung, hatte ich erst am Sonntagabend zu später Stunde "runtergeschrieben", trotzdem gab es außer zwei Flüchtigkeitsfehlern nichts zu bemängeln! Und auch ansonsten schlag ich mich wacker, im Moment macht es richtig viel Spaß.

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Montag, 20. April 2009

Sprachkursabend

War gar nicht übel. Ich freue mich immer, wenn mal irgend etwas geübt wird. Immer nur neue Komplexe sind auf die Dauer ein wenig viel. Heute also *passato prossimo* rauf und runter, mit allen möglichen Spitzfindigkeiten. Fiel mir überhaupt nicht schwer. (Vielleicht war es doch ganz hilfreich, dass ich in den letzten Tagen einiges für mich wiederholt hatte, außerdem die Filme gesehen [hier wichtig: gehört] hatte? Dazu Konjugationen rauf und runter.) Mit Ausnahme von gestern war ich wohl doch fleißger gewesen als gedacht. So trau ich mir denn auch ein bisschen mehr zu. (Als vorhin R. aus Italien anrief und vor lauter Aufregung keine Worte fand, war ich fast in Versuchung gewesen, ihn auf Italienisch anzureden. Es besteht also Hoffnung bei mir.)

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Freitag, 17. April 2009

nochmal Madagascar

Wie gestern bereits abzusehen war, bestehe ich heute quasi aus Muskelkater. Daher also nur "kleines Programm" heute, eine kleine Erledigung draußen, ansonsten Hausarbeit, PC und *tataaaa* die italienischen Madagascar-DVDs geguckt:

Zunächst nochmal die erste Version, mit Untertiteln, und festgestellt, dass die Untertitel sich nicht wenig unterscheiden vom tatsächlich gesprochenen Text und eher Hoch-/Schriftsprache sind. Konnte aber beim zweiten Durchlauf tatsächlich mehr verstehen als beim ersten. Danach dann fast übergangslos den neuen Film angesehen, der auch sehr niedlich ist. Allerdings ist die Musik (wesentlich mehr als in Film Nr. 1) häufig so laut, dass die Worte praktisch nicht mehr zu verstehen sind. Abgesehen davon hatte ich in der ersten Viertelstunde Schwierigkeiten, mich in die Sprache hineinzuhören, danach ging es nicht allzu schlecht. (Wenn frau im Urlaub sooo früh aufwacht, ist genug Zeit, um Filme zu gucken.)

Da aber am Montag der "Ernst des Kurses" auch wieder beginnt, habe ich heute Abend ganz brav Vokabeln und Verben wiederholt. Und morgen wird weiter gelernt.

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Donnerstag, 16. April 2009

Madagascar Nr. 1 auf Italienisch

Gestern Abend habe ich mich mit Madagascar vergnügt. Ich habe wirklich nur einen Bruchteil verstehen können, mich aber über jedes Wort und jeden Satz gefreut, den ich heraus hören bzw. erfassen konnte. Vielleicht lasse ich die DVD nachher noch einmal mit eingeblendeten ital. Untertiteln laufen? Und morgen kommt dann die zweite dran!

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Samstag, 11. April 2009

Italiano zu dritt

Lustig war es am Abend!
Die Cousine kam für eine kleine Lern- und Wiederholrunde zusammen mit Maren. (Wenn die Tochter schon mal hier ist, müssen deren Kenntnisse schließlich auch mal ausgenutzt werden...) Töchterchen war eine super Animateuse, die uns denn auch so richtig schön auflockern konnte und wir uns mehr und mehr (zu)trauten. ("Bohnensuppe mit Erdbeeren") Es ging gestern darum, die spontane, freie Rede zu üben.
Ich bin mir ja immer noch viel zu blöde - andererseits: Was kann man nach einem halben Jahr Fremdsprachenunterricht eigentlich erwarten? (Und: es gibt noch so viele Strukturen, die wir noch nicht kennen, so dass wir schon von daher noch immer sehr eingeschränkt sind.)
Es war eine total fröhliche Runde, und ganz unversehens war es sehr spät geworden!

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Montag, 6. April 2009

Die Maren-Tochter ist zu Hause

Wie schon am letzten Eintrag unschwer zu erkennen, hat alles super geklappt. Töchterchen wurde zwar in Rom durch das Erdbeben um 3.30 Uhr aus dem Bett geschreckt und hatte somit sehr wenig geschlafen, kam dennoch erwartungsgemäß sehr pünktlich und frohgemut in Hamburg an.

Während der Heimfahrt klärte ich sie über die näheren Umstände des Erdbebens auf, ich hatte ja den Vormittag mit der TV-Berichterstattung verbacht, und dankte dem großen Schicksalslenker, dass in Rom nichts weiter passiert zu sein scheint.

Zu Hause angekommen wurde ich dann mit allerlei lieben Mitbringseln beglückt, und schon mussten wir wieder los: Maren hospitierte beim Sprachkurs, während dessen Verlaufes ich so ungefähr jeden Fehler machte, den frau nur begehen kann. Immer wieder fallen mir bei freier Rede nicht rechtzeitig die Wörter ein, nach denen mein gemartertes Hirn fieberhaft sucht. Insgesamt war's aber nett, mal wieder eine Stunde "außer der Reihe", nicht streng nach Lehrbuch, was ich gut finde, denn oft kommen wir zu weng zum Sprechen und werden mit Grammatik oder Vokabeln vollgestopft. Erst beim Reden fallen ja die eigenen Fehler so richtig auf.

Nach einem gemütlichen Abendessen sind wir nun auch "bettreif".

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Samstag, 4. April 2009

Ein guter Tag

... war's heute: Vormittags fleißig gewesen, konnte immerhin Töchterchen am Telefon auf Italienisch sagen, was ich gerade mache. (Ja, lach du nur!) Dann mit Nina Einkäufe getätigt, unter anderem den ersten Besuch des Gartencenters dieser Saison absolviert.



Hinterher gemütlich zusammen gesessen, gegessen, geklönt, Caffè getrunken. Und nun läuft schon wieder meine Waschmaschine...

Morgen ist noch einiges zu tun, bin aber trotzdem mit der Cousine für einen kleinen Weg in den Wald verabredet. Hoffentlich hält sich das Wetter - heute Nachmittag ist es merklich abgekühlt, aber noch ist es trocken.

Immer noch keine Hausaufgaben gemacht, dafür aber heute Vormittag, während ich die fleißige Hausfrau gab, zwei Lern-CDs gehört. War ganz lustig.

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Donnerstag, 2. April 2009

Mario di Leo im Spiegelsaal am 17.01.2009

Kleiner Video-Zusammenschnitt, gerade gefunden:

omaggio a fabrizio de andrè

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Montag, 30. März 2009

Bevorzugtes Opfer

... war ich heute Abend im Kurs. Soll heißen, immer wenn es eine neue Aufgabe (und diese mündlichen Aufgaben sind immer vollkommen und überraschend anders als man denkt) zu bewältigen gab, war ich zuerst dran. Ich stelle fest, dass es mir im Moment nichts ausmacht, mich so im Mündlichen stoppelnd und stolpernd auszudrücken - manche bekannte Worte entfallen mir im unpassenden Moment, neue Vokabeln müssen spontan verwendet werden. Irgendwie hat es trotzdem Spaß gemacht.

Die Wegebeschreibungen gingen einigermaßen, aber meine Küche? Woher sollte ich wissen, dass *cucina* nicht nur Küche sondern auch Herd bedeutet? War etwas irritierend. (Es ging hierbei um links-rechts (davon)-gegenüber-neben etc.)

Grammatik: wann man nur è und wann man c'è sagt (wenn zuerst das Subjekt oder das Objekt im Satz kommt).

Hausaufgabe: ein Zimmer beschreiben. Ach je.

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Sonntag, 29. März 2009

Nicht "mein" Wochenende

Nichts geschrieben hier. Der Grund: Kopfschmerzen, gestern schlimm und heute ein wenig.

Außerdem hatte die Cousine den allwöchentlichen Schwimmbadbesuch abgesagt. Dachte, das sei auch okay, da könnte ich wenigstens ausschlafen. Trotzdem früh wach gewesen - Gewohnheit? Dazu die Zeitumstellung. Das Tageslicht passt nicht zur Uhrzeit, nervt mich.

Überhaupt stört mich heute alles.

Lernen hat mir auch keinen Spaß gemacht. Habe schon wieder so einen Punkt erreicht, wo ich am liebsten verzweifeln würde.

Heute Nachmittag zeigte sich die Sonne und zauberte den Frühling herbei. (Statt raus zu gehen, saß ich über meinem Lehrbuch.) Falsche Planung.

Am besten ist, ich gehe ins Bett. Und hoffe, dass mir die Zeitumstellung in den nächsten Tagen nicht allzu viele Probleme machen wird.

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Montag, 23. März 2009

Hm.

Der erste Sprachkursabend, der mir überflüssig erschien. Den kleinen Lektüretext, den wir lesen üben sollten (Piazza dell’Anfiteatro a Lucca), haben wir in Mini-Schnipselchen gelesen, dann inhaltlich zerpflückt. Das ist m.E. zu viel des Guten gewesen: Schließlich hatten wir reichlich Zeit, unsere Wörterbücher zu befragen, das sollte jedem zu Hause gelungen sein. Und was die Aussprache betrifft, sollten fast alle noch ein wenig üben. Es wird zu wenig und zu sanft korrigiert im Unterricht. (Wie schön, dass ich kein Lehrer bin!) Klar ist es schwierig, Erwachsene zu unterrichten, da kann man nicht vorgehen wie bei Kindern in der fünften Klasse... Die hoffentlich richtige Aussprache habe ich vor kurzem von der Tochter am Telefon gelernt, am Kursabend "geht zu viel durch".
...
Problematisch ist es immer noch, eigene Sätze zu formulieren, meine "Gedenkminute", bis ich alle Worte im Kopf zusammen habe, nervt mich. Aber das wird schon werden. (Die anderen erzählen dafür manchmal zu viel Blödsinn oder geben Antworten, nach denen nicht gefragt war.) Zu viel Ehrgeiz bei mir?

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Samstag, 21. März 2009

Ganz brav

... habe ich gestern Abend zwei Stunden Grammatikübungen gemacht, bin aber noch nicht bei der aktuellen Lektion angekommen. Allerdings: Das, was vor dieser Lektion war, klappt alles sehr gut. Scheine besser zu lernen als angenommen. Gleich geht's noch ein bisschen weiter, denn am Nachmittag kommt die Cousine her zwecks gemeinsamer Wiederholung.

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Montag, 16. März 2009

Sprachen-Reflexion

Gestern Abend hatte ich mich ein wenig auf Internetseiten zum Italienisch lernen herumgetrieben, unter anderem hier, und bin durch einen Link auf eine Seite der gleichen Machart für Italiener, die Deutsch lernen möchten, gekommen. (Die Seite funktiniert nur mit dem Internet Explorer, und speziell dieses Projekt scheint noch nicht fertig zu sein, teilweise "spricht" es plötzlich Spanisch mit dem Besucher oder die Links laufen ins Leere. Ich habe hier eben den Einleitungstext zum Thema "Schönheit von Sprachen" verlinkt.)

Etwas irritiert bin ich, dass tatsächlich Deutsch als hässlich bezeichnet wird. Einzig "pro Deutsch" wird hier ins Feld geführt, dass es schließlich eine Sprache der alltäglichen Kommunikation (und damit wohl wichtig) sei und es außerdem tatsächlich auch Poesie auf Deutsch gäbe! Entsprechende Beispiele finden sich auf Folgeseiten.

Ein wenig fehlen mir im Moment die richtigen Worte... Gewiss ist Italienisch eine Spache mit einem melodischen Singsang, trotzdem habe ich mir über die "Schönheit" von Sprachen ansonsten bisher wenig Gedanken gemacht. Englisch ist in mancher Hinsicht einfach "normal", Französisch erschien mir in den ersten Jahren nur schwierig, Dänisch fand ich schon immer lustig. Und das Spanische (dem Italienischen nicht unähnlich) klingt mitunter hart. Aber gelernt hatte ich sie (bzw. bin wieder dabei), weil ich sie zur Kommunikation brauchte. Oder es auch einfach nur spannend finde, sich in einer fremden Sprache auszudrücken oder sie lesen zu können - whatever, die Welt vergrößert sich dadurch gewissermaßen.

Aber dass mich jemand über den Weg "diese Sprache klingt furchtbar, aber sie mag nützlich sein" zu motivieren versucht hätte, wäre mir befremdlich vorgekommen! Es hat doch schlussendlich jede Sprache die ihr eigene Schönheit und Kultur. *kopfschüttel*

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Montag, 9. März 2009

Lustiges Lernen online

Languages Online - Italian topics

Update 10.03.09
Dieses ist übrigens der 666. Eintrag in diesem Blog.

Nachdem ich gestern mit Töchterchen als Korrektorin am Telefon meinen italienischen Lesetext geübt hatte, blieb nicht mehr Zeit als o.g. Link auf die Schnelle festzuhalten. Es ist eine wirklich lustige Seite, auf der man *schwupps* plötzlich die Sprache übt, auch wenn man nur vorhat, sich das putzige Treiben dort anzusehen. Tatsächlich hätte ich am liebsten alles durchprobiert, aber dafür ist es wirklich zu viel!

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Sonntag, 8. März 2009

Späte Entspannung

Am Freitagmittag ist stets bei mir Wochenendbeginn, und fest geplant war, sämtliche verfügbare Zeit für's Lernen einzusetzen. Ich hatte mich sogar richtig drauf gefreut...

Wer hier mit verfolgt hat, was derzeit bei meiner Arbeit läuft, der kann sich jetzt schon denken, wie es weiter geht:

Freitag um 13 Uhr das Büro verlassen und die "geistige Jalousie" herunter gelassen. Zu Hause angekommen ein paar notwendige Hausarbeiten erledigt und mich an den PC gesetzt. In jedem Zimmer liegen hier inzwischen irgendwelche Lehrbücher, Wörterbücher, Aufzeichnungen, Listen usw. herum - und ich "flüchte"... Na gut, ein wenig Entspannung muss sein.

Bei YouTube herumgetrieben (siehe vorherigen Eintrag), wirklich schöne Sachen gefunden, und nicht einmal den Nerv gehabt, das gleich zu verbloggen. Statt dessen früh ins Bett gegangen und wie ein Stein geschlafen.

Gestern dann entsprechend sehr früh aufgewacht - toll, so viel Zeit zum Lernen - war das erste, was mir durch den Kopf ging. Als "Starter" leckeren italienischen Caffelatte bereitet. Hm - so könnte ein richtig guter Tag losgegangen sein... Nach meinem kleinen Einkaufsweg bin ich dann auch gut angefangen mit dem Wiederholen ... und bekam nach zwei Stunden Kopfschmerzen. Na, super. Pause, Frischluftzufuhr, Kaffee. Und Weitermachen ging nicht. Bis ich frustriert aufgegeben habe, mein selbst auferlegtes Pensum abzuarbeiten. (Hier wäre bestimmt ein langer Spaziergang gut gewesen für mich, allerdings haben wir derzeit richtig ekliges "Pieselregen"-Wetter. Also nur ein wenig auf der Terrasse herumgestanden und den Blumen beim Nicht-Blühen zugesehen.)

Anderer Ansatz. Einfach nur mit einer Liste von Präpositionen (Beispiele und Besonderheiten) beschäftigt, mehrfach durchgelesen, dem PC einverleibt und optisch aufbereitet. Mehr Spielkram als wirkliche Arbeit. Aber mein Kopfschmerz blieb. Er war so ein bisschen grenzwertig, nicht schlimm genug für eine Tablette, aber so störend, dass ich irgendwann mit den Nerven "zu Fuß" war. Also Wecker gestellt und ab ins Bett.

Heute früh schien mein Kreislauf ein wenig zu schwächeln - trotz des Wochenend-Lieblingsstarters Caffelatte - und meine Stimmung war total im Keller. Trotzdem: Verabredung ist Verabredung, also auf, auf zum Schwimmen. Die Cousine war noch heldenhafter, da gesundheitlich angeschlagen... [Im Schwimmbad war's nicht so prickelnd, voll, ein einziges Durcheinander, aber wir haben das Beste draus gemacht und hoffen nun wirklich auf den Frühling, damit wir wieder outdoor sein können.] Wie zu erwarten, hatte sich - trotzdem ich völlig durchgeregnet und triefnass war - nach meiner Rückkehr wohl meine Stimmungslage gebessert, aber so richtig lernwütig war ich immer noch nicht. Eher müde. Sehr müde.

Also habe ich das einzig Vernünftige getan und mich zwei Stunden schlafen gelegt. Seither geht es mir richtig gut, und nun flutscht auch die Lernerei. Typisch. Das Wochenende ist so gut wie vorbei, und ich bin nun meine Anspannung, meinen selbst gemachten Druck, meinen Kopfschmerz und meine Kreislaufprobleme los. (Jetzt nur nicht drüber ärgern...)

Es gibt ein bis zwei Leute, die sich bestimmt gewundert haben, warum ich dieses Wochenende hier so stumm im Blog bin, für die habe ich diesen Text geschrieben. Alle anderen, die's öde finden, mögen bitte ein Blog weiter klicken :))

... und ich gehe jetzt zurück zu meiner Übersetzung.

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Riccardo Cocciante

Meine YouTube-Entdeckung des Wochenendes ist Riccardo Cocciante. Bin ich wieder mal blind und taub durch's Leben gewandelt, oder warum hatte ich nie zuvor von ihm gehört?



Nicht nur, dass er begnadet singt, er hat auch eine Oper geschrieben: Opera Popolare di Giulietta e Romeo. (Bei weiterem Interesse google befragen, das italienische Internet überschüttet einen mit Berichten und Kommentaren!) Die Operntour ist längst beendet, die CD überall ausverkauft... Mich hätte eine DVD interessiert - eine solche Aufführung ist ja nicht nur ein Hör- sondern auch ein Seh-Erlebnis - aber es scheint keine zu geben.



Ist das nicht schön?

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Dienstag, 3. März 2009

Europe & Italy

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Montag, 2. März 2009

Uhrzeiten gelernt

Heute ging es ganz leicht und locker mit den Uhrzeiten weiter.

War auch gut so, das Sonnabend-Pensum braucht noch Zeit, sich zu "setzen". Nun sind zwei Wochen Schulferien und damit Kurspause, genug Gelegenheit für Wiederholungen.

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Sonntag, 1. März 2009

Was haben wir gestern gelernt?

Für meine Verlaufs-Doku:

C'è und ci sono, Straßenbezeichnungen und dietro, di fronte, davanti, accanta, vicino, sopra, sotto.
Außerdem die ausführliche Erklärung, wann "da" benutzt wird sowie alle Varianten von "da" und "a", alle Präpositionen, die mit "andare" gebräuchlich sind sowie die (natürlich!) Ausnahmen.
Dann ein großer Block mit dem passato prossimo... wann "avere" oder "essere" benutzt werden.
Abschließende Fragen: Che cosa hai fatto ieri? Quando sei andata al letto? Dove sei stata? usw.

Und hinterher hatte ich das Gefühl, mein Kopf sei zu klein und er führe jetzt Karussell.

Jetzt begebe ich mich an die Aufarbeitung, denn morgen geht's mit dem normalen Kursabend weiter. (Danach sind dann zwei Wochen Schulferien - Zeit zum Wiederholen!)

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Samstag, 28. Februar 2009

tornata a casa

Sono tornata a casa dal corso d'italiano. (Sì, abbiamo studiato il passato prossimo.)

Nach fünf Stunden Unterricht wieder zurück. Hat Spaß gemacht, außerdem empfand ich es nicht als so anstrengend wie zu Beginn des ersten Kurses.

Was wir allerdings gelernt bzw. kennengelernt haben - puh... Meine Zusammenfassung wird nachgereicht, ich muss erstmal alles "sacken" lassen, Kaffee trinken und ein wenig ziellos surfen :)

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Donnerstag, 26. Februar 2009

Bomboloni

Im Kurs sagte jemand, er habe einen "Berliner" gegessen. Prompt lernten wir "il bombolone" kennen. Da passt es gut, dass ich seit ewigen Jahren Gianna Nannini-Fan bin und gestern gleich mal meine CDs vorgeholt habe, Bomboloni ist natürlich auch dabei.




Und ich wollte nun ganz klar auch den Text dazu haben, die Welt wird bunter, wenn man so allmählich mehr versteht :))

(Songtext entfernt wegen Urheberrecht und so...)

Ganz schwierige Übersetzungsübung, der Text besteht fast ausschließlich aus Wortspielereien mit "eindeutig zweideutigem" Inhalt. Aber geschafft und verstanden.

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Montag, 23. Februar 2009

Wiederholungen

Dieser (erste) Kursabend vom neuen "Lauf" bestand aus breit angelegten Wiederholungen aus fast allen bisher gelernten bzw. "gehabten" Bereichen. Da hatte es sich schon gelohnt, dass ich gestern Abend fleißig gewesen war und selber eine Menge wiederholt hatte... War locker und lustig, einen neuen Teilnehmer haben wir kennen lernen können, nett, passt in die Truppe.

Lustigerweise war mein Part dann die Reservierung eines Zimmers. Obwohl mich dieses Thema als es neu war ohne Ende genervt hat, klappte das sehr gut. Außerdem kamen dran: die Wiederholung der maskulinen Pluralbildung, das Erledigen von Einkäufen, Bestellen von Essen, alle möglichen Arten von Fragestellungen. Fangfrage an mich war: Was heißt "wir bezahlen"? Auch das sofort gewusst incl. buchstabieren (paghiamo). Daneben gegangen: "verheiratet". Das hatten wir nämlich noch nicht gehabt, so dass ich auf "marito" kam (was der Ehemann ist), es aber "sposato" heißen muss.

Und am Sonnabend ist wieder Maxi-Kurstag, das wird ohne Frage anstrengend!

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Montag, 16. Februar 2009

Ende vom ersten Kurs (A1)

Ganz entspannt, jeder hat seine paar Hausarbeits-Sätze vorgelesen, wir wurden wieder auf Fehler und Besonderheiten aufmerksam gemacht. Das gefällt mir immer gut. Dann allgemeine Lektionskontrolle, viele Erklärungen, Wiederholungen, Frage-und Antwort-Spielchen.

Stimmung: Ausgezeichnet, wir sind eine gute Truppe geworden in den letzten Wochen. Und lustig war's!

Zehn Teilnehmer sind von sechzehn übrig geblieben, die gehen geschlossen in die nächste Runde. Angeblich liegen elf Anmeldungen vor, zwölf braucht es, aber wir sollen uns keine Gedanken machen, der Folgekurs findet ganz bestimmt statt. Da wir kürzlich ein Mal ausgesetzt hatten, entfällt jetzt die Wechselpause, und es geht gleich nächste Woche wieder los.

Inhaltlich im Moment easy going - mit Ausnahme der Präpositionen, dort lauern allerhand Fallstricke.

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Sonntag, 15. Februar 2009

Wochenende-Ende

Wieder mal ist das Wochenende schneller vorbei gegangen als ich gucken konnte...

Heute Abend (nachdem ich gestern mit der Cousine schon unsere laufende Lektion und ihre Hausarbeit durchgesprochen hatte) ganz konzentriert mich mit dem Lehrstoff befasst. Ich beginne immer mit der "Reinschrift" meiner Unterrichtsnotizen, die stets mit dem Wälzen von Nachschlagewerken einher geht. So erklärt sich natürlich, dass ich meist sehr lange brauche, bis ich endlich bei meiner aktuellen Aufgabe ankomme - die mir heute gar nicht so schlecht gelungen scheint.

Tasche gepackt, alles fertig.
Schnell noch im Kochblog ein Rezept angetackert.
Und nun ist "Schluss mit Lustig".
(Die Blumen sind übrigens immer noch nicht abgeholt worden.)

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Montag, 9. Februar 2009

gut gelaufen

Sprachkursabend.

Nachdem A. ihren Text als erste vorgelesen hatte, seufzte der Dozent vernehmlich und meinte, er hoffe, die anderen Texte wären nicht so lang. Aber er hatte umsonst gehofft: Fast jede hatte einen Mini-Aufsatz vorbereitet gehabt, und alles in allem haben wir es gut gemacht. Natürlich gab es überall etwas zu verbessern, was ich interessant fand, denn hierbei ging es häufig um Spitzfindigkeiten: Es genügt nicht, gedanklich zu übersetzen, da viele Begriffe eine implizierte Bedeutung haben, mit der wir nicht vertraut sind.

Insgesamt haben wir damit nicht nur einen Tagesablauf beschrieben, sondern auch einiges an Themen der letzten Zeit zusammen gefasst: Uhr- und Tageszeiten, Wochentage, Verkehrsmittel, Berufstätigkeit, Hausarbeit, Hobbies (ja, doch, alle hatten fleißig frische Vokabeln auf Lager gehabt) und das Essen.

Grammatikalisch kamen zum Vorschein: Verbkonstruktionen, Possessivpronomen, Präpositionen. Wir können schon eine ganze Menge, gemessen daran, dass wir noch nicht ganz das Ende von Kurs Nummer eins erreicht haben. ("Können" ist relativ. Keiner hat alles abrufbereit, alle müssen erst drüber nachdenken. Ich bin nicht so unbeholfen, wie ich vor drei Tagen noch dachte. Jedenfalls nicht mehr als normal. Und, hey, wir wurden nett als "Streber" begrüßt von einem anderen "Streber-Doppelpack".)

Heute neu hinzugekommen sind die Modalverben volere, potere und dovere. Zusammen mit fare lässt sich damit allerlei zaubern. Aufgabe zum nächsten Mal: Erstellung eines Wochenplans mit zu erledigenden Tätigkeiten.

Lustig war, dass ich heute mia cugina bereits am Hauptbahnhof getroffen hatte und wir in der Bahn unverzüglich unsere Texte auspackten, die fehlerhaften und die korrigierten verglichen und somit bereits bestens auf den heutigen Unterricht eingestimmt waren!

Wirklich bemerkenswert waren Höflichkeit und Taktgefühl unseres Lehrers (aber auch der Mitschüler): Unmittelbar nach ausführlicher Erklärung der Bedeutung von "ci" fragte jemand genau danach. Vermutlich hatte sie ein paar Minuten abgeschaltet gehabt. Erstens gab wirklich niemand seine Verwunderung zu erkennen, es wurde auch nicht gelacht, zweitens verzog M.d.L. keine Miene und erklärte das Ganze noch ausführlicher erneut. Chapeau!

Gut zu wissen: "ci" sind wir als Nicht-Italiener nicht gezwungen anzuwenden, wir dürfen uns immer auch ausführlich ausdrücken. Allerdings sollten wir in der Lage sein, zu begreifen, was gemeint ist, wenn jemand dieses außerordentlich flexible Wörtchen einsetzt. "Ci" hat ggf. hunderte von Bedeutungen, immer rückbezüglich und immer situationsbezogen.

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Samstag, 7. Februar 2009

Wiederholt und Hausaufgaben gemacht

Es war wieder sehr nützlich und angenehm, zu zweit unsere Italienisch-Lektion durchzugehen. So allmählich sehe ich wieder klarer, und ich bin nicht so blöd, wie ich angenommen hatte. Allerdings bringen mich die Präpositionen noch um, also ist der beste Weg, mich darauf zu spezialisieren. Die Cousine hat allerdings besser die klein-aber-wichtig-Wörter (wie ich sie nenne) drauf.

An meinem winzigen freien Text habe ich allerdings eine längere Zeit gebastelt. Ist wohl so, wenn man eine neue Sprache lernt: Nichts geht wie von selber ;)

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Freitag, 6. Februar 2009

Mittelschwere Verzweiflung

Ich breitete also meine Papiere, Karteikarten, den Collegeblock, das Lehrbuch aus - und war kurz vor dem Verzweifeln... Da rief die Cousine an... ihr ging es genau so... und fragte, ob ich morgen Zeit hätte...? Boah, was war ich froh! Ich dachte schon, nur ich sei so "blöd", desorientiert und völlig verloren angesichts der massenweisen neuen Vokabeln/Strukturen? Es hatte sich doch gerade die ganz große Verzweiflung breit machen wollen... Da kam der Anruf in genau dem richtigen Moment!

Verabredet für morgen Nachmittag. Alles durchgehen, lesen, Struktur und Übersicht reinbringen. Wir haben irgendwie beide keinen Plan mehr. Zu zweit geht es besser. Erstmal die Klönerei lassen und arbeiten - das "Sabbeln" können wir hinterher immer noch haben.

In meiner grenzenlosen Erleichterung mir erstmal ein leckeres Weinchen eingeschenkt. Hingesetzt, Buch aufgeschlagen, Handy-Aufnahme gestartet (als Kontrolle)... Alles mögliche laut gelesen. Egal ob konjugierte Verben, Buchtexte, Grammatikübungen - Hauptsache erstmal drauf los. Von vorne nach hinten. Irgendwo muss ein Anfang zu machen sein...

Drei Male Wein nachgeschenkt (ich glaub, ich bin betrunken?!?!?) und immer weiter laut gelesen. Alle Lektionen. Und konjugierte Verben (hasse ich!) rauf und runter. Und nun - zwei Stunden später? Müde. Und mindestens angesäuselt. Aber nicht mehr so verzweifelt. Morgen kommt A., und dann bekommen wir wieder die viel zitierte "Struktur". Bestimmt. Und dann klappt auch die schriftliche Aufgabe. Ach ja.

Ich wanke denn jetzt mal ins Bett...
Allerliebste Grüße an M. in bella Roma... {{{Umarmung}}}
und an N., die hoffentlich inzwischen wieder aufgewärmt ist?

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Mittwoch, 4. Februar 2009

Hausaufgaben

Gestern Abend habe ich es wieder mal bemerkt: Immer wenn ich mich so richtig in den Lernstoff "versenke", läuft mir die Zeit davon (leidiges Thema, auch hierbei) und ich muss Schluss machen.

Es dauert immer einen Moment, bis ich richtig "drin" bin, kann mich manchmal auch nicht so recht aufraffen dazu, aber dann macht die Beschäftigung mit der Sprache richtig Spaß, und ich bedaure, dass ich einpacken muss. Ich werde denn gleich mal wieder ein bisschen was tun - mühsam nährt sich das Eichhorn :)

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Freitag, 30. Januar 2009

Fabrizio De André: Andrea

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Montag, 26. Januar 2009

volentieri

Für den Sprachkurs gilt das ungeschriebene Gesetz: Je intensiver ich mich vorbereitet habe, desto weniger kommen genau diese Dinge dran. So war's auch heute.

Es gab einen sprachlichen Quereinstieg in den Bereich Hausarbeit. Ohne Frage wichtig, dass man weiß, was stirare, pulire und lavare i piatti heißt, aber mal wieder überhaupt nicht mein Thema. Schlimm genug, dass ich sagen sollte, welche Hausarbeit ich gerne mache (gar keine außer hin und wieder das Kochen und Backen) und welche Arbeiten genau *ich* verrichte (langweilig, hier gibt es keine Auswahl), so hat mir "volentieri" sozusagen sprachlich das Genick gebrochen.

Dieses Wörtchen fiel in den allerersten zwei, drei Unterrichtsstunden mal, da eine Mitschülerin es häufig verwendete. Weder hatte ich es notiert noch sonstwie registriert. Und ich sollte alles Mögliche mit *volentieri* sagen, hatte allerdings keine Ahnung, was das sein sollte. (Ja, lacht nur!) So "von weitem sehr entfernt" glaubte ich, dass es irgendetwas mit *wollen* zu tun haben müsste (was ja auch nicht ganz falsch ist), hielt es für irgendeine exotische Konjugationsform. Und quälte mich mit irgendwelchen Hausarbeitssätzen und eben diesem Wort.

Hinterher ist man ja immer schlauer. Trotzdem fühle ich mich frustriert, da das übliche Erfolgserlebnis heute zwangsläufig ausbleiben musste. Und meine tolle Lernerei vom Wochenende muss ich fairerweise verbuchen unter "ich lerne ja für mich", und irgendwann werde ich es wieder wissen müssen.

Nächste Woche ist kursfrei, und "Hausaufgabe" ist, einen Tagesablauf zu verfassen. Ist sinnvoll, ja, aber gleichzeitig kommt mir das langweilig vor. So ein normaler Tag auf Papier verewigt muss sich ja öde lesen. Was soll's, jeder fängt klein an. Mein "Problem" ist, dass ich nicht *lernen* sondern *können* möchte. Aber vor dem Lohn kommt erstmal jahrelange Mühe ;)

Una buona serata.

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Samstag, 24. Januar 2009

fleißg

So. Schulterklopf. Ich war echt fleißig, habe den ganzen Abend (fünf Stunden!) mit lernen verbracht. Sortiert, strukturiert, notiert, konjugiert. Reichlich Grammatikübungen gemacht. Und dabei den Rest vom Vino geleert. Morgen (erst schwimmen) geht es weiter. Wäre ja gelacht, wenn ich's nicht in mein Hirn bekommen könnte. (Es, das Italienische.) Buona notte.

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Montag, 19. Januar 2009

nette Redewendung aus La Republicca

Kataweb - Consumi » Archivi » Canone Rai sui pc, va pagato? Sì, anzi no:

"I nonni possono mettere il cuore in pace" - Etwa: Die Großeltern können ihr Herz zum Frieden niederlegen/befestigen. Ist das nicht hübsch ausgedrückt für "sie können sich beruhigen"?

[Gefunden in einem Artikel über ein Thema, das hier vor einiger Zeit auch die Wellen hoch schlagen ließ (TV-Gebühren für PC-Besitzer und Gebührenbefreiung für Leute mit niedrigem Einkommen).
Quer gelesen und weitgehend verstanden.]

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geschrumpfte Gruppe

Heute Abend fehlten mehrere Teilnehmer unserer Sprachlerngruppe, einige fehlen zum wiederholten Male. Ausgestiegen? Jedenfalls waren wir nur der "harte Kern" - ich fand es gut. Fast schon eine Kleingruppe, und jeder kam mehrmals dran, mit mehr als einem Satz.

Die vorbereiteten "Hausaufgaben" wurden nicht abgefragt, was eigentlich nichts macht, denn Sinn und Zweck waren erfüllt, jeder schien sich ganz gut vorbereitet zu haben.

Mir fällt auf, dass derzeit unglaublich viele neue Vokabeln in unseren Wortschatz Einzug nehmen (sollen), was natürlich die Ausdrucksfähigkeit voran treibt, andererseits auch vermehrte Konzentration erfordert.

Nach dem Durchgehen zweier Seiten aus dem Buch, Besprechen aller neuen Wörter und Vorlesen eines Dialogs, kamen fröhliche Frage- und Antwortspiele aus dem beruflichen Bereich dran. Das war dann durchaus bereits komplex:

Wie weit ist der Arbeitsweg, wie lang dauert er, wie kommen wir zum Arbeitsplatz, mit welchem Verkehrsmittel, liegt er zentral oder eher nicht, wie ist die Arbeitsstelle, wie sind die Kollegen, wie groß ist die Firma usw. usw. Wir wurden nicht einfach nur befragt, sondern mussten auch jeweils einem Gesprächspartner die richtigen (oder überhaupt welche) Fragen stellen.

Wenn ich dran bin, herrscht im ersten Moment immer Leere in meinem Kopf. Tief durchatmen, einen Anfang überlegen - und einfach drauf los. Keine Zeit, immer über die Grammatik nachzudenken, einfach nehmen, was sich richtig anhören könnte, bekannte Floskeln zusammenkleben oder - was etwas länger dauert - eigene Sätze basteln. Aber wenn's dann auch noch richtig ist, ist es doch schon ein richtiger kleiner Erfolg. Freu mich, dass es ganz gut geklappt hat mit mir, habe es geschafft, keine Fehler zu machen, obwohl ich teilweise in Details gegangen bin, die ich nicht hätte bringen müssen. (Hatte allerlei Zahlen eingebaut, aber alle richtig, hach!)

Übrigens ist das Stellen von Fragen viel schwieriger als welche zu beantworten!

Schätze, ich werde in den kommenden Tagen die Lernerei hier wieder etwas intensiver/ernsthafter betreiben müssen.

Nebenbei nochmal "Quanti anni hai?" und die richtige Antwort gelernt (wusste ich schon, egal), alle nochmal schnell den eigenen Geburtstag gesagt, die Konstruktion der Jahreszahlen wiederholt. Kein Problem.

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Sonntag, 18. Januar 2009

Konzert im Spiegelsaal

... des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe. Bilder vom Saal sind hier zu sehen. Ein sehr, sehr schönes Ambiente für ein Konzert im gefühlten "kleinen Kreis". Einziges Manko war die schlechte Klimatisierung, oder man hatte zu gut geheizt?

Die Veranstaltung begann mit einer Ansprache der Präsidentin der Deutsch-Italienischen Gesellschaft mit allerlei Danksagungen (?) und Begrüßungen, unter anderem der des Italienischen Generalkonsuls, der unter den Gästen war. (Ihre paar eingestreuten italienischen Worte waren nicht unbedingt eine Werbung für die Sprachkurse der DIG.) Danach eine kurze Ansprache einer Italienierin, die ein sehr schönes, klares Italienisch sprach, denn ich konnte immerhin einiges verstehen, in der sie eine kleine Einleitung zu diesem speziellen Liederabend machte.

Auftritt der Compagnia Musicale Mario Di Leo. Ein merkwürdiges Gefühl, wenn man jemanden aus einem ganz anderen Umfeld kennt und ihn jetzt als Bühnenkünstler erleben konnte, ganz offensichtlich ist die Musik nicht nur Hauptberuf sondern eine Leidenschaft, mit der auch seine Kinder "infiziert" sind: Tochter Stella, 21 Jahre alt, singt sehr, sehr schön, und Sohn Luca (14) spielt nicht nur Gitarre, sondern entlockt seiner Trompete Töne, die ans Herz gehen...

Der Abend stand - wie schon vorher hier geschrieben - unter dem Motto "Hommage an Fabrizio De André" (Omaggio a Fabrizio de André). Sehr geschickt waren (in Deutsch, denn schließlich sollte ein Stückchen italienischer Kultur an uns Deutsche vermittelt werden) kurze Geschichten zur Entstehung und zum Inhalt der Lieder sowie zum Leben De Andrés verflochten worden mit den musikalischen Darbietungen. Das Ganze unterstützt durch die absolut freundliche Ausstrahlung und den sanften, augenzwinkernden Humor des Hauptakteurs, dessen ich mich bereits allmontäglich erfreue, wenn ich einen Grammatikfehler mache *lächel*

Die einzelnen Bandmitglieder der "Compagnia" sind absolut klasse und wirken insgesamt sehr jung (obwohl ich mich bei der Dame am Schlagzeug getäuscht habe, denn ihr Sohn spielt auch mit, sie kann also keine zwanzig mehr sein).

Zum Publikum: Obwohl ich bei einem italienischen Liederabend eine eher ungezwungen-lockere Atmosphäre erwartet hätte, empfand ich das Publikum als überwiegend hanseatisch-steif (wie ich "meine Welt" hier in Hamburg normalerweise nie erlebe). Der Altersdurchschnitt lag bei geschätzten 45 Jahren, viele Damen waren dunkel-streng gekleidet, akkurate Haarschnitte und streng nach hinten gebundene Haare waren vielfach zu sehen. (Natürlich gab es "Rausreißer", vor allem nach unten, hinsichtlich des Outfits, das "geht" selbstverständlich erst recht nicht.) Sehen so die typischen Mitglieder der DIG aus? Empfand man sich als illustren Kreis? Ich hatte so ein bisschen das Gefühl.

Die Dame vor mir, die eine dermaßen "schiefe" Haltung angenommen hatte (neben mir war ein Kameramann/Fotograf, ich vermutete, dass sie ihm freie Sicht für seine Aufnahmen hatte geben wollen), dass ich nur mit Mühe die Akteure sehen konnte, fragte ich während der Pause, ob sie nicht evtl. ein wenig darauf achten könnte, mir (und den mir hinter sitzenden) ein wenig den Blick zur Bühne zu ermöglichen. Sie schaute mich dermaßen pikiert an, als sei ich ein wenig namenloser Schmutz unter ihrem Schuh und erdreistete mich, eine königliche Hoheit anzusprechen... (Normalerweise lasse ich mir immer noch allzu viel gefallen und hatte mir lange überlegt, sie anzusprechen. Aber je älter ich werde, desto besser schaffe ich es, für mich einzutreten - Sprung über den eigenen Schatten mal wieder geschafft.) Meine höfliche Bitte wurde unterbrochen, in dem die Dame von der Präsidentin der DIG höchstselbst angesprochen und in ein Gespräch verwickelt wurde... Wie dem auch sei, in der zweiten "Halbzeit" hatte ich einen ungehinderten Blick!

Auf meine Frage an den "Kameramann" neben mir, wofür er die Aufnahmen machte, teilte er mir mit, dass er hoffe, sie bei YouTube einstellen zu können. Er sei sich nicht sicher, da die Akustik nicht optimal sei... (Hoffe doch sehr, im Internet demnächst etwas finden zu können davon!) Abgesehen von der Kamera auf dem Stativ weckte sein zweites Handwerkszeug Begehrlichkeiten bei mir. Da er neben mir saß, konnte ich hin und wieder aus dem Augenwinkel einen Blick darauf werfen. Ich weiß nicht, ob es eine Fotokamera oder Videokamera war (egal), er machte damit super-super-tolle Aufnahmen trotz schlechter Lichtverhältnisse, zoomte hin und her, machte von einzelnen Musikern Großaufnahmen - phantastisch! Hoffe, er macht einen Videoschnitt, in den diese mit eingebunden werden.

Alles in allem hat mir dieser Abend gut gefallen, ich möchte aber sehr gerne Mario di Leo mit seiner Compagnia einmal in anderer Umgebung und unter einem anderen Motto erleben (vielleicht entfällt dann das "Hanseatisch-Steife").

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Samstag, 17. Januar 2009

zurück

Heute Abend Konzertbesuch "Omaggio a Fabrizio De André" genossen. Persönliche Eindrücke später. Am Nachmittag MySpace-Präsentation von Mario di Leo gefunden.

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Montag, 12. Januar 2009

Per antipasto

... prendo mozzarella alla caprese. Bevo un quarto di vino bianco.
Breit angelegte Wiederholung war zunächst angesagt...
Compro per fare una pizza grande: un chilo di farina, due chili di pomodori e mezzo chilo di formaggio.
Danach ging es tatsächlich weiter mit Berufsbezeichnungen (segretaria in ufficio) und -beschreibungen (interessante e molto stressante).
Alles ganz locker und entspannt.

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Montag, 5. Januar 2009

erster Kursabend in diesem Jahr

Der Sprachkurs ging weiter:

Schön, nett, lustig, aber mir war langweilig. Nun hatte ich mit der Cousine alles gründlich wiederholt gehabt und mich gefreut auf den Beginn der nächsten Lektion, da fing doch unser Herr Lehrer noch einmal mitten in der letzten laufenden Lektion an. Schon wieder Essen & Trinken, bis zum Abwinken. Na ja, einige Spitzfindigkeiten waren schon dabei, aber für mich war es zum ersten Mal nicht neu oder schwierig genug. Habe mich mehr als normal sozusagen "am Unterricht beteiligt" (mehr oder weniger kluge Sachen gesagt, Zwischenfragen gestellt), um nicht der Langeweile zum Opfer zu fallen.

Es ist ja richtig, dass der Dozent uns im Rahmen des Unterrichts die kulturellen Unterschiede hinsichtlich des Essens erläutert, frage mich nur, warum so wenig wissend (zumindest) geguckt wurde. Viele Kursteilnehmer waren doch schon mal in bella Italia und sollten es selbst erlebt haben. (Ich versetze mich dabei doch auch sofort zurück in entsprechende Situationen...) Sehr nett, aber ein wenig zu ausführlich für meinen Geschmack.

Hinterher beklagte ich mich bei der Cousine, ich sei beim Vorlesen übergangen worden, worauf hin sie meinte, ich hätte doch sowieso andauernd geredet und sei aufgedreht gewesen... Hey, war ich so nervig?

Egal, nächstes mal kommt wahrscheinlich (lt. Buch) so etwas wie "heiteres Beruferaten" dran, da werde ich dann auch erstmal wieder unwissend sein und dämlich aus der Wäsche gucken...

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Donnerstag, 1. Januar 2009

Grammatik

Während also heute Nachmittag meine Datensicherung lief, habe ich mich treu und brav an den Esstisch verzogen und mich stundenlang wie ein Schulkind mit Lehr- und Lernmaterialien befasst (Beweisfoto):



Ich muss mich regelrecht zwingen, diese vorgegebenen Übungen zu machen, allerdings scheint es auch nicht ohne zu gehen, denn jedes Mal tauchen dabei neue Fragen auf... Morgen Nachmittag werde ich dann noch mal eine Portion (zwei Stunden sind realistisch) erledigen.

Und jetzt, den Sachzwängen gehorchend: buona notte!

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Im Sonderangebot

... sind heute 365 frische und unverbrauchte Tage!



Felice anno nuovo!
Ein frohes neues Jahr!

Macht etwas Gutes daraus...

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Sonntag, 28. Dezember 2008

letzter Sonntag 2008

Warum man von "zwischen den Jahren" spricht, erschließt sich mir nicht. Auf jeden Fall geht es mit Riesenschritten auf 2009 zu. (Einverstanden. 2008 war ein überwiegend gutes Jahr für mich, es kann so weiter gehen.)

Heute ist ein ganz normaler Sonntag. Also gab's auch wieder eine sportliche Aktivität. Auf dem Wege haben wir die hier vermisst. Sie sind doch wohl nicht alle in den Öfen gelandet??? So als klassiche Gänsebraten? ...

Nun bin ich auch endlich dazu gekommen, mir Skype einzurichten. Genug bedrängt wurde ich ja von meinem Nachwuchs. Vielleicht bekomme ich dann ja "die Römer" auch mal zu sehen :) Ob ich mir nun hier irgendwo den "bin online" (oder auch nicht)-Button hinklebe, weiß ich noch nicht. Möchte ich, dass jeder sehen kann, ob ich evtl. erreichbar bin? Das überlege ich mir noch.

Ansonsten 1: Früh aufgestanden, folglich müde. Das ist ja nicht neu...
Ansonsten 2: Film geguckt mit italienischer Sprache. Je öfter ich die gleichen Teile laufen lasse, desto mehr verstehe ich.
Ansonsten 3: Werde gleich mal mit dem verabredeten Grammatikpensum anfangen, sooo viel Zeit ist es auch wieder nicht bis zum nächsten Mal, denn ab morgen bin ich wieder pflichtbewusste Arbeitnehmerin.

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Samstag, 27. Dezember 2008

Italienischlernstärkung

Nix mit Lebkuchen & Co.!
Hier unser Kraftfutter:



Sind wieder fleißig gewesen und haben festgestellt, dass wir das, was wir im Unterricht hatten, eigentlich ganz gut können. (Satzbau und freier Ausdruck.) Es verbleiben nur wenig offene Fragen. Konzept festgelegt für die nächste freiwillige Wiederholung, dieses Mal mit dem Schwerpunkt Grammatik.

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Donnerstag, 18. Dezember 2008

Konzertkarten

Ich schrieb ja bereits, dass unser Italienisch-Dozent hauptberuflich Musiker ist. Er gibt im Januar ein Konzert, und ich halte eine Eintrittskarte für die Seniorin zu Weihnachten für eine sehr gute Idee. Also werden die Cousine und ich sie begleiten, nicht wirklich uneigennützig, denn uns interessiert natürlich, was der Herr Lehrer/Musiker dort veranstaltet.

Ich habe heute die Internetseite der Konzertkasse besucht, das "Event" gefunden, da fielen mir dann gleich ein paar Fragen ein: Genannt ist eine mögliche Ermäßigung, nicht genannt ist allerdings, wofür es sie geben kann. Ein "toter" Link zu einem Saalplan ist auch vorhanden. Die Bestellmöglichkeit ist ok, aber auch daraus ergibt sich ebenfalls kein Grund für Ermäßigungen. Oben auf der Seite prangt allerdings die Telefonnummer der Konzertkasse, also flugs dort angerufen und gesagt, dass ich vor dem Kartenkauf noch Fragen hätte. Wird mir doch die Antwort "Ich verkaufe keine Karten über's Internet!" entgegen geschmettert. (Dieser Satz fällt in der nächsten Minute noch ein paar Male.) Ich müsse mich an den Anbieter "ticketonline" wenden. (Auch dies mehrfach und merklich ungehalten.) Ja, was? Das ist doch die Seite der Konzertkasse, und die gerade gewählte Nummer habe ich genau von dort... Keine Chance, immer die monoton-gleiche Antwort.

Jetzt bin ich etwas genervt, gucke mich auf der Seite von ticketonline um, finde nur die gleiche Bestellmöglichkeit, wieder ohne Hinweis auf die Art der Ermäßigungen. Da bleibt mir nur, nach Feierabend direkt zum Kartenvorverkauf zu gehen, der glücklicherweise eine Dependence im Kaufhaus hat.

Im K-Kaufhaus an der Konzertkasse ist dann eine sehr freundliche Angestellte, die mir alle gewünschten Auskünfte geben kann. (Wie ist das möglich, sie bucht doch über das selbe System?) Keine Platzreservierung, frühes Kommen sichert die besten Plätze. Okay, ist eine eher kleine Veranstaltung, und das Publikum vermutlich sehr zivilisiert. Weiterhin zählt sie die möglichen Ermäßigungsgründe auf: Mitglied der Deutsch-Italienischen Gesellschaft oder im Instituto Italiano di Cultura zu sein oder Schüler-/Studentenstatus zu haben wären dies. Da keine von uns diese Voraussetzungen erfüllt, entfällt eine Ermäßigung natürlich. Ich bekomme die gewünschten Karten, dazu "etwas Süßes auf den Weg." (Lachend sagte sie, man hätte einen Vertrag mit Zahnärzten.)

Online kaufen ist nicht in jedem Falle die bessere Wahl, ich jedenfalls fühlte mich direkt an der Vorverkaufskasse hervorragend beraten und bedient.

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