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Samstag, 29. August 2009

nichts Tiefsinniges

Es war eine Postsendung abzuholen, und da die Sonne lachte, wurde es ein netter Spaziergang. Unterwegs habe ich diese - mir bis dato unbekannte - Blumen gesehen:



Hm... mir war in den letzten Tagen aufgefallen, dass ich wohl den Zeitpunkt der alljährlichen Blumenzwiebel-Sonderangebote verpasst hatte, aber eine kleine Auswahl fand ich noch vor... Ich brauche ja nicht mehr viel, hoffe ich doch, dass die Zwiebeln, die im Frühjahr zu unser aller Freude für ein wahres Blumenmeer gesorgt hatten, auch im nächsten Jahr wieder fleißig sprießen werden! Aber ein Stück "entgraster" Terrassenboden wäre da noch zu beschicken, und es hatte nur eine Sorte gegeben von den Tulpen, die ich mir vorstellte. So kam es mir entgegen, heute Mittag vor der Tür eines großen Drogeriemarktes noch eine Auswahl vorzufinden. An der Kasse traf mich allerdings fast der Schlag: € 7,18 für zwei Tüten à 10 rosa Tulpenzwiebeln? Na, dann hoffe ich mal, dass sich diese "Investition" als lohnend erweisen wird!

Im späteren Tagesverlauf wurde das Wetter richtig grässlich, Wind und Regen ohne Ende, also genau richtig für ein paar besondere Hausarbeiten... Das hier als "Spezialgruß" an M.:



Übrigens scheint die Passionsblume, die auf der Fensterbank schon den ganzen Sommer lang blüht, eine Frucht anzusetzen - kann ja wohl nicht wahr sein, eine Maracuja? Ich glaube nicht, dass sie sich vollständig entwickeln wird, sieht aber gerade ganz lustig aus:



Und weil ich gerade so schön dabei bin, kommt noch ein Bild von der ersten prächtig blühenden Orchidee hinterher:



Ansonsten viel Zeit verplempert mit Internetrecherche - mir geistert da eine Geburtstagsgeschenkidee für la nonna durch den Kopf...

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Freitag, 28. August 2009

Senioren-Sommerfest

Gegenüber unserer Firma ist eine Senioren-Wohnanlage. Roter Backstein, viel Grün drumherum, mit riesigen Kastanienbäumen. Ein Mal im Jahr ist Sommerfest, dann wird unter den Bäumen ein langer Tisch aufgebaut und eine Kaffeetafel gedeckt. Zwischen 15 und 16 Uhr treffen die Herrschaften ein, überwiegend Damen, frisch onduliert, in Faltenröcken und Rüschenblusen. Anwesend ist vielleicht auch der Hausmeister oder eine Vertretung der Verwaltung, ganz gewiss aber die Organisatorin (es sind ja doch meist Frauen, die solche Veranstaltungen "auf die Beine stellen").

Gestern war es wieder so weit. Von meinem Arbeitsplatz konnte ich das bunte Treiben auf der anderen Straßenseite so nebenbei ein klein wenig beobachten... Und hören! Offenbar war ein "Leierkastenmann" (oder eine "Leierkastenfrau", das war aus der Ferne nicht zu erkennen, ist hier jetzt aber auch egal) engagiert worden. Und es dudelte der Leierkasten fortwährend gar fröhliche Weisen... Es dauerte eine ganze Zeit, bis dieses in mein Bewusstsein drang. Meine kritisch-angestrengten Blicke zeigten mir auch noch einen traditionellen "Hummel", also einen schwarz gekleideten Wasserträger mit Zylinderhut, der sich langsam um die Kaffeetafel bewegte. Gut gemeint, das alles.

Sagt mal, geht's noch??? Nun denn, "gut gemeint" ist schließlich das Gegenteil von "gut":
Diese älteren Herrschaften müssten in ihrer Jugend doch Jazz, Swing und Rock'n Roll gehört haben - wie kann man auf die Idee kommen, diejenigen, die ihr Tanzbein vielleicht zu Elvis und Bill Haley geschwungen haben, mit Drehorgelmusik zu begeistern? (Aber hallo! Wenn ich alt bin, möchte ich Musik aus den 70er, 80er und 90ern hören oder das, was N-Joy heute spielt...) Alt werden bedeutet doch nicht automatisch, zu verblöden?!? Würde ich so ein Programm meiner alten Dame anbieten - sie würde alle Kraft mobilisieren und sich schnellstens vom Acker machen! (Ganz anders sähe das aus, erklänge Musik von Sinatra oder Armstrong...)

Ich empfand gestern richtiggeheden Stellvertreter-Ärger und machte eine kurze Bemerkung gegenüber meinem Chef, der meinte, es sei doch eine schöne Veranstaltung für die Senioren, die doch im Allgemeinen nicht viel zu lachen hätten. Aua.

Wenn ich alt bin und kaum noch krauchen kann, will ich fotografieren, bloggen, lesen und Pop-Musik hören!

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Mittwoch, 26. August 2009

Maria, ihm schmeckt's nicht

[Nachdem es mir gestern total bescheiden ging, war ich froh, dass heute alles so weit gut war, dass der geplante Kinobesuch mit der Kollegin stattfinden konnte:]

Maria, ihm schmeckt's nicht

Eine Komödie, die eine ganze Menge Klischees bedient, aber auch immer wieder nachdenklich machende Momente hat. Wer leichte Unterhaltung mag und/oder italophil ist, hat seine helle Freude an dem Film!

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Sonntag, 23. August 2009

Sonntagsprogramm

Hm... nachdem ich gestern den Tag in B. verbracht hatte und Freitag krankheitsbedingt Haushalt Haushalt sein gelassen hatte, gab es außer ausschlafen erstmal das Nachholen der versäumten Tätigkeiten, was alles andere als spannend ist ;)

Für meinen Merkzettel: Die WaMa "muckt", wenn sie heißer als 30°C arbeiten soll...

Am späten Nachmittag denn zum ersten Male die neuen Schuhe angefangen einzutragen. Ich bin nun wirklich ein Jahr auf flachen Sohlen gegangen und fand mich wirklich sehr cool mit den Absätzen ;) Aber Konzentration ist schon noch nötig... Eis gekauft und festgestellt, dass die Koordination (nämlich auf Absätzen nicht wanken und gleichzeitig nicht die Schoki vom Eis verlieren) nur mittelprächtig gelingt, also ein ruhiges Plätzchen gesucht und erstmal in Ruhe das Eis genossen. Nach Hause gestakst :)) und beschlossen, noch ein Stündchen im Garten zu werkeln - das aber selbstverständlich wieder auf flachen Sohlen.

Da war ich in aller Ruhe am Rupfen und Hacken, sauste mir doch ein Brummer um die Ohren, oha: eine riesige Libelle drehte mehrere Runden auf meiner Terrasse. Eingedenk des kürzlichen Wespenstiches geflüchtet. Eine halbe Stunde später das gleiche Spiel. Zur Kamera gegriffen und per Video festgehalten. Später allerdings festgestellt, dass ich nicht das nötige Programm habe, um ansehnliche Einzelbilder heraus zu ziehen. Experiment verschoben. (Ich wollte gern hier ein Bild von dem Riesenteil zeigen...)

Wochenende ist schon wieder vorbei, aber mein Urlaub im September ist immerhin jetzt angemeldet.

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Donnerstag, 20. August 2009

totally down

Plötzliche Hitze am Nachmittag, ich saß im Büro und glühte so vor mich hin. Schleppte mich nach Hause. Zuerst: angenehmer Schock, denn in der Wohnung war es kalt! Dann rapider Kreislaufabbau, ich zitterte und fror, kroch unter die Bettdecke und schlief drei Stunden. Danach war's besser. Aber erklären kann ich mir das irgendwie nicht.

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Mittwoch, 19. August 2009

Notiz

Keine neuen Einträge hier? Klar, mich gibt es noch :))

Bin zwischenzeitlich im Italien-Forum unterwegs, da fehlt die Zeit fürs Blog auch schon mal.

Gestern Abend Kuchen gebacken. Heute die große Tochter hier gehabt. Neues Auto begutachtet. (Fotos morgen.)

Sommerwetter, heute und morgen angeblich die beiden heißesten Tage des Jahres. Trotzdem Herbstfeeling, morgens muss ich schon wieder Licht anmachen. Abends riecht es draußen auch schon "irgendwie" nach Herbst.

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Sonntag, 16. August 2009

Brombeeren

Erstmal "Im Wald und auf der Heide" überarbeitet, bebildert und den Text verbessert. Argh... ich kann und muss hier keine schriftstellerischen Glanzleistungen vollbringen, aber verschachtelte und doppelt-gemoppelte Sachen braucht auch niemand.



Übrigens waren die Brombeeren sauer. Ich vermute, es hat in diesem Sommer nicht genug Sonnenschein gegeben. Also hole ich mir keinen Nachschlag *schüttel*

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Es blüht drinnen und draußen

Drinnen:

Die Passionsblume ist nimmermüde und produziert wie gehabt alle paar Tage eine neue Blüte. Schade, dass sie immer nur 24 Stunden blüht.





Meine Orchideen waren im Frühjahr von irgendeinem wolligen Ungeziefer befallen, desto mehr freue ich mich, dass sie jetzt wieder so wunderbar gesund sind.

Die kleine Orchidee mit Knospen:



Und die große steht unmittelbar vor der Blüte:



(Es gibt noch eine dritte, bei der noch nicht zu sehen ist, was sich dort entwickeln wird, Blüten oder einfach nur ein neues Blatt.)

Draußen:

Der blaue Hibiskus blüht seit letzter Woche:



Ansonsten: Gestern wieder einen fotografischen Rundgang gemacht



... die Sonne schien so schön, und solche Bilder sind ein rechter Trost in der dunklen Jahreszeit...

Hinterher ein bisschen gewerkelt, hier und dort ein wenig geschnippelt, Gras gerupft usw.

Allerbestes Wetter, aber Stimmungslage ein bisschen seltsam, kein Antrieb für einen Ausflug, also Gartentag. Heute vielleicht auch.

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Sonntag, 9. August 2009

Im Wald und auf der Heide

Der Wespenstich nervt, der Oberarm ist großflächig rot und juckt ganz verflixt... heute bin ich nicht besonders energiegeladen, musste trotzdem aber unbedingt raus. Okay, in den Wald. Nein, ich finde es gar nicht langweilig! Andere Leute nehmen lange Anfahrten in Kauf, um in dieses großartige Naturschutzgebiet zu kommen, und ich habe es vor der Tür...

Und wie immer: je länger ich dann unterwegs bin, desto besser fühle ich mich.
Und wie im letzten Jahr schon: Brombeeren!

Ich habe gut daran getan, ein Küchenbehältnis mitzunehmen, es ist tatsächlich Erntezeit!

Gut erkennbar ist, dass schon andere Leute vor mir an den Büschen waren, aber es wird ja praktisch jeden Tag Nachschub reif. Und ich habe beileibe nicht alles abgepflückt, als meine Box voll war, habe ich Schluss gemacht. Vielleicht gehe ich am nächsten Wochenende nochmal nachgucken?



Ansonsten einen anderen Weg als sonst genommen und blühende Heide genossen, sie ist wirklich ein atemberaubender Anblick.


(Bisschen unangenehm fand ich, dass oben auf einem "Berg" auf einer Bank ein Pärchen innigst verschlungen saß und ich mich beim weiträumigen Drumherumgehen völlig von meiner Fotografiererei absorbiert gab..., wäre mir sonst vorgekommen wie ein Eindringling in traute Zweisamkeit.)



Schon fast auf dem Weg nach Hause fühlte ich mich doch plötzlich beobachtet... Gut, dass ich die Kamera immer schussbereit habe, allerdings hat sich das Tier schneller auf die Flucht begeben als ich abdrücken konnte:



Zu guter Letzt habe ich, wie auch kürzlich schon, ein bisschen am verblühten Fingerhut gerüttelt für eine reiche Samenernte (natürlich gleich in eine mitgebrachte Tüte hinein), ich hätte diese Pflanze nämlich gern in meinem Garten...

Und wirklich gut war, dass während meines Spazierweges die Sonne hervor kam! Obwohl es sehr warm war, hatten wir den ganzen Tag einen bewölkten Himmel, und es war ziemlich schwül. Die einzige Sonnenstunde habe ich somit auch draußen verbracht... Kaum zurück, bezog es sich denn auch. Seither regnet und gewittergrollt es. Glück gehabt.

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Freitag, 7. August 2009

Planten un Blomen und Wallanlagen

Das gute Wetter an diesem freien Tag wollte ausgenutzt werden, und ich hatte die Qual der Wahl: Alster, Elbe (die Queen Mary 2 ist gerade wieder hier), Planten un Blomen? Bei der in diesem Sommer unbeständigen Wetterlage kann ich mich ja nicht darauf verlassen, dass auch am Wochenende die Sonne scheinen wird und ich möglicherweise mehr Unternehmungen machen könnte...

Okay, also "Planten un Blomen". Für nicht-norddeutsche Leser: Der Park heißt wirklich so! Übersetzt wäre das "Pflanzen und Blumen". Zur offiziellen Homepage bitte hier entlang.



Jetzt im August ist zwar die allerschönste Blütezeit für die meisten Pflanzen bereits vorbei, trotzdem gibt es viel zu bewundern. Ganz besonders angetan bin ich von den vielen Wasserbecken, Mini-Wasserfällen und dem Wallgraben:



Zu einem richtig schönen Park gehört für mich eben auch viel Wasser!



Auf meinem Weg zum Rosengarten, den ich unbedingt ansehen wollte (die schönste Zeit im Rosengarten ist allerdings im Juni), habe ich mich an allerlei Lieblingsblumen erfreuen können, beispielhaft seien hier die Dahlien erwähnt:



Leider beschloss ich, mich im Rosengarten auf eine der Bänke zu setzen, wobei ich vermutlich eine Wespe so sehr in Angst und Schrecken versetzte, dass sie nichts anderes tun konnte als mich recht herzhaft zu stechen.... Mit schmerzendem Arm war mir dann die Freude am Parkspaziergang augenblicklich verloren gegangen, so dass ich umgehend heimwärts strebte.



Die weitere Parkbegehung kommt jetzt mit auf meine geistige Warteliste, welche immer länger wird, denn Hamburg ist schön und bietet viel Sehenswertes!

Du möchtest alle Fotos sehen? Bitteschön.

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aua

Bin gerade zurück von einem Ausflug, der wirklich schön war - dazu später mehr - aber ein abruptes Ende fand, da eine Wespe meinte, in meinen Arm stechen zu müssen. Schwellung und Rötung konnte ich erst hier im Spiegel ansehen, da am Oberarm hinten, sie halten sich in Grenzen, vielleicht weil ich sowieso mein Antiallergikum nehme? Aber der Schmerz... uiuiui... machte es mir unmöglich, die Botanik weiter angemessen zu genießen. Bitte eine Runde Mitleid für mich... *autsch*

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Donnerstag, 6. August 2009

allerlei Fotos

So peu à peu kümmere ich mich heute um die Fotos der letzten Zeit.

Zuerst habe ich jetzt die Wald-Bilder vom 24. Mai hochgeladen. Außer dem Erlebnis mit der Ente war dies ein ganz besonders schöner Spaziergang, weil wir hier tolles Wetter mit strahlend blauem Himmel hatten! Das ist in der Tat in diesem Sommer eine Seltenheit, denn mit schöner Regelmäßigkeit wurde es stets zum Wochenende grau, trübe und regnerisch.



So dauerte es auch ausnahmsweise eine ganze lange Zeit, bis ich mich wieder in den Wald aufmachte. Mittags lachte noch die Sonne, aber am Nachmittag... wieder das selbe Spiel: grauer Himmel. Trotzdem habe ich natürlich Bilder gemacht, und man sieht deutlich, dass die Jahreszeit nun bereits weit fortgeschritten ist.



Wie sollte es anders sein, gibt es natürlich auch wieder massenweise Terrassengartenfotos, im Moment wuchert alles wie verrückt, und ich freue mich, dass der rosa Hibiskus nun blüht:



(Der blau-lila Hibiskus lässt sich offenbar noch ein wenig Zeit, er ist auch voller Knospen, aber er steht nicht ganz so in der prallen Sonne...)

Und nun hier noch etwas ganz Anderes. La Nonna schenkte mir beim letzten Besuch zwei Teile aus ihrem Schrank, über die ich mich besonders freue:



Es sind dieses nicht irgendwelche Teile aus Glas, sondern zwei Design-Stücke von Holmegaard, die wir während eines Familienurlaubs in den 70er Jahren in Dänemark kauften. Ganz teuer, ganz edel, damals schon, heute Sammlerstücke. Bestechend in seiner Schlichtheit sind die klare Form und der schöne Glanz dieser himmelblauen Dinge. (So ganz nebenbei wurde mir wieder bewusst, welch schöne Teile - anderer Stil, anderer Designer - ich selber aus dieser Manufaktur besitze und ganz vergesse, sie entsprechend zu würdigen, da sie zu meinem Alltag gehören.)

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Alle Jahre wieder

... kommt im Sommer der Schorni zur Kontrolle der Lüftung im kleinsten aller Sanitärräume. Und da er - auch wie immer - eine so unmögliche Terminplanung in den Tages Mitte gemacht hat, die mir das Arbeiten wenigstens vorher oder hinterher ver-unmöglicht, habe ich heute - tralala - einen Urlaubstag.

"Tralala" deshalb, weil wir gerade schönstes Sommerwetter haben und ich gleich ein langes Wochenende daraus gemacht habe.

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Freitag, 31. Juli 2009

Und wenn ich nicht gerade telefoniere?

Fragte mich mein gestern zurück gekehrter Chef heute früh, ob und was ich denn zu tun hätte?!? Meine Antwort beschränkte sich auf hysterisches Gekicher - oder etwas Ähnliches. Spielte aber keine Rolle, es gab etwas, das "heute noch fertig" werden musste und mir ungefähr drei Stunden Zeit geräubert hat. Außerdem zwei Ausschreibungen, die mir der seit heute urlaubende Kollege gestern Abend noch auf den Tisch gelegt haben muss, natürlich auch noch heute in die Post zu geben.

Außerdem vermisste ich einen Ordner, den ich mir aus Dringlichkeitsgründen heute früh zu allererst greifen und bearbeiten wollte... bis ich eine Idee hatte und einen Monteur anrief. Bingo. Er hatte ihn sich gegriffen für Montagfrüh... Ob ich wohl wütend war? Ich sagte, nächstes Mal möge er mir bitte ein Plakat schreiben und auf den Tisch legen... Und der Inhalt war jetzt nicht aktualisiert... Ich hätte platzen mögen...

Und meine Tagesarbeit? Konnte ich genau eine Stunde vor Feierabend noch anfassen. Toll, ganz toll, da wartet dann gleich für Montag ein Riesenberg auf mich... Dann wird zwar meine Kollegin aus ihrem Urlaub zurück sein, was mir aber überhaupt nicht nützen wird, Stichwort: Monatsabschluss.

Und zu Hause? Erstmal tief durchgeatmet und einen Kaffee getrunken. Später bei allerbestem Gartenarbeitswetter (!) draußen gewerkelt und schön entspannt dabei. Hinterher einfach nur umgesehen, den Blumen beim Wachsen zugeschaut und den Vögeln beim Herumhüpfen im Weißdorn. Ein Gezwitscher! Kam mir vor als würde Mama Vogel den Kindern beim Geflatter zusehen und sie immer wieder rufen.

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Dienstag, 28. Juli 2009

Zehn Minuten Feierabendsonne

... hatte ich (nach einem langen, sonnigen Tag, den ich im Büro geschmort habe) noch auf der Terrasse - dann zogen dicke, graue Wolken auf.

Die Schefflera (Strahlenaralie), die vor einiger Zeit von mir umgetopft und an die Luft gesetzt wurde, entwickelt wirklich an jedem kleinen Knubbel ihres Stämmchens einen Seitentrieb, und ich kann von Tag zu Tag zusehen, wie alles wächst:



Und dann gab es einmal eine Yucca, die offenbar geradewegs durch das Hausdach der Besitzerin streben wollte und deshalb von ihr "geköpft" und in Wasser gestellt worden war, bis eines Tages ich zu Besuch kam. Und das Haus verließ mit einem bewurzelten Yucca-"Schopf", der sodann in einen großen Blumentopf kam. Und wuchs, und wuchs... bis die Pflanze dank ihres Umfanges nicht mehr auf die Fensterbank passte. An ihrem neuen Platz aber wuchs sie "natürlich" zum Licht hin, was ich dadurch auszugleichen trachtete, dass ich sie hin und wieder ein wenig drehte - alles in allem ein Verfahren, das nicht ihrer Schönheit dienlich war, da der Stamm nun begann, schraubenartige Gestalt anzunehmen - bei der Ausladung der Pflanze keine gute Sache, sie war sowieso von großem Umfang, und immer musste ich aufpassen, mich nicht an den Sägezähnen der Blätter zu verletzen... Das Ende der Geschichte ist, dass ich die Yucca wieder "geköpft" habe, entschieden kürzer und daher auch mit kürzeren Blättern als mein erstes Teil, und in Wasser gesetzt bekam sie innerhalb weniger Wochen reichlich kräftige Wurzeln. Inzwischen ist sie eingetopft und macht ebenfalls eine "Luftkur" auf der Terrasse. Den alten Stamm habe ich entsorgt, wusste einfach nicht mehr, wohin damit. Ich hoffe, sie lässt sich mit dem Größenwachstum einige Zeit:



Insekten gibt es in diesem Jahr reichlich, insbesondere Marienkäfer. Gut, dann sind in den Pflanzen zumindest keine Läuse. Und es scheint der heimische "Siebenpunkt" zu sein - keine Spur vom asiatischen Einwandererkäfer. Hier einer, der es sich in meinem Fliederableger gemütlich gemacht hat:



Bei meiner gestrigen "Gartenumschau" musste ein langer, quer wachsender Rosentrieb weichen, der (leider, denn so etwas schneide ich ungern weg!) in voller Blüte steht und nun in einer Vase meinen Terrassentisch ziert. Das stört die Schwebfliege wenig:



Und im Margeritenstrauch sitzt ständig allerlei Insektengetier, wenn denn gerade mal die Sonne scheinen mag, haben die gelben Blütenmittelpunkte reichlich Besuch, aber hier kamen gerade die dunklen Wolken...


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Sonntag, 26. Juli 2009

Seit heute Mittag

... ist es wieder grau draußen, immer knapp vorm Regen. Also kein langer Spaziergang, macht auch nichts, bin eh müde. Vermutlich bekommen mir "lange Abende" nicht mehr wirklich, frau kommt in die Jahre :)


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Kameratest: noch zwei Blumenfotos



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Montag, 20. Juli 2009

Ach je

Gestern habe ich dann wieder den Tag mit gärtnerischen Aktivitäten verbracht, dieses Mal hauptsächlich mit dem Versuch der Bodenverbesserung.

Ein neues blühende Hortensie hat in einem großen Pflanzkasten neben dem Flieder (wo es nach der Entfernung von Totholz wie ein Kahlschlag aussieht) ein Zuhause bekommen, und ich habe erste Blüten an der Fuchsie vorgefunden.





Mit der meisten Arbeit war ich vor Beginn der heftigen Regenfälle fertig - es blieb "nur" noch das Chaos auf meiner Terrasse zu beseitigen, den Tisch zu reinigen, alles aufzuräumen, zu fegen ...

Eine Topfpflanze neu versorgt und an die Luft befördert, doch dazu ein andermal mehr.

Und heute wird das Wetter immer schlechter... zunächst gab es noch einen stetigen Wechsel mit blauem Himmel und plötzlich einsetzenden Regengüssen, inzwischen regnet es allerdings bereits seit Stunden ununterbrochen.


(Blick aus der Bürotür auf bzw. in einen Wolkenbruch)

Ich wünsche mir für Sonnabend ein so feines Wetterchen, dass man den Abend auf der Terrasse verbringen kann, damit meine geplante "notte italiana" rundherum gelingen kann.

Übrigens muss ich mich jetzt zügig an die passenden Vokabeln machen, allein es fehlt die Lust... habe gerade das Gefühl, dass sämtliche parole italiane aus meinem Kopf verschwunden sind - andate via. Und das, obwohl ich mich täglich mit Wiederholungen beschäftige.

Also jetzt erstmal alle Koch-, Küchen- und Futter-Vokabeln rauskramen, danach dann die passenden Verben und all' die kleinen Worte, die ständig sich auf und davon machen möchten, die aber unverzichtbar sind, um dem Sätzen (welchen Sätzen?!? Ich hoffe doch, mir fallen welche ein?) die nötige Würze zu geben. (Würze - wie passend zum Thema - was muss ich an Gewürzen und sonstigen Zutaten wissen?)

Und diese Woche will noch eine CD mit passender musica zusammengebastelt werden...

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Samstag, 18. Juli 2009

Tochtertag

Ganz früh aufgestanden und all' meine versäumte Hausarbeit nachgeholt. Die Große kam mit Brötchen im Gepäck, da wurde natürlich erst einmal lecker gefrühstückt und allgemeine Neuigkeiten ausgetauscht.

Es folgte ein Großeinkauf beim Discounter, schließlich ein neuerlicher Baumarkt-Gartencenter-Besuch.



Da habe ich mir nicht nur schon wieder reichlich Gartenarbeit vorgenommen, nein, die Terrasse muss auch noch bis zum nächsten Wochenende besuchsfein sein. Keine Ahnung, wie ich das hinbekommen soll, aber die Sitzmöbel samt Tisch werden definitiv gebraucht. Schlimmer noch: Ich habe mir eine schöne Tischdekoration vorgenommen - ein besonderer Abend verlangt nach besonderen Maßnahmen. Aber ein neues Kuchenexperiment steht morgen auch an. Kann ich irgendwo eine Wochenend-Verlängerung beantragen?

Am Nachmittag stand dann noch eine besondere Unternehmung auf dem Programm, die bekommt einen extra Eintrag...

Beendet haben wir unseren gemeinsamen Tag denn mit lecker Kaffee und einem Stück Blaubeer-Crostata.

Ein schöner Tag mit Dank an Nina für - aber nicht nur! - das Hereinschleppen meiner Einkäufe.

Und jetzt muss ich erstmal Fotos sichten!

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Gartenabend

Da am Donnerstag noch sehr schönes Wetter war und bereits ein Temperatursturz und reichlich Regen angekündigt waren für die Folgetage, beschloss ich kurzerhand, meinen Feierabend zum Garten-werkel-Abend zu machen, allerdings mit etwas gedrosselter Kraft.

Unter anderem habe ich die "umgekippte" Malve in ein Stützkorsett gepackt:



Und die wild wuchernde Forsythie gestutzt. Außerdem hier und dort verwelkte Blüten entfernt und allgemeine Inspektion gemacht.

Die Schefflera, die ich neulich umgetopft und an die frische Luft gesetzt hatte, dankt mir die gute Behandlung, in dem sie entlang ihres Stämmchens überall kleine neue Triebe ansetzt!



Schließlich noch ein Käffchen im Abendlicht genossen und den Tag beendet.


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Sonntag, 12. Juli 2009

Lecker!

Ich war gerade noch einmal in der Küche, und mir ist da etwas super leckeres gelungen! Bis morgen könnt Ihr ein bisschen raten - lasst Euch nicht vom Behältnis täuschen...

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Es regnet, es regnet

... die Erde wird nass. Die Blumen auch.



Aufgewacht war ich bei schönstem Sonnenschein - aber das war's dann auch schon. Es dauerte nicht lange, bis es zu regnen anfing und seither nicht wieder aufgehört hat. Das animiert nicht gerade zu außerhäusigen Aktivitäten, also gab ich hier die fleißige Hausfrau und machte allerlei lustige Küchenexperimente. Ein bisher ungenanntes Experiment ist noch in Arbeit, da muss ich erstmal sehen, wie es wird :)

Eben wollte ich den heutigen Teil aus der zweiten Staffel von "Rom" im TV sehen, aber mittendrin gab das Gerät wieder einmal den Geist auf. Alle paar Tage kommt es vor, dass plötzlich anstatt des Bildes nur ein heller Streifen in der Mitte zu sehen ist. Ich befürchte, dass das nicht mehr lange gut gehen wird.

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Donnerstag, 9. Juli 2009

Harburg for Sale

Vorhin bin ich ein wenig durch das "Lüneburger Tor" gelustwandelt. Sale hier, sale dort, 20%, 40%, 60 %, nimm 3 und bezahl 2, ein Ein-Euro-Shop links, der nächste rechts. Schuhe, T-Shirts, Haushaltswaren, alles fordert Aufmerksamkeit. Da kann man glatt übersehen, dass Harburg doch normalerweise die Zone der Bäckereien, Schuhgeschäfte, Friseure und Apotheken ist.



Im fröhlichen Wechsel werden Geschäfte geschlossen, vorübergehend Sonderposten-Läden eröffnet ("sale" zur Eröffnung) und geschlossen ("sale", denn alles muss wieder raus), neuerdings gesellen sich Asia- und ähnliche Imbissläden dazu. Drogeriemärkte eröffnen Zweit- und Drittfilialen, auch hier "sale"! Mindestens zwei Kosmetikmarken sind x % herab gesetzt in dieser Woche. Zu den normalen Apotheken hat sich vor einiger Zeit eine "Low-Price-Apotheke" hinzugesellt (bei meinem Antihistamin-Verbrauch allerdings sehr gut, was fair ist, muss fair bleiben). Nicht zu vergessen die wie Pilze aus dem Boden schießenden Handy-Läden.



Zum ersten Mal habe ich einen Ein-Euro-Shop von innen besehen, suchte ein Miniteil für die Küche, das mir helfen soll, meine Crostata zu verschönern. Ja, gefunden, aber auch ansonsten mich ein wenig umgeschaut. Alle Waren liegen in Plastikkörben: Von Schulmaterial über Geschirr, Kleinteilen für die Küche, Gewürzen, Tierfutter, allerlei Kerzen-und-Glas-Deko bis hin zu Kosmetika, Batterien und Naschwerk ist manches vorhanden. Partieware, klar. Jedes Teil bzw. jede Abpackung ein Euro. Drei, vier Kleinigkeiten gekauft und dann den Laden fluchtartig verlassen. Einkaufen dort macht keinen Spaß, aber je nach dem, was man sucht, ist er vielleicht einen zweiten Blick wert.



Ein Schuhgeschäft für Riesenfüße hat "sale"-Angebote vor der Tür. Hochwertige und hochpreisige Markenschuhe um 40 % reduziert. Tatsächlich, ein Schuh gefiel und passte, also mir den zweiten geben lassen zwecks Anprobe. Erste Enttäuschung: der zweite Schuh war wohl dereinst das "Straßenexemplar", dieser schwarze Schuh sah grau aus, der Farbunterschied war deutlich zu sehen. Gehört in die Mülltonne und nicht in den Verkauf! Außerdem war er viel zu eng. Nein danke. Der Chef des Hauses meinte gleich, er hätte etwas Ähnliches im Laden stehen, allerdings nur 20 % reduziert. Rechne... das wären dann 80 Euro? Mir zu teuer. Nein, das Paar Schuhe habe einen deutlich höheren Grundpreis von gut 130 Euro. Okay, ich bin nicht die Königin von Saba, nett bedankt und die Flucht angetreten.



Neben einem Geschäft mit hochwertiger Oberbekleidung hat ein "Asia-Shop" eröffnet. Was auch immer man sich darunter vorstellen mag - das ist es nicht. Ganz einfach handelt es sich um ein Bekleidungsgeschäft, das von einer Asiatin geführt wird, die übrigens sehr freundlich ist. Woher ich das weiß? Ganz einfach, mich lockten die T-Shirts auf dem Ständer vor der Tür an. Preise um die 10 Euro herum, aber viel interessanter war, dass diese Shirts andere Farben und Muster hatten als die überall vorhandene Einheitssoße. Viskose, dünnes Material aber nicht durchsichtig, gerade recht, falls der Sommer zurückkommen sollte. Ein, zwei, drei Teile geschnäppt. Laden merken und gelegentlich wieder hinein sehen.

Kurz einen Blick auf andere Angebote geworfen: Schuhe, Schuhe, Schuhe, sämtlich zum Vergessen... lang und schmal, Obermaterial hart, Absätze, die nach drei bis fünf Wegen das Zeitliche segnen und gleich den Reparaturbetrieb reich machen würden. Und natürlich alle Arten FlipFlops, nichts für mich. Handtaschen, denen man das Billigprodukt auf 10 m Entfernung ansieht.



"Damen-Boutique" mit "sale" vor der Tür in der Form "nimm 3 und bezahl 2, das preiswerteste ausgesuchte Teil gibt es geschenkt". Alles in pink, rosa und weiß. Zwei, drei Teile ganz nett, der Rest gehört in den Ein-Euro-Shop. Und die hübschen Teile sind auch nicht wirklich "billig". Lockangebote vermutlich.



Alles in allem: nicht unbedingt mehr gemütliches Bummeln zwischen den Einzelhandelsgeschäften. Damen mit Kopftüchern und Kinderkarren drohten mich umzukarren. An den "Billigheimer-Tischen" wird gedrängelt. Vor den seriösen Geschäften drehen sich die "sale"-Angebote einsam im Wind. Bei Tchibo ist außer dem riesigen "sale"-Plakat gleich gar nichts in der Auslage, dafür sitzt vor der Tür ein dunkelhäutiger Herr und versucht, seinen Kaffee zu genießen, bevor er kalt geweht ist, alternativ: es ihm hinein regnet. Bei "Balzac" stehen nasse Tische und Stühle einsam draußen herum - wie anders war es noch in der letzten Woche, im schönsten Sonnenschein herrschte dort viel Betrieb!



Dieses "sale"-Geschrei (obwohl nur geschrieben und damit in realità stumm) hat mit dem ehemals klassischen Sommerschlussverkauf nicht das Geringste zu tun. Ich habe eher das Gefühl, die Geschäfte müssen ihr Sommersortiment irgendwie an die Frau bringen, bevor der Herbst in die Lager Einzug hält, die allgemeine Kaufbereitschaft ist vermutlich doch stark zurück gegangen? Und die Ein-Euro-Läden suggerieren, dass hier alles ganz, ganz billig zu haben ist. Ist es zwar, aber die notwendigen Dinge des täglichen Bedarfs gibt es hier nicht! Die müssen in aller Regel trotzdem normalpreisig besorgt werden.



Die Einkaufsstraße ist nicht mehr, was sie einmal war, und unermüdlich halten einige Geschäfte, die "schon immer" dort waren, vielleicht noch ein kleines bisschen das Niveau hoch: Douglas für Schönheit und Wohlbefinden, Apollo und Fielmann für den Durchblick, Tchibo für ... (tausend Dinge). Der Bücherclub verramscht inzwischen auch. Bloß nicht mehr so viel hinsehen, überall bröckeln die Konsumfassaden, ab nach Hause!

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