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Sonntag, 14. März 2010

Der Krokus beginnt zu blühen

Na endlich! Heute ist der dritte Tag ohne Minustemperaturen (Schnee und Eis auf Wiedersehen im nächsten Winter!), es trübt und dauerschmuddelt so vor sich hin, was mir aber überhaupt nichts ausmacht, denn (Wiederholung!) endlich hat mein Terrassenkrokus eine Chance bekommen, die er sogleich ergriffen hat:



Wie man im Hintergrund sieht, haben auch die Tulpen große Lust, endlich das Frühjahr einzuläuten, wir sind fürwahr spät dran.

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Samstag, 6. März 2010

Rückkehr des Winters

Wie so oft in letzter Zeit hatte der Wetterbericht Recht, und ich finde heute früh alles dick verschneit vor:



Es wird gerade ein zauberhafter Tag mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel - aber eben ein Wintertag, jetzt, wo ich täglich meinen Pflanzentrieben auf der Terrasse beim Wachsen zugeschaut hatte und - trotz Kälte - bereits Frühling in der Luft lag!

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Samstag, 27. Februar 2010

Frühling auf der Fensterbank

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Mittwoch, 27. Mai 2009

Eine ganz besondere Ente

Als ich am Sonntag in den Wald ging, machte ich Bekanntschaft mit einer ganz besonderen Ente. Nachschlagen bei Wikipedia ergibt eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Brautente, ganz evtl. eine Mandarinente.



Na, auf jeden Fall kam ich gerade zu den Rhododendronbüschen dort, wo der Waldweg beginnt - und bekam erst einmal einen gehörigen Schreck! Stammleser werden sich erinnern, dass ich geradezu panisch reagiere, wenn's mich allzu nah umflattert. In diesem Falle war der Schreck nur kurz, dafür die Neugier größer. Gerade noch aus dem Augenwinkel konnte ich sehen, dass drei oder vier gefiederte Winzlinge durch ein Loch des Maschendrahtzaunes in Richtung der Büsche verschwanden.



Und was tat das eilfertige Muttertier? Wollte selbstverständlich hinterher. Pech gehabt! Das Loch im Maschendraht war zu klein, der Muttervogel steckte fest, rüttelte und schüttelte sich ein paar Mal, zog sich zurück, rannte bis auf die Straße (Sackgasse, so gut wie unbefahren), drehte einige panische Runden, lief wieder zum Zaun, guckte suchend umher, lief wieder im Kreis, sah wieder durch den Zaun... (Ich meine mich an Rufe der Küken zu erinnern.)



Okay, sie schien einen Entschluss gefasst zu haben, lief einen großen Halbkreis, nahm Anlauf - jedenfalls sah es so aus - und flog über Zaun und Gebüsch hinweg und war dann (hoffentlich) wieder mit ihrem Nachwuchs vereint. Warum nicht gleich so? Ich habe selten so ein drolliges Tier gesehen!

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Abendbeschäftigung


(Und ins Küchenblog kommt's erst, wenn es uns geschmeckt hat, ist ein Versuch.)

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Dienstag, 26. Mai 2009

Weißdorn nach dem Regen

Woanders gab es heute nicht nur die höchsten Temperaturen im Mai sondern auch schlimmes Unwetter. Hier beschränkte es sich auf einen heftigen Guss, etwas Donnergrollen und Wind.

Schwer vom Wasser hängen die Weißdornzweige herunter:



So gemeingefährlich dieses Gewächs dank seiner langen und spitzen Dornen auch ist, so zauberhaft sieht es aus, wenn es blüht. Es ist direkt eine kleine Entschädigung für diverse kleinere Verletzungen (incl. Bedrohungen für Leib und Leben).


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Montag, 25. Mai 2009

Waldfotos

... gesichtet und noch nicht hochgeladen. Es sind einige Bilder dabei, zu denen sich eine kleine Geschichte erzählen ließe, aber das wird heute Abend nichts mehr, dazu muss ich doch ein kleines bisschen frischer sein.

(Ich bin furchtbar früh aufgewacht heute, es war schon gegen vier Uhr ziemlich hell, und irgendwie hatte mich das am Weiterschlafen etwas gehindert. Dazu ein langer Arbeitstag mit Sprachkurs hintendran... Aber das Wetter ist super, blauer Himmel und Wärme, genau richtig so! Überlege, wann ich wieder einen kleinen Teil Gartenarbeit machen sollte...)

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Die Passionsblume blüht!



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Sonntag, 17. Mai 2009

Waldspaziergangsgrün

Grün, grün, grün sind alle meine Bilder:


Kirsch-grün


grün-weiß


Efeu-grün


grün-rosa


Heckengrün


grün-grün


braun-grün


gelb-grün


stachlig-grün


Waldesgrün

Noch mehr grünes gibt es hier, aber Achtung: Ganz unvermittelt droht Rhododendrongefahr!

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Der Mai ist hellgrün

Heute Mittag sah es einen Moment lang so aus als würde die Sonne durchkommen, aber, ganz im Gegenteil...

Einmal beschlossen, durch den Wald zu gehen, sollte mich nichts mehr davon abhalten! Zunächst war's nur grau, dann wurde es zusehends regnerischer. Als ich zurückkam, tropfte mir das Wasser aus den Haaren. Aber egal, es war ein schöner Spazierweg, und Fotos gibt's auch allerhand (später, muss erstmal sichten).

Trotz fehlender Sonne sah alles sehr schön aus. Nicht nur der auf dem Weg dorthin allerorten blühende Rhododendron, nein, überall im Wald schien ein "Grünschleier" über alles geworfen zu sein. Hellgrün das noch junge Gras, das frische Laub an den Bäumen, sprießende Bickbeeren (hochdeutsch: Heidelbeeren). Es schien alles irgendwie zu leuchten... hellgrün... eben Mai.

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Samstag, 16. Mai 2009

Passionsblume mit Knospen

Trotz all meiner Garteneuphorie kommt jetzt etwas über eine Zimmerpflanze, auch die werden schließlich nicht vernachlässigt!

Nachdem mir in früheren Jahren Passionsblumen mit schöner Regelmäßigkeit eingegangen waren, hatte ich im letzten Herbst nach sehr langer Zeit wieder eine mitgebracht. Auch nach der Lektüre diverser Ratgeberseiten war ich recht unschlüssig, ob sie nun für drinnen oder draußen sein sollte. Schließlich fiel die Entscheidung zu Gunsten eines Zimmerdaseins, und sie zeigte mir recht bald, dass sie eine Pflanze ist, die viel Wasser benötigt. Nun gut, die Pflege scheint ihr zu bekommen, fröhlich wuchert sie vor sich hin, und seit ein paar Tagen setzt sie Knospen an, die täglich größer werden:



Nun bin ich selber sehr auf die Blüten gespannt!

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Sonntag, 10. Mai 2009

Rhododendron

Ideales Gartenarbeitswetter gestern, schön sonnig aber nicht zu warm.

Die meiste Zeit habe ich damit verbracht, die Rhododendren zu pflegen: Einer war zum größten Teil von Weißdorn umwuchert, ich hatte ihn im letzten Herbst überhaupt zum ersten Mal wahr genommen, weiß der Himmel, warum ihn die Gärtner einst so dicht an die Hecke setzten. Wahrscheinlich bekam er kaum Licht und Luft, die Blätter ein wenig blässlich und mit einer einzigen Blütenknospe macht er wahrlich keinen gesunden Eindruck. Ich habe ihn nun ein wenig mehr frei gelegt, damit er ausreichend Licht hat, und ausgelichtet, gedüngt und gegossen. Mal sehen, ob er sich jetzt erholt.

Zwei weitere Büsche stehen quasi hinter dem einzigen von mir gesetzten. Ich meine, dass ich bereits im letzten Jahr an ihnen herumgeschnippelt hatte, ein paar mehr Blüten als sonst haben sie. Besonders der weiß blühende Rhododendron macht mir ein bisschen Sorge, die Hälfte der Knospen war braun und vertrocknet (Parasiten vermutlich), und auch die Blätter sehen zum Teil krank aus. Auch hier war nun meine Schere am Werk. Außerdem habe ich den Boden drumherum von allerlei Gras befreit (dort ist noch immer "wilde Wiese), zum Schluss bekam auch er etwas Dünger und reichlich Wasser.



Bleibt noch einer, um den ich mich kümmern muss, rosa-lila Blüten sind einseitig darauf verteilt (immerhin!), die andere Seite sieht ebenfalls ein wenig blass aus.

Ansonsten ein bisschen Unkraut gerupft, Verblühtes entfernt und immer wieder voller Freude betrachtet, was vom letzten Jahr den Winter gut überstanden hat wieder fleißig wächst (Hibiskus, Malve, Fuchsie, Fingerhut, Rose). Dadurch, dass von den Krokussen, Tulpen und Narzissen noch die Blätter stehen (müssen), sieht es im Gärtchen ein bisschen unaufgeräumt aus, aber immerhin gibt es nicht mehr diese vielen kahlen Stellen wie im letzten Jahr.

Im übrigen freue ich mich, wie gut es mir gelungen ist, in weniger als einem Jahr aus einem Stück wild wuchernden Graslandes eine Oase zu machen.

Vorher:


Vor vier Wochen:


Jetzt:

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Freitag, 8. Mai 2009

Das war volles Programm

Gestern schon und heute auch:
Bei der Arbeit eine blässliche Kollegin vorgefunden und zurück ins Bett geschickt, ach nein, das war vorgestern... Egal, fleißig gewesen und wieder welche von den "verzwickten" Vorgängen vom Tisch gearbeitet, damit wäre der Rückstand abgearbeitet. (Klar, es türmen sich andere Sachen, aber das ist fix erledigt.)

Gestern Abend dann eine Fahrt nach B. zwecks Blumen- und Briefkastensitting. Auf der Rückfahrt Zwischenstation in Harburg gemacht und Kontoauszüge geholt, inzwischen war es nach 19 Uhr und ich hatte Huuuunger... Keine Bäckerei mehr geöffnet, nur noch eine im Supermarkt, egal, etwas zu Beißen gekauft und ab nach Hause.

Heute nach Feierabend zum Zahnarzt, Kontrolltermin, alles okay bis auf eine Winzigkeit. Keine Betäubung, kein Nervenstress, alles bestens. Allerdings soll ich mir eine elektrische Zahnbürste zulegen, da ich wohl mit zu viel Kraft zu Kehr gehe: Dem Zahnschmelz habe ich bereits Rillen verpasst!

Einkauf, die ersten Erdbeeren des Jahres mitgenommen. Hausarbeit. Und wieder los getappert zur Bahn:

Beim Optiker die Brillenbügel wieder fester stellen lassen, kurz zur Parfumerie reingeschaut, dann ab zum Friseur. (Endlich kann ich jetzt mein Gesicht wieder sehen.)



Beim Friseur war noch etwas zu warten, machte nichts, habe ja ein Sprachbüchlein immer dabei. Inzwischen lerne ich Dinge, die im Unterricht noch gar nicht dran sind. Nein, ich bin kein Streber, es ergibt sich halt ganz nebenbei so. Und schaden kann's ja schließlich nicht.

Gartenarbeit wartet, aber heute geht nichts mehr, die wartet auch noch länger...

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Mittwoch, 6. Mai 2009

Weißdorn

Meine Terrasse wird durch eine riesige, stachlige Hecke begrenzt. Vor Jahren von der Genossenschaft gesetzt, jedoch nie von den Gärtnern bearbeitet, da meine Terrasse "privat" aussieht und daher in Ruhe gelassen wird. Wir haben hier alle Freiheiten der Welt, müssen uns dann aber auch selber kümmern. Oder auch nicht.

Grundsätzlich fand ich das Wuchern des Weißdorns ganz in Ordnung, hatte mir allerdings für dieses Frühjahr bereits vorgenommen gehabt, ihn ein wenig zu stutzen. Aber wie? Ein mitfühlender Kollege hat mir seine Astschere ausgeliehen, mit der ich kürzlich auch das eine oder andere Experiment gewagt hatte. Und beschlossen hatte, es langsam und stückweise anzugehen, denn ich habe einfach nicht so viel Kraft, mehr als zwei oder drei von diesen sehr dicken und sehr stachligen Zweigen abzukneifen und zu zerkleinern. So ein Oberarm-Muskelkater ist nicht wirklich nach meinem Geschmack!

Und jetzt ist wieder einer im Anmarsch.

Heute ist es sehr windig, fast schon stürmisch. Was zur Folge hat, dass das Regenwetter von heute Morgen bereits weggepustet ist. Die Sonne strahlt (auch jetzt noch). So sah ich vorhin gleich nach meiner Heimkehr, dass sich irgendetwas verändert hatte. Prüfende Blicke, gar nicht so einfach mit der Sonne in den Augen, ergaben, dass einige Äste oder Zweige der Hecke herunter hingen. Richtiggehend abgeknickt waren sie. So war das heute der richtige Schubs, um mich wieder mit diesem kraftraubenden Thema zu befassen.



Ich quälte also meine tatsächlich noch vorhandenen Oberarm-Muskeln, in dem ich einige der monströsen Ast-Zweig-Dornen-Gebilde abschnitt-klemmte-drückte und die Riesenteile mit hoch erhobenen Armen, nämlich oberhalb aller sonstigen im Gärtchen vorhandenen Gewächse - wegen des Verhedderns - zwischen meinen Blümelein balancierend auf meine Terrassenplatten verfrachtete. Das ist angesichts der Menge des zu bändigenden Wildwuchses wieder nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Allerdings muss ich irgendwie diesen Stachelberg auch noch in haushaltsmüllkonformes handliches Format bringen, was wieder nur mit Astschere und evtl. der kleinen Blumen- und Heckenknipsschere geht...



Einen Teil habe ich davon noch erledigen können. Und dann für heute aufgegeben, denn meine Arme protestieren so sehr.

Ein hübscher Trost ist das hier:



Dem Rhododendron ist es sehr gut bekommen, dass ich im letzten Jahr ein bisschen an ihm herum geschnipselt hatte, er hat mehr Blüten als zuvor bekommen!




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Sonntag, 3. Mai 2009

Attacke aus dem Grün

Gestern Nachmittag habe ich mal wieder auf der Terrasse gewerkelt. Man mag es kaum glauben, dass so ein winziges Stückchen Grün so arbeitsintensiv sein kann - ist aber so - und der Muskelkater hinterher ist immer noch garantiert. Dabei mache ich nie genau das, was ich mir vorher vorgenommen hatte, denn ein kritischer Rundumblick zeitgt mir immer neue und dringendere Aufgaben.

So bin ich denn quasi in meiner Fliederhecke verschwunden, um allerlei tote Äste und Zweige zu entfernen. Nebenbei gleich die Begutachtung, wo etwas zurück geschnitten werden muss, wenn die Blüte vorbei ist, denn er droht eindeutig, unten zu verkahlen. Ich muss ein "toller" Anblick für die Nachbarschaft gewesen sein mit meinen Verrenkungen im Dickicht.

Dann das Übliche, Gras gerupft, mit Wurzeln, sonst kommt es immer wieder, Löwenzahn entfernt sowie die verblühten Tulpen und Narzissen abgeschnitten - jetzt stehen nur noch deren Blätter.

Irgendwann juckten die Füße ganz furchtbar. Schuhe ausgezogen, Socken auch, Füße sind oberhalb geschwollen. Reflexartig Insektenstichgel drauf verteilt, Schuhe wieder an, weiter gerupft. Nun juckten inzwischen auch die Arme - aber das könnte auch von den Pollen überall sein (obwohl ich unter Antihistamin-Droge stehe?). Egal, ich wollte sowieso Schluss machen - also aufgeräumt, gefegt, ab unter die Dusche.

Die Schwellungen auf den Füßen waren inzwischen Hühnerei groß und schmerzten. Welches Untier hat mich da attackiert? Ich hatte genau das doch im letzten Jahr auch schon einmal... was hatte ich dagegen getan? *grübel* Cortisoncreme war die Rettung.

Heute Morgen sind die Schwellungen etwas zurück gegangen, die Bereiche sind aber immer noch rot und jucken. Ich frage mich immer noch, was mich da gebissen oder gestochen haben mag, Ameisen vielleicht? Ich habe in diesem Jahr noch keine gesehen. Welche Insekten leben auf dem Boden und fühlen sich durch mein Werkeln dermaßen bedroht, dass sie gleich zum Angriff übergehen?

Heute früh regnet es stetig vor sich hin, ich habe es gehofft, deshalb habe ich gestern Abend draußen nichts mehr gegossen. Und meine Beschäftigungen habe ich damit auch richtig verteilt, es verbleiben diverse Hausarbeiten und Italienisch lernen. Weder die Waschmaschine noch meine Bücher werden mich schmerzhaft attackieren, da bin ich sicher.

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Freitag, 1. Mai 2009

Hamburg, Friedhof Ohlsdorf

Ein sommerlicher 1. Mai, wie er schöner nicht hätte sein können, so war unsere Entscheidung, uns heute den Ohlsdorfer Friedhof anzusehen, genau richtig.

Der gemäß Wikipedia "größte Parkfriedhof der Welt" verlangt einem einiges an Ausdauer ab: Wir haben nur den südlichen Teil, also ungefähr die Hälfte, abgeschritten und haben allein damit über vier Stunden verbracht! Natürlich sind wir nicht stramm marschiert, sondern haben uns vieles genau angesehen.



Dieses Tor ist ein Teil des Haupteinganges, der genau gegenüber des S-Bahnhofes liegt. Übrigens war es sehr hilfreich, dass ich heute früh noch den Plan der Anlage mir ausgedruckt und mitgenommen hatte, es ist wirklich ein riesiger Friedhofspark, in dem man sich verlaufen könnte.



Auf dem Friedhof gibt es allerlei beachtenswerte Denkmäler, Skulpturen, Mausoleen und außer "ganz normalen" Grabstätten auch verschiedene - ich nenne sie mal - "Themenbereiche" sowie einiges an Monstrositäten, bei denen man sich fragt, ob da möglicherweise ein sehr schlechtes Gewissen gegenüber dem Verstorbenen beruhigt werden sollte?



Gedenkstätte mit Grabplatten von Flugzeugbesatzungen aus dem II. Weltkrieg.



Auch die Natur bot natürlich viel Sehenswertes, so wie hier diese Birke, die von einem anderen Baum "umwachsen" zu sein scheint. Oder eine Mischung zwischen Birke und Weide ist - gibt es so etwas? Die Birkenzweige hingen wie Weidenzweige herunter, und der Stamm war teilweise mit fremder Rinde umwachsen.



Die Rhododendronblüte hat begonnen, vor allem die weißen Blüten sind zu sehen, aber auch einige wenige in gelb, orange und pink. Viele Büsche haben noch Knospen. Auffällig ist auch, dass sie vielerorts riesig sind, geschätzte 7 m waren sie bestimmt hoch.



So wie auf diesem Foto verbergen sich viele ältere Gräber und Gedenksteine in den Hecken. Ab und zu kommt man auch an kleinen Teichen vorbei:



Und gut über das Gelände verteilt stehen Trauerkapellen. Die, die wir gesehen haben, sahen alle identisch aus, so dass ich nicht mehr jede einzelne fotografiert habe.



Blühende Nadelbäume gab's übrigens auch zu sehen:



Der Friedhof eines Diakonissenordens:



Ein Grabstein-Freilichtmuseum war etwas irritierend: Offenbar hat man alte Grabsteine von nicht mehr existierenden Gräbern zusammengetragen und mit neuer (personenneutraler) Beschriftung versehen.



Und wer jetzt noch mehr Fotos sehen und Erklärungen lesen möchte, begebe sich bitte in die Galerie.



Unser Ausflug hat uns so gut gefallen, dass wir uns irgendwann bestimmt auch die zweite Hälfte des Friedhofes anschauen werden.

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zurück vom Ohlsdorfer Friedhof

Ich bin seit einer Stunde wieder zu Hause nach einem langen Spaziergang über den Friedhof Ohlsdorf. Die Cousine und ich hatten uns das schon lange vorgenommen, und bei diesem super tollen Wetter hatten wir auch den genau richtigen Tag erwischt. Jetzt habe ich platt gelaufene Füße und muss erstmal die Fotos sichten, ein längerer Bericht kommt also nach.

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Mittwoch, 29. April 2009

Schneckenkorn!

Nun regnet es seit gestern Abend immer mal wieder so vor sich hin und ja, die Pflanzen freuen sich bestimmt darüber. Schwer hängen die Fliederzweige, und fast könnte man alles Wachsende seufzen hören vor Wonne. Aber nur fast. Leider, leider sind nun auch die ersten Nacktschnecken aktiv. Noch sind sie ganz winzig - aber schon frech und verfressen! Bei meinem allmorgendlichen Rundblick im Terrassengarten sah ich doch glatt eine Winzschnecke ganz oben auf der gestern hier abgebildeten Carmassia sitzen/liegen/kleben. Als wollte sie sagen "ätsch-bätsch, bin zwar noch ganz klein, dafür aber schon in luftiger Höhe!" Und ich sah im Geiste bereits all mein sorgsam gehegtes Grün angefressen und entwurzelt darnieder liegen...

Da hilft alles nichts, Schneckenkorn musste her, und zwar sofort! (Umweltfreundlich, auf Eisenbasis, ist klar.) Im Vertrauen auf die bekannt gute Wirkung habe ich denn - es war schließlich ein absoluter Notfall und ich in Eile - mit Schwung alles erreichbare Gartenterrain breitflächig damit türkis gepunktet. Und nun hoffe ich, dass es für den Anfang genug ist.

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Dienstag, 28. April 2009

Prärielilie = Camassia

So, so, eine Prärielilie ist das also, "Camassia" stand wahrscheinlich auf der Zwiebelverpackung, und ich habe es immer falsch gelesen bzw. gesehen. Aber Wikipedia hilft auch hier. Auf jeden Fall schaut sie ganz fein aus:



Noch nicht ganz erblüht, ist sie in ihrer Eleganz schon gut zu erkennen: zarte, fast sternförmige Blüten an hohem Stengel. (Ich weigere mich, den Stengel neudeutsch mit "ä" zu schreiben.)

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Regen!

Hallo ehrwürdiger Petrus,
wenn du es schon den ganzen Tag hast dunkel sein lassen, bitte ich nun auch um eine reichliche Portion Regen! Diametral entgegengesetzt zu meinen sonstigen Wetterwünschen wäre jetzt der richtige Zeitpunkt erreicht, um die Flora zu wässern. Da wäre es doch heute Nacht geradezu ideal! Ab morgen früh darfst du gern die Wolken wieder einsammeln...
Hab Dank für einen sommerlichen April, dafür bekommst du jetzt hier ein Denkmal hingesetzt:



Bei so viel Dankbarkeit von meiner Seite hast du doch gewiss mit meinem kleinen Anliegen überhaupt kein Problem?

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Sonntag, 26. April 2009

verblühende Schönheiten

Als Nachtrag zu diesem Blog-Post noch ein paar Fotos von vorgestern.

Fast verblüht, strengen sich die Tulpen und Narzissen noch einmal mächtig an und leuchten den Sommer herbei:









Alle neuen Fotos ab hier.

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