MyBlog

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Warum man schreibt

Hier zitiert von der Wildgans: Schreibtanz

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Donnerstag, 15. Januar 2009

Anders.

Dieses Blog ist anders.



Gute Blogs sind häufig besucht, haben viele Kommentare, sind weithin bekannt. (Aber: Ist das die Definition von "gut"?)

MyBlog hat eine überschaubare Leserschaft, incl. einiger Leser, die täglich kommen.

Die Kommentarfunktion habe ich absichtlich nie aktiviert. (Wer etwas sagen möchte, wird meine Mailadresse finden können.)

Und ich schreibe keine Mainstream-Artikel. Manchmal setze ich einen Link auf etwas, das mir gut gefällt - natürlich. Allerdings erwarte ich keine Gegenbesuche. Wenn sie gelegentlich kommen, freue ich mich kurz darüber - und gut.

Meine kleine Zielgruppe erreiche ich immer, ebenso wie natürlich häufig Leser vorbei schauen, die via Suchmaschine kommen und hoffentlich finden, wonach sie suchen. Selten, sehr selten, reagiere ich auf gehäufte Suchanfragen, in dem ich ein Thema nochmals aufgreife. Dieses im Sinne von Hilfestellung, oft nachdem ich selber erfolglos auf der Suche war. Hin und wieder gewinne ich den einen oder anderen Stammleser auf diesem Wege, dann scheint sich hier jemand wohl zu fühlen, und das ist okay.

Dieses bleibt mein persönlicher Spielplatz, mal Experimentierfeld, mal Schutthalde, auch Notizzettel oder Tagebuch - unter Auslassung von allzu Privatem. (Ich schreibe gerne, aber erfülle oft nicht meinen eigenen Qualitätsanspruch. Mehr schreiben ist wie lernen.)

Selbstverständlich habe ich meinen persönlichen Kanon von Blogs, die ich täglich (und gerne) lese, handverlesen. Da kommt es mir selten nur darauf an, *was* gesagt resp. geschrieben wird, sondern das *Wie* spielt die größte Rolle. Lesegenuss pur in Form persönlicher Texte.

Warum ich das alles schreibe? Das alles sind natürlich Gedanken, die ich mir schon häufig durch den Kopf gehen ließ, aktueller Anlass ist folgender:

Gestern wurde ich via Claudias Webwriting Magazin aufmerksam auf die Blogbibliothek - eine schöne Sache, die auch von Carola lobend erwähnt wird. Hier ist eine Bibliothek der schönsten Textperlen im Aufbau begriffen.

Und doch... ich zitiere Claudia: Man soll dort besonders gelungene Blogartikel zur Aufnahme in die Bibliothek vorschlagen, doch benennen Blogger/innen vornehmlich EIGENE Beiträge. Und erwecken so den Eindruck, als gäbe es für sie kein (Lese-)Leben neben den Bemühungen, das selbst Geschriebene einer möglichst großen Leserschaft bekannt zu machen.

Ja, liebe Leute, gibt es denn nur noch das Trommeln für die eigenen geistigen Ergüsse?

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Samstag, 1. November 2008

Kostenlose Hörbücher: Caspar Hauser und mehr

... gibt es bei etwas ist immer.

Caspar Hauser oder die Trägheit des Herzens
"Nürnberg, 1828. Ein Knabe taucht auf, wie aus dem Nichts. Keiner kennt ihn, er kann kaum reden, aus seinen Stiefeln sickert Blut… Die Menschen rätseln: Ist er ein beiseite geschaffter Fürstensohn oder ein genialer Hochstapler? Der historische Kriminalroman von Jakob Wassermann - als Hörbuch zum Abonnieren."

Außerdem die Geschichte einer Reise nach Italien mit 8 PS und vieles mehr.

Ich habe die Seite gerade erst über den Vorleser gefunden und finde sie interessant, kann die Inhalte aber noch nicht beurteilen. (Keine Zeit zum Hören, aber Downloads lagern bereits hier.)

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Sonntag, 28. September 2008

Goethe in Rom

Während ich mich seit Stunden mit der Aufbereitung der Bilder vom 17.09. beschäftige - ich schrieb ja bereits, dass ich im Hintergrund immer weitere Recherche betreibe - habe ich mich hier festgelesen und, vor allem, "festgesehen": http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=3303.

Wer jetzt glaubt, es ginge "nur" um Goethes "Italienische Reise", der irrt! Roms Geschichte, auch die Villa Tivoli habe ich gefunden, mit antiken Zeichnungen, Lithographien usw., mehr als einen Hingucker wert!

So, ich sortiere jetzt weiter, während der geneigte Leser sich hoffentlich in Richtung Goethe auf den Weg macht *lächel*. Bis später!

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Donnerstag, 25. September 2008

Endstation im Krimikiosk

Unter krimikiosk.de gibt es seit einigen Wochen einen neuen Hörkrimi herunter zu laden: Endstation. Jede Woche eine neue Folge und passend dazu - glücklicherweise - jedes Mal eine neue Mail mit entsprechendem Hinweis. So kann ich keine verpassen.

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Samstag, 6. September 2008

Freitagstexter: Bild sucht Text

Freitagstexter: Bild sucht Text » Text & Blog – Das Weblog von Markus Trapp: "Wie angekündigt: Bis Dienstag wartet dieses Foto auf Eure Textvorschläge hier in den Kommentaren. Die oder der Beste wird am kommenden Mittwoch hier präsentiert und führt den Freitagstexter im eigenen Blog fort. Ran an die Tasten. Es gilt das Kommentarformular mit Kreativcontent zu befüllen."

Die Kommentare unbedingt lesen - und nicht mehr aufhören zu grinsen.

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Montag, 25. August 2008

Ein Tag im meinem Leben im Jahre 2020


19. Juli 2020:
Heute morgen um 4.00 Uhr weckte mich, wie immer, mein Wecker. Ich bin gleich aufgestanden, um mich anzuziehen; duschen kann jeder nur noch einmal in der Woche. Wasser ist ein zu wertvoller Rohstoff geworden, als daß man ihn einfach so verschwenden sollte.

Ich habe ein Haus mit Erdgeschoß und der ersten Etage. Es steht in Polen neben dem Haus meiner besten Freundin. Wir sind gemeinsam umgezogen, weil es dort schon den größeren Schutz gegen das Ozonloch gibt. Vor dem Haus sind Röhren, die zu den Straßen führen, die Straßen sind überdacht; Natur, wie in meiner Kindheit, gibt es nicht mehr, alles ist mit Häusern vollgebaut. Die ganze Stadt ist in einer Art Schutzhülle. Keiner kennt mehr den Regen oder das Badengehen.

Ich habe zwei Kinder; Tina ist 9 Jahre alt, also 2011 geboren, und mein Adoptivsohn Tom ist erst 5 Jahre alt. Mein Mann arbeitet Tag und Nacht an einer Geheimforschung, niemand weiß genau, um was es dort geht. Er ist fast nie zuhause.

Um 4.30 Uhr mußte ich an meinem Arbeitsplatz sein. Ich arbeite in einem Chemielabor und forsche an einem Mittel gegen Hautgeschwüre, die durch das Ozonloch hervorgerufen wurden. Mein Kinderwunsch war es zwar immer, Bankkauffrau zu werden, aber es gab Wichtigeres als Leute zu bedienen, man mußte ihnen helfen.

Immer, bevor ich nach Hause gehe, muß ich mir an einem Computer meinen Arbeitszeitbeginn für den nächsten Tag abholen, manchmal ist dieser erst um 6.00 Uhr. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ich zur Arbeit kommen kann; heute morgen fuhr ich zu Fuß. Die Wege bestehen seit sieben Jahren aus fahrenden Bändern, weil Autos abgeschafft worden sind.

Heute gab es nicht sehr viel zu tun, ich mußte die von mir gestern noch angefertigten Chemikalien in Daten in den Computer eingeben; mit Tieren zu forschen ist seitdem ich 18 war verboten. Kurz vor Arbeitsschluß drückte ich auf den roten Knopf; ich nenne ihn so, weil er eben dunkelrot ist und auf so einer Art Fernbedienung sitzt; wenn ich ihn drücke, wird meine elektronische Haushaltshilfe in Gang gesetzt und sie schickt meine Kinder zur Schule.

Ich hab' sie erst neulich dort angemeldet; die Schule ist ganz neu, sie geht über den ganzen Tag; abends werden die Kinder wieder abgeholt. Es gibt dort Freizeitbeschäftigungen und Sportangebote. Seitdem die Schule keine Pflicht mehr ist, sind die meisten Kinder sehr einsam. Im Unterricht wird mit Computern gearbeitet, und trotzdem haben die Kinder Kontakt zueinander. Tina und Tom haben die polnische Sprache schon fast perfekt gelernt; ich fahre immer noch zum Abendkurs.

Als ich um 12.30 Uhr wieder zuhause war, gab es erst einmal etwas zu Esen in Gesellschaft meiner Haushaltshilfe. Danach fuhr ich mit meinem Wandfahrstuhl in den ersten Stock, um mich etwas auszuruhen. Ein Wandfahrstuhl ist ein modern gestalteter Stuhl, fast schon ein Sessel, der in einer Schiene in der Wand verankert ist und auf Knopfdruck startet. Ich legte mich bis abends in meinen Bettraum, ein Raum, der nur ein Bett enthält, das das ganze Zimmer ausfüllt, und telefonierte, sah fern oder entspannte einfach nur, bis abends dann Tom und Tina kamen und sich gleich ins Bett legten. Ich fuhr zum Abendkurs und kam gegen 1.00 Uhr wieder.

Freizeit mit mir und meinen Kindern und ganz selten mit meinem Mann gibt es nur am Wochenende.

23.02.96

By Nina, die sich freut, dass ich diesen Text über die Jahre gerettet habe, und mit ihrer Erlaubnis.

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Montag, 12. Mai 2008

Hörbücher, Hörspiele und Co - dieses Mal positiv

Nachdem ich hier meinen Unmut geäußert hatte, kommt jetzt eine kleine Sammlung von Empfehlungen:

Das allseits bekannte Literatur-Café hatte vor längerer Zeit in Zusammenarbeit mit dem dtv Gedichtsammlungen als Hörbuch veröffentlicht, sie sind mittlerweile nicht mehr so ganz einfach zu finden:
Gedichte für einen Frühlingstag: Dichter am Frühling
Dichter am Sommer
Dichter am Herbst
Dichter am Winter
Gedichte aus dem Garten der Poesie
Außerdem stehen - ebenfalls inzwischen gut versteckt zwei Klassiker zum Download bereit:
Goethe: Die Leiden des jungen Werthers und Der Spieler von Dostojewskij
Noch fast aktuell ist die Gruselgeschichte, die zur Walpurgisnacht am 1. Mai angeboten wurde:
Nur eine Amsel
Ich kann mich an noch mehr erinnern, weiß es aber im Moment nicht zu finden...

Außerdem empfehlenswert:
Das Hörbuch-Portal: Hoerothek.de - Alles über Hörbücher, Lesungen, Hörspiele
Das Download-Portal beim WDR Radio mit Hörspielen und Features beim WDR.
Im Texblog gibt es die Traumnovelle von Arthur Schnitzler und noch viel mehr zu entdecken.
Beim Argon-Verlag bekommt man nach der Anmeldung einen Download-Link für wechselnde Angebote zugesandt.
Blutiger Fussball ist ein Hörkrimi in 15 Kapiteln.
Eine Fantasy-Geschichte in 35 Folgen ist Kopfloser-Herzlose von Michael Erle.
Im Krimikiosk gibt es einen Krimi in Fortsetzungen.

Hier gibt es, nicht kostenlos sondern als Empfehlung bzw. Vorstellung ein interaktives Hörbuch zum Sprachen lernen, in diesem Falle "natürlich" Italienisch.

Nicht vergessen darf ich an dieser Stelle das Downloadportal vom Vorleser, kostenlose Hörbücher bis die Festplatte überquillt!

Und wer sich einfach auf dem Laufenden halten möchte, für den empfehlen sich diese beiden Adressen:
Das Hörbuch- und Podcast-Blog sowie Ohrient, die Landkarte für's Ohr.

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Samstag, 10. Mai 2008

gratis Hörbücher bei Chip

Da hatte ich mir extra hier einen Vermerk gemacht, um es nicht zu vergessen, habe auch jeden Tag treu und brav geguckt, aber die Enttäuschung könnte kaum größer sein: Business-Knigge, fit und vital, Selbstcoaching für Manager, Pokern - und heute Golf spielen. Wer braucht das? Ich bin wirklich vielseitig interessiert und hätte mich gefreut über Belletristik oder Klassiker, Krimis, Berichte aus den Bereichen Kunst, Kultur, Geschichte, Psychologie, Dokumentationen, meinetwegen noch Gedichte - aber *das*???

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Freitag, 9. Mai 2008

Urheberrecht im Alltag

Hier ein Hinweis vom Literaturcafé. Ich habe mich durchgeklickt und hatte schon fast bestellt - *aber*: "Bitte stellen Sie sicher, dass..." sinngemäß: ... die Sendung angenommen werden kann, da das Porto zu entrichten ist. Da schafft es die Bundeszentrale für politische Bildung nicht, die Portokosten mit auf die Rechnung zu setzen??? Ich jedenfalls kann es nicht sicher stellen... *grummel*

(Meine Labels stehen dieses Mal für den inhaltlichen Bezug, denn Urheberrecht betrifft jede Art von Veröffentlichung.)

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Sonntag, 4. Mai 2008

Hör-Literatur

Gratis-Hörbuch-Download bei Chip online.
Von heute 0.00 Uhr (gemeint ist wohl morgen/Montag) bis Pfingstmontag jeden Tag ein anderer Titel.

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Sonntag, 23. März 2008

Rom für 5 Denar am Tag

Ich bin ab heute stolze Besitzerin dieses Buches:

Rom für 5 Denar am Tag - Ein Reiseführer durch die Antike
Autor: Philip Matyszak
Verlag: Sanssouci

Das Buch ist sehr schön aufgemacht, Taschenbuch mit festem Kunststoffeinband, mit vielen Zeichnungen und farbigen Abbildungen. Der Leser wird zum Reisenden im Rom der Antike.

Aus dem Klappentext:
"Dieser Zeitreiseführer in die ewige Stadt stützt sich auf die neuesten archäologischen Erkenntnisse und Schriftzeugnisse der Zeit und lässt das alte Rom auf der Höhe seiner Macht in aller Pracht wieder auferstehen."

Sehr schöne Buchvorstellung mit vielen Bildern gab es bei Zeit online. Broken Link entfernt, schade, der Artikel war sehr hübsch illustriert. (Okt. 09)

Ich habe bisher nur mal kurz reingeschnuppert und manches quer gelesen. Aber jetzt schon: absulute Empfehlung!

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Samstag, 1. März 2008

1968

Bei ihrem Besuch befragte Töchterchen mich nach dem Begriff der "68er Generation". Ich konnte nicht wirklich ausreichend Antworten finden, war ja zu der Zeit ein Schulkind und kann mich hauptsächlich an die Beatles, Hippies und antiautoritäre Erziehung erinnern.

Jetzt habe ich bei der Frankfurter Rundschau folgendes gefunden, was vielleicht erhellend wirken könnte:
Es gibt aber auch Jahre, in denen genug Ereignisse passierten für ein ganzes Jahrzehnt. 1968 steht für weltweite Studentenproteste, Notstandsgesetze, Anti-Vietnamkriegs-Bewegung, Prager Frühling und das Massaker von My Lai, aber auch für Musik, Drogen, freie Liebe und Miniröcke. Das Jahr ist eng verbunden mit Namen, wie Robert F. Kennedy, Martin Luther King, Rudi Dutschke, Andreas Baader und Gudrun Ensslin.Die einmalige Mischung aus Protest und Party hat zwar nicht zur Revolution geführt, wohl aber die Gesellschaft nachhaltig verändert. Grund genug für FR-online.de, 40 Jahre danach auf 1968 zurück zu blicken.

(Ich will nicht noch ein neues Label schaffen, die Einsortierung unter "Literatur" und "Daily" ist somit die nächst vertretbare Notlösung.)

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Freitag, 7. September 2007

Merkzettel: Bücher von Cornelia Funke

Startseite von Cornelia Funke hier, unbedingt ansehen, wunderschön!

"Schmeck jedes Wort, Meggie, flüsterte Mos Stimme in ihr, lass es Dir auf der Zunge zergehen. Schmeckst Du die Farben? Schmeckst Du den Wind und die Nacht? Die Angst und die Freude? Und die Liebe. Schmeck sie, Meggie, und alles erwacht zum Leben." (Tintenherz)

Und in Wikipedia die üblichen Hintergrund-Informationen.

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Dienstag, 4. September 2007

Merkzettel: His Dark Materials

Angeregt durch diesen Text von Textfairy habe ich mich hier ein bisschen schlau gelesen:

Wikipedia: His Dark Materials ist eine Roman-Trilogie des Autors Philip Pullman, bestehend aus Northern Lights (dt. Der goldene Kompass, The Golden Compass in den USA), The Subtle Knife (dt. Das magische Messer) und The Amber Spyglass (dt. Das Bernsteinteleskop). Ein deutscher Überbegriff für die Bücher existiert nicht.

Einer der weiterführenden Links ist die His Dark Materials - Fanseite.

Nun landen diese Bücher erstmal auf meiner persönlichen Vormerkliste.

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Montag, 2. Juli 2007

lesen-sehen-hören

Jahrelang hat dieses Lesezeichen bei mir fast unbemerkt sein Dasein gefristet, heute habe ich mir endlich die Zeit genommen für DeGie, der mir aus diversen Lit-Foren noch ein Begriff ist. Unbedingt sehens- und lesenswert!

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Freitag, 29. Juni 2007

Literatur: lesen und hören

Heute abend viel Zeit verbracht im Literaturcafé, beim Vorleser und im Gutenberg-Projekt. Eine für mich neue Gedichte-Seite gefunden, und mich kurz im Deus Studio Cuxhaven umgesehen, wo junge Leute eine nicht-kommerzielle Fortsetzung der "Drei Fragezeichen"-Serie betreiben. Habe mich gerade noch in die Garten-Leselaube verlaufen, und hier werde ich in Kürze nochmal vorbeilesen. (Da fiel mir doch gleich wieder ein, dass ich vor Jahren im Krankenhaus "Murder in the Orient Express" gelesen hatte...)

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